DE477828C - Insbesondere fuer Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichts-wirkung von mindestens zwei unabhaengig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares Gegengewicht - Google Patents
Insbesondere fuer Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichts-wirkung von mindestens zwei unabhaengig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares GegengewichtInfo
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- DE477828C DE477828C DEK99538D DEK0099538D DE477828C DE 477828 C DE477828 C DE 477828C DE K99538 D DEK99538 D DE K99538D DE K0099538 D DEK0099538 D DE K0099538D DE 477828 C DE477828 C DE 477828C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/08—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
- E02F3/087—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain with digging unit working in a plane inclined to the direction of travel
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Description
- Insbesondere für Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichtswirkung von mindestens zwei unabhängig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares Gegengewicht Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen zum Ausgleich der Gewichtswirkung von mindestens zwei unabhängig voneinander beweglichen Lasten. Das Neue besteht darän, einen selbsttätigen Ausgleich der Gewichtswirkung mittels eines einzigen zwangläufig sich einstellenden Gegengewichts zu erreichen.
- Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an einem Raupenbagger veranschaulicht, bei dem die beweglichen Lasten durch eine verstellbare Eimerleiter und einen Abwurfwagen gebildet werden, und zwar zeigt Abb. r den Raupenbagger in der Ansicht, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. r nebst einer strichpunktiert gezeichneten, ein weiteres Ausführungsbeispiel darstellenden Ergänzung in vergrößertem Maßstab.
- Das von den Baggereimern an der Eimerleiter A aufgenommene Baggergut gelangt in reicht dargestellter Weise auf einem langen Förderbande B zu- einem Abwurfwagen C, der sich auf dem Förderbandträger D bewegt und ein nicht unbeträchtliches Gewicht hat, und wird dann über den Abwurfwagen an der der Lage der Fördergleise entsprechenden Stelle abgeworfen. Die Bewegungen von Eimerleiter und Abwurfwagen sind ganz unabhängig voneinander, sowohl dem Richtungssinne als auch der Geschwindigkeit nach. .
- Bei Tiefbaggerung wandert der Schwerpunkt S der Eimerleiter, wenn diese angehoben wird, vom Bagger weg, bei Hochbaggerung wandert er in entgegengesetzter Richtung auf den Bagger zu. Das zum Ausgleich der Gewichtswirkung dienende Gegengewicht E kann sich an den Tragschienen des Förderbandträgers D hin und her bewegen. Größe und Weg dieses Gewichtes sind so abgestimmt, daß die Lage des gemeinschaftlichen Schwerpunktes von Eimerleiter, Gegengewicht und Abwurfwagen sich in bezug auf die Stützfläche des Baggers nicht ändert. Wenn sich die Eimerleiter um "ihre Achse m dreht, beschreibt ihr Schwerpunkt S in wagerechter Richtung einen Weg w. Der Abwurfwagen C kann sich zwischen den Stellungen I und Il bewegen. Das an dem Förderbandträger D bewegliche Gegengewicht E wird durch eine endlose Kette hin und her gezogen, die durch ein Kettenrad F (siehe insbesondere Abb. 2) angetrieben wird. Dieses bildet das angetriebene Glied eines Triebwerks mit zwei unabhängig voneinander drehbaren Antriebsgliedern, das beispielsweise als rückkehrendes Kegelräderwerk mit dem Übersetzungsverhältnis i ausgebildet eist. F1 bezeichnet das mit dem Kettenrad F auf einer gemeinsamen Welle F2 sitzende und mit ihm starr verbundene eine Mittelrad dieses Kegelräderwerks, G das um die gleiche Achse drehbare andere Mittelrad und H das ebenfalls um diese Achse drehbare, als Kettenrad ausgebildete Stegglied, in dessen glockenförmig ausgebildeter Nabe die Mittelräder F1, G und die zugehörigen Umlaufräder I gelagert sind. Mit dem Mittelrade G ist ein das eine Antriebsglied des rückkehrenden Kegelräderwerks bildendes Kettenrad G1 starr verbunden, das durch eine endlose Kette K mit dem Abwurfwagen C verbunden ist. Das andere Antriebsglied wird durch das Kettenrad H gebildet, das mit der Eimerleüter A unter Vermittlung eines im folgenden näher erläuterten Kurbeltriebes in zwangläufiger Verbindung steht. Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist die Drehung des Rades F abhängig von der Drehung der unabhängig voneinander drehbaren Kettenräder G1 und H. Wird z. B. -nur der Abwurfwagen C bewegt, während die Eimerleiter feststeht, so dreht sich das Kettenrad F mit gleicher Geschwindigkeit wie das Kettenrad G1. Das Gegengewicht E wird dann in Abhängigkeit von der Verschiebung des Abwurfwagens C um einen entsprechenden Betrag im entgegengesetzten Sinne verschoben. Steht der Abwurfwagen C und daher auch das Kettenrad G1 fest, so bewirkt, wenn die Eimerlenter verstellt und demgemäß das Kettenrad H gedreht wird, die Drehung des Kettenrades H eine doppelt so schnelle Drehung des Kettenrades F, wodurch das Gegengewicht E in zwangläufiger Abhängigkeit von der Verstellung der Eimerleiter verschoben wird. Bewegen sich Abwurfwagen und Eimerleiter gleichzeitig, so setzen sich bei richtiger Wahl der Abmessungen diese beiden Einzelbewegungen derart mit der Bewegung des Gegengewichts E zusammen, daß der Gesamtschwerpunkt an derselben Stelle bleibt. Es ist auch leicht möglich, für drei oder mehrere Lasten durch Hin- , tereinanderschaltung solcher Umlaufrädergetr.iebe einen Gewichtsausgleich zu erzielen. Bei drei Lasten z. B. würde die Welle F2 des Kettenrades F, wie in A11. 