DE453955C - Drehschieberdichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Drehschieberdichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE453955C
DE453955C DEP53218D DEP0053218D DE453955C DE 453955 C DE453955 C DE 453955C DE P53218 D DEP53218 D DE P53218D DE P0053218 D DEP0053218 D DE P0053218D DE 453955 C DE453955 C DE 453955C
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rotary valve
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combustion engines
insert
valve seal
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DEP53218D
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PORTER ENGINE DEV Inc MASCHINE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/16Sealing or packing arrangements specially therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Drehschieberdichtung für Brennkraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehschieberdichtung für Brennkraftmaschinen: bei welchen an dem Drehschieber ein Dichtungsring anliegt.
  • Das Neue besteht darin, dah eine U=Förtnige, federnde Dichtungsscheibe mit dem Rande des einen Schenkels am Schiebergehäuse eingeklemmt ist und mit dem Rande des anderen Schenkels einen Dichtungsring gegen den Drehschieber andrückt.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß durch die beiden Schenkel der U-förmig federnden Dichtungsscheibe eine doppelte und dadurch bessere Abdichtung gewährleistet ist und die Verwendungsdauer der Dichtungsscheibe verlängert und der Dichtungsschieber mit einem regelbaren, im voraus bestimmbaren Druck auf den Schieber einwirken kann.
  • Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Querschnitt eine Verbrennungskraftmaschine mit der Drehschieberscheibe gemäß der Erfindung und Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II in Abb. i und in größerem Mahstabe.
  • Der Drehschieber i ist als ein umlaufender Schieber in Form einer Scheibe :2 gebildet, die mit einer Durchbrechung oder einem Kanal 3 für das Treibmittel ausgerüstet ist.
  • In dem Gehäuse q. des Maschinenzylinders ist die Verbrennungskammer 5 vorgesehen, und im genannten Gehäuse ist ein Ringraum 6 in Ringform vorgesehen, welcher nach der Stirnfläche der Schieberscheibe 2 hin offen liegt. Ein herausnehmbarer Zylinderteil ? ist mit einem Durchgangskanal 8 versehen, welcher mit der Verbrennungskammer 5 in Verbindung steht. Bei der Drehung des Schiebers wird der Kanal 3 in der Scheibe :2 mit dem Zylinderkanal 8 in oder außer Verbindung gesetzt. Der Einsatz 7 ist mit seinem Außengewinde bei g in das Zylindergehäuse eingesetzt, und an der Wurzel des genannten Außengewindes ist ein ringförmiger Absatz io vorgesehen. Ein Dichtungsring ii liegt um den Einsatz 7 im Ringraum 6 herum und ist mit einer ringförmigen Ausbuchtung 12, versehen, die nach dem Ring zu offen liegt; in diese Ausbuchtung ist ein herausnehmbarer, als Einlage dienender Ring 13 eingesetzt, der ein wenig über die Stirnfläche des Dichtungsringes vorsteht und gegen die Stirnfläche der Schieberscheibe 2 anliegt.
  • Die ringförmige Einlage 13 besteht aus einer mit Öl getränkten selbstschmierenden harten Masse, vorzugsweise aus Metall. Wenn diese mit Öl getränkte Einlage 13 das Öl abgegeben hat, so kann sie herausgenommen und von frischem wieder mit 01 getränkt werden, oder sie läht sich-durch einen neuen, mit Öl getränkten selbstschmierenden Einsatzring ersetzen. Für diesen Zweck als am geeignetsten befundene Masse hat sich der »Genalit« ergeben, der eine verbesserte Lagerlegierung aus synthetischer Bronze und Graphit darstellt, durch Gießen in die gewünschte Form gebracht und genügend porös ist, um 2 bis 3 Prozent Gewichtsteile Schmieröl auszunehmen. Genannte Masse wird von der General Electric Company in Schenectady, Staat New York, hergestellt.
  • In den Ringraum 6 wird ein aus zwei übereinanderliegenden Lagen gebildeter Einsatz eingelegt, der durch seine ihm innewohnende Federung den mit Öl getränkten selbstschmierenden Ring 13 gegen die Stirnfläche der Schieberscheibe 2 anpreßt. Der innere Rand der einen Lage 14 legt sich am inneren Rande des Dichtungsringes 11 gegen die hintere Wand desselben an und ist mit diesem Dichtungsring behufs Bildung einer gasdichten Fuge vorzugsweise fest verbunden, beispielsweise durch Schweißung. Die andere Lage 15 des Einsatzes ist behufs Bildung einer gasdichten Fuge mit ihrem inneren Rande zwischen dem ringförmigen Absatz 1o am Zylindereinsatz 7 und dem Zylindergehäuse festgeklemmt, wobei mit Vorteil zwischen genanntem inneren Rande am Zylinder und dem Boden des Dichtungsraumes 6 eine weiche Metallunterlage 16 eingelegt ist.
  • Aus vorliegender Beschreibung ist ersichtlich, daß der Dichtungsring und sein nachgiebiger, aus zwei Lagen gebildeter Einsatz für die Zwecke seiner Erneuerung oder Ausbesserung nach dem Herausnehmen des Einsatzes 7 am Zylinder schnell herausgenommen werden kann.
  • Ein solcher aus Lagen gebildeter Einsatz 'bietet ein sehr nachgiebiges und biegsames Mittel zum Festhalten des mit Öl getränkten selbstschmierenden Organs des Dichtungsringes unter geeignetem Druck gegen die Stirnfläche der Schieberscheibe, ungeachtet der Veränderungen in dem Druck des durch die Kanäle hindurchstreichenden Mittels, wobei der Druck irgendwelchen Mittels, das durch Undichtigkeit in das Innere des aus Lagen gebildeten Einsatzes eindringen kann, abgesperrt ist und seine Kraft gleichmäßig gegen beide Wandungen des Einsatzes äußern kann. Ferner ist durch diesen lagenartigen Einsatz immer nur eine sehr kleine Bewegung irgendeines beweglichen Teiles desselben möglich, wodurch die Möglichkeit der Unterbrechung eines fortwährenden Gebrauchs ausgeschlossen ist.
  • Die beschriebene Abdichtungsvorrichtung kann sowohl für den Einlaß- wie auch für den Auslaßkanal oder für beide Kanäle zur Verwendung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehschieberdichtung für Brennkraftmaschinen, bei welchen an dem Drehschieber ein Dichtungsring anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine U-förmige, federnde Dichtungsscheibe mit dem Rande des einen Schenkels (15) am Schiebergehäuse eingeklemmt ist und mit dem Rande des anderen Schenkels (14) einen Dichtungsring (i i, 13) gegen den Drehschieber (2) andrückt.
DEP53218D 1926-07-11 1926-07-11 Drehschieberdichtung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE453955C (de)

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