DE456239C - Relais fuer Regelungsvorrichtungen - Google Patents
Relais fuer RegelungsvorrichtungenInfo
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-
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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Description
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AUSGEGEBENAM
20. FEBRUAR 1928
Es sind Steuerungsvorrichtungen bekannt,
die ein bewegliches, eine oder mehrere Öffnungen für den Durchlaß eines Strahles aufweisendes
Element und ein zweites, feststehendes Element aufweisen. Letzteres ist mit einer oder mehreren Öffnungen, die den
Öffnungen im beweglichen Element entsprechen, versehen. Die Lage des beweglichen
Elementes und somit die Auftreffstelle des aus einer Öffnung austretenden Strahles
bzw. der austretenden Strahlen auf die entsprechenden gegenüberliegenden feststehenden
Öffnungen ist dabei in Abhängigkeit von einer zu regelnden Größe gebracht. Je nach
der Stellung des beweglichen Elementes wird der Flüssigkeitsstrahl mehr oder weniger verschoben
und trifft dementsprechend ganz, teilweise oder gar nicht auf die feststehende Öffnung
auf. Damit ist der Druck in der feststehenden Öffnung in Abhängigkeit zur Stellung
des beweglichen Elementes und folglich von der zu regelnden Größe gebracht. Der in der feststehenden Öffnung durch den Strahl
erzeugte Staudruck dient dann zur Betätigung eines die zu regelnde Größe beherrschenden
Servomotors oder eines Vorsteuerorganes zu diesem Servomotor. Da die Speiseleitung,
welche dem beweglichen Element die zur Bildung des Strahles benötigte Flüssigkeit zuReibung.
führt, feststeht, muß eine Dichtungsstelle zwischen dem bewegliche:. Element und der
feststehenden Speiseleitung vorgesehen werden. Eine solche Dichtung verursacht jedoch
\~erluste an Flüssigkeit und gibt Anlaß zur Erzeugung einer zusätzlichen
Ferner ist bei diesen bekannten Steuerungsvorrichtungen eine genaue Montage der verschiedenen Teile erforderlich, und deren Wirkungsweise kann durch in der Steuerflüssigkeit mitgeführte Schmutzkörper leicht gestört werden.
Ferner ist bei diesen bekannten Steuerungsvorrichtungen eine genaue Montage der verschiedenen Teile erforderlich, und deren Wirkungsweise kann durch in der Steuerflüssigkeit mitgeführte Schmutzkörper leicht gestört werden.
Zweck der Erfindung ist, ein Relais für Regelungsvorrichtungen zu schaffen, bei dem
die erwähnten Übelstände vermieden und die zu bewegenden Massen bei einfacher baulicher
Ausgestaltung auf ein Minimum zurückgeführt sind. Zu diesem Behüte taucht erfindungsgemäß
ein von der zu regelnden Größe beeinflußter, beweglich angeordneter Ablenkkörper
mehr oder weniger in einen \"on mindesteus einer feststehenden Auslaßdüse nach
mindestens einer feststehenden Empfängerdüse gerichteten Flüssigkeitsstrahl, der je
nach der Stellung des Ablenkkörpers mehr oder weniger von der Einpfängerdüse abgelenkt
wird, so daß der Staudruck in dieser Düse, der von der in dieselbe eintretenden Flüssigkeitsmenge herrührt, in Abhängigkeit
COPY
zur Stellung des Ableukkörpcrs und folglich
in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe gebracht ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungen der Erfindung- beispielsweise
veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι schematisch eine Anordnung, bei der das Relais auf ein Druckregulierventil
einwirkt: ferner zeigt
ίο Abb. 2 schaubildlich eine Einzelheit dieser
Anordnung in größerem Maßstab.
Abb. 3 und 4 zeigen eine schaubildliche Ansicht bzw. einen Grundriß eines als Prisma
ausgebildeten Ablenkkörpers, während Abb. 5 schematisch, ein Relais zeigt, bei
dem der Ablenkkörper als eine Scheibe ausgebildet ist und je zwei feststehende Auslaß-
und Empfängerdüsen vorgesehen sind.
