DE483441C - Liegender Schleudersichter fuer die Papierherstellung - Google Patents

Liegender Schleudersichter fuer die Papierherstellung

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DE483441C
DE483441C DEB114131D DEB0114131D DE483441C DE 483441 C DE483441 C DE 483441C DE B114131 D DEB114131 D DE B114131D DE B0114131 D DEB0114131 D DE B0114131D DE 483441 C DE483441 C DE 483441C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Liegender Schleudersichter für die Papierherstellung Die Schleudersortierer für die Papierfabrikation bestehen bekanntlich aus einem Zylindersieb, innerhalb welches eine Schleudertrommel gedreht wird, die das Stoffwasser gegen das Sieb schleudert, wobei die genügend zerkleinerten Holzfasern durch die Maschen des Siebes treten, während die im Innern verbleibenden Knoten und Splitter erneut einer Mahlvorrichtung zugeführt werden. In der Regel tritt das Stoffwasser an dem einen Ende in die Siebtrommel ein, während am anderen Ende die Splitter und Knoten ausgeworfen werden. Es sind jedoch auch Schleudersortierer bekannt, bei denen das Stoffwasser in der Mitte des Gehäuses zugeführt wird und die Splitter und Knoten beiderseits des Siebes austreten oder bei denen das Stoffwasser von beiden Seiten in das Zylindersieb eingeführt wird und die Splitter und Knoten auch seitlich austreten.
  • Für einen guten Erfolg der Sortierung ist der Verdünnungsgrad des Stoffwassers von wesentlicher Bedeutung. Da nun ein großer Teil des Wassers bereits kurz nach -dem Eintritt des Papierstoffes in den Zylinder wieder durch das Sieb herausgeschleudert wird, ist man dazu übergegangen, dem Stoff im Zylinder selbst Wasser zuzusetzen. Wenn die dadurch herbeizuführende Abspülung der Splitter und Knoten in befriedigender Weise vor sich gehen soll, ist ein bestimmter Druck für das Zusatzwasser erforderlich. Bei ungenügendem Druck setzen sich die Knoten -und Splitter im innern Siebraum fest und ballen sich zusammen, wobei sie die noch vorhandenen feinen Fasern umhüllen. Die Folge davon ist ein Stoffverlust und ein schwerer Gang der Maschine; unter Umständen werden die Splitter und Knoten auch mit Gewalt durch das Sieb gedrückt, wobei die Siebe beschädigt und der gesichtete Stoff verunreinigt wird. In vielen Holzstofffabriken mit Wasserkraft wird nun das Zusatzwasser dem Oberwassergraben entnommen, da die Anlage besonderer Hochdruckleitungen zu teuer und unwirtschaftlich würde. Der Druck dieses Wassers ist aber unzureichend, so daß Störungen in der Sortiereinrichtung unvermeidlich sind.
  • Diesen Mängeln abzuhelfen, dient der den Gegenstand der Erfindung bildende liegende Schleudersortierer, bei dem sich die Papierstoffeinläufe auf beiden Stirnseiten und die Zuführung des Zusatzwassers sowie der Auswurf für die Knoten und Splitter in der Mitte des Gehäuses befinden. Bei ihm wird das ohne wesentlichen Druck eintretende Zusatzwasser durch unmittelbar unter seinem Einlauf auf dem Schleuderkörper angeordnete, pfeilförmig gestaltete Leisten gegenläufig zu der Stoffbewegung fortgeschleudert. Die Stoffeinläufe auf beiden Stirnseiten sowie die Zuführung des Zusatzwassers in der Mitte des Gehäuses vorzusehen, ist an sich bekannt, neu ist aber die Kombination dieser beiden Anordnungen. Bekannt ist es auch, bei Schleudersichtern mit Einlaß des Zusatzwassers sowie des Stoffwassers in der Mitte, auf der Schleudertrommel unmittelbar unter dem Einlaß des Zusatzwassers Winkelleisten anzuordnen. Bei dieser bekannten Vorrichtung dienen diese Winkelleisten aber gerade dem- entgegengesetzten Zwecke wie bei der Erfindung, sie sollen nämlich durch das unter hohem Druck. eintretende Zusatzwasser beeinflußt werden, um der Schleudertrommel eine zusätzliche Kraft zu erteilen, während sie bei der Erfindung das unter geringem Druck eintretende Zusatzwasser beeinflussen sollen, um ihm den fehlenden Druck zu verleihen. a Auf der Zeichnung ist der neue Schleudersortierer dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie M-M der Abb. i und Abb. 3 einenSchnitt nach Linie N-N derAbb. 