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Lichtelektrische Tonwiedergabevorrichtung Die Erfindung bezieht sich
auf lichtelektrische Tonwiedergabevorrichtungen, insbesondere für bandförmige Lautschriftträger,
bei denen zwei oder mehrere Lichtquellen vorgesehen sind.
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Es sind bereits lichtelektrische Tonwiedergabevorrichtungen mit mehreren
Lichtquellen bekannt. Hierbei dient die eine Lichtquelle zur Umsetzung der Tonaufzeichnungen
eines Phonogramms in elektrische Ströme, während die andere Lichtquelle, welche
die genau entsprechende Stelle eines zweiten mit dem ersten identischen Phonogramms
beleuchtet, zur Vervielfachung der durch das erste Phonogramm verursachten Stromschwankungen
bestimmt ist. Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß zwei identische Phonogramme
vorhanden sein müssen, und daß beim Erlöschen der einen von beiden Lichtquellen
eine Unterbrechung der Tonwiedergabe eintritt.
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Die Erfindung bezweckt, diese :Nachteile dadurch zu vermeiden, daß
immer mehrere Lichtquellen zum Beleuchten der gleichen Stelle desselben Lautschriftträgers
bestimmt sind. Hierdurch wird gegenüber den bekannten Einrichtungen der .Vorteil
erzielt, da.ß beim Erlöschen einer Lichtquelle für die betreffende Phonogrammstelle
immer noch eine andere Lichtquelle vorhanden ist. Entweder können hierbei sämtliche
Lichtquellen gleichrzeitig brennen, so daß beim Erlöschen der einen von ihnen keine
Tonunterbrechung, sondern nur eine Verringerung der Tonstärke erfolgt, oder es kann
jeweilig nur die eine Lichtquelle eingeschaltet sein, während die anderen zum schnellen
Ersatz der erloschenen Lampe dienen.
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Des weiteren bezweckt die Erfindung eine solche Ausbildung der Lichtquellen,
daß sie gemeinsam in einer an sich bekannten Glühbirne untergebracht sind. Zu diesem
Zwecke ist die Mehrfachlichtquelle als Glühlampe mit mehreren unabhängig voneinander
wirkenden Glühfäden ausgebildet, von denen jeder eine besondere Stromzuführung besitzt.
Hierdurch wird nicht nur eine erhebliche Raumersparnis bedingt, sondern auch der
Zusammenbau der Beleuchtungseinrichtung wesentlich erleichtert.
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigen: Abb. t ein erstes Ausführungsbeispiel, bei welchem
zwei Lichtquellen auf eine einzige Tonumsetzungseinrichtung einwirken, Abb. 2 ein
zweites Ausführungsbeispiel und Abb. 3 eine Doppellichtquelle.
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Es soll zunächst das Ausführungsbeispiel nach Abb. r beschrieben werden.
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Innerhalb einer Filmführungsrolle a sind dicht nebeneinander zwei
elektrische Glühlampen b und c angeordnet, deren Licht durch einen Reflektor d einer
Sammellinse e zugeworfen wird, welche es in an sich bekannter Weise den Tonaufzeichnungen
eines Bild-und Tonfilms f zuführt. Das durch den Film hindurchtretende Licht gelangt
zu einer Selenzelle
g, welche die Lichtschwankungen in bekannter
Weise in Tonschwankungen umzusetzen vermag.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 wird das Filmband f zwischen
zwei geradlinigen Führungen t und u, welche mit entsprechenden Aussparungen
t1 und u- für die Lichtstrahlen versehen sind, hindurchgeführt. Die Lichtquellen
b und c sind hierbei so angeordnet, daß ihr Licht nicht unmittelbar in die Sammellinse.e
gelangen kann, sondern daß das gesamte Licht erst, nachdem es von dem Reflektor
d zurückgeworfen ist, durch die Sammellinse e und das Filmband f zur Tonumsetzungseinrichtung
g gelangt.
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Die Beleuchtungsvorrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß zwei
oder mehrere voneinander unabhängige Lichtquellen in einem gemeinsamen Aggregat,
beispielsweise in einem glühlampenähnlichen Körper nach Abö. 3, untergebracht sind.
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Zweckmäßig wird man dann das Aggregat als Glühlampe mit zwei oder
mehreren voneinander unabhängigen Glühfäden; v und w
ausbilden, die
getrennte Stromzuführungen besitzen.
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Die Beleuchtung der Tonphonogramme kann auch so erfolgen, daß das
Licht nicht durch sie hindurchfällt, sondern von ihnen auf die Tonumsetzungsvorrichtung
zurückgeworfen wird. Die Beleuchtung jeder einzelnen Tonumsetzungsvorrichtung durch
mehrere gleichzeitig brennende Lichtquellen hat den Vorteil, daß eine Unterbrechung
der Wiedergabe nicht eintreten kann. Ist jedoch jeweilig nur eine einzige Lichtquelle
eingeschaltet, so bewirkt das Vorhandensein weiterer, schnell einschaltbarer Lampen,
daß beim Versagen einer Lichtquelle mit sehr geringem Zeitverlust für Ersatz gesorgt
werden kann. Die Anbringung mehrerer Lichtquellen in einem gemeinsamen Aggregat
ermöglicht eine besonders bequeme und schnelle Auswechselung unbrauchbar gewordener
Beleuchtungskörper, auch wird hierdurch das Zusammensetzen bzw. Auseinandernehmzn
de: Beleuchtungsvorrichtung wesentlich erleichtert.