DE460221C - Verfahren zum Betriebe elektromagnetischer Maschinen, z. B. von Schmiedehaemmern, bei denen ein durch Stoss arbeitendes Organ durch einen Anker betaetigt wird, der unter dem Einfluss eines durch mehrphasigen Wechselstrom erzeugten Magnetfelds wechselnder Bewegungsrichtung steht - Google Patents

Verfahren zum Betriebe elektromagnetischer Maschinen, z. B. von Schmiedehaemmern, bei denen ein durch Stoss arbeitendes Organ durch einen Anker betaetigt wird, der unter dem Einfluss eines durch mehrphasigen Wechselstrom erzeugten Magnetfelds wechselnder Bewegungsrichtung steht

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DE460221C DEJ23357D DEJ0023357D DE460221C DE 460221 C DE460221 C DE 460221C DE J23357 D DEJ23357 D DE J23357D DE J0023357 D DEJ0023357 D DE J0023357D DE 460221 C DE460221 C DE 460221C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/025Asynchronous motors

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Description

  • Verfahren zum Betriebe elektromagnetischer Maschinen, z. B. von Schmiedehämmern, bei denen ein durch Stoß arbeitendes Organ durch einen Anker betätigt wird, der unter dem Einfluß eines durch mehrphasigen Wechselstrom erzeugten Magnetfelds wechselnder Bewegungsrichtung steht. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betriebe elektromagnetischer Maschinen, beispielsweise von Schmiedehämmern, bei denen ein stoßweise arbeitendes Organ durch einen Anker betätigt wird, der unter dem Einfluß eines wandernden, durch ein mehrphasiges System erzeugten magnetischen Felds steht. Erfindungsgemäß wird die Geschwindigkeit des Felds während eines jeden Hubes des Organs durch Änderung der Frequenz des mehrphasigen Stromes derart geändert, daß sie zu- oder abnimmt, je nachdem das Organ eine beschleunigte oder eine verzögerte Bewegung ausführen soll. Zur Erläuterung des neuen Verfahrens müssen. einige theoretische Betrachtungen vorausgeschickt werden.
  • Gegeben. sei ein geschlossener Leiter. Der bekannte Ausdruck für den magnetischen Fluß, der den Leiter durchsetzt, ist: cb - cbo cos Sd, worin 2 eine vollständige Umdrehung des Vektors des magnetischen Feldes darstellt. bedeutet hierbei die Kreisfrequenz des mehrphasigen Stromes.
  • cb Setzt man allgemein w - f 1 (t) und o - f 2 (t), so wird Die induzierte elektromotorische Kraft (EMK) in dem Leiter ist dann: t Da aber 2 - .I'w dt + a, so ist augenscheinlich o oder auch e - E" sin (2 ä). - und u# o können bei gleicher Frequenz als die momentanen Amplituden von zwei Vektoren betrachtet werden, die aufeinander senkrecht stehen.
  • Dann läßt sich die Amplitude E'o und der Winkel o` (s. Abb. i ) wie folgt ausdrücken: vernachlässigt cb ., cb c n e i-, proportional, also: Da tg d' praktisch sehr klein ist, kann -werden. Wenn wir die Amplitude des magnetischen Flusses o als konstant annehmen, so ist wobei die Amplitude Eo = o fi (t) die gleiche Zeitfunktion ist wie Bei konstanter Amplitude des magnetischen Flusses ist demnach das der Amplitude Eo zur Kreisfrequenz ca eine Konstante für irgendwelche Funktion = f1 (t), d. h. kehrt die Klemmen einer Induktionsmaschine Speist man umge-(Transformator, Asynchronmotor, elektromagnetische Stoßmaschine) mit einem Wechselstrom mit Amplitude und variabler so daß dann ist in diesem Fall die Amplitude des magnetischen Flusses ko in der Induktions; maschine eine konstante Größe. Diese Konstanz hat zur Folge die Konstanz der EMK und des Arbeitsstromesy woraus die Möglichkeit folgt, unter sehr verschiedenen Arbeits-) bedingungen mit günstigem, gleichbleibendem Wirkungsgrad zu arbeiten.
