DE472335C - Verfahren zur Vergroesserung der Wasserfuehrung eines Werkkanals - Google Patents
Verfahren zur Vergroesserung der Wasserfuehrung eines WerkkanalsInfo
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- DE472335C DE472335C DEV21041D DEV0021041D DE472335C DE 472335 C DE472335 C DE 472335C DE V21041 D DEV21041 D DE V21041D DE V0021041 D DEV0021041 D DE V0021041D DE 472335 C DE472335 C DE 472335C
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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Description
- Verfahren zur Vergrößerung der Wasserführung eines Werkkanals Soll die Leistung einer bestehenden Wasserkraftanlage durch Ausnutzung von Wasserüberschuß vergrößert werden, so hat die vermehrte Wasserentnahme bei Beibehaltung des vorhandenen Werkkanals zur Folge, daß das Spiegelgefälle des Kanals vergrößert und dadurch der mittlere Durchflußquerschnitt verkleinert wird. Abgesehen davon, daß das Wasser infolgedessen in der unteren Kanalstrecke eine unzulässig große Geschwindigkeit erhalten kann, ist dabei die Wasserführung auf eine bestimmte Höchstwassermenge beschränkt.
- Zur Abwendung dieser Nachteile blieb bisher nichts anderes übrig, als den Kanal für die gewünschte größere Wassernzenge auszubauen, was mit großen Kosten verknüpft war.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren, die Wasserführung im Kanal unter Vermeidung der genannten Machteile zu vergrößern, ohne daß der Kanal selbst vergrößert zu werden braucht. Das neue Verfahren besteht darin, in den Werkkanal in gewissen Abständen voneinander Pumpwerke, Schöpfräder o. dgl. einzubauen, durch die der Wasserstand am oberen Ende jeder Teilstrecke des Kanals gehoben, also das Spiegelgefälle jeder Teilstrecke vergrößert wird.
- Dies kann in der Weise geschehen, daß quer durch den ganzen Kanal ein Wehr eingebaut und das Wasser z. B. durch eine Pumpe in der Fließrichtung in solchem Ausmaße über das Wehr gefördert wird, daß es auf der Abflußseite höher steht als auf der Zuflußseite. Es kann auch ein den ganzen Kanal ausfüllendes, mit der Achse quer zum Kanal liegendes Schöpfrad und eine diesem Rade sich anschmiegende Kröpfung der Kanalsohle oder eine andere demselben Zweck dienende Einrichtung angebracht werden. Auf diese Weise ist es möglich, eine vergrößerte Wassermenge durch den Kanal hindurchzubringen, ohne daß größere Gefällverlusbe entstehen und- ohne daß ein kostspieliger Ausbau des Kanals notwendig wird. Führt der Kanal beispielsweise zum Wasserschloß einer Kraftanlage, so kann der durch die Spiegelhebung erreichte Mehrbetrag der Abflußmenge mit großem Gefälle ausgenutzt werden, und es soll auf diese Weise eine größere Kraft nutzbar gemacht werden, als zur Erhöhung der ]Leistungsfähigkeit des Werkkanals gebraucht wird.
- In der Abbildung ist beispielsweise eine Wasserkraftanlage im Schnitt gezeigt, an deren Zuflußgerinne die Wirkung des Verfahrens dargestellt ist, dabei bedeutet: a einen Fluß o. dgl., dem durch ein Einlaufbauwerk b auch eine für die vergrößerte Anlage ausreichende Wassermenge entnommen werden kann, c das Zuflußgerinne, d die Stellen, an denen der Wasserspiegel durch Pumpwerke, Schöpfräder o. dgl. gehoben wird, e das Wasserschloß, f die Druckrohrleitung, g das Krafthaus, in dem die Turbinen aufgestellt sind.
- Ohne Anwendung des Verfahrens wird sich bei normaler Wassermenge der Spiegel im Kanal nach der eingezeichneten gestrichelten Linie einstellen. Wird dagegen an den Stellen d der Wasserspiegel gehoben, so kann er etwa zu der ausgezogenen Linie gebracht und damit der Wasserdurchfluß im Kanal vergrößert werden. Das Gesamtspiegelgefälle zwischen a und e und zugleich die den Kanal durchfließenden Wassermengen werden also erhöht, ohne daß an denn Kanalwänden ein teuerer und oft unmöglicher Ausbau nötig wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zitr Vergrößerung der Wasserführung eines Werkkanals, dadurch gekennzeichnet, daß in den Werkkanal in gewissen Abständen voneinander Pumpwerke, Schöpfräder o. dgl. eingebaut werden und durch diese der Wasserstand am oberen Ende jeder Teilstrecke des Kanals gehoben, also das Spiegelgefälle jeder Teilstrecke vergrößert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV21041D DE472335C (de) | Verfahren zur Vergroesserung der Wasserfuehrung eines Werkkanals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV21041D DE472335C (de) | Verfahren zur Vergroesserung der Wasserfuehrung eines Werkkanals |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE472335C true DE472335C (de) | 1929-02-26 |
Family
ID=7578912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV21041D Expired DE472335C (de) | Verfahren zur Vergroesserung der Wasserfuehrung eines Werkkanals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE472335C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089497B (de) * | 1958-08-22 | 1960-09-22 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes |
| DE10024242A1 (de) * | 2000-07-17 | 2002-03-14 | Nikolai Trakhtman | Verfahren zum Hochwasserschutz an Flüssen |
| DE10036066A1 (de) * | 2000-05-15 | 2002-07-25 | Nikolai Trakhtman | Vorrichtung zum Hochwasserschutz an Flüssen |
| DE10241088A1 (de) * | 2002-09-02 | 2004-03-11 | Nikolai Trakhtman | Vorrichtung zum Hochwasserschutz an Flüssen |
-
0
- DE DEV21041D patent/DE472335C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089497B (de) * | 1958-08-22 | 1960-09-22 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes |
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