DE477603C - Vorrichtung zum Zentrieren von Raedern, insbesondere Einsatzspeichenraedern auf Rundlauf - Google Patents

Vorrichtung zum Zentrieren von Raedern, insbesondere Einsatzspeichenraedern auf Rundlauf

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DE477603C
DE477603C DEV23853D DEV0023853D DE477603C DE 477603 C DE477603 C DE 477603C DE V23853 D DEV23853 D DE V23853D DE V0023853 D DEV0023853 D DE V0023853D DE 477603 C DE477603 C DE 477603C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/02Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels for tightening or straightening wire spokes in situ; for extracting spokes from wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zentrieren von Rädern, insbesondere Einsatzspeichenrädern auf Rundlauf Die Erfindung erstreckt sich auf eine Vorrichtung, mit der Räder beliebiger Art, vorzugsweise aber sogenannte Einsatzspeichenräder, wie sie bei Fahrrädern, Motorrädern und anderen Fahrzeugen gebräuchlich sind, leicht auf Rundlauf geprüft sowie zentriert und gespannt werden können.
  • Die Spann- und Zentrierarbeit, besonders bei Laufrädern für Fahrzeuge, war umständlich sowie zeitraubend und erforderte eingearbeitete geübte Arbeitskräfte (Radspanner), auch wenn bekannte Zentrierv orrichtungen angewendet wurden, die auf rein mechanischer Grundlage die Unrundheit des Radkranzes entweder direkt oder durch Ausschlag von Hebeln oder Zeigern angaben. Größere Felgen- oder Radkranzausschläge ließen sich mit den bekannten Vorrichtungen noch v erhältnismäßig leicht feststellen und beheben, hingegen war es schwierig, kleinere Unrundheiten zu erkennen und auszugleichen, weil diese weniger stark in Erscheinung treten und nur von geübten Leuten feststellbar sind.
  • Nach der Erfindung - wird durch Ausnutzung von Licht- bzw. Schattenprojektion das Zentrieren und insbesondere Spannen von Rädern wesentlich vereinfacht und so weit mechanisiert, daß auch ungeschulte Arbeitskräfte zum Radspannen herangezogen werden können und diese Arbeit in kürzester Zeit einwandfrei ausführen, weil nunmehr durch die vergrößernde Projektion auch kleinere und kleinste Abweichungen im Rundlaufe des Rades mühelos und sicher festgestellt werden können.
  • Die Zentriervorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem Ständer, in dem das zu zentrierende oder zu spannende Rad mit seiner Achse drehbar eingelagert wird und wobei dann auf dem Radkranze eine Tastschablone sitzt, die nach allen Richtungen frei einstellbar am Ständer befestigt ist und durch Vermittlung einer Lichtquelle oder Projektion einen Schattenriß gegen eine Wand wirft, auf der feststehend die gleiche Rißmarke angeordnet ist, mit der der Schattenriß, der von dem Radkranze beeinflußten und zwanglos gesteuerten Tastschablone in übereinstimmung oder in Deckung gebracht werden muß.
  • Etwaige Abweichungen im Rundlaufe des Radkranzes äußern sich durch eine entsprechende Verschiebung des von der T;astschablone erzeugten Schattenrisses gegenüber der feststehenden Rißmarke an der Wand im vergrößerten Maßstabe, können daher leicht festgestellt und durch entsprechende Spannbeeinflussung der Speichen mühelos ausgeglichen werden.
  • In der Zeichnung ist die neue Zentriervorrichtung beispielsweise in zwei Ausführungsarten dargestellt. Es zeigen Abb. i bis q. die erste Ausführungsform, wobei Abb. i und 2 eine Seiten- und Vorderansicht wiedergibt, während Abb: 3 und q. in vergrößertem Maßstabe die Tastschablone erkennen läßt. Die zweite Ausführungsart ist in Abb. 5 gezeigt.