  • Ist die Schlüpfung nicht groß, so ist in einer elektromagnetischen Stoßmaschine der Ankerstrom J dem Kraftfloß o und der S hlüpfu gsg sehwiundigkeit Da die auf das Stoßorgan wirkende Zugkraft P dem Produkt des und des Ankerstromes proportional ist, ist ferner wobei C eine Konstante, o = Amplitude des Induktionsflusses, in der Maschine, VI = Geschwindigkeit des Stoßorgans, VII = Geschwindigkeit des magnetischen Wanderfeldes ist.
  • Anderseits ist wenn t die Zeit, M die Masse des Stoßorgans und F die Resultante der Kräfte bedeuten; die zusätzlich der Kraft P auf das Stoßorgan wirken (z. B. die Schwere- und die Reibungswiderstände).
  • Daraus folgt: und die Geschwindigkeit der Schlüpfung In .allen Fällen, wo Beschleunigung erwünscht ist, wie z. B. bei StoLimaschinen, soll die Kraft P konstant oder beinahe konstant sein. Um diese Bedingung zu erfüllen, soll man die Schlüpfung v konstant halten, weil die eine durch, v Funktion ist. vollständig Wählt man als Gesetz der Änderung von VI und o eine Funktion der Zeit, so kann man leicht Vr finden und infolgedessen die Kreisfrequenz w, woraus sich in Übereinstimmung mit der oben angegebenen Formel die Größe von E'o der momentanen Amplitude der EMK ergibt.
  • In dem besonderen Fall, wo das Stoßorgan einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung unterworfen ist, hat man: V" und infolgedessen die Kreisfrequenz c sind hierbei lineare Funktionen der Zeit.
  • Soll die Schlüpfung könstant sein, so muß konstant, in Übereinstimmung mit dem früher gesagten konstant und demnach E'o ebenfalls :eine lineare Funktion der Zeit sein.
  • Wenn wir die relative Schlüpfung konstant zu machen wünschen, so müssen wir annehmen V=b.t, in welchem Ausdruck b = konstant, und infolgedessen Es ist leicht zu ersehen, daß in diesem Fall muB. o umgekehrt proportional Wir wollen nun den Fall der gleichmäßig sich ändernden Bewegung des Stoßorgans mit einem magnetischen Flosse o = konstant näher betrachten, d. h. den Fall der linearen Abhängigkeit der Kreisfrequenz w und der Amplitude der EMIi Eo von der Zeit, also den Fall Eo ° K # t -f -- l# wo I , l ', L und L' Konstante sind.
  • In Abb.2 der Zeichnung sind die Kurven der EMIse, der Geschwindigkeiten sowie auch Kraftfloß- und Schwingungsdauer- Längs der Strecke a - 3 ist der Strom unterbrochen. (Das Stoßorgan gibt seine lebendige Kraft ab.) Auf der Strecke 3 -bewegt sich das Feld gleichmäßig beschleunigt in rückläufiger Richtung nach der Formel: Im ) i ist der der K'2 ( Die Beschleunigung bei der Rückführung des Stoßorgans ist halb so groß angenommen Auf der Abb. z sind außerdem noch die folgenden Kurven dargestellt: kurven m einer elektrischen Stoßmaschine (z. B. eines Hammers) während eines Arbeitsganges (Doppelhub) graphisch dargestellt.
  • Die Strecke r - a entspricht dem Arbeitshube der Maschine, der im Punkte z mit einem Schlag oder Stoß endigt; die Strecke 2 - 3 ist :eine Arbeitspause, worauf im Punkte 3 die Rückbewegung des Ankers folgt, zuerst mit Beschleunigung (Strecke 3-4 ) und nachher mit Verzögerung (Strecke q. - 5), bis der Anker wieder seine Anfangsstelle erreicht.
