DE466201C - Selbsttaetige Einrichtung zur Herstellung von Linsen oder aehnlichen Gegenstaenden aus Glas - Google Patents

Selbsttaetige Einrichtung zur Herstellung von Linsen oder aehnlichen Gegenstaenden aus Glas

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DE466201C
DE466201C DEB132452D DEB0132452D DE466201C DE 466201 C DE466201 C DE 466201C DE B132452 D DEB132452 D DE B132452D DE B0132452 D DEB0132452 D DE B0132452D DE 466201 C DE466201 C DE 466201C
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gripper
pressing device
lenses
shaft
furnace
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DEB132452D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/20Uniting glass pieces by fusing without substantial reshaping
    • C03B23/22Uniting glass lenses, e.g. forming bifocal lenses

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Selbsttätige Einrichtung zur Herstellung von Linsen oder ähnlichen Gegenständen aus Glas Bei den bekannten automatischen Pressen zur Herstellung von Linsen und ähnlichen Glasgegenständen geschieht die Entnahme der Linsen aus dem Glühofen durch eine Vorrichtung, die das Werkstück auf ein Transportband bringt, da diese Vorrichtung keine unmittelbare Übertragung vom Ofen hinein in die Presse vornehmen kann. Erfahrungsgemäß bringt diese Zwischenschaltung des Transportbandes oder einer Gleitrinne, abgesehen von der Verlängerung des Transportweges, den Nachteil, daß eine Zwischenanwärmung auf diesem Transportband mittels Düsen o. dgl. vorgesehen werden muß, wodurch sich der Ausschuß bedeutend erhöht. In ähnlicher Weise erfolgt bei den bekannten Vorrichtungen auch die Überführung des Werkstückes von der Presse in die Kühlvorrichtung, auch mit dem Nachteil, daß sich unter Verwendung eines solchen Transportbandes die Temperatur des fertiggepreßten Stückes auch hier nicht gleichmäßig genug halten läßt, wodurch die Ausschußziffer weiter erhöht wird.
  • Diese Nachteile vermeidet die vorliegende Erfindung dadurch, daß solche Transportbänder in Wegfall kommen und für die Zubringung vom Glühofen hinüber zur Presse sowie auch von der Presse zur Kühlvorrichtung oder zum Kühlraum nur je ein Greifer notwendig wird. Der Antrieb aller Einzelteile der Vorrichtung erfolgt, wie bei den bekannten Vorrichtungen, von einer Kraftquelle, hier von der Vertikalwelle des horizontal liegenden Preßtisches aus, so daß -die verschiedenen Vorgänge, welche zur Fertigstellung der Linse dienen, in ununterbrochenem Lauf und im Gleichtakt vor sich gehen können.
  • In den Abbildungen ist eine Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r die Vorrichtung von der Seite teils in Ansicht, teils im Schnitt, und Abb. a die Vorrichtung von oben, ebenfalls teils in Ansicht, teils im Schnitt.
  • Der Werdegang der Linse ist der folgende: Vor dem Anwärmeofen ist eine automatische Zuführung, angetrieben durch die Antriebswelle des Preßtisches, angebracht, welche absatzweise die Rohlinge dem Wärmeofen zuführt, um in diesem bei Lagerung auf drehbaren Schamottescheiben die Anwärmung zu erfahren und der Entnahmeöffnung zugeführt zu werden. Darauf wird durch Einführung eines Greifers in den `Värmeofen jedes einzelne Stück entnommen und dem Stempel des um eine senkrechte Achse drehbaren Preßtisches zugeführt. Nach Hochheben des Preßstempels erfolgt Drehung des Tisches unter 1VEtverschiebung der Matrize mit dem fertiggestellten Preßstück unter gleichzeitiger Nachschiebung einer noch ungefüllten Matrize. Nach Weiterdrehen des Tisches g:elangt die fertiggestellte Linse zur Entnahmevorrichtung; hier wird die federnd gelagerte Linsenfassung an der Matrize niedergedrückt, die Linse freigegeben zur Entnahme durch einen Finger, und durch diesen einem kontinuierlich weiterlaufenden Transportband ohne besondere Kühlvorrichtung zugeführt zur Weiterleitung in den eigentlichen Kühlschacht.
  • An dem Wärmeofen i ist die automatische Beschickungsvorrichtung angebracht, welche aus einer Kurbel 2 mit Kurbelstange 3 und Schieber 4 besteht, welch letztrer unter dem Einfülltrichter 5 zur Aufnahme der unfertigen Gläser oder Werkstücke hinweggleitet. In dem Wärmeofen i sind die zwei Übereinanderliegenden Schamottedrehscheiben 6 und 7 angebracht, welche unter sich mittels Stützen 8 verbunden sind. Die Scheiben 6 und 7 selbst laufen in dem Schacht g, versehen mit der der automatischen Preßvorrichtung zugekehrten Entnahmeöffnung io. Die Drehung der Anwärmescheiben 6 und 7 erfolgt von dem Antrieb des Preßwerkes aus, und zwar mittels eines Kurbeltriebes, bestehend aus Kurbel i i und Schubstange 12, die in den Schalthebel 13 mit Schubklinke 14 an der senkrechten Welle der Scheiben 6 und 7 eingreift. Von dieser Welle aus wird auch die Kurbel der Beschickungsvorrichtung angetrieben. Das automatische Preßwerk besteht aus dreiibarem Tisch 15 mit beispielsweise sechs Matrizen 16 zur Aufnahme der Linsen. Die Fassungen 17 für die Linsen sind federnd und niederdrückbar. Das Drehen des Tisches 15 wird herbeigeführt durch den Gesamtantrieb des Preßwerkes mittels Antriebsscheibe 18 und Zahnrad ig auf der Antriebswelle. 