DE472599C - Selbstverkaeufergehaeuse - Google Patents
SelbstverkaeufergehaeuseInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/10—Casings or parts thereof, e.g. with means for heating or cooling
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Description
- Selbstverkäufergehäuse Die Gehäuse der gebräuchlichen Selbstverkäufer für jegliche Waren werden fast ausschließlich aus metallischen Bestandteilen zusammengesetzt, insbesondere aus - Eisenblechen, trotzdem- derartige Baustoffe für die hier in Betracht kommenden Zwecke keinesfalls als sehr geeignet bezeichnet werden können. Derartige Baustoffe sind meistens teilweise oder ganz dem Einfluß der Witterung ausgesetzt, wodurch das Rosten der mit wasserabweisenden Überzügen nicht sorgfältig geschützten Flächen - begünstigt wird. Auch die Schwingungseigenschaften derartiger, aus verhältnismäßig dünnem Material gebildeten Flächen üben hier ungünstige Rückwirkungen aus. Denn beim Versagen des Selbstverkäufers oder Nichtbeachtung der Münzenauslösung nimmt der Kauflustige dem nach seinem Dafürhalten technisch nicht einwandfreien Selbstkassierer gegenüber eine nicht sehr wohlwollende Haltung ein. Sie pflegt gewöhnlich in Form einiger derber Faustschläge hör- und fühlbaren Ausdruck zu finden. Die hierbei ausgelösten öfteren Schwingungen und Erschütterungen aller Einzelteile haben eine Lockerung der Verbindungen und Muttern sowie die Notwendigkeit öfteren Nachsehens und Instandsetzens zur Folge.
- Gegenstand der Erfindung ist .ein aus nicht oxydierenden und unelastischen Baustoffen bestehendes Gehäuse für Selbstverkäufer, insbesondere aus Beton- oder einer ähnlichen Kunststeinmasse. Nach dem Stand der Technik ist es möglich, sehr dünnwandige Gebilde aus diesen Baustoffen herzustellen; diese weisen dazu noch Festigkeiten auf, welche die noch vor wenigen Jahren für Höchstbeanspruchungen angegebenen mehrfach übersteigen (Stahlbeton und ähnliche Zusammensetzungen). -Erfindungsgemäß wird das Gehäuse in dem üblichen Stampf- oder Gießverfahren hergestellt, wobei die sowohl für den Warenstapel erforderlichen Hohlräume oder Schächte als auch die zur Unterbringung der für die Warenabgabe nötigen Teile notwendigen Kammern, Aussparungen und Befestigungsstücke eingeformt sind.
- Außer dem aus der Verwendung eines zweckdienlicheren Baustoffes sich ergebenden Vorteil der Dauerhaftigkeit wird hier auch eine Minderung der Herstellungskosten erzielt. Denn bekanntlich ist die Herstellung eines- ursprünglich aus einer plastischen Masse bestehenden Gegenstandes mit bedeutend weniger Arbeits-, Vorrichtungs- und Materialkosten verknüpft als die Anfertigung und Zusammensetzung eines ähnlichen Gegenstandes aus Metall. Durch die Verwendung einer leicht formbaren und später erhärtenden Masse ist es aber auch möglich, die äußere Bauform des Apparates dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend anzupassen. Infolge des verhältnismäßig leichten Formgebungsverfahrens kann, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt ist, das Aussehen des Selbstverkäufers der Umgebung weitgehendst angepaßt werden. Andererseits kann aber auch, gleichfalls infolge des erwähnten Formgebungsv erfahrens, eine der Reklamewirkung Rechnung tragende Mannigfaltigkeit des Aussehens leicht erzielt werden.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist Abb. i die Ansicht eines Bauelements (Pfeilers), der als Selbstverkäufergehäuse dient, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2.
- Wie aus Abb. i zu ersehen ist, unterscheidet sich das Äußere des Pfeilers i, der gleichzeitig als Selbstverkäufer ausgebildet ist, von den benachbarten Pfeilern 1a, 1v nur durch die beiden Münzeinwurfstellen 3. Die zum Anhalten des abgegebenen Warenstückes bestimmte Mulde ist mit 2 bezeichnet. Um die Einheitlichkeit des Aussehens der Einfriedigung nicht zu stören, sind an den weiteren Pfeilern die Attrappen 2a und 13a vorgesehen. Die Platte 13 dient zur Aufnahme der erforderlichen Erklärungen über im Innern des Pfeilers befindliche Waren- bzw. Wertzeichenarten sowie Bedingungen ihrer Entnahme. Auf der Fläche 13a- der Pfeiler ia und 1b können fernher Hinweise auf das Vorhandenseän deT s.elbsttätien Warenabgabe am Pfeffer i angebracht sein.
- Aus Abb. 2 ist die Anordnung des Warenstapels sowie die Warenaustrittsöffnung ersichtlich. Die einzelnen Warenstücke sind mit .a. und der zum Abgleiten des ausgelösten Warenstückes bestimmte Kanal ist mit 8 bezeichnet. 2 stellt eine Rippe zum Anhalten des abgleitenden Stückes q. und 16 ein zur Erleichterung des Herausnehmens der Ware bestimmten Hohlraum dar.
- In dem Hohlraum 12 (Abb. 3) dienen die Wände 14., 17 und 18 sowie die Trennwand 1o als Begrenzungen der beiden Warenschächte. Durch die Hintertür 12 wird der Selbstverkäufer bedient (Neufüllen, Münzenentnahme, gegebenenfalls Ausziehen einer Antriebsvorrichtung). In den Aussparungen 6 und 15 liegen die einzelnen Teile 5, 7, 9 der Münzenauslösevorrichtung.
- Es möge noch auf die weitere Verwendungsmöglichkeit eines von den Grundgedanken der Erfindung, nämlich ein Bauelement bei der Fertigung so zu gestalten, daß es außer der Erfüllung der ihm zufallenden baulichen Hauptaufgabe gleichzeitig auch als selbsttätige Wärenaus,gab.e dient, hingewIesen werden. Es können (z. B. an Sport-, Vergnügungs-, Verkehrs- oder Ausstellungsstätten) einzelne Gruppen von Selbstverkäufergehäusen der beschriebenen Art vorgesehen werden, die Erfrischungen, Post- oder andere Wertzeichen, Wiegekarten enthalten oder plastisch erscheinende Lichtbilder u. dgl. zeigen. Die einzelnen Gruppen können wieder zu einer Passage oder sonst zweckdienlich erscheinenden baulichen Einheit zusammengefaßt werden.
- Der Erfindungsbereich wird nicht verlassen, wenn das Einformen der für die Warenabgabevorrichtungen bestimmten Hohlräume des Automaten statt in einem im Entstehen begriffenen Bauelement in einer Aushöhlung eines schon bestehenden Bauelementes erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufergehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß als. Baustoff eine ursprünglich plastische, jedoch später erhärtende Masse (Beton oder ähnliche Kunststeinmasse) dient, in die bei der Formgebung die erforderlichen Hohlräume und gegebenenfalls Befestigungsteäl,e für die Warenabgabevorrichtu:ng en eingeformt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40464D DE472599C (de) | 1925-06-10 | 1925-06-10 | Selbstverkaeufergehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST40464D DE472599C (de) | 1925-06-10 | 1925-06-10 | Selbstverkaeufergehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE472599C true DE472599C (de) | 1929-03-02 |
Family
ID=7463713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST40464D Expired DE472599C (de) | 1925-06-10 | 1925-06-10 | Selbstverkaeufergehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE472599C (de) |
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1925
- 1925-06-10 DE DEST40464D patent/DE472599C/de not_active Expired
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