  • Im nachstehenden bezeichnen wir mit t1, t2, t und t5 die Zeitwerte, welche den Punk- -ten i, z, 3, q. und 5 der Kurven entsprechen, also t, z. B. den Zeitwert, der dem Anfang des Arbeitshubes entspricht.
  • Die verschiedenen Teile der Kurve e in Abb. z stellen die Werbe der momentanen EMK, die Geraden o die Amplituden dieser EMK dar. Auf der Strecke i - a wachsen die Amplituden linear. Nehmen wir an, daß die Kreisfrequenz ebenfalls linear mit der Zeit zunimmt, so wird auch die Periodenlänge oder Schwingungsdauer, welche umgekehrt proportional der Frequenz ist, umehehrt mit der Zeit sich (s. die Kurve T).
  • Für die Strecke i - .gelten dann folgende : Beziehungen wie diejenige, die bei der Zuführung (Arbeitshub) aufgewendet wird, also . K1 = 2 und ; - z. K2 Punkt q, c 2 = (O2' = t2 (t - t3), Vektor EMK t4 - t3)' E02 - E02 -Auf dem Teil q. - 5 findet die gleichmäßig verzögerte Bewegung des Stoßorgans statt bis zum Anhalten am Oberende seines Hubes. Geschwindigkeit des. Tanderfelds V l; Geschwindigkeit des Stoßorgans V1; Induktionfluß in der Maschine zwischen i und z : cbo l ; Fluß in der Maschine zwischen 3 und q.: CDo z ; also a - Q03, wenn so ist .Stellen T1, T2, T die Kurven der Periodendauer (Schwingungsdauer) dar, so hat man Das--im Amplitude F weist i Welle W s d vorstehenden dargestellte Gesetz der Änderung der Frequenz sowie der kann in vielen Fällen vorteilhaft angewendet werden, z. B. bei Stoßmaschinen, wie Schmiedehämmer, Fallwerke usw. Indessen , ließe sich auch ein anderes Gesetz der requenzänderung annehmen.
  • Eine Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist in Abb.3 dargestellt. Sie eine mit konstanter Geschwindigkeit sich drehende Welle W auf, welche ein Schwungrad V trägt. Mittels der Schubstange wird gekennzeichnet, dem Rotor des Synchrongenerators eine schwingende Bewegung auferlegt. Dieser G eneratorspeist den StänderlYh, M2 einer Stoßmaschine, deren Hammer .1 zugleich deren Läufer bildet. Auf der ist ein nicht Fluß in der Maschine zwischen q. und 5, Boa ; hierbei ist dargestellter Diaurnen befestigt, der auf den Erregerwiderstand Synchrongenerators arbeitet. Ändert man die Geschwindigkeit der W, so ändert man die EMK und die Frequenz, so daB also o=konst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe elektromagnetiacherMa chinen, z. B. von Schmiedehämmern, bei denen ein durch Stoß arbei;-es Organ durch einen Anker betätigt ten wird, der unter dem Einfluß eines durch mehrphasigen Wechselstrom erzeugten Magnetfelds wechselnder Bewegungsrichtung steht, dadurch gekennzeichnet, daß während eines jeden Hubes des Stoßorgane die Bewegungsgeschwindigkeit des Wanderfelds durch Regelung der Frequenz des Mehrphasenstromes derart geändert wird, daß sie der dem Stoßorgan in jedem Augenblick zu .erteilenden Beschleunigung oder Verzögerung entsprechend zu- oder abnimmt. z. Verfahren nach Anspruch z, dadurch daß gleichzeitig mit der Änderung der Frequenz des Mehrphasenstromes die Amplitude der Spannung an den Klemmen der Stoßmaschine derart verändert wird, daß das Verhältnis dieser beiden Größen konstant bleibt.
DEJ23357D 1923-01-16 1923-01-16 Verfahren zum Betriebe elektromagnetischer Maschinen, z. B. von Schmiedehaemmern, bei denen ein durch Stoss arbeitendes Organ durch einen Anker betaetigt wird, der unter dem Einfluss eines durch mehrphasigen Wechselstrom erzeugten Magnetfelds wechselnder Bewegungsrichtung steht Expired DE460221C (de)

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