DE477219C - Einrichtung zur AEnderung und Einstellung der Laenge bei Aufhaenge-, Stuetz- und aehnlichen Vorrichtungen, insbesondere bei Schaftzuegen fuer Webschaefte - Google Patents

Einrichtung zur AEnderung und Einstellung der Laenge bei Aufhaenge-, Stuetz- und aehnlichen Vorrichtungen, insbesondere bei Schaftzuegen fuer Webschaefte

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DE477219C
DE477219C DEF61880D DEF0061880D DE477219C DE 477219 C DE477219 C DE 477219C DE F61880 D DEF61880 D DE F61880D DE F0061880 D DEF0061880 D DE F0061880D DE 477219 C DE477219 C DE 477219C
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    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/144Features common to dobbies of different types linking to the heald frame
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
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    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/14Heald frame lifting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Änderung und Einstellung der Länge bei Aufhänge-, Stütz-und ähnlichen Vorrichtungen, insbesondere bei Schaftzügen für Webschäfte Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur leichten Änderung und genauen Einstellung der Länge bei Aufhänge-, Stütz- und ähnlichen Vorrichtungen, insbesondere bei Schaftzügen für Webschäfte.
  • Es ist hekannt, zu einer derartigen Längeneinstellung feste Schrauben zu verwenden, die aus einem festen Schaft oder Bolzen bestehen, in den Schraubengänge eingedreht sind. Diese werden in den Werkstoff der betreffenden Gegenstände zwecks Entfernungseinstellung mehr oder weniger eingeschraubt oder ausgedreht. Hierbei ist aber eine genaue Einstellung auf den Bruchteil eines Millimeters nicht möglich. Außerdem wird der Werkstoff durch das Ein- bzw. Ausschrauben geschwächt und beschädigt und die Lage des an die Schraube angehängten Gegenstandes verdreht und verändert.
  • Ferner ist es bekannt, aus Draht gewundene Schraubenfedern ohne Kern ineinander zu verschrauben. Bei diesen bekannten Schraubenfedern ist jedoch die eine Schraubenfeder in den Innenraum der anderen gedreht, und die Federn selbst sind mit Einhängeösen versehen, so daß sie entweder zwecks Verstellung abgenommen oder daß die in sie eingreifenden Aufhängeösen des Gegenstandes mitgedreht werden müssen. Außerdem federn diese Drahtschrauben und geben nach, so daß eine genaueste Längeneinstellung, mit ihnen nicht möglich ist. Auch ist es insbesondere bekannt, als Aufhängevorrichtung für Webschäfte Spannschrauben zu verwenden, die aus einem Rohr mit Innengewinde und darin eingeschraubten Endbolzen bestehen. Ihre Einstellung ist jedoch umständlich und nicht unbedingt sicher. Zunächst müssen die Bolzenmuttern gelöst werden, und dann sind zur Einstellung durch Verdrehen des Mittelrohres zwei Mann erforderlich, von denen der eine das Mittelrohr dreht, während der andere die Endbolzen festhält, damit sie sich nicht mitdrehen, was den Zweck der- Vorrichtung vereiteln würde: Außerdem ist eine derartige. Spannschraube für leichte Webstühle zu schwer, und das Einschneiden der Innen- und. Außengewinde wie auch die Menge des erforderlichen Werkstoffes und die Zahl der Bestandteile verteuert die Vorrichtung.