DE466940C - Verfahren zur Herstellung eines harten, auch fuer metallurgische Zwecke geeigneten Halbkokses - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines harten, auch fuer metallurgische Zwecke geeigneten Halbkokses

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DE466940C
DE466940C DEJ24738D DEJ0024738D DE466940C DE 466940 C DE466940 C DE 466940C DE J24738 D DEJ24738 D DE J24738D DE J0024738 D DEJ0024738 D DE J0024738D DE 466940 C DE466940 C DE 466940C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L9/00Treating solid fuels to improve their combustion
    • C10L9/10Treating solid fuels to improve their combustion by using additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B57/00Other carbonising or coking processes; Features of destructive distillation processes in general
    • C10B57/04Other carbonising or coking processes; Features of destructive distillation processes in general using charges of special composition
    • C10B57/06Other carbonising or coking processes; Features of destructive distillation processes in general using charges of special composition containing additives

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines harten, auch für metallurgische Zwecke geeigneten Halbkokses Der bei der Tieftemperaturverkokung anfallende Halbkoks fand industriell wegen seiner Eröckeligkeit und leichten Zerreiblichkeit nur zur Brikettierun`T und zur Kohlenstaubfeuerung Verwendung. Während der bei etwa tooo° hergestellte Koks diese nachteiligen Eigenschaften, geringe Härte, daher schlechte Transportfähigkeit, nicht aufweist, geht das Bestreben dahin, auch den Halbkoks auf irgendeine jVeise so zu beeinflussen, daß auch er mit seinen neuen Eigenschaften nun an der Stelle des gewöhnlichen Kokses verwandt werden kann.
  • Nach folgender Arbeitsweise erhält man nun einen solchen Halbkoks.
  • Zuerst wird fein zerkleinertes Ferrocarbonat mit Teer gemischt. An Stelle von Ferrocarbonat können selbstverständlich auch ähnlich leicht zersetzliche Stoffe verwendet werden, die bei der hier herrschenden Temperatur einer chemischen Umsetzung unterworfen sind. Verwendung finden statt Teer auch andere bituminöse Stolte, die beim Destillieren einen Rückstand liefern; verwendet werden z. B. Kolophonium, Pech und andere.
  • Diese Mischung wird hierauf in den fein zerkleinerten Brennstoff (z. B. Steinkohle usw.) eingetragen, worauf dann eine innig, homogene Durchsetzung der Materialien erfolgen muß. Hernach wird der Brennstoff samt dem beigemischten Zuschlag der trokkenen Tieftemperaturverkokung bei etwa 5co unterworfen.
  • Die Zusätze sowohl des Ferrocarbonats wie des Bitumens ändern sich je nach der Kohlensorte und sind beide notwendig, da das 'Ferrocarbonat als Härtun -smittel, das Bitumen als Bindemittel wirken.
  • An Stelle von Ferrocarbonat in bekannter «'eise Stoffe zu verwenden. deren Zersetzungstemperatur über 5co` liegen. wie es die Erdalkalicarbonate (z. B. Calciumcarbonat, Bariumcarbonat) darstellen, ist praktisch wertlos. da ja die ursprüngliche Härte des Halbkokses darin anstatt verbessert. verringert würde. Ebenso wirken die bekannten Zuschläge von Silikaten, Manganerzen usw. nur als Ballaststoffe. Auch wenn nach irgendeiner metallurgischen Arbeitsmethode Zwischenprodukte auftreten, die eine zusammen.ebackene 'Masse liefern, so sind all diese Produkte nicht als Brennstoffe anzusprechen, da sie ja naturgemäß über 5oop nicht brennbare Bestandteile enthalten.
  • Das Verwendungsgebiet des nach meiner Arbeitsweise hergestellten Halbkokses kann sich nun auf alle seither den festen Brennstoffen zugehörigen Gebiete. einschließlich der \letallur`Yic. erstrecken, da der Halbkoks nwi so "ehärtet, zudem als Halbkoks leichter- verbrennbar ist, auch dem Beschickun-sdruck des Hochofens standhält und außerdem die Zusätze hier nicht stören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung eines harten, auch für metallurgische Zwecke geeigneten Tieftemperaturkokses, dadurch gekennzeichnet, daß der zerkleinerte Brennstoff mit einer Mischung aus fein zerkleinertem I'errocarl)onat o. dgl. leicht zersetzlichen Verbindungen und bituminösen Stoffen. die je nach der Kohlensorte einer Änderung unterworfen sind, gemischt wird, worauf das Ganze der Tieftemperaturverkokung unterworfen wird.
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