  • Das zu zentrierende oder rund zu spannende Rad 6 sitzt mit seiner Achse 7 drehbar zwischen einem zweistrebigen Ständer i, der an der oberen Seite eine Verbindungsbrücke 2 besitzt, die den Träger für ein Gelenklager 3 bildet, in dem eine Gabelfassung 4 durch Kugelgelenk 4' allseitlich einstellbar gehalten ist, in deren Armenden die Tastschablone lagert, die bei dem Ausführungsbeispiele als Rolle 5 ausgebildet ist. Die Tastrolle 5 besitzt, wie besonders aus Abb. 3 und 4 hervorgeht, seitliche Kranznuten 12 und däzwischenliegend eine winkelige Ausdrehung 13. Die seitlichen Kranznuten 12 greifen über die eingewulsteten Ränder 6r des Felgenreifes 6. Der Felgenreif 6 bildet demnach die Lauf- und Steuerfläche für die Tastrolle 5, hinter der an der Verbindungsbrücke 2 des Ständers i an einem Halter io eine Lichtquelle ii angeordnet ist. Die Lichtquelle i i strahlt demnach über die Tastrolle 5 hinweg und wirft deren Profil als Schattenriß g gegen eine vor der Vorrichtung befindliche Projektionswand auf, der eine feststehende Rißmarke 8 angeordnet ist, :die in dem vorliegenden Falle der Winkelnut 13 in der Tastrolle entspricht. Ist der Schattenriß g der Rolle 5 bei einer Umlaufbe-,vegung des Rades 6 in Übereinstimmung mit der festen Rißmarke 8, so ist der Rundlauf und die @zenfrische Spannung des Rades gegeben.
  • Weicht der Schattenriß -der Tastrolle 5 von der festen Rißmarke 8 seitwärts oder in der Senkrechten ab, so ist der Rundlauf noch nicht erreicht und der Arbeiter weiß genau, daß er die an der Stelle der Abweichebewegung sitzenden Speichen noch zu regulieren hat, bis der genaue Rundlauf durch Übereinstimmung oder Deckung der Schattenmarken in Erscheinung tritt. ' Bei der zweiten Ausführungsart (Abb. 5) ist die Einrichtung und Wirkungsweise die gleiche, jedoch mit der Abweichung, daß die Tastrolle 5 nicht selbst den Schattenriß erzeugt, sondern einen Spiegel 14 steuert, der mit der beweglichen Rollengabel 4 in Verbindung steht und dem durch eine Projektionsvorrichtung 15 eine Marke (beispielsweise Fadenkreuz) übertragen wird, die der Spiegel dann über die Rolle hinweg auf die Proj ektionswand wirft, auf der die gleiche Marke 8' vorgezeichnet ist. Auch hier zeigt die Übereinstimmung der Projektionsmarke mit der feststehenden Marke 8' den Rundlauf des Rades an, während Abweichungen beider Marken erkennen lassen, an welchen Stellen Abhilfe notwendig ist und Weiterzentrierung erforderlich wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zentrieren von Rädern, insbesondere Einsatzspeichenr'ädern auf Rundlauf, bei welcher über dem ortsfest, aber drehbar eingelagerten Rade eine mit dessen Radkranz zusammenwirkende Tastschablone sitzt, die den Radkranzausschlag anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastschablone nach allen Richtungen einstellbar an einem festen Halter lagert und durch Vermittlung einer Lichtquelle- oder Projektion einen Schattenriß gegen eine Wand wirft, auf der feststehend eine übereinstimmende Rißmarke angeordnet ist, mit der der Scbattenriß der von dem Radkranze beeinflußten bzw. auf Einstellbewegung gesteuerten Tastschablone in Übereinstimmung oder in Deckung sein muß, wenn der Rundlauf des Rades erreicht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als eine auf dem' Radkränze -lose aufsitzende und von diesem gelenkte -Tästschablone als Rolle ausgebildet ist, die als Marke eine Profilnut (13) aufweist, über die hinweg oder hindurch eine Lichtquelle (i i) strahlt, die hinter der Rolle (5) angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastschablone als eine auf oder in dem, Radkranze (6) laufende Rolle (5) ausgebildet ist, die lediglich das Steuerungsorgan für einen von ihr auf Einstellbewegung beeinflußten Spiegel (14) bildet, auf den durch eine Projektionsvorrichtung (15) eine Märke übertragen wird, die der Spiegel dann weiterhin gegen die mit der entsprechenden festen Marke (8') ausgestattete Projektionswand wirft. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tast-. schablone als festes Profilstück ausgebildet ist, das auf oder in dem Radkranze schleift, in seinem Halte- oder Befestigungspunkte aber allseitlich einstellbar gefußt ist und durch seine von dem Radkranze beeinflußte Bewegung die Schatten-Projektionsvorrichtung lenkt.
DEV23853D 1928-05-03 1928-05-03 Vorrichtung zum Zentrieren von Raedern, insbesondere Einsatzspeichenraedern auf Rundlauf Expired DE477603C (de)

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