DE464747C - Selbsttaetiger Regler mit einem fuer Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder andere Zustaende und Bewegungen empfindlichen Fuehler - Google Patents

Selbsttaetiger Regler mit einem fuer Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder andere Zustaende und Bewegungen empfindlichen Fuehler

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DE464747C
DE464747C DEK96009D DEK0096009D DE464747C DE 464747 C DE464747 C DE 464747C DE K96009 D DEK96009 D DE K96009D DE K0096009 D DEK0096009 D DE K0096009D DE 464747 C DE464747 C DE 464747C
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valve
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humidity
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DEK96009D
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Elster Kromschroeder GmbH
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G Kromschroeder AG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/024Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type
    • G05D23/026Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiger Regler mit einem für Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder andere Zustände oder Bewegungen empfindlichen Fühler und einem von diesem betätigten Steuerventil für das Durchströmmittel. Erfindungsgetnäß hängen Ventilkörper und Gehäuse an einer Membran und liegen lose auf dem Fühler auf, bis bei der Bewegung des Fühlkörpers
ίο das Gehäuse an den üblichen einstellbaren Anschlag stößt, worauf dann das Ventil abgehoben wird.
Gegenüber bekannten selbsttätigen Reglern hat ein Regler nach der Erfindung neben dem Vorteil einachsigen Aufbaues den weiteren sehr großen Vorteil, daß er sofort betriebsbereit ist, und daß bezüglich des Stellwinkels für die Einregelung gar keine Beschränkung auftritt.
ao In der Zeichnung ist im Schnitt ein Ausführungsbeispiel eines Temperaturreglers nach der Erfindung dargestellt. Das Rohr a mit dem Stabe b ist der Temperaturfühler, c das Drosselventil, das bei Temperaturänderungen vom Stabe b geöffnet oder geschlossen wird. Der Ventilsitz d ist zwecks Änderung der auf gleicher Höhe zu haltenden Temperatur durch die Spindel g, die mit einem gegen die Teilung e verstellbaren Zeiger / versehen ist, der Höhe nach verstellbar; Ii und| i sind die Anschlußstutzen für das durchströmende Mittel, Gas, Luft, Dampf oder Flüssigkeit.
Zwischen dem Oberteil k und dem Unterteil / ist eine aus dünnem Metall, Leder, Gummi oder anderem geeigneten Stoff bestehende Membran m dicht eingespannt, die zwecks besserer Nachgiebigkeit und Erzielung größeren Hubes mit Sicken versehen sein kann. Sie trägt in der Mitte in fester und dichter Verbindung einen Anschlagkörper ß, der mit einer mittleren Durchbohrung ο und am oberen Rande mit Nuten oder Löchern ρ versehen ist. Unten ist der Anschlag η mit dem den Ventilsitz d tragenden Ventilgehäuse q fest und dicht verbunden. Durch die Kanäle 0 und ρ steht der Innenraum des Ventilgehäuses q mit dem Raum oberhalb der Membran m in Verbindung. Das Ventil c ist in das Ventilgehäuse q mit sehr geringem Spiel eingepaßt und besitzt an seinem kreis- oder zylinderförmigen Umfang Abflachungen, so daß es einesteils sehr gut geführt ist, andererseits dem strömenden Mittel durch die entstehenden sichelförmigen Ausschnitte einen reichlichen Durchgang bietet.
Eine Feder r im Ventilgehäuse q drückt das Ventil c auf den Ventilsitz d, sobald durch Erhöhung der Temperatur das mit dem Gehäuseunterteil / verbundene Rohr a sich genügend verlängert, der Stab b also nach unten gezogen wird. Drückt dagegen bei sinkender Temperatur und Verkürzung des Rohres äl der Stab b das Ventil c von
seinem Sitz ab, so übt die Feder r, die sich unten gegen den nunmehr auf dem oberen Ende des Stabes b ruhenden Ventilteller c stützt, nach oben einen Druck auf das an d.er Membran m hängende Ventilgehäuse q aus, biegt die Membran m nach oben durch und legt den Anschlag η fest gegen die untere Fläche der Spindel g an. Dadurch wird die genaue Einhaltung der genauen Höhenlage des Ventilsitzes d und eine genaue Einhaltung einer hierdurch bedingten Temperatur gewahrt.
