DE474034C - Schutzvorrichtung fuer Spulvorrichtungen - Google Patents
Schutzvorrichtung fuer SpulvorrichtungenInfo
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- DE474034C DE474034C DEE35982D DEE0035982D DE474034C DE 474034 C DE474034 C DE 474034C DE E35982 D DEE35982 D DE E35982D DE E0035982 D DEE0035982 D DE E0035982D DE 474034 C DE474034 C DE 474034C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C47/00—Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
- B21C47/02—Winding-up or coiling
- B21C47/04—Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Schutzvorrichtung für Spulvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf Materialspulvorrichtungen und besteht in einer verbesserten Schutzvorrichtung für solche.
- Der Hauptzweck der Erfindung ist, eine einfache, billig herzustellende und wirksame Schutzvorrichtung für die Aufwickelspule einer Spulvorrichtung zu schaffen.
- Die Schutzvorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere für Verwendung in Verbindung mit solchen Drahtziehmaschinen, die mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten. Die Schutzvorrichtung besitzt zwei im wesentlichen halbzylindrische Teile, die zusammen die Spule umschließen, und zwischen welchen eine Öffnung für den aufzuwickelnden Draht vorhanden ist. Eine frei schwingende Klappe wird, während die Spulvorrichtung arbeitet, von dem auflaufenden Draht offen gehalten, klappt aber sofort zu, wenn der Draht reißt, und schließt die Öffnung vollständig, so daß sich das freie Ende des bereits aufgewickelten Drahtstückes in einem geschlossenen-Raume befindet. Hierdurch wird verhindert, daß kleine Drahtstücke, die vom Drahtende abgeschlagen werden oder abspringen, umherfliegen und Schaden anrichten.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i ist eine Vorderansicht einer Drahtziehmaschine, von welcher einige Teile entfernt sind.
- Abb. 2 zeigt die Schutzvorrichtung in größerem Maßstabe, teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt, und Abb. 3 ist eine Endansicht derselben Vorrichtung. In Abb. i ist i i ein Traggestell für eine Drahtziehmaschine mit einer Schutzvorrichtung gemäß der Erfindung. In einem von diesem Gestell getragenen Gehäuse 12 sind mehrere zusammenhängende Ziehrollen 17, 17 angeordnet, deren Durchmesser stufenweise zunehmen. Die Ziehrollen 17 sind auf einer wagerechten Welle 18 befestigt, die in dem Gehäuse 12 gelagert ist und mittels eines Elektromotors (nicht gezeigt) o. dgl. getrieben wird. Oberhalb der Welle i 8 sind mehrere Scheiben oder Führungsrollen ig,ig angebracht, die sich unabhängig voneinander auf einer wagerechten Welle 2o drehen können, die im Gehäuse 12 gelagert ist.
- Zwischen den Ziehrollen 17 und den Führungsrollen ig ist ein Zieheisenhalter 23 vorgesehen, der mehrere Zieheisen (nicht gezeigt) mit stufenweise abnehmenden Durchmessern trägt. Eine Drahtvorratsrolle 25 ist am unteren Teil des Gestelles i i befestigt. Der Draht 2q., der auf einen kleineren Durchmesser gebracht werden soll, wird von der Vorratsrolle 25 über bzw. unter Leitrollen 26, 27 von dort über die am weitesten zurückliegende Führungsrolle ig und sodann durch das erste Zieheisen im Zieheisenhalter 23 geführt. Der Draht wird darauf über diejenige Ziehrolle 17 geführt, die den kleinsten Durchmesser hat, und geht darauf über die nächste Führungsrolle ig, durch das nächste Zieheisen, um die nächste Ziehrolle usw., bis er, auf den gewünschten Durchmesser gezogen, das letzte Zieheisen verläßt. Der Draht wird dann um diejenige Ziehrolle 17 gelegt, die den größten Durchmesser hat, um endlich über die Leitrollen 30, 32 auf eine Aufwickelspule 34 zu gelangen, die von einer in dem Gehäuse46 untergebrachten Einrichtung getrieben _ wird.
- Die Aufwickelspule 34 ist von einer- im wesentlichen zylindrischen Schutzhülle umgeben, welche aus einem halbzylindrischen feststehenden Teil43 und einem im wesentlichen halbzylindrischen beweglichen Teil.5-5 besteht. Der Teil 43 ist beispielsweise mittels Schrauben 44 an einem kreisförmigen Vorsprung 45 (Abb. 2) am Ende des Gehäuses 46 befestigt. Auf einem zweiten kreisförmigen Vorsprung 49 (Abb. 2) am Gehäuse 46 ist eiil ringförmiger Teil 5o drehbar befestigt, der mit einer Zunge 51 versehen ist, welche nach oben ragt, wenn die Schutzhülle ihre Betriebsstellung (in Abb. 3 in ausgezogenen Linien gezeichnet) einnimmt. Der bewegliche Teil 55 der Schutzhülle ist an dem ringförmigen Teil 5o befestigt und ist vom Ende der Zunge .51 so weit nach unten geführt, däß er die untere Kante des feststehenden Teiles 43 überlappt, wenn die Schutzhülle in Betriebsstellung ist. Wenn die Aufwickelspule 34 entfernt oder ausgewechselt werden soll, wird der Teil 50 mit dem Teil 55 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, indem ein nach außen und unten gerichteter Druck gegen die Zunge 51 ausgeübt wird, bis die Teile die in Abb. 3 gestrichelt gezeichnete Stellung angenommen haben.
