DE461111C - Kantendruckplatten - Google Patents

Kantendruckplatten

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DE461111C
DE461111C DEH108727D DEH0108727D DE461111C DE 461111 C DE461111 C DE 461111C DE H108727 D DEH108727 D DE H108727D DE H0108727 D DEH0108727 D DE H0108727D DE 461111 C DE461111 C DE 461111C
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plate
plates
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cylindrical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K15/00Making blacksmiths' goods
    • B21K15/02Making blacksmiths' goods horseshoes; appurtenances therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Kantendruckplatten. Die Erfindung bezieht sich auf Kantendruckplatten, die zwischen einem Preßstempel und einer senkrecht zur Preßrichtung beweglichen Stützplatte sowie gegebenenfalls zwischen der letzteren und einer festen Stützplatte gruppenweise kniehebelartig angeordnet sind und mit zylindrischen Flächen in ebensolchen Ntiten der Stützplatten und des Stempels ruhen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß jede Katitendruckplatte Endstücke besitzt, die aus vollzylindrischen Werkstücken so gestaltet sind, daB Sitzflächen für eine '-\fittelp1«tte cntstehen, welche finit Sitzflächen `-ersehen ist, auf welchen die Endstücke finit parallel verlaufenden Achsen der zvlindrisclien Flächen aufsitzen.
  • Bei der Herstellung einer solchen Kantendruckplatte verfährt nian vorteilhaft in der Weise, daß matt in ein einziges Werkstück parallele Löcher zur Aufnahme der Endstücke bohrt und alsdann zwecks Freilegung der zylindrischen Endstücke von dein Werkstück Mittelteile wegschneidet, so daß Augen und Nuten stehenbleiben, in (eilen die zvIindrischen Endstücke ruhen.
  • Zweckmäßig wird die -Mittelplatte aus zwei Teilen zusammengesetzt, die mittels Bolzen miteinander verbunden werden, wobei zwecks Einstellung der Entfernung zwischen- den Achsen der Endstücke ein Abstandsstück angeordnet ist. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind an der Mittelplatte seitliche Platten befestigt, die durchbohrt sind, um die Endstücke aufzunehmen, oder man läßt die Endstücke die seitlichen Platten durchdringen, teilt die dazu dienenden Augen der Platten und versieht sie mit Bolzen, so daß die seitlichen Platten auf die Endstücke aufgeklemmt werden können.
  • Die Zeichnungen stellen mehrere Ausführungsforinen der Kantendruckplatte der Erfindung beispielsweise dar. und zwar zeigt Abb. i im Allfrlß eine Ausführungsform, bei welcher zwei Zvlinderseginente und eire mittlere Platte zur Verwendung kommen.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Abb. 3 veranschaulicht im Querschnitt nach Linie C-D der Abb. i eine Ausführungsform der zur 1'erweitdung kommenden mittleren Platte.
  • Abb. d. zeigt im Aufriß eine zweite Ausführun#sforin einer Kantendruckplatte gemäß der Erfindung.
  • Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie E-F der Abb. d..
  • Abb. 6 zeigt ini Aufriß eine dritte Ausführungsforen.
  • Abb. ; veranschaulicht in Stirnansicht eitle Seitenplatte gemäß Abb. 6.
  • Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie G-H der Abb. C: Abb. g veranschaulicht schaubildlich einen Teil eines Endstückes der in Abb. 22 veranschaulichten Art.
  • Abb. i o veranschaulicht schaubildlich ein Endstück, das mit zwei flachen Aussparungen versehen ist, die mit einer mittleren Platte gemäß Abb. 6 verbunden sind.
  • Abb. i i ist ein Schnitt nach Linie I-1 der Abb. i o.
  • Abb.12 zeigt in Stirnansicht eine zweiteilige mittlere Platte, deren Teile mit Flanschen oder Ansätzen versehen sind und durch Bolzen miteinander verbunden werden.
  • Abb. 13 bis 15 veranschaulichen im senkrechten Querschnitt andere Ausführungsformen einer Kantendruckplatte.
  • Abb. 16 veranschaulicht schaubildlich eine teilweise fertiggestellte Kantendruckplatte. welche an beiden Kanten durchbohrt ist.
  • Abb.17 zeigt in schaubildlicher Ansicht eine fertige Platte gemäß Abb. 16.
  • Abb. 18 veranschaulicht eine fertige Kantendruckplatte gemäß Abb. 17, bei welcher in die Platte zwei Vollzylinder eingeschoben sind.
  • . Abb. 1g veranschaulicht eine fertige mittlere Platte, die ähnlich der Platte gemäß Abb. 17 ist.
