DE452994C - Verfahren zum Praegen von Typen - Google Patents

Verfahren zum Praegen von Typen

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DE452994C
DE452994C DEI29950D DEI0029950D DE452994C DE 452994 C DE452994 C DE 452994C DE I29950 D DEI29950 D DE I29950D DE I0029950 D DEI0029950 D DE I0029950D DE 452994 C DE452994 C DE 452994C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/04Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried upon levers or radial arms, e.g. manually operated

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Verfahren zum Prägen von Typen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prägen von Typen, insbesondere für Schreibmaschinen.
  • Beim Prägen der Typen wurde bisher in folgender Weise vorgegangen: Mit einem Prägestempel, in den die zu prägende Typenform eingefräst war, und zwar derart, daß die Ränder der Einfräsung eine verhältnismäßig starke Neigung hatten, wurden die Typen zunächst roh eingeprägt. Dabei blieben zunächst besonders die seitlich vorspringenden Spitzen der Typen niedriger als die übrigen Teile der Type. Um auch diese Spitzen gut hochzuprägen, mußte nach diesem ersten Prägevorgang an den Spitzen das Material weggefeilt und auch die Druckfläche abgefeilt werden. Nach dem Abfeilen wurde die Type dann aufs Neue mit dem obenerwähnten Prägestempel geprägt.
  • Der Erfindung gemäß werden die Typen mit steilem Konus vorgeprägt und mit weniger steilem Konus nachgeprägt, d. h. also, für den ersten Prägevorgang wird ein Prägestempel benutzt, in den die Typen mittels eines Fräsers eingefräst sind, der einen bedeutend steileren Fräskegel besitzt. Nach diesem Vorprägen kann dann, ohne daß ein Abfeilen überflüssigen Materials dazwischengeschaltet wird, mit einem Prägestempel üblicher Konizität fertiggeprägt werden. Mittels dieses zweiten Prägestempels kann nach Belieben ein einziger Prägedruck oder zur noch besseren Ausprägung der Type noch ein zweiter Prägedruck ausgeübt werden.
  • Der Konus des Vorprägestempels hat -vorteilhaft eine Konizität von 64. bis 66°, der des Nachprägestempels eine Konizität von 78 bis 8o°. Auf der Zeichnung sind zur Veranschaulichung der Erfindung Längsschnitte des Vorprägestempels und des Nachprägestempels dargestellt. In den Vorprägestempel a ist die Typenform b mit verhältnismäßig steilen Wänden eingefräst, im Nachprägestempel c ist die Typenform b1 mit weniger steilen Wänden eingefräst. Beim Nachprägen hat demgemäß das Typenmaterial genügend Platz auszuweichen, so daß beim Nachprägen sämtliche Teile der Type auf die richtige Höhe ausgeprägt werden.
  • Selbstverständlich kann zwischen Vor- und Nachprägen eine Bearbeitung der Typendrucktläche durch Feilen, Fräsen oder Schleifen geschaltet werden; erforderlich ist diese Bearbeitung aber bei dem neuen Verfahren nicht. Zum mindesten wird, auch wenn dieses Ebnen der Druckfläche zwischen die beiden Prägevorgänge eingeschaltet wird, das Abfeilen der Seitenflächen der Type beseitigt. Diese Vermeidung der Handarbeit ergibt eine ganz erhebliche Beschleunigung des Arbeitsganges und damit eine Verbilligung des Erzeugnisses. Das Ausschalten der Handarbeit ergibt weiter auch eine Verbesserung des Erzeugnisses, da bei Handarbeit naturgemäß eine gelegentliche Ungleichmäßigkeit nicht vermieden werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Prägen von Typen, insbesondere für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Typen mit steilem Konus (z. B. 65°) vorgeprägt und mit weniger steilem Kouus (z. B. 8o°) nachgeprägt werden.
DEI29950D Verfahren zum Praegen von Typen Expired DE452994C (de)

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