DE45706C - Neuerung an Regulatoren zur Ausgleichung der Geschwindigkeitsunterschiede - Google Patents

Neuerung an Regulatoren zur Ausgleichung der Geschwindigkeitsunterschiede

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DE45706C
DE45706C DENDAT45706D DE45706DA DE45706C DE 45706 C DE45706 C DE 45706C DE NDAT45706 D DENDAT45706 D DE NDAT45706D DE 45706D A DE45706D A DE 45706DA DE 45706 C DE45706 C DE 45706C
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Germany
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weight
vessels
distance
liquid
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DENDAT45706D
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F. knüttel in Charlottenburg, Salzufer 10, und die Berliner Actiengesellschaft für Eisengiesserei und maschinenfabrikation in Charlottenburg
Publication of DE45706C publication Critical patent/DE45706C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist durch die Praxis längst erwiesen, dafs man den Gang von Motoren nicht mit astatischen Tachometern reguliren kann, vielmehr gezwungen - ist, den letzteren einen je nach Umständen mehr oder weniger grofsen Ungleichförmigkeitsgrad zu geben.
Die Folge davon ist, dafs bei so regulirten Motoren die Geschwindigkeit mit abnehmender Leistung wächst. Man kann die gesteigerte Geschwindigkeit wieder auf das normale Mafs bringen, indem man das Belastungsgewicht G um ein bestimmtes Mafs verringert; das Tachometer rotirt dann in der höheren Lage mit derselben Geschwindigkeit, mit welcher es vorher in der tieferen Lage gearbeitet hatte. Man- kann also beim steigenden Tachometer durch Ent- und beim sinkenden durch Belastung des Gewichtes G die normale Tourenzahl wieder herstellen. Diese Ent- bezw. Belastung darf aber nicht gleichzeitig mit der Auf- bezw. Abwärtsbewegung des Tachometers stattfinden, weil dann der für ein gutes Functioniren des Regulators nothwendige Ungleichförmigkeitsgrad verloren geht; dieselbe darf vielmehr erst dann stattfinden, wenn eine Veränderung in der Höhenstellung des Tachometers schon stattgefunden hat.
Der Zweck des zur Patentirung vorliegenden Apparates ist, die oben beschriebene Arbeit selbstthätig zu verrichten.
' λ α sind zwei Gefäfse, welche unten mit einander verbunden sind und bis zu einer gewissen Höhe mit einer Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, gefüllt sind. Diese communicirende Röhre wird an einem horizontalen, vom Tachometer bewegten Hebel befestigt, so dafs sie die Schwingungen des Hebels mitmacht. Nach dem Heben der Schwungkugeln wird das Gewicht G ent-, dagegen nach dem Sinken derselben belastet.
Durch Veränderung des Verbindungsquerschnittes bei χ wird der Ausgleich früher oder später eintreten, und mit der Veränderung der Entfernung y oder des Querschnittes der Flüssigkeitsgefäfse α α ändert sich auch der Grad der Be- bezw. Entlastung des Gewichtes G.
Es sei die Entfernung des Punktes D, um welchen sich der Apparat mit den Gefäfsen a a dreht, vom Tachometermittel = A, die Entfernung der Gefäfse α α vom Drehpunkt D sei B bezw. C, so ist die Belastung des Gewichtes G durch die in dem rechtsseitigen Gefäfs α befindliche Flüssigkeit, wenn das Ge-
wicht der letzteren E ist, E—- und die En t-
lastung des Gewichtes G durch die in dem linksseitigen Gefäfs α befindliche Flüssigkeit,
wenn das Gewicht der letzteren E1 ist, E1 —τ- ■
XX
Die Differenz beider giebt eine wirksame Be-
lastung des Gewichtes G von E-. E1--'
0 A1A
CB-E1C
bei einer bestimmten Höhen-

Claims (1)

  1. Stellung der Schwungkugeln. Heben sich die Schwungkugeln, so fliefst ein Theil der Flüssigkeit im Gewicht von e von rechts nach links, E wird also um e kleiner und E1 gröfser, und die resultirende Belastung des Gewichtes ist jetzt
    (E-e) B-(E1+e) C _ EB-E1 C A ~ A
    also um —r- (B -f- C) kleiner. Sinken die
    Schwungkugeln, so tritt das Entgegengesetzte ein und die Belastung des Gewichtes G wird
    (E + e) B (E1 — e) C _ EB-E1C
    Ä A .
    also um -^- (B + C) gröfser. In der Mittelstellung des Gewichtes G enthalten beide Gefäfse α α ein gleich grofses Gewicht En an Flüssigkeit, es wird also
    F pt FC F
    Verändert man nun die Entfernung y so, dafs B-C gröfser wird, so steigt auch die Belastung des Gewichtes G, und umgekehrt, wenn BC kleiner wird. Die zusätzliche Belastung des Gewichtes G nach stattgefundenem Heben desselben wird aber auch kleiner und nach dem Sinken gröfser, weil infolge der' vergröfserten Entfernung y bei gleicher Neigung der Gefäfse α gegen die Horizontale mehr Flüssigkeit von der einen nach der anderen Seite fliefst. Die Differenz EE1 wird also gröfser und dadurch die Ent- bezw. Belastung des Gewichtes G bei demselben Hub nach oben bezw. unten ebenfalls gröfser.
    Ganz denselben Effect wie die Vergröfserung bezw. Verkleinerung der Entfernung y hat eine Vergröfserung bezw. Verkleinerung des Horizontalquerschnittes der Flüssigkeitsgefäfse a, da auch hierbei ein mehr oder weniger grofses Gewicht an Flüssigkeit von der einen zur anderen Seite fliefst.
    Je gröfser der Ungleichförmigkeitsgrad eines Tachometers ist, desto gröfser mufs die Entbezw. Belastung des Gewichtes G für eine höhere bezw. tiefere Stellung des Tachometers sein, um eine Ausgleichung der Geschwindigkeitsdifferenz herbeizuführen.
    Um also einen Apparat für ein Tachometer mit bestimmtem Ungleichförmigkeitsgrad einzustellen, ist es nöthig, die Entfernung y oder den Querschnitt der Gefäfse α oder beides zu reguliren.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine von der Tachometermuffe bewegte communicirende Röhre (Katarakt) mit verstellbarem Querschnitt des unteren Verbindungsrohres, veränderlichem Querschnitt der Flüssigkeitsgefäfse a a und veränderlicher Entfernung y derselben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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