2. In einem zylindrischen Gehäuse x ist eine auf jeder Längshälfte mit Flügeln 2 besetzte Trommel 3 gelagert und ein dicht um die Trommel 3 herumlaufendes, feststehendes Sieb q. befestigt. An jeder Stirnseite des Gehäuses i ist ein Einlaß 5 für den zu sortierenden Stoff vorgesehen, während der Auslauf 6 des Feinstoffes in der Mitte des Gehäuses gelegen ist. Die Anordnung zweier Einläufe hat den Vorteil, daß dadurch die Maschine symmetrisch gestaltet ist und der Achsenschub gegenseitig aufgehoben wird. Die Flügel 2 der Trommel 3 stehen so geneigt; daß der Stoff bei der Rotation der Trommel 3 von den Einläufen 5 nach der Trommelmitte gefördert wird. In der Mitte des Gehäuses i verläuft in seinem Innern um das ganze Gehäuse herum ein Rohr 7, an das bei 8 eine Wasserleitung angeschlossen wird und das auf seinem inneren Umfang mit einer Reihe Löchern 9 versehen ist. Die Löcher 9 verlaufen nicht radial, sondern schräg in der Drehrichtung der Schleudertrommel 3. Ein an der Rohrwandung vorgesehener Flansch dient gleichzeitig als Auflage für das Trommelsieb q.. Das Rohr 7 ragt über das Sieb q. gegen die Trommel 3 vor und steht so zwischen den sich von ihm nach rechts und links erstreckenden Flügeln?.. In dem Raume zwischen zwei nebeneinanderstehenden Flügeln 2 sind auf der Trommel 3 pfeilförmig gestaltete Flügel io angeordnet, die niedriger sind als die Flügel ?, so daß sie unter dem Rohr 7 wegstreichen können. Die Spitze des von den Flügeln io gebildeten Winkels zeigt in der DrehrichtungderTromme13. Bei der Drehung der Trommel 3 teilen die Flügel io das aus den Öffnungen 9 des Rohres 7 ausströmende Wasser und schleudern es dem Stofflauf entgegen. Der Stoff, der nach der Mitte der Maschine zu immer ärmer an Wasser wird, gleitet bei der Drehung der Trommel 3 infolge deren Schleuderkraft dicht an der Innenseite des Siebes 4 hin und hat hier eine größere Geschwindigkeit als das von den Flügeln io ihm entgegengeschleuderte Zusatzwasser. Zwischen dem an dem Sieb q. entlanggleitenden Stoff und dem Trommelumfang ist gewissermaßen ein toter Raum, in dem das fortgeschleuderte Zusatzwasser sich ausbreiten kann. Die Flügel 2 sind mit Aussparungen ii versehen, damit das breitgeschleuderte Zusatzwasser nicht gehemmt wird und nicht nur in der Nähe des Wassereintritts wirksam ist. Das Zusatzwasser mischt sich mit dem Stoff und verdünnt ihn von neuem, so daß keine Zusammenballung eintreten kann und die feinen Holzfasern von den Knoten und Splittern getrennt werden. Der Auswurf der in dem Sieb zurückbleibenden Knoten und Splitter erfolgt durch eine in der Mitte des Gehäuses beiderseits des Rohres 7 vorgesehene Öffnung 12.
  • Die beschriebene Maschine bietet den Vorteil, daß ihre Leistung unabhängig ist von dem Druck des zur Verfügung stehenden Druckwassers und däß durch die gegenläufige Richtung des Zusatzwassers zum Stoff eine besonders gründliche Mischung. beider und eine gute Abspülung der Knoten und Splitter von den feinen Stoffasern stattfindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Liegender Schleudersichter für die Papierherstellung mit Zuführung des Zusatzwassers in der Mitte des Gehäuses und einem Schleuderkörper, der in der Mitte unmittelbar unterhalb des Einlasses für das Zusatzwasser winkelförmige, mit der Winkelkante in Drehrichtung des Schleuderkörpers stehende Leisten und zu deren beiden Seiten versetzt die eigentlichen Förderflügel trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffeinläufe (5) in bekannter Weise auf beiden Stirnseiten und der Auswurf (i2) für Knoten und Splitter in der Mitte des Gehäuses (i) liegen und daß die Schenkel der Winkelleisten (io) niedriger als die Förderflügel (2) und entgegengesetzt zu diesen geneigt sind, so. daß das unter geringem Druck eintretende Zusatzwasser entgegen dem eintretenden Stoff fortgeschleudert wird.
  2. 2. Schleudersichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnungen für das Zusatzwasser tiefer stehen als die Oberkante der Stofförderflügel (2).
  3. 3. Schleudersichter nach Anspruch i und?, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffförderflügel (2) mit Aussparungen (ii) für den Durchtritt des von den pfeilförmigen Leisten (io) fortgeschleuderten Zusatzwassers versehen sind.
DEB114131D 1924-05-16 1924-05-16 Liegender Schleudersichter fuer die Papierherstellung Expired DE483441C (de)

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DE483441C true DE483441C (de) 1929-10-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2343155A1 (de) * 1972-08-31 1974-03-14 Highratio Screens Ltd Siebzentrifuge fuer pulpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2343155A1 (de) * 1972-08-31 1974-03-14 Highratio Screens Ltd Siebzentrifuge fuer pulpe

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