In den Abb. 1 bis 4 bezeichnet 1 einen auf
einer feststehenden Schneide 3 drehbar gelagerten Steuerhebel. Auf diesen Hebel 1
wirkt eine Schneide 7 ein, welche fest mit dem Boden einer Membran 8 verbunden ist. Auf
die Membran 8 wirkt der in einer Kammer 18, in einer Yerbindungsleitung 14 und in
einer Hauptleitung 13 herrschende, konstant zu haltende Druck ein. Es wirkt somit die
zu regelnde Größe, in vorliegendem Falle ein Druck, auf den einen Arm des zweiarmigen
Steuerhebels 1 ein. Auf den zweiten Arm dieses Hebels 1 wirkt eine von einer Feder 2
herrührende Gegenkraft ein: die Spannung der Feder 2 kann mittels Mutter 17 und
Schraubenbolzen 16 verändert werden. Mit dem Hebel 1 ist ein messerförmig ausgebildeter
Ablenkkörper 6 starr verbunden. 4 und 5 sind zwei feststehende Düsen, die einander in
gleicher Achse gegenüberliegen. Die Düse 4 ist hier durchweg »Auslaßdüse« und die
Düse 5 »Empfängerdüse« genannt. 9 bezeichnet eine zum Fördern einer Hilfsflüssigkeit,
beispiels\veise öl, dienende Pumpe, welche diese Flüssigkeit durch die Düse 4
drückt, aus der sie in Form eines Strahles 20.
austritt. Der Ablenkkörper 6 ist so am Hebel ι angebracht, daß seine ebene Yorderfläche,
von geringen Winkeländerungen beim Ausschwingen des Hebels abgesehen, im wesentlichen senkrecht zu einer Ebene steht,
in der die gemeinsame Achse der Düsen 4, 5 sowie die Drehachse des Steuerhebels 1 liegen.
Das hat zur Folge, daß der gegen den Körper 6 auftreffende Strahlteil mit Bezug auf
diesen Körper praktisch nur eine Stoßkraft erzeugt, deren Resultierende durch die Drehachse
des Hebels 1 geht, während keine den Hebel 1 zu drehen trachtenden Momente entstehen.
Der hinter der Empfängenlüse 5 herrschende, von der Menge der in dieselbe
eintretenden Strahlflüssigkeit abhängige Staudruck wirkt über eine Leitung 15 auf die eine
Seite eines Kolbens 10 ein, auf dessen andere Seite eine Feder 19 einwirkt und mit welchem
ein Regulierventil 11 starr verbunden ist. Von der Lage dieses in einem Gehäuse 12 angeordneten
Ventils 11 hängt der Druck in der Hauptleitung 13 ab, der seinerseits über die
Leitung 14 auf die Membran 8 einwirkt. Letztere bewirkt nun zusammen mit dem Hebel
ι je nach dem im Räume 18 herrschenden
Druck, also je nach der Große des zu regelnden Druckes, ein mehr oder weniger starkes
Eintauchen des Ablenkkörpers 6 in den aus der Düse 4 austretenden Strahl 20, wodurch
mehr oder weniger Flüssigkeit von der Empfängerdüse 5 abgelenkt wird (siehe insbesondere
Abb. 2). Da der hinter der Empfängerdüse 5 herrschende Staudruck von der Menge der in dieselbe eintretenden Strahlflüssigkeit
abhängt, ist somit der auf das Ventil 11, d. h. die Regelungsvorrichtung einwirkende Druck
durch Vermittlung des Ablenkkörpers 6 in Abhängigkeit von dem zu reglnden, in der
Leitung 13 herrschenden Druck gebracht.
Bei dem beschriebenen Relais werden keine Dichtungen für bewegliche Teile des Steuerhebels
I benötigt; ferner ist der Hebel 1 nur auf Schneiden gelagert, und die zu bewegende
Masse ist äußerst klein. All das ermöglicht, mit einem solchen Relais einen äußerst genauen,
betriebssicheren Reguliervorgang zu erreichen.
