DE482546C - Kupplung fuer Dampfleitungen - Google Patents
Kupplung fuer DampfleitungenInfo
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Classifications
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L27/0808—Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe the fluid passing axially from one joint element to another the joint elements extending coaxially for some distance from their point of separation
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-
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Description
- Kupplung für Dampfleitungen Gegenstand der Erfindung ist eine Kupplung für Dampfleitungen mit einem losen Dichtungsring zwischen den einander gegenüberliegenden Endflächen einer sich drehenden und einer feststehenden Kupplungshälfte. Kupplungen dieser Art mit einem metallischen Dichtungsring, der eine senkrecht zur Drehachse liegende und eine gekrümmte Dichtungsfläche hat, sind bekannt. Bei diesen bekannten Kupplungen müssen die Dichtungsflächen dauernd geschmiert werden, und durch die mit Federn versehene Vorrichtung; welche die beiden Kupplungshälften zusammendrückt, entstehen zusätzliche Reibungsflächen an denjenigen Stellen, wo,ein an dem feststehenden Kupplungsteil befestigter Stützring auf den sich drehenden Kupplungsteileingreift.
- Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß man einen Dichtungsring anwendet, -der ganz oder teilweise aus Kohle oder gepreßtem Graphit besteht; denn infolge der selbstschmierenden Eigenschaft eines solchen Ringes werden irgendwelche besonderen Schmiereinrichtungen überflüssig. Die Verwendbarkeit von Kohle und Graphit als Dichtungsmittel ist zwar nicht mehr neu, denn man hat schon Stopfbuchsen für Kolbenstangen mit Kohlestückchen. versehen, die durch eine Feder seitlich gegen die Kolbenstange gedrückt werden. Dichtungsringe aus Kohle oder Graphit, die aus einem einzigen Stück bestehen und zwischen einem sich drehenden und einem feststehenden Kupplungsteil angeordnet sind, sind jedoch noch nicht angewendet worden.
- Um bei der Kupplung gemäß der Erfindung die Reibungsverluste so gering wie möglich zu machen, wird die feststehende Kupplungshälfte durch eine in der Achsrichtung derselben angeordnete Feder gegen den Dich-. tungsring und damit gegen die sich drehende Kupplungshälfte gedrückt.
- Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele dar, und es ist: Abb. i ein Längsschnitt durch eine Kupplung für Dampfleitungen gemäß --der Erfindung und Abb. z ein gleicher Längsschnitt durch eine etwas veränderte Ausführungsform.
- Gemäß der Abb. i wirkt der drehbare Trockenzylinder i einer Papiermaschine mit dem Einlaß a für den Zylinder zusammen. Das Dampfzuführrohr 3 mündet in dem Einlaß z, so daß der Dampf in die Kammer q. des Einlasses eintreten kann und von dort in die Kammer 5 des Trockenzylinders gelangen kann. Der Zylinder i dreht sich mit Bezug auf den Einlaß a, und gemäß der Erfindung wird ein Verbindungsglied, wie z. B. ein Dichtungsring 6, zwischen den Zylinder i und den Einlaß 2 gelegt. Dieser Dichtungsring 6 besteht aus ,einem Material, das sowohl einen dichten Stoß zwischen den beiden. genannten Teilen i und 2 erzeugt als auch diese gleichzeitig schmiert. Bekanntlich kann solches Material entweder Kohle und Graphit sein oder eine Zusammensetzung des einen oder des anderen oder ein Material, das mit Kohle oder Graphit durchsetzt ist. Ein solcher Dichtungsring erlaubt die Drehung zwischen den beiden Teilen i und 2 und schmiert dieselben gleichzeitig infolge der Schmierfähigkeit der Kohle oder des Graphits. Vorzugsweise wird der Dichtungsring 6 mit einer ebenen Fläche 7 ausgestattet, welche an der äußeren Fläche des Flansches 8 an dem Trockenzylinder i anliegt, und mit einer konvexem Fläche 9, welche gegen eine entsprechend konkave Fläche io des Flansches i i am Eimaß. 2 anliegt. Dies erlaubt eine Winkelbewegung des Zylinders i zu dem Einlaß 2 und hält gleichzeitig den Stoß dicht. Ein Ablaßrohr 12 geht von dem Innern des Zylinders i durch einen Mittelträger 14, der im Innern des Einlasses 2 vorgesehen ist. Dieser Träger 14 ist röhrenförmig ausgebildet, um das Ablaß._ rohr 12 aufzunehmen, und wird vorzugsweise mit dem Einlas 2 aus einem Stück gegossen, wo er sich an eine Querwand 15 ansetzt. Das Rohr 12 erstreckt sich über den Träger 14 hinaus und hat eine Öffnung 16, welche in eine Kammer 17 mündet. Diese Kammer wird am Ende des Einlasses 2 durch die Wand 15 gebildet. Ein Rohr 18 mündet in die Kammer 17, um das Wasser, welches durch das Rohr 12 austritt, aufzunehmen. Der Einlaß 2 hat einen Kopf i9, an dem das Rohr i2 durch einen Bolzen 2o befestigt ist. Eilre Feder 2 i liegt in einer Aussparung 22 im. Kopf i9. Das äußere Ende dieser Feder 21 stützt sich gegen einen Anschlag 23, welcher an einem röhrenförmigen Glied 24 sitzt. Dieses Glied 24 sitzt seinerseits an einem Ring oder Kragen 25 an einer senkrechten Rohrstütze 26. Auf diese Weise drückt die Feder 21 gegen den Kopf i9 und durch diesen auf den Einlaß 2, so daß der Einlaß. 2 gegen den Dichtungsring 6 und der letztere gegen den Zylinderkopf 8 gedrückt wird, wodurch dann der Stoß zwischen dem Einlaß 2 und dem Trockenzylin:-"der i dichtgehalten wird.
