DE476338C - Verfahren zur selbsttaetigen und kontinuierlichen Herstellung eines bestimmten Mischungsverhaeltnisses von Stoffen verschiedener Konsistenz - Google Patents

Verfahren zur selbsttaetigen und kontinuierlichen Herstellung eines bestimmten Mischungsverhaeltnisses von Stoffen verschiedener Konsistenz

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DE476338C
DE476338C DEA54712D DEA0054712D DE476338C DE 476338 C DE476338 C DE 476338C DE A54712 D DEA54712 D DE A54712D DE A0054712 D DEA0054712 D DE A0054712D DE 476338 C DE476338 C DE 476338C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/08Regulating consistency
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/80Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/006Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid

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Description

  • Verfahren zur selbsttätigen und kontinuierlichen Herstellung eines bestimmten Mischungsverhältnisses von Stoffen verschiedener Konsistenz Es sind bereits Regler bekannt, welche die konstante Zusammensetzung eines Gemisches, beispielsweise zweier Gase oder Flüssigkeiten, laufend einstellen. Derartige Regler sind so ausgebildet, daß sie in Abhängigkeit von der Messung physikalischer Eigenschaften der Gemische wirken.
  • In chemischen Fabriken oder in Papierfabriken werden öfter ganz bestimmte Mischungen von Stoffen verschiedener Konsistenz benötigt, weil von der richtigen Zusammensetzung die Güte des Endproduktes abhängt. So muß z. B. in Papierfabriken die Papiermasse einen bestimmten Wassergehalt haben, um dauernd ein Papier von vorgeschriebenem Gewicht und anderen gewünschten Eigenschaften zu ergeben.
  • Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführung der Erfindung dar.
  • Abb. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch. die ganze Anlage.
  • Abb. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch dieselbe Anlage, jedoch mit zwei anderen Vorrichtungen zum Anzeigen der statischen Druckhöhe.
  • In der Abb. I stellt a einen Behälter dar, in welchem sich die Mischung der beiden Stoffe vor ihrer Regulierung befindet. Aus diesem Behälter wird die Mischung durch das Rohr b mit Hilfe einer gleichmäßig fördernden Pumpe c angesaugt und durch die Rohre d und e weiterbefördert. Das Rohr d führt in einen Meßbehälter f.
  • In diesem Meßbehälter sammelt sich die Masse an und läuft durch ein am Boden des Behälters angeordnetes schlangenförmiges Rohr g und die Ausflußmündung i in den Behälter a zurück. Da die Geschwindigkeit der abfließenden Masse ziemlich gering ist oder jedenfalls durch den Reibungswiderstand an den Rohrwänden ctwas verringert wird, so sammelt sich in dem Behälter f eine gewisse Menge der Masse an. Es bildet sich bei h ein Niveauspiegel. Je weniger Masse bei i aus dem Rohr g austritt, desto höher steigt der Niveauspiegel. Der Schwimmer h betätigt mit Hilfe des Hebels eine übliche Regelvorrichtung m. Von dieser aus wird vermittels der Reglerbetriebsleitung q ein Membranregulierventil n betätigt, so daß das Ventil n bei steigendem Schwimmer k geöffnet und umgekehrt bei fallendem Schwimmer k geschlossen wird. Das Ventil n reguliert in der Rohrleitung 0 den Zufluß einer verdünnenden Flüssigkeit, z. B. Wasser, welches bei p der in dem Rohr b angesaugten Masse zugesetzt wird. Wenn die Masse die gewünschte Dichte besitzt, so wird durch den Schwiinmer k und die Reguliervorrichtung das Ventil n geschlossen, da ein besonderer Wasserzusatz zu der Masse nicht mehr notwendig ist. Der Hauptstrom der fertig regulierten Masse fließt durch das Rohr e in den Behälter r. In dem Behälter r befindet sich jetzt die fertig regulierte Masse mit der für die Fabrikation erforderlichen Konsistenz.
  • Von hier aus wird dann die Masse der wei teren Fabrikation zugeführt.
  • Wie aus Abb. I zu ersehen ist, teilen sich die Ströme von der ?umpe c beförderten Masse bei s in einen Teilstrom, der durch das Rohr g nach dem Meßbehälter f führt und in den Hauptstrom, der durch das Rohr e nach dem Behälter r führt. Es genügt also, einen Teil des Stromes nach dem Behälter f zu führen. Dieser Teilstrom bewirkt in dem Behälter f durch die Höhe des Schwimmers die Regulierung des Ventils n. Auf diese Weise läßt sich der Behälters verhältnismäßig klein konstruieren, während im anderen Falle, wenn man den gesamten Strom der Masse durch den Meßbehälter f hindurchleiten würde, dieser Behälter f sehr große Dimensionen annehmen müßte.
