DE47103C - Buttermaschine - Google Patents

Buttermaschine

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Publication number
DE47103C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
butter
milk
frame
butter machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47103D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Frau M. DEUTGEN, geb. HÜLSENBECK, in Düren
Publication of DE47103C publication Critical patent/DE47103C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/16Details; Accessories
    • A01J15/24Beaters for butter churns

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine zum Bereiten von Butter besteht aus dem gufseisernen Rahmen y, dem Triebwerke ikl mit der Führung s, dem Kreuzkopf g, dem Gestänge e, der Pleuelstange h und der durch einen Treibriemen verbundenen Transmission, dem Blechbehälter d mit dem Deckel x, bestimmt zur Aufnahme der Milch oder Milchsahne, und dem darin befindlichen Schläger c und dem Sammelkasten α, Fig. 2.
Der Schlager c, Fig. 1 und 5 a, 5 b und 5 c, besteht aus dem Rahmen m, enthaltend acht Roste c1. Diese Roste, deren Querschnitt Fig. 1 in gröfserem Mafsstabe darstellt, werden aus 7 mm starken, quadratförmigen und verzinnten Eisenstäben gebildet, welche von 10 zu 10 mm Mittelentfernung parallel auf den Rahmen m aufgenietet und gelöthet sind, in der Weise, dafs die eine Diagonale des Querschnittes horizontal liegt. Der Zwischenraum zwischen den Roststäben ist dadurch hergestellt, dafs ihre inneren Kanten leicht abgerundet sind, wodurch ein Zwischenraum von 2 mm Breite von Stab zu Stab entsteht. Der Schläger ist durch das Gestänge e mit dem Triebwerke verbunden.
Der Sammelkasten α, Fig. 6 und 6 a, ist oben offen und besteht aus vier Blechwänden und dem Boden, den der Rahmen 0 bildet. Dieser "Rahmen hat vier offene Abtheilungen, wovon die beiden schmäleren, r, zum Durchlasse der in dem Behälter auf- und abwogenden Milch oder Sahne und die beiden gröfseren, n, zum Befestigen von Drahtsieben bestimmt sind (Fig. 4). Diese Siebe bestehen aus feinem Drahtgewebe und dienen zum Auffangen der Butterflimmer. Die Abtheilungen r können nach Bedürfnifs mit Blechdeckeln geschlossen werden, die sich durch Wirbel n> befestigen lassen. Letztere Einrichtung ist aus dem Grunde getroffen, weil bei mehr gefülltem Behälter beide Abtheilungen r offen sein müssen, während bei geringerer Füllung das Offensein einer Abtheilung genügt.
Der Sammelkasten a hat keinen besonderen Deckel. Derselbe ruht auf vier Winkeleisen, die an den inneren Wänden des Behälters d festgenietet sind; der Schlufs und die obere Befestigung dieses Kastens geschieht durch den Behälterdeckel χ. Zur leichteren Handhabung beim Herausnehmen des Sammelkastens sind die Henkel ρ angebracht.
Nachdem der Behälter d mit Milch in süfsem, frischem oder gegohrenem Zustande oder auch Milchsahne beliebig gefüllt und durch den Deckel χ geschlossen ist, wird der Antrieb in Bewegung gesetzt, wodurch der Schläger rasch auf- und niederschwingt. Die zu verarbeitende Flüssigkeit wird in dieser Weise durch die engen Zwischenräume zwischen den Roststäben geprefst, wodurch eine heftige Strömung entsteht, die in kurzer Zeit die Frei werdung der Butterflimmer veranlafst, die dann in dem Sammelkasten α sich zum Butterkuchen (Butterklumpen) vereinigen. Die im Boden des Behälters befindlichen Stopfbüchsen f, Fig. 2, verhindern den Abflufs der Milch oder Sahne während der Arbeit.
Nach der Ausbutterung wird der Deckel- χ und darauf der Sammelkasten α vermittelst der Henkel ρ abgenommen und somit die gewonnene Butter aus dem Behälter d entfernt. Die etwa noch an den Wänden des Behälters
anklebenden Buttertheilchen werden, nachdem der flüssige ausgebutterte Rückstand durch einen im Boden des Behälters befindlichen Ablafshahn entfernt ist, durch lauwarmes Wasser abgespült. Es genügt hierzu ein sanftes Bewegen des Triebwerkes, und bewirkt dieses Abspülen gleichzeitig die Reinigung des Behälters. Das zum Spülen gebrauchte Wasser und die abgelösten Butterreste finden ebenfalls durch den genannten Ablafshahn Abzug aus dem Behälter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Buttermaschine, deren kolbenartig auf- und niederbewegtes Schlägerwerk aus einem Rahmen mit eingefügten Gitterstäben (c) besteht, und bei welcher im oberen Theile des Milchgefäfses ein herausnehmbarer Buttersammeikasten (a) mit einem aus Drahtsieben (n) und Blechdeckeln (r) bestehenden Boden angeordnet ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    :kere"i.
DENDAT47103D Buttermaschine Expired - Lifetime DE47103C (de)

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DENDAT47103D Expired - Lifetime DE47103C (de) Buttermaschine

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