DE470100C - Kompensierter Induktionsmotor fuer Ein- oder Mehrphasenstrom mit Kommutatorwicklung fuer die Erregung - Google Patents

Kompensierter Induktionsmotor fuer Ein- oder Mehrphasenstrom mit Kommutatorwicklung fuer die Erregung

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DE470100C
DE470100C DEA43660D DEA0043660D DE470100C DE 470100 C DE470100 C DE 470100C DE A43660 D DEA43660 D DE A43660D DE A0043660 D DEA0043660 D DE A0043660D DE 470100 C DE470100 C DE 470100C
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induction motor
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/28Asynchronous induction motors having compensating winding for improving phase angle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Kompensierter Induktionsmotor für Ein- oder Mehrphasenstrom mit Kommutatorwicklung für die Erregung Die Erfindung betrifft einen Induktionsmotor für Ein- oder Mehrphasenstrom mit Phasenkompensierung durch eine auf dem Läufer des Motors angebrachte und über einen Kommutator gespeiste Erregerwicklung. Die asynchrone Tendenz des Motors wird dabei durch eine mehrphasig geschlossene Arbeitswicklung erzeugt.
  • Während nun bisher die Arbeitswicklung stets so bemessen war, daß sie den gesamten Arbeitsstrom zu führen imstande war, soll nach der vorliegenden Erfindung ein Teil des Arbeitsstromes von der Erregerwicklung aufgenommen werden, welchen Zweck man durch entsprechende Bemessung derselben, durch Bürstenstellung, durch Einstellung der Phase der zugeführten Spannung o. dgl. erreichen kann.
  • Wenn if der zur Feldbildung und im, der zur Momentbildung erforderliche Strom rk der Widerstand der kurzgeschlossenen Arbeitswicklung und re der der Erregerwicklung ist, so wird der gesamte Stromverlust im Anker, wenn man die Erregerwicklung nur mit if und die Arbeitswicklung mit im Ampere belastet, V Wenn man nun der Erregerwicklung einen Teil dieses Stromes im überträgt, z. B. einen Teil a im und in der Arbeitswicklung nur einen Strom (i--a) ₧im beläßt, so werden die Verluste , wird wenn Der Klammerausdruck wird ein Minimum also ist, oder wenn man V macht. In diesem Falle wird Der Strom, den man hierbei über den Kommutat r zuführen muß, wird gleich Wenn dieser Wert unerwünscht groß sein sollte, so wird man vorteilhafterweise der Erregerwicklung etwas weniger Arbeitsstrom zuteilen, als dem günstigsten Arbeitswerber entspricht, denn die erluste ändern sich in der Nähe des günstigsten Falles nur sehr wenig, während die Beanspruchung des Kommutators unter Umständen sich wesentlich verändert.
  • Die gewünschte Verteilung des Arbeitsstromes kann beispielsweise erzielt werden, indem man die Größe und Phase der dem Kommutator zugeführten Spannung richtig einstellt, oder wenn man die Phase dieser Spannung nicht ändern kann oder will, indem man die Bürsten des Kommutators in eine passende Stellung bringt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Der Stator des Motors trägt zunächst die primäre Wicklung I, 2, 3, welche als dreiphasige sterngeschaltete Wicklung dargestellt ist. Eine sekundäre Wicklung 4, 5, 6, welche ebenfalls als dreiphasige sterngeschaltete Wicklung gezeichnet ist, liegt zusammen mit der primären Wicklung I, 2, 3 auf dem Statorkörper und endigt in die dreiphasig angeordneten Bürsten 7, 8, 9, welche die Erregerwicklung IO auf dem Rotor erregen, so daß der Motor kompensiert wird, d.h. mit einem Leistungsfaktor gleich der Einheit arbeitet. Auf dem Rotor ist ferner die als dreiphasig über Schleifringe geschlossene Arbeitswicklung II, 12, 13 angebracht, welche den asynchronen Lauf des Motors bedingt und im wesentlichen den das Drehmoment bildenden Arbeitsstrom zu führen hat. Nach der Erfindung wird ein gewünschter Teil des Arbeitsstromes auf die Erregerwicklung übertragen, so daß die Verluste in der Arbeitswicklung und in der Erregerwicklung ein Minimum ergeben.
  • Bei Anwendung von zwei Rotorwicklungen läßt sich die gewünschte Verteilung des Arbeitsstromes auf die Arbeitswicklung und die Erregerwicklung z.B. dadurch erzielen, daß man die Größe und Phase der dem Kommutator zugeführten Spannung richtig einstellt. Falls man die Phase dieser Spannung nicht ändern kann oder will, kann man auch zur Erreichung einer gewünschten Verteilung des Arbeitsstromes die Bürsten des Kommutators in die entsprechende Stellung bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompensierter Induktionsmotor für Ein- oder Mehrphasenstrom mit einer über einen Kommutator gespeisten Nebenschluß-Erregerwicklung und einer mehrphasig geschlossenen Arbeitswicklung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verteilung des Arbeitsstroms auf Erreger- und Arbeitswicklung bei einer gegebenen Bemessung der Läuferwicklungen Größe und Phase der zugeführten Erregerspannung so gewählt werden, daß die Kupferverluste in beiden Wicklungen bei dem gewünschten Leistungsfaktor (meist r) .ein Minimum werden.
DEA43660D 1922-06-28 1922-06-28 Kompensierter Induktionsmotor fuer Ein- oder Mehrphasenstrom mit Kommutatorwicklung fuer die Erregung Expired DE470100C (de)

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