DE478926C - Asynchronmotor mit Wirbelstromlaeufer, dessen Kurzschlussringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegen - Google Patents
Asynchronmotor mit Wirbelstromlaeufer, dessen Kurzschlussringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegenInfo
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- DE478926C DE478926C DES67858D DES0067858D DE478926C DE 478926 C DE478926 C DE 478926C DE S67858 D DES67858 D DE S67858D DE S0067858 D DES0067858 D DE S0067858D DE 478926 C DE478926 C DE 478926C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
- H02K17/20—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having deep-bar rotors
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Description
- Asynchronmotor mit Wirbelstromläufer, dessen Kurzschlußringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegen Zur Erzielung günstiger Anlaufverhältnisse von Asynchronmotoren verwendet man den sogenannten Wirbelstromläufer, der mit Kurzschlußringen und relativ hohen Läuferstäben ausgeführt wird. Die Wirkung dieses Läufers beruht auf der Erscheinung, daß der die Ankerleiter durchfließende Wechselstrom einen Streufuß und damit Wirbelströme hervorruft, die den Strom auf einen. Teil des Leiterquerschnitts zusammendrängen; der Widerstand des Leiters erscheint dadurch vergrößert. Da die Stromverdrängung von der Periodenzahl der Läuferströme abhängt und somit die Widerstandsvermehrung beire Stillstand des Motors am größten ist, während sie mit zunehmender Drehzahl abnimmt, so geht hieraus hervor, daß ein Wirbelstromläufer während des Anlaßvorgangs ähnliche Verhältnisse zeigt wie ein mit Hilfie von Widerständen geregelter Läufer mit Schleifringanker.
- Die mechanische Ausführung der Wicklung eines Wirbelstromlä.ufers bedingt, schon finit Rücksicht .auf günstigen cos (p und gute Überlastbarkeit, aber auch mit Rücksicht auf die Preßplatten, mit denen die lamellierten Blechpakete des Rotors zusammengehalten werden, einen mehr oder weniger großen Abstand der Kurzschlußringe von dem aktiven Eisen. Hierdurch gewinnen diejenigen Teile der Ankerleiter, die außerhalb der Nut liegen, an Bedeutung. Der Einfuß der Stromverdrängung auf die ganze Wicklung ist nämlich um so größer, je kleiner der Widerstand der Stabtelle, die außerhalb der Nut liegen, und der Kurzschlußringe ist. Die Kurzschlußringe selbst werden in der Regel, insbesondere bei Schnelläufern, für größeren Querschnitt als die Ankerstäbe vorgesehen, so daß eine Beeinträchtigung der Wirkung der Stromverdrängung nur noch von denjenigen Teilen der Ankerleiter zu erwarten ist, de außerhalb der Nut liegen.
- Um die Wirkung der Stromverdrängung in vollem Umfange nutzbar zu machen, wird nun für Asynchronmotoren mit WirbeLstromläufer, deren Kurzschlußringe gegen das aktive Eisen des Läufers distanziert sind, erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Ankerleiter mit ihren außerhalb der Nut liegenden Enden für größeren 'Querschnitt zu bemessen als ihren in die Nut eingebetteten. Teil.
- Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß man bereits Käfigwicklungen für Wirbelstromläufer kennt, bei denen. leine gewisse Querschnitts, vexminderung des Leiters in der Nut gegenüber seinen außerhalb der Nut liegenden Teilen auch bereits vorhanden ist. Der Leiter wird hier aus einem Rohr gebildet, das innerhalb des aktiven Eisens durch schräge Sägeschnitte in eine Anzahl spiralförmig parallel laufender Teilleiter geteilt ist. Die hierdurch bedingte Querschnittsverminderung ist jedoch so gering, daß sie den mit der Erfindung erstrebten Erfolg nicht hat.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Der in seine Nut des Ankerblechpakets b ,dn,gebettete Leiterstab s hat, soweit er in der Nut liegt, die üblichen Abnves sungen; seine übler das Blechpaket hinausragenden und in die Kurzschlußringe r eingreifenden Enden s1, s2 hingegen sind mit wesentlich größerem Querschnitt ausgebildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Asynchronmotor mit Wirbelstromlä:ufer, dessen Kurzschlußringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerlefer in ihren außerhalb der Nut liegenden Enden größeren Querschnitt haben als ihr in der Nut eingebetteter Teil.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67858D DE478926C (de) | Asynchronmotor mit Wirbelstromlaeufer, dessen Kurzschlussringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67858D DE478926C (de) | Asynchronmotor mit Wirbelstromlaeufer, dessen Kurzschlussringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE478926C true DE478926C (de) | 1929-09-10 |
Family
ID=7499872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67858D Expired DE478926C (de) | Asynchronmotor mit Wirbelstromlaeufer, dessen Kurzschlussringe nicht unmittelbar an dem aktiven Eisen anliegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE478926C (de) |
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0
- DE DES67858D patent/DE478926C/de not_active Expired
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