DE455367C - Hoervorrichtung mit zwei auf die Ohren aufsetzbaren Muscheln - Google Patents
Hoervorrichtung mit zwei auf die Ohren aufsetzbaren MuschelnInfo
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- DE455367C DE455367C DEB127095D DEB0127095D DE455367C DE 455367 C DE455367 C DE 455367C DE B127095 D DEB127095 D DE B127095D DE B0127095 D DEB0127095 D DE B0127095D DE 455367 C DE455367 C DE 455367C
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Description
- Hörvorrichtung mit zwei auf die Ohren aufsetzbaren Muscheln. Es sind bereits vielfach Vorrichtungen bekannt geworden, die dazu dienen sollen, das Hörvermögen des menschlichen Ohres zu verstärken. Zu diesem Zwecke hat man Vorrichtungen geschaffen, die muschelartig ausgebildet sind und so auf das Ohr aufgesetzt «,erden, daß die Schallwellen in verstärktem Maße das Trommelfell erreichen. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsart wird gemäß der nachstehend geschilderten Erfindung geschaffen. Das Kennzeichen dieser neuen Hörvorrichtung besteht darin, daß jede der beiden trichterartig nach außen sich erweiternden und am anderen Ende mit einer Wölbung in Form eines Kugelsektors zur Umschließung des Ohres ausgestatteten Muscheln an der Seite einen nach dem Ohre und der Schläfe hin sich öffnenden Ausschnitt von bestimmter Randgestaltung hat. Die Ausbildung des Randes ist so gehalten, daß sowohl der Rand am Sektor als auch am Trichter rechtwinklig nach innen umgebogen ist und einen Ausschnitt an sich bekannter Form für den Ohransatz enthält, so daß die nach innen gebogenen Randflächen als Anlageflächen der Muscheln hinter dem Ohre sowie auf Schläfe und Wange dienen.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Ansicht auf die Innenseite, Abb. a eine Seitenansicht von Abb. 3 in Pfeilrichtung A, Abb. 3 einen Grundriß von Abb. 1, Abb. 4 die Vorrichtung im Gebrauch; Abb. 5 und 6 zeigen zwei verschiedene Stirnbänder zum Verbinden der beiden auf den Ohren sitzenden Hörmuscheln.
- Die aus beliebigem Material, z. B. Metall, Hartgummi, Gummi, Celluloid, Stoffe aller Art mit und, ohne Imprägnierung, Papiermache usw., bestehende Vorrichtung hat die Form einer halben trichterfömigen Muschel a, welche an ihren unteren Enden einen halbrunden Abschluß b hat. Dieser halbrunde Abschluß b ist auf die offene Seite zu als Rand c umgebogen, dessen Kante d der Form des Ohransatzes am Kopfe entsprechend ausgeschnitten ist. Nach vorn auf die Muschelhälfte a zu ist oben der Rand c nach unten als Zunge e verlängert, die bis in Nähe des Ohrhörganges reicht, während die aus dem unteren Rand c nach oben herausgebildete kleinere Zunge f das Ohr unten am Läppchenansatz umfaßt. Diese kleinere Zunge f läuft nach vorn auf den Muschelrand spitz aus. Der Rand c mit Zungen e und f wird vorteilhaft mit beliebigem Stoff, Wildleder o. dgl. überzogen (strichpunktiert, Abb. i); dieser Überzug g kann bis zum vorderen Muschelrand verlängert sein. Am oberen Rand ist die Muschelhälfte a als Hohlsieke h umgebogen, welche zur Aufnahme eines federnden Steckers i (Abb. 5) dient. Zwei Stecker i werden durch eine Kordel h verbunden, die in ihrer Länge einstellbar ist.
- Statt der Hohlsieke la und Kordel k mit Steckern i können auch zwei Muschelhälften a durch ein einstellbares Band l verbunden werden, zu welchem Zweck dann an den Muschelhälften a statt der Hohlsieke h die beiden Ringe in befestigt werden.
- Wie aus Abb.4 ersichtlich, umfaßt der Rand c der aufgesetzten Muschel a das Ohr an seinem Ansatz, während der halbrunde Abschluß b das Ohr etwas nach vorn umlegt, so daß dieses in Richtung der Muschel a liegt. Die Zungen e und f umfassen das Ohr an seinem vorderen Ansatz in der Nähe des Gehörganges, wodurch die Vorrichtung sicher am Ohr sitzt. Nachdem beide Muscheln aufgesetzt sind, können diese noch durch die Kordel h verbunden werden, indem die Stecker i in die Hohlsieken la eingreifen. Die in dieser Weise mit Hörmuscheln ausgerüsteten Ohren sind nach vorn künstlich verlängert und verbreitert; sind also in der Lage, die Schallwellen verstärkt aufzufangen. Da die Muscheln (Abb. 3) im stumpfen Winkel n absetzen, so können sich diese der Kopfform an den Ohren anpassen und dadurch einen guten Abschluß herbeiführen. Die von dem Winkel n beiderseitig auslaufenden Kanten können jedoch auch leicht geschweift sein, welches aber in Rücksicht auf die Kopfhaare nicht unbedingt erforderlich ist, da diese als Dichtung wirken:
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hörvorrichtung mit zwei auf die Ohren aufsetzbaren Muscheln, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden trichterartig nach außen sich erweiternden und am anderen Ende mit einer Wölbung in Form eines Kugelsektors zur Umschließung des Ohres ausgestatteten Muscheln an der Seite einen nach dem Ohre und der Schläfe hin sich öffnenden Ausschnitt von solcher Randgestaltung hat, daß sowohl der Rand am Sektor als auch am Trichter rechtwinklig nach innen umgebogen ist und einen Ausschnitt an sich bekannter Form für den Ohransatz enthält, so daß die nach innen gebogenen Randflächen als Anlageflächen der Muscheln hinter dem Ohr sowie auf Schläfe und Wange zu dienen vermögen.
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| DEB127095D DE455367C (de) | 1926-08-28 | 1926-08-28 | Hoervorrichtung mit zwei auf die Ohren aufsetzbaren Muscheln |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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| DE455367C true DE455367C (de) | 1928-01-30 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Also Published As
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