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung wird eine Längeneinsteileinrichtung anderer Art geschaffen. über einen Bolzen als Kern werden gleichsinnig schraubenförmig gewundene Drähte aus sehr- hartem und unnachgiebigem Metall in entgegengesetzter Richtung ineinandergeschraubt, und zwar derart, daß 'sie völlig unabhängig von dem Kern und von den Einhängeösen mehr oder weniger ineinander-oder auseinandergedreht werden können. Der Kern wird also gewissermaßen mit beweglichen und unabhängigen Schraubengängen versehen. In der Abbildung ist eine Ausführungsform dargestellt. Zwei gleichsinnig schraubenförmig gewundene, unnachgiebige Drähte ix und b, die vorzugsweise aus einem Metall sehr hoher Festigkeit, wie z. B. Stahl, bestehen, sind über einen vorzugsweise zylinderförmigen, aus Holz oder einem anderen geeigneten Stoff. bestehenden Kern c teilweise ineinandergeschraubt. Der Durchmesser dieses Kerns ist so gewählt, daß er dem-Innendurchmesser der Drahtwindungen d und b fast gleichkommt, so daß diese ihn gut umfassen. Der Abstand der Drahtwindungen voneinander ist zweckmäßig so gewählt, daß der Zwischenraum zwischen je zwei Windungen der Dicke des gewundenen Drahtes entspricht, so daß je zwei Windungen des einen Drahtes eine Windung des anderen Drahtes fest zwischen sich fassen. In das Außenende der gewundenen Drähte a und b ist eine Einhängevorrichtung d, e (Haken, Ösen o. dgl.) derart unabhängig.eingebracht, daß diese beim Drehen der Drahtschrauben nicht mitgedreht werden. Sie können z. B. in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise eingesetzt sein, indem die Enden f, g der Einhängevorrichtungen d, e aufgestaucht sind und von den nach den Enden zu sich verjüngenden und eng aneinander anschließenden Endwindungen h, i der Schraubendrähte a und, b umschlossen werden.
  • Zwecks Gebrauchs wird diese Einrichtung in die in der Länge zu verändernden öder einzustellenden Aufhänge- oder Stützvorrichtungen, z. B. Webschäfte, eingeschaltet. Die Einstellung der Länge erfolgt durch Ineinander-bzw. Auseinanderschrauben der beiden Drähte d und b, was unabhängig sowohl vom Kern c wie von den Einhängevorrichtungen d und e geschieht. Auf diese Weise lassen sich mit dieser Vorrichtung schnell und leicht Längenänderungen mit der Genauigkeit eines Bruchteils eines Millimeters bewirken. Dabei mue aber darauf geachtet werden, daß die Drähte d und b sowohl in bezug auf ihre Dicke wie in bezug auf das Metall, aus dem sie hergestellt sind, - so stark bemessen sind, daß bei dem stärksten in Betracht kommenden Zuge ein Federn der Einstellvorrichtung nicht auftritt.
  • Mit besonderem Vorteil wird die Einrichtung nach der Erfindung zur Einstellung von Webschäften als sogenannter Schaftzug benutzt. _ Sie zeichnet sich durch einen sehr mäßigen Preis- vor den bisher zu diesem Zweck bekannten Schaftzügen aus. Zur Verhütung des selbsttätigen Lösens nach erfolgter Einstellung kann die Einstellvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung versehen sein, die im einfachsten Falle aus einem über die schraubenförmig gewundenen Drähte a und b aufgesetzten, gebogenen und federnden Blechstreifen k bestehen kann, wie dies aus der Abbildung ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Änderung und Einstellung der Länge bei Aufhänge-, Stütz- und ähnlichen Vorrichtungen, insbesondere bei Schaftzügen für Webschäfte, gekennzeichnet durch zwei unnachgiebige, über einem Kern (c) in entgegengesetztem Drehungssinne ineinandergeschraubte, schraubenförmig gleichsinnig gewundene Drähte (a, b), in deren verjüngteAußenenden (h, i) Einhängevorrichtungen (d, e) zur Befestigung der einzustellenden Aufhänge- öder Stützvorrichtung, z. B. Webschäfte, eingebracht sind, und die unnachgiebigen Drähte (a, b) zwecks Längeneinstellung, unabhängig von Kern- und Einhängevorrichtungen, mehr oder weniger ineinander- oder auseinandergeschraubt werden.
DEF61880D 1926-08-10 1926-08-10 Einrichtung zur AEnderung und Einstellung der Laenge bei Aufhaenge-, Stuetz- und aehnlichen Vorrichtungen, insbesondere bei Schaftzuegen fuer Webschaefte Expired DE477219C (de)

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