  • Abb.2o ist eine schaubildliche Ansicht 'einer der Abb. rg ähnlichen Platte, nachdem die Stützenden oder Zylinder eingeschoben worden sind.
  • Abb. ai zeigt in Stirnansicht eine Seitenplatte, deren Augen geteilt und mit Bolzen versehen sind, so daß sie auf die abgerundeten Stützenden aufgeklemmt werden können.
  • Abb.22 zeigt im Aufriß einen Teil einer Kantendruckplatte, bei welcher Zylindersegmente mit verjüngten Endteilen zur Verwendung kommen, welche in die Bohrungen von Ansätzen einer Seitenplatte ein-,-reifen.
  • Abb. 23 veranschaulicht in Stirnansicht eine Befestigung der Seitenplatten mit durchbohrten Ansätzen gemäß Abb. 22 auf der mittleren Platte.
  • Abb. 24 ist ein Schnitt nach Linie K-I der Abb. 22.
  • Gemäß der Erfindung kommen bei der Herstellung der Kantendruckplatten zwei abgerundete Stützenden, die aus hohlen oder vollen Zylindern oder Zylindersegmenten bestehen, und eine einteilige oder geteilte Platte zur Verwendung. Bei einigen Ausführungsformen sind auch noch besondere Seitenplatten sowie Vorrichtungen zum Zusammenhalten der Plattenteile vorgesehen.
  • Die Kantendruckplatte gemäß der Erfindung besitzt in ihrer einfachsten Form mindestens drei Teile, nämlich eine einteilige oder geteilte mittlere Platte und die beiden' abgerundeten Endstücke. Diese drei Hauptteile werden in nachstehend erläuterter Weise miteinander verbunden.
  • Bei allen Ausführungsformen wird jedes der abgerundeten Endstücke a, a1 und a3 aus vollen Zylindern hergestellt, indem jedes abgerundete Endstück a1 (Abb. i und 2) seiner ganzen Länge nach oder an mehreren Stellen mit ebenen Flächen d2 versehen wird, die parallel zur Achse des Zylinders verlaufen, aus welchem es in ein Zylindersegment d verwandelt worden ist. Die ebenen Flächen a= kommen in Berührung mit ebenen Flächen b' der Mittelplatte b. Alle ebenen Flächen a= werden so geformt, daß sie alle in einer und derselben zur Zylinderachse parallelen Ebene liegen.
  • Wird der volle Zylinder an einer oder mehreren Stellen seiner Länge in die Form eines Zylindersegmentes & umgeformt, so behalten die übrigen Teile des Zylinders die richtige Zyliuderfornl bei; diese Teile können als Zapfen oder zum Anschließen von Seitenplatten c Verwendung finden, welche dazu dienen, die abgerundeten Endteile a1 mit dem Mittelteil b zu verbinden (Abb. 4 und 6).
  • Bei allen Ausführungsformen erhalten die Mittelplatten b entweder ebene Flächen b1 oder winklige oder gekrümmte Flächen b= oder b5, welche sich gegen Flächen a2 oder d legen, die auf den abgerundeten Endteilen a1 oder a3 oder auf einem Teile der Oberfläche des Zylinders a vorgesehen sind.
  • Kommen Seitenplatten c zur Verwendung, durch deren Augen cl ein zylindrisch geformter Teil der abgerundeten Enden a, a1 oder a3 hindurchgeht, 'so werden die Seitenplatten c vorteilhaft mit der Mittelplatte mittels Ansätze b° verbunden, und zwar unter Vermittlung von Schrauben, Bolzen, Stiften o. dgl. bekannter Art.
  • Bei einigen Ausführungsformen wird das abgerundete Ende a1 (Abb. g und 22) oder der Zylinder a mit verjüngten Teilen a4 beliebiger Länge versehen. Diese verjüngten Teile a4 dienen als Zapfen und werden in die Augen cl der Seitenplatten c eingesetzt. Bei einer Ausführungsform werden die Seitenplatten c aus einem Stück hergestellt (Abb. 4, 6, 7 und 22) ; vorteilhaft bestehen sie aber aus zwei Teilen und sind dann mit Bolzen o. dgl. versehen, welche die beiden Teile miteinander verbinden (Abb. 12), so daß die Seitenplatten c als Vorrichtungen dienen, um die Endteile a, a1 oder äs fest .gegen die Aufsitzflächen b1, b2 oder b3 der Mittelplatte b zu ziehen.