  • In der Abb. 2 ist dieselbe Anlage dargestellt wie in der Abb. I, nur mit dem Unterschied, daß in dem Behälter keine Schwimmervorrichtung angebracht ist, sondern andere Vorrichtungen gezeigt sind, die in gleicher Weise die statische Druckhöhe der Masse in dem Gefäß f feststellen und den Impuls an die Regelvorrichtung weitergeben.
  • Auf der linken Seite des Behälters f ist eine Membran t angebracht. Die Durchbiegung dieser Membran {infolge der verschiedenen Höhe des Niveauspiegels Ii wird als Impuls benutzt. Dieser Impuls wirkt auf eine übliche Regelvorrichtung u. Von dieser Regelvorrichtung u führt die Reglerbetriebsleitung v zu dem Memhranregulierventil n. Es wird auch hier bei -steigendem Niveauspiegel 12 das Membranregulierventil a geöffnet und umgekehrt bei fallendem Niveauspiegel h das Membranregulierventil ge schlossen.
  • Eine dritte Vorrichtung zum Feststellen der statischen Druckhöhe der Flüssigkeit in dem Behälter f ist im oberen Teil der Abb. 2 dargestellt. Ein Ventilator w bläst eine gleichbleibende Menge Luft durch das Rohr x in die flüssige Masse, welche sich in dem Behälter f befindet Die Luft tritt bei y aus der Rohrleitung. aus. Je nachdem der Niveanspiegel h sich höher oder niets riger einstellt, wird in dem Rohr x ein größerer oder niedrigerer Luftdruck herrschen. Dieser Luftdruck wirkt durch ein Abzweigrohr z auf eine Membran 3. je nach der Durchbiegung der Membran 3 wird ein üblicher Regler 4 betätigt und der in der Betriebsleitung 5 erzeugte Druck nach dem Menibranregulierventil n weitergeleitet. Auch hier wird bei steigendem Niveauspiegel h das Regulierventil n geöffnet und umgekehrt bei fallendem Niveauspiegel geschlossen.' Es wirken also diese beiden zuletzt in der Abb. 2 dargestellten Vorrichtungen zur Feststellung der statischen Druckliöhe genau so wie die in der Abb. I dargestellte Schwimmervorrichtung. In jedem Falle bewirkt das Ausfließen der Masse aus dem gekrümmten Rohr g einen verschieden hohen Niveauspiegel h. Man kann jedoeh an Stelle der gekrümmten Rohrleitung g ein geradliniges Rohr verwenden und die Ausflußmündung dieses Rohres verkleinern. Es wird dann eine ähnliche oder gleiche Wirkung erzielt werden, wie durch das schlangenförmig gekrümmte Rohr g. In jedem Falle soll durch den Reibungswiderstand der ausfließenden Masse ein Niveauspiegel erzielt werden, welcher proportional ist zur Konsistenz der Masse. Die hierdurch erzielte Flüssigkeitshöhe wird dann als Anregung benutzt, um den Zusatz einer zweiten Flüssigkeit zur Mischung zu regulieren.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verfahren zur selbsttätigen und kontinuierlichen Herstellung eines bestimmten Mischungsverhältnisses von Stoffen verschiedener Konsistenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierung in Abhängigkeit gebracht wird von dem verschieden hohen Flüssig4eitsniveau, welches sich unter dem Einfluß des bei wechselndem Mischungsverhältnis sich einstellenden verschiedenen Reibungswiderstandes beim Ausfluß aus einer gekrümmten Rohrleitung oder einer verengten Ausfluöffnung einstellt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung verschiedener Flüssigkeitsspiegel ein Durchflußbehälter mit einem gekrümmten Abflußrohr vorgesehen wird, um zu erreichen, daß infolge des mit dem Mischungsverhältnis wechselnden Reibungswiderstandes verschieden große Mengen ausfließen und dadurch verschieden hohe Flüssigkeitsspiegel erzielt werden, die dem Mischungsverhältnis ender verschiedenen Mischungen proportional sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anregung zur Regulierung des Mischungsverhältnisses durch einen Schwimmer oder eine andere die statische Druckhöhc anzeigende Vorrichtung auf eine Regelvorrichtung übertragen wird, die das Ventil für den Flüssigkeitszusatz reguliert.
DEA54712D 1928-07-10 1928-07-10 Verfahren zur selbsttaetigen und kontinuierlichen Herstellung eines bestimmten Mischungsverhaeltnisses von Stoffen verschiedener Konsistenz Expired DE476338C (de)

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