DE471670C - Verfahren zur Entkoppelung von Schall-Sendern und -Empfaengern - Google Patents

Verfahren zur Entkoppelung von Schall-Sendern und -Empfaengern

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DE471670C
DE471670C DEA49927D DEA0049927D DE471670C DE 471670 C DE471670 C DE 471670C DE A49927 D DEA49927 D DE A49927D DE A0049927 D DEA0049927 D DE A0049927D DE 471670 C DE471670 C DE 471670C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entkoppelung von Schall-Sendern und -Empfängern Bekanntlich bewirkt die akustische Rückkoppelung zwischen Schall-Sendern und -Empfängern infolge Selbsterregung störende Töne ini Empfänger. Diese Erscheinung macht sich besonders nachteilig bemerkbar, wenn die Empfindlichkeit der Apparate gesteigert werden muß, wie es bei Lauschmikrophonen und Lautsprechern notwendig ist. Die Erfindung bezweckt, diese Störungen zu beseitigen und es dadurch zu ermöglichen, Lauschmikrophon und Lautsprecher zu sogenannten Freisprechern zu vereinigen. Der Vorteil solcher Freisprechanlage liegt darin, daß die Fernsprechteilnehmer ohne Verwendung von Handapparaten o. dgl. sich von jeder beliebigen Stelle des Zimmers aus verständigen können.
  • Der Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß durch Verwendung von mindestens zwei Schall-Sendern oder Empfängern eine Interferenzwirkung erzielt wird, die eine Entkoppelung von Sendern und Empfängern bewirkt. Das Weitere ergibt sich aus den Ausführungsbeispielen.
  • In den Abb. i, a bezeichnet T1 die eine Fernsprechstelle, T2 die Gegenstation. m" m2 sind Lauschmikrophon, t, t" t2, t; Lautsprecher bekannter Art, cl, c2 Sprechtrichter, die durch ein Rohr r verbunden sind, i, i2 Induktionsspulen und b eine Gleichstrombatterie.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Wenn in der Abb. i das Mikrophon m,. des Teilnehmers T2 besprochen wird, so wird ein Wechselstrom die Lautsprecher t1, t2 beeinflussen. Da die Wicklungen der Lautsprecher entgegengesetzt geschaltet sind, so wird beispielsweise bei t1 die Membran abgestoßen, bei t2 angezogen. Es wird daher in dein Trichter c. eine Druckwelle von der Membran in Richtung des ausgezogenen Pfeiles, im Sprechtrichter c2 jedoch eine Drucksenkung in Richtung des ausgezogenen Pfeiles auftreten. Bei gleichwirkenden Lautsprechern wird sich der Druckanstieg und die Drucksenkung etwa in der Mitte des Rohres r aufheben. Ein an diesem Interferenzpunkte angeschlossenes Lauschmikrophon m. wird infolgedessen unbeeinflußt bleiben. Infolgedessen wird der von t,, t2 aufgenommene Schall durch die Sprechtrichter c,., c2 weitergeleitet, ohne daß eine Beeinflussung des Mikrophons »z_ stattfindet. Umgekehrt können Sclialiw,#llen ungehindert durch die Sprechtrichter c,, c. zu dem Mikrophon weh gelangen, da die Druck-Amplituden sich entsprechend den punktierten Pfeilen in gleicher Phase zu dem Mikrophon in, fortpflanzen. Das Beispiel in Abb. i :ermöglicht demnach die gleichzeitige Verwendung der Sprerlitrichter zum Senden und Empfangen.
  • Bei der Abb. z wird die Wirkung gemäß der Erfindung im Gegensatz zu der Abb. i, bei der die Schall-Sender t,, t2 verdoppelt sind, durch Verdoppelung der Schall-Empfänger ml, w1.2 erreicht. Wenn in diesem Falle von nt der Teilnehmerstation T2 aus nach 71 gesprochen wird, so wird der Lautsprecher t3 des Teilnehmers T, erregt und der Schall durch das Rohr r in die Sprechtrichter c" c2 abgeleitet. Gleichzeitig werden die Lauschmikrophone ml, m2 des Teilnehmers T, in gleicher Phase erregt. Die dadurch hervorgerufene Beeinflussung der Mikrophone wird durch Gegenschaltung der Sekundärwicklung der Induktionsspulen i, i2 unwirksam gemacht. Das tritt auch ein, wenn der Teilnehmer T,. gleichzeitig in die Trichter c, c2 spricht, so daß in diesem Falle der Teilnehmer T, in seinem Lautsprecher t keine Wirkung hat. Um den Apparat jedoch --um Senden und Empfangen verwenden zu können, wird der eine Schalltrichter c, für die Aufnahme von Schallwellen unwirksam ;emacht. Das kann beispielsweise erreicht werden durch Umkleiden des Trichters c1 mit schalldämpfenden Materialien. Der Sprechtrichter c,. stellt in diesem Falle nur eine Nachbildung des Trichters c2 dar, um die Symmetrie in der Anordnung aufrechtzuerhalten. Andernfalls würde man beim vollständigen Fortlassen des Trichters c, in dem Mikrophon m, eine größere Schall-Amplitude bei der Erregung des Lautsprechers t. des Teilnehmers T,. erhalten.
  • Die Abgleichung der Interferenzstelle kann sowohl durch Veränderung der Empfindlichkeit der Schall-Empfänger bzw. Schall-Sender als auch durch Verschiebung des Sender-Anschlusses bzw. des Schall-Empfängers an dem Rohre r erfolgen. Das Wesen der Erfindung wird dadurch nicht geändert, wenn man das Interferenziohr nicht vor der Membran des Lautsprechers, wie in Abb. z und 2 gezeichret, sondern hinter der Membran anordnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Entkoppelung von Schall-Sendern und -Empfängern, - dadurch . gekennzeichnet, daß durch Verwendung von mindestens zwei Schall-Sendern oder -Empfängern eine Interferenzwirkung erzielt wird, wodurch aer Senderteil einer Station von dem Empfangsteil derselben Station entkoppelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalleiter (cl, c2) durch ein Rohr verbunden sind, an dessen Interferenzpunkt ein Schall-Empfänger (m2) bzw. Schall-Sender (t3) angeschlossen ist, um die Schalleiter gleichzeitig zum Empfangen und Senden benutzen zu können.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalleiter (r,) an der Aufnahme von Schallwellen in bekannter Weise verhindert wird, um das zu den Schalleitern gehörende System gleichzeitig zum Senden und Empfant;eii zu benutzen.
DEA49927D 1927-02-01 1927-02-01 Verfahren zur Entkoppelung von Schall-Sendern und -Empfaengern Expired DE471670C (de)

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