DE46108C - Neuerung an verticalen Schlagbutterfässern - Google Patents

Neuerung an verticalen Schlagbutterfässern

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Publication number
DE46108C
DE46108C DENDAT46108D DE46108DA DE46108C DE 46108 C DE46108 C DE 46108C DE NDAT46108 D DENDAT46108 D DE NDAT46108D DE 46108D A DE46108D A DE 46108DA DE 46108 C DE46108 C DE 46108C
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DE
Germany
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vertical
barrels
whipped
shaft
approaches
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46108D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. LeFELDT & LENTSCH in Schöningen
Publication of DE46108C publication Critical patent/DE46108C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/04Rotating or oscillating churns
    • A01J15/06Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Alle Antriebsmechanismen der verticalen, sogenannten Holsteiner Schlagbutterfässer, so mannigfach dieselben auch sein mögen, sind unter zwei Formen zu bringen. Die erste derselben setzt den verticalen Schläger von einer horizontalen Welle mittelst konischer Räder in Umdrehung, die zweite treibt denselben direct durch eine nach oben verlängerte Welle mittelst halbgekreuzten Riemens von der Transmissionswelle aus an. Beide Formen haben für den Molkereibetrieb bezw. für die praktische Verwendbarkeit gewisse Uebelstände, die zu beseitigen nachstehende Einrichtung anstrebt. Die erwähnten Uebelstände bestehen bei der ersten Form hauptsächlich in dem unangenehmen Geräusch der aus praktischen Gründen stets klein zu haltenden konischen Räder, bei der zweiten dagegen in einer gewissen, diesem einfachen Geräth wenig entsprechenden Unhandlichkeit, welche nicht gestattet, dasselbe für alle Fälle der Praxis gleich an der Fabrikationsstelle fertig herzustellen, vielmehr bei jeder Aufstellung einen sachkundigen Maschinenbauer voraussetzt.
Fig. ι und 2 der Zeichnung geben in zwei Schnitten die nachstehend beschriebene Einrichtung.
Das Butterfafs B hängt, wie üblich, mit zwei Zapfen drehbar in dem Gestell R. Der Schläger A ist durch die Muffe m mit der verticalen Welle Ivx verbunden und diese steht durch eine Universalkupplung u mit der Welle #>2 in Verbindung. Letztere ist in einem Rahmen C gelagert, welcher in seinem freien Raum die Antriebsriemscheiben aufnimmt und dessen halbkreisförmige, unten das Gestell R umfassende Lappen c eine Einstellung bezw. Befestigung in gewünschter Stellung ermöglichen. Der obere Theil ν des Gestelles R ist von quadratischem Querschnitt und enthält in horizontaler Ebene, rechtwinklig zu einander, je zwei Löcher, durch welche zwei Schrauben r, die gleichzeitig in die Schlitze der Lappen c eingreifen, hindurchgehen und, angezogen, den Rahmen C nebst Riemscheiben s festklemmen. Der quadratische Theil ν des Gestelles R, sowie die erwähnte Bohrung der Schraubenlöcher ermöglichen auch den Antrieb des Butterfasses rechtwinklig · zur Bildfläche der Fig. i. Es ist hierzu nur nöthig, den Rahmen C um 900 zu versetzen und entsprechend zu befestigen.
Das Butterfafs B mufs während der Arbeit in verticaler Lage gehalten und durch einen Deckel verschlossen werden. Um dies zu bewerkstelligen, ist der Holzdeckel h so klein geschnitten, dafs er in den Hohlraum des Fasses hineingreift, während ein auf denselben aufgeschraubter metallener Ring e mit Ansätzen α denselben etwas überragt und einer elastischen ringförmigen Zwischenlage %, welche andererseits auf dem Rande des Butterfasses B aufliegt, einen Halt bietet. An dem Gestell R sind zwei Excenter ρ angebracht, welche zwischen den Ansätzen α des Ringes e Platz finden. Entsprechend angezogen, drücken sie den Holzdeckel in das Fafs hinein und ver-

Claims (2)

  1. hindern gleichzeitig durch die Ansätze α ein Verlassen der Verticalstellung.
    Fig. 3 zeigt die vier Endstellungen, sowie die zwei Mittelstellungen, innerhalb welcher dieser Mechanismus jede beliebige Stellung zuläfst.
    Pat ε ν τ-An sp rüche:
    ι. An verticalen Schlagbutterfä'ssern die Verlängerung der verticalen Schlägerwelle A durch eine universal gekuppelte Welle »>2, welche durch das Stück C c in beliebigen Stellungen festgestellt und so durch die Riemscheiben s direct von einer in beliebiger Richtung liegenden horizontalen Transmissionswelle angetrieben werden kann.
  2. 2. Zum Verschlufs und zur Sicherung gegen das Umkippen verticaler Schlagbutterfässer mit dem in Anspruch i. angegebenen Antrieb zwei am Butterfafsgestell R drehbare Excenter p, welche sich zwischen je zwei Ansätze α der Deckelverstärkung e legen und unter Anpressung einer elastischen Zwischenlage ^ den Holzdeckel h in die Oeffnung des Fasses drücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46108D Neuerung an verticalen Schlagbutterfässern Expired - Lifetime DE46108C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6254396B1 (en) 1999-09-28 2001-07-03 Delta Education, Inc. Teaching device for science experiments

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6254396B1 (en) 1999-09-28 2001-07-03 Delta Education, Inc. Teaching device for science experiments

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