2 strichpunktiert dargestellt ist, die eine Mittelwelle für ein zweites rückkehrendes Kegelräderwerk bilden, dessen Stegglied Hl in derselben Weise wie bei dem ersten Kegelräderwerk als Kettenrad ausgebildet ist. Dieses Kettenrad wird jetzt von der dritten beweglichen Last angetrieben werden, während das Gegenges wicht E anstatt von dem Kettenrad F von einem auf der anderen Mittelwelle des zweiten Kegelräderwerks angeordneten Kettenrad F3 anzutreiben wäre. Kommt es darauf an, die in der wagerechten Projektion ungleichförmig um die Strecke w erfolgende Bewegung des Schwerpunktes S der Eimerleiter möglichst genau zu übertragen, so wäre das z. B., wie in Abb. i dargestellt, durch Einschaltung eines Kurbeltriebes möglich, der mit einer Schwingkurbel L und einer verschiebbar an dieser geführten verzahnten Lenkstange 111 versehen ist, die mit einem mit dem Kettenrad H in zwangläufiger Verbindung stehenden, um dieselbe Achse wie die Kurbel. L drehbaren Ritzel N in Eingriff steht. ° Es ist natürlich dafür zu sorgen, daß der Bewegungswiderstand des Gegengewichts E kleiner ist als der Bewegungswiderstand des Abwurfwagens und der Eimerleiter, damit nicht, wenn einer dieser beiden Teile verstellt wird, das Ausgleichgewicht in Ruhe .bleibt und der andere Teil, der in Ruhe bleiben soll, selbsttätig in Bewegung gerät. Ferner müssen die Bewegungswiderstände der beiden erwähnten Teile in einem solchen Ver.-hältnüsse zueinander stehen, daß bei der Verstellung des einen Teiles nicht auch außer dem Gegengewicht der andere Teil in Bewegung gerät, wozu nötigenfalls selbstsperrende Getriebeteile dem Umlaufrädergetriebe vorzuschalten sind.
- Die beschmebene Anordnung kann in entsprechender Weise auch verwendet werden, um zwei oder mehrere in lotrechter oder schräger Richtung unabhängig voneinander bewegliche Lasten, z. B. bei Aufzügen, durch ein einziges Gegengewicht auszugleichen. Dies kann von Vorteil sein, wo es an Platz mangelt, um mehrere Gegengewichte zum Einzelausgleich der betreffenden Lasten anzuordnen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere für Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichtswirkung von mindestens zwei unabhängig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Lasten (A und C) ein einziges Gegengewicht (E) vorgesehen ist, das durch ein Triebwerk, z. B. ein rückkehrendes Kegelräderwerk mit glockenförmig ausgebildeter Nabe (G, G1, H, F, F1, I), mit mindestens zwei unabhängig voneinander beweglichen, je mit einer Einzellast (A oder C) in zwangläufiger Verbindung stehenden Antriebsgliedern (H und Gl-) verstellbar ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzellast (A und C) mit dem zugehörigen Antriebsgliede (H und G) des Triebwerks durch ein Selbsthemmung besitzendes Getriebe zwangläufig verbunden ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch z, bei der die eine Einzellast durch einen schwenkbar gelagerten Teil, z. B. die Eimerleiter eines Eimerkettenbaggers, gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einzellast (A) mit dem zugehörigen Antriebsgliede (H) des Triebwerks (Cz, Gi, H, F, F'-, I) durch einen Zahnstangentrieb zwangläufig verbunden ist, dessen Zahnstange (M) einen Teil eines Kurbeltriebes (A, M, L) bildet. ¢. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (M) am Antriebskurbelarm (A) des I#,urbeltriebes (A, 11l, L) angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK99538D DE477828C (de) | 1926-06-23 | 1926-06-23 | Insbesondere fuer Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichts-wirkung von mindestens zwei unabhaengig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares Gegengewicht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK99538D DE477828C (de) | 1926-06-23 | 1926-06-23 | Insbesondere fuer Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichts-wirkung von mindestens zwei unabhaengig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares Gegengewicht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477828C true DE477828C (de) | 1929-06-14 |
Family
ID=7239182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK99538D Expired DE477828C (de) | 1926-06-23 | 1926-06-23 | Insbesondere fuer Bagger bestimmte Anordnung zum Ausgleich der Gewichts-wirkung von mindestens zwei unabhaengig voneinander beweglichen Lasten durch ein verschiebbares Gegengewicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477828C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011550B (de) * | 1954-04-17 | 1957-07-04 | Rudolf Kovar Chemisch Tech Lab | Verfahren zur Raffination von Rohtalloel |
-
1926
- 1926-06-23 DE DEK99538D patent/DE477828C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011550B (de) * | 1954-04-17 | 1957-07-04 | Rudolf Kovar Chemisch Tech Lab | Verfahren zur Raffination von Rohtalloel |
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