DE468554C - Blitz- und UEberspannungs-Schutzvorrichtung - Google Patents
Blitz- und UEberspannungs-SchutzvorrichtungInfo
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- DE468554C DE468554C DEE30849D DEE0030849D DE468554C DE 468554 C DE468554 C DE 468554C DE E30849 D DEE30849 D DE E30849D DE E0030849 D DEE0030849 D DE E0030849D DE 468554 C DE468554 C DE 468554C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/005—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
- H02H9/007—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves
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- Regulation Of General Use Transformers (AREA)
- Coils Of Transformers For General Uses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Blitz- und Überspannungs-Schutzvorrichtung
mit einer in Reihe zur Leitung liegenden, die Primärwicklung eines Transformators bildenden induktiven
Wicklung und einer Sekundärwicklung, welche die von der Überspannungswelle in der Primärwicklung
erzeugte Energie zerstreut. Es ist vorgeschlagen worden, bei einer solchen Anordnung die Sekundärwicklung in Gestalt
eines zylindrischen Stabes oder Rohrs in die Primärwicklung einzuschieben.
Gemäß der Erfindung umschließt die rohrförmige
Sekundärwicklung dagegen die Primärwicklung, und sie ist mit Öl oder einer anderen Isoliermasse gefüllt oder mit der von
ihr umschlossenen Primärwicklung in ein. äußeres, Ül oder Isoliermasse enthaltendes
Gehäuse eingeschlossen. Die Erfindung bietet den Vorteil der hohen mechanischen und
elektrischen Festigkeit und der leichten Abgabe der in der Primärwicklung erzeugten
Wärme.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen wiedergegeben,
und zwar zeigen:
Abb. ι schematisch einen Schnitt durch eine einfache Gestaltung einer Überspannungssicherung,
Abb. 2 eine ähnliche Darstellung einer anderen Ausführung und
Abb. 3 und 4 einen senkrechten Längsschnitt und einen Grundriß einer dritten Ausführungsform,
wobei etwas mehr konstruktive Einzelheiten gegeben sind.
Bei der Einrichtung nach Abb. 1 ist die Schutzvorrichtung von rohrförmiger Gestalt
und besteht aus einem Transformator, der als Primärwicklung eine induktive Spule A aufweist.
Diese Spule A wird umschlossen von einem zylindrischen Rohr oder Schirm B
aus geeignetem Widerstandsmaterial; dieses Rohr B bildet die nur eine Windung aufweisende
Sekundärwicklung für den Transformator. Die Enden des Rohrs B werden durch
Ringplatten B1 abgeschlossen, deren jede in einer mittleren Bohrung einen Isolator C aufweist.
Die Enden der Spule A sind an Leiter C1 angeschlossen, welche durch die Isolatoren
C hindurchtreten und mit ihren äußeren Enden an die Linienleitung angeschlossen sind, so daß somit die Wicklung A in Reihe
mit der Leitung liegt.
Abb. 2 zeigt eine andere Anordnung, bei der wieder die Primärwicklung D durch eine
Sekundärwicklung E in Gestalt einer einfachen zylindrischen Windung umschlossen
ist. Zwischen die Spule D und das Rohr E ist ein zylindrisches Füllstück/7 aus Isolierstoff
eingebracht, ζ. B. aus geschmolzener Kieselerde, Glimmer oder Porzellan, und der ganze
so gebildete Transformator ist auf isolierenden Stützen G1 in einem mit Öl gefüllten Behälter
G untergebracht. Der Deckel G2 des BehältersG trägt zwei Isolatoren//, durch
welche Leiter/ hindurchtreten, die mit ihren inneren Enden an die Enden der Spule D und
den äußeren Enden an die Linienleitung angeschlossen sind.
Bei der Bauart nach Abb. 3 und 4 ist die Primärspule/C in an sich bekannter Weise
auf einen Kern/, aus isolierendem Stoff aufgewickelt,
der auf geeigneten Stützen D- in einer im wesentlichen zylindrischen Sekundärto
wicklung liegt. Die Sekundärwicklung besteht hier aus zwei Teilen Λί und M1, welche mittels
Flanschen M- und M3 miteinander verschraubt sind. An der Oberseite des Zylinders M, AP
befinden sich Öffnungen Af, die durch eine
Ringplatte N1 abgedeckt sind, durch welche ein Isolator O hindurchtritt. Die Enden der
Spule/C werden durch Leiter/3 nach außen
geführt, welche durch die Isolatoren O hin- · durchtreten und außen an die Linienleitung
angeschlossen sind. Der ganze Raum zwischen der Sekundärwicklung M, M1 und der Primärwicklung^
ist mit geeignetem Isolierstoff angefüllt.