Der Staukörper 6 kann auch eine andere Form als die in Abb. 1 und 2 dargestellte
haben; so kann er z. B. in der in Abb. 3 und 4 veranschaulichten Weise als Prisma ausgebildet
sein. Die Kanten dieses Prismas stehen in allen Regulierlagen des Hebels 1 im
wesentlichen senkrecht zu einer Ebene, in der die gemeinsame Achse der Auslaß- und Empfängerdüse
4, 5 sowie die Drehachse des Steuerhebels liegen. Bei der in Abb. 5 dargestellten
Ausführung ist dagegen der Ablenkkörper 6 als eine senkrecht zinn Flüssigkeitsstrahl
angeordnete Scheibe ausgebildet. In diesem Falle sind zwei feststehende Auslaßdüsen
41, 42 und zwei feststehende Empfängerdüsen 51, 52 vorgesehen. Die Düsen
41, 51 liegen einander gegenüber, wie dies auch mit Bezug auf die Düsen 42, 52 der Fall
ist. Bei dieser Ausführung lenkt die Scheibe ό beim stärkeren Eintauchen in den einen Strahl
den anderen weniger stark ab. Die hinter den Düsen 51, 52 herrschenden Staudrücke
werden zur Einwirkung auf die zwei Seiten des Kolbens 10 gebracht, der sich hier somit
unter dem Einflüsse der Schwankungen zweier Staudrücke bewegt. Gewünschtenfalls kann
auch bei einer solchen Ausführung die Anordnung so getroffen sein, daß eine den Düsen
41, 51 bzw. eine den Düsen 42, 52 gemeinsame Achse mit der Drehachse des Steuer-
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hebeis ι je in eine Ebene zu liegen kommen, auf welchen zugleich die Fläche der eintauchenden
Scheibe praktisch senkrocht steht. Anstatt den hinter der Empfängerdüse 5
herrschenden Druck unmittelbar auf einen mit dem Regulierorgan 11 verbundenen Kolben
10 einwirken zu lassen, kann man ihn auch auf den einen solchen Kolben beherrschenden
Steuerschieber einwirken lassen.
An Stelle der eine Gegenkraft auf den Hebel ι ausübenden Feder 2 kann auch ein Gewicht,
ein magnetischer Zug o. dgl. vorgesehen werden.
Die A'orrichtung kann zur Regelung irgend-
einer Größe benutzt werden, deren Veränderung in irgendeiner Weise eine Verstellung
des Hebels 1 hervorrufen kann.
Claims (6)
- PatentanSprüche:r. Relais für Regelungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der zu regelnden Größe beeinflußter, beweglich angeordneter Ablenkkörper mehr oder weniger in einen von mindestens einer feststehenden Auslaßdüse nach mindestens einer feststehenden Empfängerdüse gerichteten Flüssigkeitsstrahl zwecks Ablenkung eintaucht und dadurch in der Empfängerdüse einen auf die Regelungs-vorrichtung einwirkenden Druck in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe bringt.
- 2. Relais nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkkörjicr an einem auf Schneiden seh'vingbar gelagerten Steuerhebel angebracht ist, auf den die zu regelnde Größe sowie mindestens eine Gegenkraft einwirken.
- 3. Relais nach Patentanspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Steuerhebel wirkende Gegenkraft einstellbar ist.
- 4. Relais nach Patentanspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkkörper messerförmig ausgebildet ist und mit seiner den Strahl stauenden Vorderflächc im wesentlichen senkrecht zu einer Ebene steht, in der die gemeinsame Achse zusammengehörender Düsen sowie die Drehachse des Steuerhebels liegen.
- 5. Relais nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkkörper als Prisma ausgebildet ist, dessen Kanten im wesentlichen senkrecht zu einer Ebene stehen, in der die gemeinsame Achse zusammengehörender Düsen sowie die Drehachse des Steuerhebels liegen.
- 6. Relais nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkkörper als eine im wesentlichen senkrecht zum Flüssigkeitsstrahl angeordnete Scheibe ausgebildet ist, und daß je zwei feststehende Auslaß- und Empfängerdüsen einander gegenüberliegen und so angeordnet sind, daß der scheibenförmige Ablenkkörper beim stärkeren Eintauchen in den einen Strahl den anderen Strahl weniger stark able. Kt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.copy KlCHSDRUCKtHtI
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH456239X | 1927-07-09 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE456239C (de) |
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1927
- 1927-07-19 DE DEA51673D patent/DE456239C/de not_active Expired
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