DE46678C - Flüssigkeits-Rheostaten für elektrische Ströme (System MARCEL DEPREZ) - Google Patents

Flüssigkeits-Rheostaten für elektrische Ströme (System MARCEL DEPREZ)

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DE46678C
DE46678C DENDAT46678D DE46678DA DE46678C DE 46678 C DE46678 C DE 46678C DE NDAT46678 D DENDAT46678 D DE NDAT46678D DE 46678D A DE46678D A DE 46678DA DE 46678 C DE46678 C DE 46678C
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DENDAT46678D
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SOCIETE ANONYME POUR LA TRANSMISSION DE LA FORCE PAR L'ELECTRICITE in Paris
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/02Liquid resistors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ia. Februar 1888 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden Flüssigkeits-Rheostaten, welche sich dadurch kennzeichnen, dafs die Flüssigkeit derselben beständig erneuert wird oder fortdauernd einen Kreislauf ausführt, dergestalt, dafs die· Elektroden nicht in eine stillstehende Masse, sondern in einen Flüssigkeitsstrom eintauchen. Durch diese Erneuerung oder Circulation der Flüssigkeit wird eine Erwärmung der letzteren verhütet und infolge dessen erreicht, dafs die Rheostaten unbegrenzt lange in dem elektrischen Strom erhalten werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind solche Rheostaten in verschiedener Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht einen Rheostat, bei welchem drei Elektroden, von denen die beiden ä'ufseren FF mit dem einen Pol und die innere F1 mit dem anderen Pol verbunden sind, sich in einem mit Flüssigkeit gefüllten Gefäfs α befinden, dessen Flüssigkeit dadurch beständig erneuert wird, dafs man oben bei A neue Flüssigkeit zufliefsen und unten bei B eine entsprechende Menge Flüssigkeit abfliefsen läfst. Bei diesem Rheostaten sind die äufseren Elektroden F fest und die innere F1 senkrecht auf- und abbeweglich.
Fig. 2 zeigt .einen Rheostat, bei welchem die Flüssigkeit des Gefäfses α in derselben Weise wie . bei dem vorigen Apparat erneuert wird, bei welchem aber beide Elektroden F und .F1 beweglich sind.
Die Flüssigkeit der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rheostaten kann auch in umgekehrter Weise erneuert werden, d. h. bei B ein- und bei A austreten.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Rheostaten tritt die neue Flüssigkeit unten in ein isolirendes Gefäfs α bei A ein, während die überschüssige , Flüssigkeit durch ein Rohr B abfliefst, welches, aus nichtleitendem Material hergestellt, im Boden C des Gefäfses auf- und abbeweglich ist. In diesem Falle sind die Elektroden F und F1 unbeweglich, und wird die Aenderung des Widerstandes dadurch erzielt, dafs man das Rohr B höher oder tiefer stellt.
Die Fig. 4 und .5 zeigen Rheostaten, bei welchen die Flüssigkeit oben bei A zu- und unten bei B abfliefst und die Aenderung des Widerstandes durch Heben oder Senken einer aus isolirendem Material bestehenden Glocke b erzielt wird, welche die eine Elektrode F umgiebt, Fig. 4, oder mit mittlerer Scheidewand versehen ist und die beiden Elektroden F F1 umgiebt, Fig. 5.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Rheostaten, welcher aus zwei communicirenden Gefäfsen a und a1 besteht, von denen das eine a die beiden Elektroden FF1, und das andere al einen einfachen, aus isolirendem Material bestehenden Tauchkolben f enthält, tritt die Flüssigkeit ebenfalls oben bei A ein und unten bei B aus, während die Aenderung des Widerstandes durch Heben oder Senken des Tauchkolbens f hervorgebracht wird.
In Fig. 7 ist noch ein Rheostat gezeigt, bei welchem die Flüssigkeit in einem Trog V aus isolirendem Material enthalten ist. Die Flüssig-
keit tritt durch eine Oeffnung A in den Trog ein und verläfst denselben durch eine zweite Oeffnung B; der Spiegel der Flüssigkeit wird durch eine Scheidewand H bestimmt, deren Höhe verändert werden kann.
Zur Erklärung dieses Rheostaten mag noch Folgendes bemerkt werden:
Jede der Elektroden i^und F1 ist aus parallel angeordneten, mit einander verbundenen Metallplatten "gebildet; die Elektrode F ist fest und empfängt den Strom durch eine Klemme a1, die Elektrode F1 ist dagegen beweglich und an eine Achse O aufgehängt. Die Platten der Elektrode F1, welche parallel zu denen der Elektrode F sind, können zwischen diese eindringen, ohne dieselben zu berühren, wie in Fig. 8 gezeigt ist. Der Boden des Troges V hat die Gestalt einer cylindrischen Fläche, deren Mittelpunkt in O liegt. Der Strom wird der Elektrode F1 durch deren Aufhängungsachse zugeführt. Die Stange P, welche die bewegliche Elektrode trägt, ist mit einem Handhebel G verbunden, und ferner ist ein Gegengewicht vorgesehen, welches den Rheostat offen zu erhalten sucht, um Unfälle zu vermeiden, wenn der Rheostat aus Versehen sich selbst überlassen sein sollte.
Hat die bewegliche Elektrode F1 die in ausgezogenen Linien angegebene Lage, so ist der Widerstand sehr klein, nimmt sie aber die punktirte Stellung F" ein, so ist der Widerstand sehr grofs; hebt man die Elektrode noch höher, so wird der Strom unterbrochen.
Der Hebel G trägt auf seiner Achse O einen beweglichen Finger C, welcher mit der Achse in leitender Verbindung steht und durch eine Stange D aus isolirendem Material mit einem unter der Handhabe M des Hebels G beweglich angebrachten Winkelhebel m verbunden ist. Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Elektrode F1 unten angekommen ist und die Handhabe M des Hebels G losgelassen wird, dieser Finger C mit dem Klotz E in Berührung kommt und so einen metallischen Contact bildet, wodurch der Rheostat aus dem Stromkreis ausgeschaltet wird. Will man den Rheostat wieder einschalten, so ergreift man die Handhabe M, drückt dabei den freien Arm des Winkelhebels m gegen dieselbe und hebt folglich den Finger C bezw. unterbricht den Contact C E.
Anstatt die Flüssigkeit der Rheostaten beständig zu erneuern, kann man dieselbe einen fortdauernden Kreislauf ausführen lassen, indem man die Zuflufs- und die Abflufsöffiiung durch eine Leitung mit einander verbindet und in diese Leitung eine Pumpe oder dergleichen, sowie eine Kühlvorrichtung einschaltet, letzteres zu dem Zwecke, um eine Erwärmung der Flüssigkeit zu verhüten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flüssigkeits-Rheostaten, deren Flüssigkeit entweder durch Herstellung eines continuirlichen Zu- und Abflusses beständig erneuert wird, oder einen mit Hülfe einer Pumpe oder dergleichen bewerkstelligten dauernden Kreislauf ausführt und dabei durch eine Kühlvorrichtung geht, in beiden Fällen zum Zwecke, das Warmwerden der Flüssigkeit zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46678D Flüssigkeits-Rheostaten für elektrische Ströme (System MARCEL DEPREZ) Expired - Lifetime DE46678C (de)

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DE (1) DE46678C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4025986A (en) * 1976-01-26 1977-05-31 Oscar Mayer & Co. Inc. Apparatus and method for skinning animal carcasses
US4084292A (en) * 1976-10-29 1978-04-18 Wolverine World Wide, Inc. Drum skinner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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