DE480418C - Zuendkerze - Google Patents

Zuendkerze

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DE480418C
DE480418C DEP56308D DEP0056308D DE480418C DE 480418 C DE480418 C DE 480418C DE P56308 D DEP56308 D DE P56308D DE P0056308 D DEP0056308 D DE P0056308D DE 480418 C DE480418 C DE 480418C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/02Details
    • H01T13/14Means for self-cleaning

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Zündkerze Die Erfindung betrifft eine Zündkerze für Explosionskraftmaschinen, -bei welcher der Saugstrom des Motors dazu benutzt wird die Isolationsfläche zwischen den beiden Elektroden von Ruß, Öl oder sonstigen, die Isolation störenden Fremdkörpern zu reinigen.
  • Soweit derartige Zündkerzen, besonders solche, bei denen der Luftspülstrom mit drehender Bewegung über die Isolationsfläche streichen sollte, bekannt waren, war deren Bauart doch nicht so, daß der angestrebte Erfolg genügend erreicht wurde; auch bereitete die Herstellung größere Schwierigkeiten. Außerdem war der Abschluß des für derartige Zündkerzen sehr wesentlichen Lufteintrittventils nicht zuverlässig genug.
  • Im wesentlichen liegt die Erfindung darin, daß der Luftspülstrom, der in an sich bekannter Weise eine kreisende Bewegung erhält, an so viel Stellen austritt, daß auf der gegenüberliegenden Wand des Isolierkörpers von dem Strom nicht getroffene Stellen, an denen Rußteile u. dgl. haftenbleiben können, vermieden werden. Der austretende Luftstrom trifft die Wände auch nicht in horizontaler oder nach unten verlaufender Richtung, sondern ist -nach oben gerichtet in eine schmale Kammer, die er auf seinem ganzen Umfang mit Sicherheit ausspülen kann.
  • Bisher sollte die kreisende Bewegung des Spülstromes dadurch erreicht werden, daß vom zentralen Luftzuführungskanal aus etwa tangential gerichtete kleine Kanäle in horizontaler Richtung nach außen führten, deren Herstellung in der Praxis große Schwierigkeiten machte, da die richtige Bohrrichtung kaum zu bestimmen war.
  • In einem Ausführungsbeispiel erläutert die Zeichnung die Erfindung.
  • Abb. z gibt einen mittleren Längsschnitt durch die Zündkerze.
  • Abb. 2 gibt die kleine Kanalplatte von oben gesehen wieder.
  • Die Zeichnung ist etwa im Maßstab 2 : r ausgeführt; die Zündkerze fällt in der praktischen Ausführung entsprechend sehr klein aus.
  • Die innere Elektrode a und die äußere Elektrode b sind durch den Porzellankörper c gegeneinander isoliert. Auf dem oberen Ende der inneren Elektrode ist -eine innen hohle Mutter d aufgeschraubt, die in ihrem oberen Teil das Lufteinlaßventil e aufnimmt. Letzteres sitzt in einem Kanal f, der zwischen der Vientilstange gerade noch so viel Ringraum läßt, daß eine Ventilfeder g darin Platz findet, die das Ventil e leicht auf seinen scharfkantig gestalteten Sitz drückt. Es bildet sich auf dem unteren konisch gestalteten Teil des Ventils selbst, an der Stelle, mit der es auf den scharfkantigen Sitz auftrifft, eine Ringnut, die es besonders dicht abschließt. Die genügende Bildung dieser Ringnut wird durch die besonders gute Führung des Ventils begünstigt. Nachdem beim Zusammenbau das Ventil g in den Kanal feingesetzt ist, wird das obere Ende der Ventilstange durch einen Körnerschlag nach außen leicht umgebogen; auf der dadurch gewonnenen A:usbogung stützt sich die Ventilfeder g ab. Diese Ausbogung muß aber im Kanal f noch so viel Spielraum lassen, daß genügend Luft zu dem Ventil von außen gelangen kann.
  • Die innere Elektrode a ist mit einem zentralen Luftkanal h versehen, der bis zu einer unteren Platte i geht, die nach unten zu konisch verläuft und auf dem inneren Teil der konischen Oberfläche einen Ringraum k besitzt, der durch eine größere Zahl engerer Kanäle l mit dem zentralen Kanal h, zu dem sie parallel verlaufen, verbunden ist. Auf die untere Seite der Platte i ist eine besondere, in gleicher Weise kegelförmig gestaltete Kanalplatte an aufgesetzt und festgepreßt. In diese zweckmäßig aus Messing hergestellte Kanalplatte in sind auf der oberen, nach der El:ektrodenplatte % zu gelegenen Seite mehrere bogenförmig gestaltete Luftführungskanäle o eingeschlagen, die der hindurchziehenden Luft eine kreisende und nach oben gerichtete Bewegung erteilen. <Auf der Innenseite haben diese Kanäle o Verbindung mit dem Ringkanal k der Elektrodenplatte i.
  • Die vom Motorzylinder aus, auf dem die Zündkerze mit dem Gewinde p der äußeren Elektrode b aufgeschraubt ist, angesaugte Luft tritt, indem dadurch das Einlaßventil e von seinem Sitz abgehoben wird, durch die Kanäle f, h und l in den Ringraum k und verteilt sich von hier aus auf die verschiedenen bogenförmigen, nach oben gerichteten Kanäle o und wird kräftig im Kreise herumgeschleudert, dadurch den Raum zwischen Isolierkörper c und den Elektroden von etwa anhaftenden Fremdkörpern, besonders Rußteilchen, reinigend, dann wird die Luft durch die Funkstelle zwischen den beiden Elektroden kräftig hindurchgetrieben. Dabei ist die äußere Elektrode b in ihrem unteren Teil so g°staltet, daß dieRußteilchen usw. ohne durch einen vorgelagerten Zündteller behindert zu sein, geradeswegs nach außen getrieben werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Elektrische Zündkerze für Brennkraftmaschinen mit zentralem Luftzuführungskanal, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte bogenförmige Luftausströmkanäle auf einer an sich bekannten konisch nach oben gerichteten Fläche angebracht sind, so daß der Spülstrom eine zugleich kreisende und nach oben zur höchstgelegenen Stelle der Zündkerze gerichtete Bewegung erhält.
  2. 2. Zündkerze nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die. gebogenen Kanäle (o) auf einer besonderen «kegelförmigen Platte (m) offen angebracht sind, die auf eine unten ebenfalls kegelförmig gestaltete Platte (i)@ der inneren Elektrode aufgesetzt ist und mit deren 'unterem Ringkanal (k) die gebogenen Kanäle (o) in Verbindung stehen, während die offenen gebogenen Kanäle von ihr abgedeckt werden.
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