DE45645C - Holzschleifmaschine mit Einrichtung zum Drehen oder Wenden der Holzklötze - Google Patents

Holzschleifmaschine mit Einrichtung zum Drehen oder Wenden der Holzklötze

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DE45645C
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Germany
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turning
wooden blocks
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wood grinder
grinding
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DENDAT45645D
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F. H. Schmidt in Schindlerswerk bei Bockau in Sachsen
Publication of DE45645C publication Critical patent/DE45645C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/063Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S5: Papierfabrikation.
(Sachsen).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1888 ab.
Um bei der Darstellung von Holzstorf mit einem geringeren Kraftaufwand als bisher eine feine, lange Faser zu erzielen, ist es erforderlich, dafs der Druck, mit welchem das Holz gegen den Schleifstein geprefst wird, möglichst gleichmäfsig bleibt, und dafs die Schleiffläche am Holz eine bestimmte Breite nicht überschreitet. Durch das einfache Andrücken des Holzes an den Schleifstein in der bisher üblichen Weise ist dies nicht zu erreichen; denn bei einem Schleif klötzchen von 1 50 mm Durchmesser ist der Druck am Anfang, wenn die Schleiffläche nur ι ο mm beträgt, 15 Mal gröfser als in der Mitte des Holzes.
Ferner gestattet eine Schleiffläche von 1 50 mm Breite nicht mehr eine vortheilhafte Schleifwirkung, weil zu wenig Wasser zwischen Holz und Schleifstein gelangen kann und die Fasern nutzlos zerkleinert werden. Dagegen ist wiederum die Schleiffläche zu klein, wenn sich die Holzklötzchen beim Schleifen derart um ihre Achse drehen, dafs sie am Umfang des Holzes den Schleifstein immer nur in einer Linie berühren. Die günstigste und vorteilhafteste Schleifwirkung sowohl für den Kraftverbrauch, als auch für Erlangung einer gleichmäfsig langen Faser tritt dann ein, wenn die Schleiffläche nicht unter 20 mm und nicht über 60 mm breit ist.
Um dies zu ermöglichen und die Holzfasern bei einem sich möglichst gleichbleibenden Druck abschleifen zu können, werden entweder die Holzklötzchen beim Andrücken an den Schleifstein in bestimmten Zeiträumen gewendet, so dafs am Umfang derselben, wie aus Fig. 4 ersichtlich, gleich breite Schleifflächen entstehen, oder es wird beim Einlegen der Holzklötzchen erst eine Fläche von entsprechender Breite angeschliffen, beispielsweise eine Fläche von 60 mm Breite, und dann wird das Klötzchen nach der in Fig. 5 angedeuteten Richtung langsam gewendet oder gedreht. Es bleibt alsdann stets eine gleichmäfsige Schleiffläche von 30 mm Breite.
Zur Ausführung des ersteren Verfahrens dient die in Fig. 1 und 3 dargestellte Maschine.
An einer Verlängerung der stehenden Antriebwelle , welche den Schleifstein α trägt, steckt lose die Schnecke b, welche durch einen verschiebbaren Kuppelmuff c in Umdrehung versetzt wird. Dieser Muff wird durch die Kurbelstange d gehoben und bewegt nur dann die Schnecke b auf kurze Zeit, wenn der Kurbelzapfen e am tiefsten Punkte steht. Da nun die an den verlängerten Wellen der Druckwalzen g angebrachten Kammräder i, Fig. 3, mit der Schnecke b in Verbindung stehen, werden alle vier Holzklötzchen gleichzeitig etwas gedreht oder gewendet, sobald das durch die Schnecke h angetriebene Kammrad k eine Umdrehung gemacht hat. Je nach der Anzahl der an dem Schneckenrad k befindlichen Kämme mufs demnach der Schleifstein entsprechend viele Umdrehungen machen, ehe eine Wendung des Holzklötzchens stattfindet.
Soll dagegen erst eine Fläche an den Holzklötzchen angeschliffen werden und das Wenden derselben gleichmäfsig ohne Zwischenpausen
stattfinden, so ist die in Fig. 2 dargestellte Anordnung zu treffen.
Die Schnecke b sitzt hier ebenfalls lose auf der Antriebwelle und erhält durch das doppelte Rädervorgelege m und η eine entsprechend langsame Bewegung. Beim Einlegen der Holzklötzchen wird das Kammrädchen η gehoben und erst dann wieder eingerückt, wenn eine Fläche von genügender Breite angeschliffen ist. Beim nunmehrigen Drehen oder Wenden der Holzklötzchen wird zwar diese Schleiffläche um die Hälfte kleiner, behält aber diese Breite dann bei, sobald das Holz mit genügendem Druck gegen den Schleifstein geprefst wird.
Da das Holz bekanntlich im Kern eine geringere Faser giebt als am äufseren Umfange, so werden die Holzklötzchen nur bis zu einem Durchmesser von 50 bis 60 mm abgeschliffen und die übrigbleibenden Kernstücke für minderwerthigen Holzstoff verwendet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Abschleifen der Fasern vom Umfange der Holzklötzchen durch Anpressen der letzteren an den Schleifstein vermittelst drehbarer Druckwalzen, welche die Holzklötzchen drehen oder wenden, sobald die Schleiffläche an denselben eine bestimmte Breite erreicht hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45645D Holzschleifmaschine mit Einrichtung zum Drehen oder Wenden der Holzklötze Expired - Lifetime DE45645C (de)

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