DE476677C - Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Schornsteinzuges bei Feuerungen mit Saugzuggeblaesen - Google Patents

Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Schornsteinzuges bei Feuerungen mit Saugzuggeblaesen

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DE476677C
DE476677C DESCH79681D DESC079681D DE476677C DE 476677 C DE476677 C DE 476677C DE SCH79681 D DESCH79681 D DE SCH79681D DE SC079681 D DESC079681 D DE SC079681D DE 476677 C DE476677 C DE 476677C
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Germany
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chimney
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combustion
mechanical control
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Expired
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DESCH79681D
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Inventor
Georg Heinrich Davin
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/001Installations for increasing draught in chimneys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Schornsteinzuges bei Feuerungen mit Saugzuggebläsen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Schornsteinzuges bei Feuerungen, die zur Verstärkung des Schornsteinzuges mit einem Saugzuggebläse versehen sind. Die mechanische Regelung des Schornsteinzuges durch Vermittlung eines Regelungsgliedes, das in Abhängigkeit von der Änderung der Zugstärke verstellt wird, ist bekannt. Bei bekannten Vorrichtungen beruht die Regelung des Schornsteinzuges darauf, daß die Rauchgasableitung gedrosselt oder Nebenluft in den Saugkanal eingeführt wird. In beiden Fällen wird die Größe des Saugzuges selbst nicht verändert, sondern die Wirkung des an sich unverändert bleibenden Zuges herabgesetzt. Gemäß der Erfindung wird ein anderer Weg für die mechanische Regelung des Saugzuges vorgeschlagen, und zwar erfolgt die Regelung durch eine Veränderung des Saugzuges selbst in der Weise, daß die Drehzahl des Gebläses durch ein auf den Unterdruck im Schornstein ansprechendes Regelungsglied eingestellt wird. Diese Regelungsvorrichtung arbeitet wirtschaftlicher als die bisher bekannten. WährendnämlichbeiAnwendung der bisher üblichen Regelungsart das Saugzuggebläse eine unnötig große Leistung aufbringen mußte, deren Wirkung auf die Feuerung dann durch Drosselung der Abgasleitung oder Einführung von Nebenluft teilweise wiederaufgehoben werden mußte, hat nach der Erfindung das Saugzuggebläse nur diejenige Leistung zu erzeugen, die notwendig ist, um die Gesamtgröße des Zuges und die beabsichtigte Wirkung auf die Feuerung zu erzielen. Vorrichtungen nach der Erfindung finden besonders vorteilhaft Anwendung, wenn bei einer vorhandenen Anlage eine Zugverstärkung benötigt wird oder aber eine Neuanlage von vornherein so ausgeführt wird, daß der Schornsteinzug allein nicht ausreicht, sondern ein Anteil, z. B. 500/0, des Zuges künstlich zu erzeugen ist.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Die Abb. i und 2 sind eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht und eine Endansicht der einen Ausführungsform, während die Abb. 3 ein Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist in die Schornsteinwand eine zylindrische Führunga für einen Gleitkolben b eingelassen. Dieser Kolben steht auf der einen Seite unter der Einwirkung des Unterdrucks im Schornstein und auf der anderen Seite unter dem Druck der Außenluft und unter . der Einwirkung einer Feder c, die durch ein über eine Rolle d geführtes Zugorgan, z. B. Drahtseil e, mit dem Gleitkolben verbunden ist. An dem Kolben ist vorteilhaft ein Zeiger f vorgesehen, welcher sich an einer Skala g entlang bewegt, an der die Zugstärke ablesbar ist. Das Seile greift mittels Mitnehmer an einem Hebel k, beispielsweise einer Drosselklappe i, an, welche in die Einlaßleitung des Treibmittels, z. B. Dampf, des Gebläsemotors, beispielsweise einer Dampfturbine, eingebaut ist. Bei der Ausführungsform der Abb. 3 ist der Gleitkolben durch eine selbstfedernde '.Membran k ersetzt, welche eine vorteilhaft kegelförmige Öffnung der Schornsteinwand a' abdeckt und auf der einen Seite unter dem Einfluß des Unterdrucks im Schornstein und auf der anderen Seite unter dem der Außenluft steht. Diese Membran greift nach dem dargestellten Beispiel mittels einer Lenkstange an einem Hebel k eines Widerstandsschalters an, durch welchen der Strom für den elektrischen Gebläsemotor geregelt wird. Naturgemäß kann auch die Ausführungsform nach Abb. z und a abänderungsweise für den elektrischen Antrieb und die der Abb. 3 für den Dampfbetrieb Anwendung finden. Steigt der Unterdruck über das vorbestimmteMaß, so bewegt sich der Gleitkolben bzw. die Membran nach der Innenseite des Schornsteins, und die Drosselklappe wird in schließendem Sinne bewegt bzw. die Stromzufuhr verringert, infolgedessen vermindert sich die Drehzahl des Antriebsmotors und damit die des Saug-_ zuggebläses. Umgekehrt wird, wenn der Unterdruck geringer wird, als er sein soll, die Drehzahl des Antriebsmotors und damit die des Gebläses gesteigert, und es findet auf diese Weise eine vollkommen selbsttätige Regelung des Saugzuges, und zwar durch Änderung der Drehzahl des den natürlichen Schornsteinzug verstärkenden Saugzuggebläses, statt. Das Eindringen von falscher Luft und die Änderung der Stellung des Rauchschiebers fällt bei dieser Art der Regelung vollständig fort, und bei gleichmäßiger Haltung des Anteiles des Schornsteinzuges paßt sich in den weitesten Grenzen die Leistung des Gebläses den Schwankungen des natürlichen Schornsteinzuges an und gleicht diese in vollkommener Weise aus. Falls die Kraft des Kolbens oder der Membran zu gering ist, ist in bekannter Weise ein Servomotor zwischen der Regelungsvorrichtung am Schornstein und der Regelungsvorrichtung am Gebläsemotor einzuschalten. Die Einrichtung ist ihrer Natur nach anwendbar, gleichviel welcher Art das Saugzuggebläse ist. Es kann ein Schleudergebläse, Schraubenradgebläse oder Turbogebläse sein. Ebenso kann der Schornstein ein ausgekleideter Blechschornstein, ein Eisenbetonschornstein oder ein gemauerter Schornstein sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Schornsteinzuges bei Feuerungen mit Saugzuggebläsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Gebläses durch ein auf den Unterdruck im Schornstein ansprechendes Regelungsglied eingestellt wird.
DESCH79681D 1926-08-06 1926-08-06 Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Schornsteinzuges bei Feuerungen mit Saugzuggeblaesen Expired DE476677C (de)

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