Bei jeder der beschriebenen Bauarten ist der Sekundärteil von einer sehr widerstandsfähigen
Gestaltung. Er ist so angeordnet, daß er eine ausstrahlende Oberfläche aufweist,
die groß genug ist, um in Gestalt von Wärme die Energie zu zerstreuen, die von der Hochfrequenzwelle
in der Primärwicklung abgenommen wird. Bei 66000 Volt Arbeitsspannung
erhält die Sekundärwicklung .einen Durchmesser von etwa 38 cm und eine Länge
von etwa 1,5 m. Die Primärwicklung hat zweckmäßig etwa 100 Wicklungen des gewöhnlichen
Linienleiters mit einer Induktanz von etwa 1000 Mikrohenry. Da der Entladungsstrom
eines Blitzschlages wahrscheinlich rund 2 000 Ampere beträgt, so würde der Sekundärstrom zu 200000 Ampere oder mehr
anwachsen. Die wirkliche Energie einer gefahrbringenden Welle kann bei 10 000 Kilowattsekunden
liegen, · und es ist ersichtlich, daß die augenblickliche Energie, welche durch +5 den Sekundärteil zu verteilen ist, sich auf
verschiedene Millionen Kilowatt belaufen kann, da die Leitung in beispielsweise 1ZaOOO Slek.
entladen wird.
Infolge ihrer Wellenform und ihrer Hochfrequenz wird die Energie einer Entladung
oder Überspannung durch die Sekundärwicklung aufgenommen und zerstreut. Da aber die
Normalleitungsfrequenz vergleichsweise sehr niedrig ist, kann der Betrag an Energie, der
von den normalen Leitungsströmen aus auf die Sekundärwicklung übertragen wird, vernachlässigt
werden.
Da der Sekundärteil in hohem Maße aperiodisch ist, ist es möglich, der Wette
so viel Energie zu entziehen, daß das Entstehen eines Potentials verhütet wird, und
daß keine disruptive Entladung 'eintritt, weder über den besonderen Funkenspalt noch als
Überschlag an einem Isolator.
Bei den beispielsweise gegebenen Ausführungen befindet sich die Sekundärwicklung
außerhalb der Primärwicklung; es ist aber auch die umgekehrte Anordnung möglich.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Blitz- und Überspannungs-Schutzvorrichtung mit einer in Reihe zur Leitung liegenden, die Primärwicklung eines Transformators bildenden induktiven Wicklung und einer aus einem Rohr bestehenden Sekundärwicklung aus Widerstandsmaterial, welche die von der Überspannungswelle in der Primärwicklung erzeugte Energie zerstreut, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Sekundärwicklung die Primärwicklung umschließt und mit Öl oder einer anderen Isoliermasse gefüllt ist oder mit der von ihr umschlossenen Primärwicklung in ein äußeres, Öl oder eine sonstige Isoliermasse enthaltendes Gehäuse eingeschlossen ist.
- 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung auf einen Isolierkern gewickelt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB7672/23A GB217331A (en) | 1923-03-16 | 1923-03-16 | Improvements in or relating to lightning or surge arresters |
| FR582314D FR582314A (fr) | 1923-03-16 | 1924-06-03 | Perfectionnements aux organes de protection contre la foudre ou les surcharges électriques |
| DEE30849D DE468554C (de) | 1923-03-16 | 1924-06-03 | Blitz- und UEberspannungs-Schutzvorrichtung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB7672/23A GB217331A (en) | 1923-03-16 | 1923-03-16 | Improvements in or relating to lightning or surge arresters |
| FR582314T | 1924-06-03 | ||
| DEE30849D DE468554C (de) | 1923-03-16 | 1924-06-03 | Blitz- und UEberspannungs-Schutzvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468554C true DE468554C (de) | 1928-11-15 |
Family
ID=61911313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE30849D Expired DE468554C (de) | 1923-03-16 | 1924-06-03 | Blitz- und UEberspannungs-Schutzvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468554C (de) |
| FR (1) | FR582314A (de) |
| GB (1) | GB217331A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2589056A (en) * | 1948-06-14 | 1952-03-11 | Harry T Corbell | Locomotive construction |
-
1923
- 1923-03-16 GB GB7672/23A patent/GB217331A/en not_active Expired
-
1924
- 1924-06-03 DE DEE30849D patent/DE468554C/de not_active Expired
- 1924-06-03 FR FR582314D patent/FR582314A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB217331A (en) | 1924-06-16 |
| FR582314A (fr) | 1924-12-16 |
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