- Aus Abb. 3 ist ersichtlich, daß zwischen den oberen Enden der Schutzteile 43 und 5_5 eine Öffnung vorhanden ist, welche viereckig ist und durch welche der von den Verteilerfingern 7r gesteuerte Draht24 in die Schutzvorrichtung hineintritt, um auf die Aufwickelspule 34 gewickelt zu werden. Die 'oberen Ränder der Teile 43 und 55 sind bei 57 bzw. 58 wulstförmig verstärkt, so daß keine scharfen Kanten an denjenigen Punkten vorhanden sind, an welchen der Draht in die Schutzvorrichtung eintritt.
- Eine viereckige Klappe 6o ist bei 56 drehbar mit dem Schutzteil 55 verbunden. Der freie obere Rand dieser Klappe kann sich gegen das obere Ende 57 des Teiles 43 anlegen, um die Öffnung zwischen den Teilen 43 und 55 vollständig zu schließen (in Abb.3 gestrichelt gezeichnet). Während die Spulvorrichtung arbeitet, liegt der freie Rand der Klappe 6o gegen den Draht an und wird dadurch offen gehalten (Abb. 3). Der freie Rand der Klappe ist mit einem Fiberstreifen 62 o. dgl. versehen, um zu verhindern, daß der Draht durch die Reibung beschädigt wird. Wenn der Draht reißt, fällt die Klappe sofort auf den oberen Rand 57 des Teiles 43 nieder, wie in der Abb. 3 gestrichelt gezeigt, so daß sich- das freie Ende des bereits aufgewickelten Drahtstückes in einem geschlossenen Raume befindet und abgeschlagene Metallteile nicht nach außen gelangen und das Betriebspersönal gefährden können.
- Der Erfindungsgegenstand ist selbstverständlich nicht nur für eine Drahtziehmasclline geeignet, sondern kann auch in Verbindung mit anderen Maschinen o. dgl. benutzt werden.
Claims (5)
- PATEN.TA,NSPRÜCH.E: i. Schutzvorrichtung für die AufWickelspule einer Spulvorrichtung, insbesondere an Drahtziehmaschinen@ ndt eiher Schutzhülle, die im wesentlichen die Umfangsfläche der Aufwickelspule umgibt und eine Öffnung für die Einführung des aufzuspulenden Materials besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine, unter. Einfluß der Schwerkraft- stehende- Einrichtung: von dem auflaufenden Material gesteuert wird und die Größe der Einführungsöffnung regelt. -
- 2. Schutzvorrichtung nach Anspruchs r, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die Regelung, der Öffnung aus einer viereckigen. Klappe- (6o) besteht, die während des Betriebes, von, dem aufzuspulenden Material offen gehalten wird>.
- 3. Schutzvorrichtung: nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß der freie Rand der Klappe (6o) annähernd parallel der Bewegungsrichtung der. Verteilerfinger (7i) liegt.
- 4. Schutzvorrichtung nach. Anspruch. i und 2, dadurch- gekennzeichnet, daß= die Klappe (6o) für die Einführungsöffnung, an einem Teil der Schutzhülle sitzt, der zum Herausnehmen der Aufwickelspule aus seiner, Arbeitslage zu entfernen: ist.
- 5. Schutzvorrichtung nach: Anspruch-4, dadurch gekennzeichnet, daß- der zum, Herausnehmen der Aufwickelspule aus: seiner Arbeitslage entfernbaze Teil. (.5.5) der Schutzhülle auf einem Kreisbogen am feststehenden Teil der Schutzhülle entlang zu bewegen. ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE35982D DE474034C (de) | 1927-07-26 | 1927-07-26 | Schutzvorrichtung fuer Spulvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE35982D DE474034C (de) | 1927-07-26 | 1927-07-26 | Schutzvorrichtung fuer Spulvorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474034C true DE474034C (de) | 1929-03-25 |
Family
ID=7077705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE35982D Expired DE474034C (de) | 1927-07-26 | 1927-07-26 | Schutzvorrichtung fuer Spulvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474034C (de) |
-
1927
- 1927-07-26 DE DEE35982D patent/DE474034C/de not_active Expired
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