DE476333C - Verfahren zur Absenkung des Wasserstandes bei der Herstellung von engen und tiefen Baugruben - Google Patents

Verfahren zur Absenkung des Wasserstandes bei der Herstellung von engen und tiefen Baugruben

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DE476333C
DE476333C DES71953D DES0071953D DE476333C DE 476333 C DE476333 C DE 476333C DE S71953 D DES71953 D DE S71953D DE S0071953 D DES0071953 D DE S0071953D DE 476333 C DE476333 C DE 476333C
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lowering
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D19/00Keeping dry foundation sites or other areas in the ground
    • E02D19/06Restraining of underground water
    • E02D19/10Restraining of underground water by lowering level of ground water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description

  • Verfahren zur Absenkung des Wasserstandes bei der Herstellung von engen und tiefen Baugruben Das Verfahren der Grundwasserabsenkung erfordert für tief in das Grundwasser eintauchende Baugruben die Anlage von mehreren Staffeln von Brunnen untereinander, da insbesondere die Saughöhe von Zentrifugalpumpen, ferner in gewissem Maße auch die erforderliche Wassereintrittsfläche an den Brunnen der Brunnenlänge eine bestimmte Grenze setzen. Andere als Zentrifugalpumpen kommen wegen ihres günstigen Wirkungsgrades und verhältnismäßig geringen Raumbedarfs in der Regel nicht in Betracht. Große Baugruben bieten auf ihren Böschungen und Bermen meistens hinreichend Platz zur Unterbringung verschiedenerBrunnenstaffeln. Handelt es sich jedoch um enge und tiefe Baugruben, an deren Wänden der für die Brunnenanlage benötigte Raum nur durch Erweiterung der Baugrube und damit durch erhebliche Vergrößerung des Erdaushubs geschaffen werden könnte, so würde dort der Einbau einer Grundwasserabsenkungsanlage unter Umständen unmöglich sein. Vor allem ist in bebautem Gelände eine Erweiterung von Baugruben vielfach ausgeschlossen.
  • Erfindungsgemäß wird die Grundwasserabsenkung in der Weise bewirkt, daß die Saugleitungen jeder Staffel durch Stollen 'hindurch zu einer Pumpe geführt sind, die (las Wasser ansaugt und zutage fördert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt und im Grundriß dargestellt.
  • a ist eine Baugrube mit senkrechten, abgesteiften Wänden. Bis zu dem natürlichen Grundwasserspiegelh wird der Bodenaushub auf keine Schwierigkeiten stoßen. Ehe das Grundwasser erreicht wird, wird von der Grubensohle aus die erste Staffelstrecke b aufgefahren, und zwar so, daß sie die vorher von der Erdoberfläche aus gebohrten und fertiggestellten Brunnen e freilegt. Die einzelnen Brunnen werden nunmehr mit Einhängern versehen und an eine in der Strecke verlegte Rohrleitung angeschlossen. Am Streckenmundloch wird die Strecke so erweitert, daB eine Pumpenanlage Aufstellung finden kann. Von hier aus wird die Druckleitung an der Baugrubenwand bis zur Erdoberfläche geführt. Durch die Inbetriebnahme der Brunnen wird der Grundwasserspiegel um einen gewissen Betrag abgesenkt. Die Baugrube kann in dem trockengelegten Gebirge dann so weit vertieft werden. bis wiederum der Grundwasserspiegel erreicht ist. Es wird sodann die zweite Staffel c mit den Brunnen f wie oben beschrieben hergestellt und 'in Betrieb genommen. Dieser Vorgang wiederholt sich gemäß der zu erreichenden Absenkungstiefe.
  • Sollte für die Aufstellung von Bohrzeugen auf der Erdoberfläche der nötige Platz nicht vorhanden sein, so können die Brunnen auch von der Strecke aus gebohrt werden. Hierbei sind in der Strecke an den Bohrlochansatzpunkten Überhauen, d. h. Erweiterungen nach oben hin, herzustellen, um für das Aufsetzen. der einzelnen Rohrtouren den erforderlichen Raum zu schaffen. Ist die oberste Staffel hergestellt und in Betrieb genommen, so werden unter diesen Verhältnissen ebenfalls die Brunnen der nächsttieferen Staffel von der oberen Staffelstrecke aus gebohrt. Zweckmäßigerweise müssen die Brunnen der zweiten Staffel fertiggestellt sein, ehe die Strecke aufgefahren wird. Hierdurch wird die Inbetriebsetzung der neuen Staffel wesentlich beschleunigt.
  • Sobald die Fundamente des Bauwerkes fertiggestellt sind, wird die unterste Brunnenstaffel außer Betrieb gesetzt, die Rohrleitungen werden ausgebaut und die Strecken %-erspült. Hierbei dienen die für die Brunnenherstellung benötigten Bohrlöcher als Spülrohre: Der Pumpenraum selbst wird von Hand versetzt. Dem Baufortschritt folgend, wird eine Staffel nach der anderen auf diese Weise außer Betrieb genommen.
  • Der senkrechte und wagerechte Abstand der Staffeln voneinander richtet sich nach der Einstellung der abgesenkten Grundwasserspiegelfläche. Diese wiederum hängt von der Bodendurchlässigkeit und der Lagerung der-einzelnen Gebirgsschichten sowie von der Anzahl der anzulegenden Staffeln ab. Der senkrechte Abstand der Staffeln voneinander fäßt sich durch die Verwendung von Tiefbrunuenpuiupen wesentlich erhöhen. Jeder Brunnen wird sodann mit einer Tiefbrunnenpumpe ausgestattet, die . das Wasser zu der Pumpenanlage am Streckenmundloch oder auch zutage fördert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLT-C$; Anwendung des Verfahrens zur Absenkung des Wasserstandes in wasserführenden Schächten gemäß Patent 457 767 auf die Herstellung enger und tiefer Baugruben zur Errichtung von Bauwerken.
DES71953D 1923-06-27 1923-06-27 Verfahren zur Absenkung des Wasserstandes bei der Herstellung von engen und tiefen Baugruben Expired DE476333C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4112690A (en) * 1975-11-22 1978-09-12 Kajima Kensetsu Kabushiki Kaisha Method and construction of underground tank well
NL2001295C2 (nl) * 2008-02-19 2009-08-20 Dura Vermeer Business Dev B V Werkwijze ter vervaardiging van een constructie.

Cited By (3)

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EP2093332A1 (de) * 2008-02-19 2009-08-26 Dura Vermeer Business Development B.V. Verfahren zum Herstellen eines Fundamentes

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