- Es ergibt sich aus Obigem, daß, der Trockenzylinder einen dichtem: Stoß hat, welcher .selbsttätig geschmiert.wird, ohne daß, C51 benutzt wird. Gleichzeitig erlaubt dieser Stoß eine Winkelbewegung des Trockenzylinders mit Bezug auf den Einllaß.. Die Abnutzung des Dichtungsringes wird durch, die Wirkung der Feder selbsttätig ausgeglichen, und wenn die Abnutzung zu groß. wird, so kann leicht ein neuer Dichtungsring eingesetzt werden, wodurch es unnötig wird, einen neuere Trokkenzylinder oder einen neuen Einlaß oder einen Teil davon einzusetzen.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. z verbleiben der Trockenzylinder i und der Einlaß 2 sowie der Dichtungsring 6 dieselben wie in der eben beschriebenen Ausführungsform, ebenso bleiben das Dampfrohr 3 und die Ablaßrohre 12 und 18 unverändert. Diese zweite Ausführungsform unterscheidet sich jedoch von der ersten dadurch, daß Mittel vorgesehen sind, um den Druck in dem Trockner i und dem Einlas. 2 auszugleichen, so daß der Druck, der auf den Stoß ausgeübt wird, sich nicht ändert, je nachdem der Dampfdruck sich .ändert, wie es bei der ersten Ausführungsform der Fall ist. Eine Membran 30 ist an dem Ende des Einlasses 2 vorgesehen und wird durch einen Ring 31 in Stellung gehalten, der durch Schraubenbolzen 32 am Ende des Einlasses 2 befestigt ist. Die Schraubenbolzen 32 halten gleichzeitig den Einlaßkopf 19a in Stellung. Ein Nebenkanal 33 ist in dem Einlaßkanal 2 vorgesehen und verbindet die Kammer 4 mit einer Kammer 34 die am Ende des Einlasses 2 gebildet ist. Auf diese Weise wird Dampfdruck auf die Membran 30 in einer Richtung ausgeübt, welche der Druckrichtung im Trockenzylinder i ,entgegengesetzt ist, so daß der Druck auf den gegenüberliegenden Seiten des Dichtungsringes ausgeglichen wird. Eine Feder 35 liegt in der Aussparung 22 des Kopfes 19a, und diese Feder 35 stützt sich mit ihrem äußeren Ende gegen eine Scheibe 36, welche ,Von -der Membran 30 getragen wird und an dieser mittels einer anderen Scheibe 37 und einem Schraubenbolzen 38 befestigt ist. Der Schraubenbiolzen 38 erstreckt sich durch eine Platte 40, die an einem Kragen oder Ring 25a an der Rohrstütze 26a befestigt ist. Der durch die Feder 35 ausgeübte Druck dient dann dazu, den Stoß zwischen dem Trockenzylinder i und dem Einlaß 2 dicht zu halten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung für Dampfleitungen mit einem kosen Dichtungsring zwischen den einander gegenüberliegenden Endflächen einer sich drehenden und einer feststehenden Kupplungshälfte, wobei der Dichtungsring mit einer senkrecht zur Drehachse liegenden Dichtungsfläche und einer gekrümmten Dichtungsfläche versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß, der Dichtungsring (6) ganz oder teilweise aus Kohle oder gepreßtem Graphit besteht.
- 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die feststehende Kupplungshälfte (2) durch eine in der Achsrichtung derselben :angeordnete Feder (21, 3 5) gegen den Dichtungsring (6) und damit gegen die sich drehende Kupplungshälfte (i) gedrückt wird.
- 3. Kupplung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daB eine Membran (30), die durch die in der Achs. richtung angeordnete Feder (35) unterstützt wird, am Ende der feststehenden Kupplungshälfte (z) angebracht ist und den Druck zu beiden Seiten des Dichtungsringes (6) ausgleicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB120028D DE482546C (de) | 1925-05-24 | 1925-05-24 | Kupplung fuer Dampfleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB120028D DE482546C (de) | 1925-05-24 | 1925-05-24 | Kupplung fuer Dampfleitungen |
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|---|---|
| DE482546C true DE482546C (de) | 1929-09-16 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB120028D Expired DE482546C (de) | 1925-05-24 | 1925-05-24 | Kupplung fuer Dampfleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE482546C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855781C (de) * | 1942-06-18 | 1952-11-17 | Opel Adam Ag | Stirnflaechendichtung fuer umlaufende Wellen, insbesondere bei Wasserpumpen von Kraftfahrzeugen |
| EP2058565A1 (de) | 2007-11-08 | 2009-05-13 | Schunk Kohlenstofftechnik GmbH | Dynamisches Dichtelement |
-
1925
- 1925-05-24 DE DEB120028D patent/DE482546C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855781C (de) * | 1942-06-18 | 1952-11-17 | Opel Adam Ag | Stirnflaechendichtung fuer umlaufende Wellen, insbesondere bei Wasserpumpen von Kraftfahrzeugen |
| EP2058565A1 (de) | 2007-11-08 | 2009-05-13 | Schunk Kohlenstofftechnik GmbH | Dynamisches Dichtelement |
| DE102007053631A1 (de) * | 2007-11-08 | 2009-05-20 | Schunk Kohlenstofftechnik Gmbh | Gleitdichtung |
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