  • Bei Pressen oder ähnlichen Maschinen, die mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten, oder bei denen eine große Starrheit wesentlich ist und die Gefahr der Verwendung von Bolzen, angeschraubten Teilen und Seitenplatten, welche sich lockern könnten, nicht eingegangen werden kann, findet eine Ausführungsform der Erfindung Verwendung, die nur drei Hauptteile umfaßt, nämlich zwei ganze Zylinder a, die hohl oder voll sein können, und eine einteilige Mittelplatte oder Block b, b7, der an den Kanten mit parallelen Bohrungen versehen ist (Abb. i6). Die Bohrungen werden hinsichtlich ihrer Größe so hergestellt, daß ein Zylinder a genau in sie hineinpaßt und durch einen Stift o. dgl. befestigt werden kann. Diese. Befestigung erfolgt aber erst dann, nachdem der gelochte Block bz so bearbeitet worden ist (Abb. i7), daß an dem Teil des Blockes b', in welchem eine halbkreisförmige :%Tut oder gekrümmte Fläche b2 bleiben soll, der Zylinder u aufliegen kann, wenn dieser in die richtige Lage gebracht worden ist (Abb. 18 und 2o). Wird eine Kantendruckplatte gemäß Abb. i8 hergestellt, so sind keine besonderen Seitenplatten c erforderlich und keine Bolzen, Schrauben o. dgl. zum Festhalten der Zylinder a auf der Mittelplatte b notwendig.
  • In Abb. i9 und 20 ist eine Ausführungsform einer aus drei Stücken bestehenden Kantendruckplatte veranschaulicht, bei welcher die Mittelplatte b aus zwei Teilen hergestellt ist, die in bekannter Weise durch Bolzen e miteinander verbunden sind. Einer dieser Bolzen eist in Abb. i9 gestrichelt dargestellt. Die Mittelplatte b ist hierbei so geteilt, daß ein Abstandsstück von beliebiger Dicke eingesetzt werden -kann und dadurch die abgerundeten Enden a in beliebiger Entfernung voneinander angebracht werden können. Infolge dieser Anordnung kann ein und dieselbe Kantendruckplatte durch Einsetzen von Abstandsstücken verschiedener Dicke für die verschiedensten Größen von Kantendruckplatten Verwendung finden. Bei der Ausführungsform nach Abb. ig und 2o sind Spielräume f vorgesehen, welche zur Aufnahme von Zapfenlagern für Stützplatten bestimmt sind, die mit den Kantendruckplatten gemäß der Erfindung zusammenwirken.
  • Die Augen cl der Seitenplatten c können geschlitzt und mit Bolzen o. dgl. versehen sein (Abb. :2i) , so daß sie auf die abgerundeten Enden a. a1 oder as aufgeklemmt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwischen einem Preßstempel und einer senkrecht zur Preßrichtung beweglichen Stützplatte sowie gegebenenfalls zwischen der letzteren und einer festen Stützplatte gruppenweise kniehebelartig angeordnete Kantendruckplatten, welche mit zylindrischen Flächen in ebensolchen Nuten der Stützplatten und des Stempels ruhen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kantendruckplatte Endstücke (a, a1, a3) besitzt, die aus vollzylindrischen Werkstücken so gestaltet sind, daß Sitzflächen (a2, a") für eine Mittelplatte (b) entstehen, welche mit Sitzflächen (b1, bz, b$) versehen ist, auf welchen die Endstücke mit parallel verlaufenden Achsen der zylindrischen Flächen aufsitzen.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Kantendruckplatten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in ein einziges Werkstück (b7) parallele Löcher zur Aufnahme der Endstücke (a) gebohrt und alsdann zwecks Freilegung der zylindrischen Endstücke von dem Werkstück Mittelteile weggeschnitten werden, so daß Augen (b4) und Nuten (b2) stehenbleiben, in denen die zylindrischen Endstücke ruhen.
  3. 3. Kantendruckplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelplatte (b) aus zwei Teilen besteht, die mittels Bolzen miteinander verbunden sind, wobei zwischen den beiden Teilen der Mittelplatte zwecks Einstellung der Entfernung zwischen den Achsen der Endstücke (a) ein Abstandsstück (d) angeordnet ist.
  4. 4. Kantendruckplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Platten (c) vorgesehen sind, welche an der Mittelplatte (b) befestigt werden und durchbohrt sind, um die Endstücke (a) aufzunehmen.
  5. 5. Kantendruckplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke (a) die Seitenplatten (c) durchdringen und die dazu dienenden Augen (c1) der letzteren geteilt und mit Balzen versehen sind, so daß die Seitenplatten auf die Endstücke aufklemmbar sind.
DEH108727D 1926-11-07 1926-11-07 Kantendruckplatten Expired DE461111C (de)

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