2o. Das Zahnrad i g greift in das große Zahnrad 21 auf der Welle 22 mit dem weiteren Zahnrad 23 ein, das eine Kurbelwelle 24 mit zwei Kurbeln i i und 25 in Gang setzt, von denen die erstere, wie bereits oben gesagt, den Antrieb der Schamottescheib:e am Wärmeofen herbeiführt, während die andere, ?5, mittels Schubstange 26, Schalthebel 27 und Schubklinke 28 die Vertikalwelle 29 des drehbaren Tisches 15 in Verdrehung versetzt. Die Presse selbst wird betätigt durch die Drehung der Welle 22 über die zwei äußeren Kurbelscheiben 30, die Pleuelstangen 3 i und die in der Gestellplatte geführten Hubstangen 32, welch letztere an dem Querstück 33 mittels Gewinde und Muttern befestigt sind.
  • Mit dem Hub der Kurbelscheiben 3o erfolgt Anheben des Stempels 34 unter gleichzeitigem Vorschieben des Greifers 35 unterhalb des Preßstempels 34 in die Öffnung io des Anwärmeofens i zur Entnahme eines Werkstückes und Einführung in die Matrize 16 beim Rückgang. Die Bewegung des Greifers 3 5 wird erzielt durch die fest mit ihm verbundene Doppelstange 36, die beim Vorschub durch den Hebelarm 37 angehoben wird. Kurbe137 wird angetrieben durch eine Nockenscheibe 38, die auf den mit 37 fest verbundenen Hebe139 mit Rückzugsfeder 40 drückt. Das Hineinbewegen des Greifers 35 in den Ofen bedeutet also zu gleicher Zeit ein Hinübergreifen über das in dem Anwärmeofen i liegende Werkstück und die Rückzugsbewegung ein Herausziehen des Arbeitsstückes aus dem Ofen in die Matrize 16. Der Vorschub, also die Horizontalbewegung des Greifers 35, wird herbeigeführt durch die Kurbelstange 41 und Kurbelwelle 42, die ihren Antrieb durch endlose Kette 43 und Kettenräder 44 von dem Hauptantrieb 2o mittels der Zahnräder 45 auf der Welle 46 und Kurbeln 47 erhält.
  • Die Zugstangen 48 sollen Druckplatte 49 betätigen, sobald die fertiggepreßte Linse nach Drehung des Tisches 15 unter diese Druckplatte 49 gelangt. Sie soll mittels der Zugstange 48 und der Kurbel 47 in dieser Stellung niedergedrückt werden unter gleichzeitiger Niederpressung der federnden. Matrizenfassung 17. Auf der Kurbelwelle 42 ist der Aushubfinger 5o angebracht, der nach dem Niederdrücken der Matrizenfassung die Linse von der Matrize 16 entfernt und dem durch die Scheibe 51 angetriebenen Transportband 52 im Kühlkanal 53 zuführt. Der Kühlkanal 53 -steht in Verbindung mit einem weiteren Abkühlschacht 54 durch die Einfiilirungsöffnung 55. In dem Abkühlkanal 54, durch welchen die vom Ofen i durch Kanal 56 kommenden Heizgase hindizrchstreichsn, befindet sich das endlose Transportband 57 mit den Behältern 58 zur Aufnahme einer gewünschten Anzahl von fertiggepreßten Werkstücken und wird angetrieben beispielsweise durch die Riemenscheibe 59. Eine Weiterbewegung des Transportbandes 57 tritt autcmatisch nach Füllung je eines Behälters 58 ein, wodurch .ein allmähliches Abkühlen der Linsen erreicht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Einrichtung zur Herstellung von Linsen oder ähnlichen Gegenständen aus Glas, bei welcher die Rohstücke auf dem um eine senkrechte Achse sich drehenden Träger eines Anwärmeofens angewärmt, durch Greifer aus dem Ofen entnommen und in die Preßvorrichtung gebracht und von dort in den Kühlkanal befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Anwärmeofen, die Preßvorrichtung und der Kühlkanal unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, so daß die Überführung der Werkstücke durch je einen Greifer ohne Zwischenschaltung anderer Fördermittel, wie Rinnen, Transportbänder, erfolgt.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von ein und derselben Welle (q.a) aus der Greifer (35) zwischen Ofen und Preßvorrichtung sowie der zwischen Preßvorrichtung und Kühlkanal gelegene (5o) betätigt wird, indem von der Welle, vorzugsweise durch Kurbel bzw. Daumen (38), die Hinundherbewegung des ersten Greifers und der zum Übergreifen des Werkstückes nötige Hub desselben abgeleitet wird als auch die Bewegung des zweiten Greifers, vorzugsweise durch Anordnung desselben an einem von der Welle abstehenden Arm, wobei die den Preßling umgebende Fassung (17) rechtzeitig durch das Maschinengetriebe niedergedrückt und dadurch aus dem Wege des zweiten Greifers entfernt wird.
DEB132452D 1927-07-17 1927-07-17 Selbsttaetige Einrichtung zur Herstellung von Linsen oder aehnlichen Gegenstaenden aus Glas Expired DE466201C (de)

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