DE46752C - Scheuerbürsten mit luft- und wasserdurchlässigem Drahtgestell - Google Patents

Scheuerbürsten mit luft- und wasserdurchlässigem Drahtgestell

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Publication number
DE46752C
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Germany
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air
water permeable
brushes
wire frame
tufts
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46752D
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English (en)
Original Assignee
H. MÖLLER in Haimbach bei Fulda
Publication of DE46752C publication Critical patent/DE46752C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9: Borstenwaarenfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1888 ab.
Das Neuartige der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs das Bürstenmaterial:
a) einestheils in einem Luft und Wasser durchlassenden, aus Wandung und Boden bestehenden Rahmen befestigt wird, und dafs die Bürste durch Auskochen oder Dämpfen ohne Nachtheil vollständig gereinigt werden kann, sowie
b.) anderentheils aus den bisher gebräuchlichen natürlichen oder Ersatzborsten und aus künstlichem oder natürlichem Gewebe, wie Tuchreste, Badeschwamm, Faserstoffe u.'s. w., besteht, welches zwischen den Borstenstoff als wasserhaltendes Mittel gepackt wird, die Borsten mithin nicht nur länger feucht, sondern auch durch sein Bestreben, sich auszudehnen, straff und fest erhält.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht der Bürste,
Fig. 2 den Schnitt nach A-B, Fig. 4,
Fig. 3 den Schnitt nach C-I)0 Fig. 4,
Fig. 4 den Schnitt nach E-F, Fig. 1, 2 und 3,
Fig. 5 die Seitenansicht der Bürste mit doppeltem Boden,
Fig. 6 den Schnitt nach G-H, Fig. 7 und 8, Fig. 7 die Ansicht des inneren grofsmaschigen Bodens oder den Schnitt nach J-K, Fig. 5 und 6,
Fig. 8 die Ansicht des äufseren kleinmaschigen Bodens oder den Schnitt nach L - Af9 Fig. 5 und 6,
Fig. 9 die Oberansicht einer Flaschenbürste, Fig. 10 die Seitenansicht derselben,
Fig. 11 den Schnitt nach N-O, Fig. 9 und 10. ; .- :
Bei der bisherigen Ausführung von Bürsten werden die natürlichen oder Ersatzborstenbüschel aus Schweinsborsten, Haaren, Fasermaterial u. s. w. in einen aus Holz, Knochen, Elfenbein oder sonst geeignetem Material bestehenden Boden eingelassen und mit geschmolzenem Pech oder durch Draht darin befestigt, und der in letzterem Falle rnit durchgehenden Löchern versehene Boden wird an seiner Oberseite mit einer dünnen, aufgeleimten Holzplatte überdeckt bezw. fest geschlossen.
Nach der beiliegenden Zeichnung bleibt dagegen der Bürstenrücken α und die Wandungen b, welche aus Drahtgeflecht, durchlochten Platten ,von Holz, Knochen, Elfenbein u. s. w. hergestellt werden, offen, die Borstenbüschel d bezw. k werden weder durch eine Klebmasse befestigt, noch durch aufgeleimte Platten überdeckt, sondern in Tillen c, Fig. 1 bis 4, oder in einem inneren zweiten, aus Draht- oder Holzgitter bestehenden Boden g, Fig. 5 bis 8, festgehalten und ' der Raum f, Fig. 1 bis 4, bezw. n, Fig. 5 bis 8, zwischen diesen Borstenbüscheln d bezw. k mit künstlichem oder natürlichem Gewebe und Gebilde, welches Feuchtigkeit in sich aufnimmt, lange behält und in feuchtem Zustande sich ausdehnt, wie z. B. Tuchreste, Schwamm, Faserstoff u. s. w., ausgefüllt.
Je nach der Breite der Bürste und der Reihen von Borstenbüscheln d werden in der Längsrichtung Stege e, Fig. 1 bis 4, angebracht, in denen Tillen c zur Aufnahme der Büschel d angelöthet oder sonstwie befestigt sind.
Bei der in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Bürste ersetzt der innere Boden g die Tillen c\
das Gewebe oder Gitter in demselben ist der Stärke der Büschel k entsprechend weit; in diese Maschen von g werden die Büschel k eingezwängt und aufserdem an dem aus doppelt so engen Maschen bestehenden Gitterboden h mit einem besonderen Drahtfaden / befestigt.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine Flaschenbürste, deren Fassung ein rechtwinklig abgebogenes Drahtgeflecht m, Fig. 11, bildet; in dieses, nur aus Rücken und zwei Seitenwandungen bestehende Gestell m mit biegsamem Drahtstiel ο wird Schwamm oder Fasermaterial, welches in feuchtem Zustande stark aufquillt, in trockenem Zustande eingezwängt, so dafs es nach dem Anfeuchten über das Gestell m herausquillt und so als brauchbare Flaschenbürste verwendet werden kann.
Die vorstehend beschriebenen Bürsten, bei denen keinerlei Klebmasse in Anwendung kommt, haben den grofsen Vorzug, dafs sie Luft und Wasser nach allen Richtungen hindurchlassen, stets durch Kochen oder Dämpfen gereinigt werden können und durch die Zwischenlage die Borsten länger feucht, straff und festhalten, so dafs deren Wirkung vervielfacht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Scheuerbürsten, bei welchen das Gestell aus Luft und Wasser durchlassendem Drahtgeflecht α b besteht, in welchem künstliche oder natürliche, das borstenähnliche Material ersetzende Gewebe befestigt sind, bezw. Scheuerbürsten mit gleichem Gestell aus Drahtgeflecht ab, in welchem die Borstenbüschel dkm Tillen c bezw. in Maschen eines zweiten Bodens g befestigt sind und der Raum f bezw. η durch Zwischenlagen von künstlichem oder natürlichem Gewebe ausgefüllt werden kann, um einestheils die Bürsten durch Kochen oder Dämpfen reinigen, anderenteils die Bostenbüschel langer feucht, straff und fest erhalten zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46752D Scheuerbürsten mit luft- und wasserdurchlässigem Drahtgestell Expired - Lifetime DE46752C (de)

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