Durch Drehung der Spindel g erhält der Ventilsitz d eine andere Höhenlage, so daß ig das Aufsitzen des Ventiltellers c eine andere Länge des Rohres a, also eine andere Temperatur bedingt.
Eine zweite, ähnlich wie die Membran tn ausgebildete Membran s ist in der Mitte mit dem Stabe b fest und dicht verbunden; außerdem ist sie am Rande mit dem Unterteil / des Gehäuses fest oder lösbar, jedoch dicht verbunden. Diese Membran s kann auch lediglich mit dem Unterteil I des Gehäuses fest verbunden sein, während der Stab b lose von unten gegen die Membran s drückt. In diesem Falle kann das Ventil c gleichfalls lose von oben auf die Membran s drücken oder mit ihr fest verbunden sein. Die Feder t" sorgt in diesem FaEe für unmittelbare kraftschlüssige Anlage des Stabes b, der Membran s und des Ventils c.
Durch die Einfügung der Membran tn wird - das Gehäuse in zwei Räume geteilt, die gasdicht geschieden sind, wenn das Ventile auf dem Sitzfif aufliegt. Diese Abdichtung durch eine hitze- und druckbeständige Membran hat gegenüber anderen Abdichtungen, etwa einer Stopfbuchse, einem Gewinde oder einem eingeschliffenen Zylinder, den Vorteil unbedingter Sicherheit und doch leichter Nachgiebigkeit. Sie wird diese Eigenschaften auch bei hohen Temperaturen und größeren Drücken bewahren, und auch dann sicher arbeiten und abdichten, wenn sich die verschiedenen Teile bei Erhitzung etwa nicht gleichmäßig ausdehnen.. Dies ist aber bei Geräten der eingangs erwähnten Art unbedingt nötig, da teilweise: nur ganz unbedeutende Mengen Gas·, Luft, Dampf oder Wasser durch das Ventil strömen, also die Einrichtung bereits bei Ventilhüben von 0,001 mm wirken muß.
Durch die Membran s wird das durchströmende Mittel vom Fühlkörper getrennt, so daß man in der Ausbildung des Fühlkörpers von diesem Strömmittel unabhängig ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Temperaturregler mit Wasser als Strömungsmittel, so kann das Wasser nicht in das Fühlrohr eintreten und dort abkühlend wirken. Man hat es durch diesen Abschluß in der Hand, das Fühlrohr durch Öffnungen t zu durchbrechen. Dadurch kann dasjenige Mittel, dessen Temperatur geregelt werden soll, das Fühlrohr nicht nur von außen, sondern auch von innen bespülen, es dadurch schneller erwärmen und die Wirkung beschleunigen.
Der Fühlkörper kann je nach dem vorliegenden Zweck auch anders ausgebildet sein; es braucht nicht immer ein Rohr zu sein, sondern kann ein Hohlkörper, eine Kapsel mit Flüssigkeitsfüllung oder irgendein anderes Gebilde sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:.
    Selbsttätiger Regler mit einem für Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder andere Zustände oder Bewegungen empfindlichen Fühler und einem von diesem betätigten Steuerventil für das Durchströmmittel, dadurch gekennzeichnet, daß Ventilkörper und Gehäuse, an einer Membran hängend, 8g lose auf dem Fühler aufliegen, bis bei der Bewegung des Fühlkörpers das Gehäuse an den üblichen einstellbaren Anschlag stößt, worauf dann das Ventil abgehoben wird. go
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK96009D 1925-09-29 1925-09-29 Selbsttaetiger Regler mit einem fuer Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder andere Zustaende und Bewegungen empfindlichen Fuehler Expired DE464747C (de)

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DE (1) DE464747C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975141C (de) * 1951-12-04 1961-09-07 Georg Hegwein Regelventil fuer Gas mit einem durch einen Temperaturfuehler gesteuerten Ventilteller

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975141C (de) * 1951-12-04 1961-09-07 Georg Hegwein Regelventil fuer Gas mit einem durch einen Temperaturfuehler gesteuerten Ventilteller

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