DE451102C - Feuerung fuer Muell und andere minderwertige Brennstoffe - Google Patents

Feuerung fuer Muell und andere minderwertige Brennstoffe

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DE451102C
DE451102C DEG64065D DEG0064065D DE451102C DE 451102 C DE451102 C DE 451102C DE G64065 D DEG64065 D DE G64065D DE G0064065 D DEG0064065 D DE G0064065D DE 451102 C DE451102 C DE 451102C
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vault
gases
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garbage
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Expired
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DEG64065D
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ERNST GOGER
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ERNST GOGER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/08Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Feuerung für Müll und andere minderwertige Brennstoffe. Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerung für Müll und andere minderwertige Brennstoffe mit einem Schrägrost und einem über dem unteren Ende desselben angebrachten Hilfsbrenner sowie mit einem die Feuergase über die Beschickungsstelle des Rostes hinwegführenden Gewölbe. Von den bekannten Müllfeuerungen dieser Art unterscheidet sich eine Feuerung entsprechend der Erfindung dadurch, daß der Hilfsbrenner unter dem die Feuergase über die Beschickungsstelle des Rostes rückführenden Gewölbe gleichgerichtet mit diesem unter einem derartigen Winkel zum Rost angebracht ist, daß die Brenngase des Hilfsbrenners etwa gegen die Mitte des Rostes treffen, von wo aus das Gewölbe etwa gleichlaufend mit dem Rost zur Rostbeschickungsstelle verläuft. Durch eine derartige Ausbildung der Feuerung für Müll und andere minderwertige Brennstoffe wird erreicht, daß die Brenngase des Hilfsbrenners das Müll an derjenigen Stelle treffen, an der es sich auf dem Rost entzündet, das ist etwa in der Mitte des Rostes, wodurch eine vollständige und einwandfreie Verbrennung des Mülls sichergestellt wird.
  • Eine Feuerung für Müll und andere minderwertige Brennstoffe entsprechend der Erfindung ist weiterhin derart ausgebildet, daß an der tiefsten Stelle des Zwischengewölbes in diesem zwei seitliche Öffnungen vorgesehen sind, die zur Abführung der sich auf dem Zwischengewölbe ansammelnden Asche oder Brennstoffreste in den Verbrennungsraum dienen, wodurch verhindert wird, daß Papier und Aschenreste, die von den Heizgasen in den Raum oberhalb des Zwischengewölbes mitgerissen sind, in den Abzug gelangen. Vorteilhafterweise wird in dem Zwischengewölbe, ein Stück von dessen vorderem Ende entfernt, noch eine bewegliche, von außen her einstellbare Klappe eingebaut, die bei plötzlicher Belastung des Kessels mehr oder weniger stark zu öffnen ist, so daß dann ein mehr oder weniger großer Teil der Heizgase unmittelbar durch die Klappenöffnung auf die obere Seite des Zwischengewölbes gelangt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Feuerung entsprechend der Erfindung in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. z im Querschnitt nach II-II der Abb. z dargestellt.
  • Die Abb. 3 und q. stellen teilweise im Längsschnitt und Querschnitt nach IV-IV der Abb. 3 eine abgeänderte Ausführung dar.
  • Auf der Zeichnung ist eine Dampfkesselfeuerung dargestellt, die einen in seiner Ausbildung bekannten Müllverbrennungsstufenrost a besitzt, auf dem das zu verbrennende Müll sich von der vorderen Eintrittsseite aus bis zur hinteren Kesselseite abwärts bewegt und von dem aus die verbleibende Schlacke in den Schlackenfall b gelangt. Die Aufgabe des Mülls auf dem Rost a erfolgt an der vorderen Kesselseite von dem Brennstoffzuführungsrohr oder Aufgabetrichter c aus mittels einer Schnecke d. Auf der der Eintrittsseite des Mülls gegenüberliegenden, also hinteren Kesselseite ist als Hilfsfeuerung, etwa gleichgerichtet mit dem nach der Rostmitte zu abwärts geneigten Gewölbe f, eine Kohlenstaubdüse e eingebaut, aus der der Brennstoff bzw. die Brenngase in Richtung der in Abb. i gezeichneten Pfeile in den Feuerraum eintreten. In dem Feuerraum ist oberhalb des Müllverbrennungsrostes a ein Zwischengewölbe f eingebaut, das von seinem vorderen Ende g aus nach hinten etwas abfällt und von seiner tiefsten Stelle lt aus alsdann nach der hinteren Kesselseite zu steil ansteigt; doch kann die Ausbildung des Zwischengewölbes auch derart getroffen sein, daß es stufenweise ansteigt. Zu beiden Seiten seiner tiefsten Stelle k ist das Zwischengewölbe mit seitlichen Durchtrittsöffnungen i versehen (s. Abb.2). Der Hilfsbrenner e ist etwa gleichgerichtet mit dem nach der Rostmitte zu abwärts geneigten Gewölbe f.
  • Bei dem Betrieb der dargestellten Feuerung werden die Gase des Hilfsbrenners durch den aufsteigenden Teil des Zwischengewölbes f auf den Müllverbrennungsrost a heruntergezogen und in Richtung der Pfeile L an der Unterseite des Zwischengewölbes f entlang geführt und strömen um das vordere Ende g des Zwischengewölbes f herum in den Abzug 1. Die Brenngase der Hilfsfeuerung strömen also in entgegengesetzter Richtung zu der Fortbewegungsrichtung des Mülls durch den Feuerraum. Das Müll oder der sonstige minderwertige Brennstoff, der an der Vorderseite des Kessels aufgegeben wird, wandert also durch die Heizgase der Kohlenstaub- bzw. Öl- oder Gasfeuerung hindurch und wird durch diese Brenngase entzündet. Durch die Brenngase der Hilfsfeuerung wird das Zwischengewölbe weiterhin so erhitzt, bis es etwa die Temperatur der Hilfsfeuerung angenommen hat. Von dem Zeitpunkt an arbeitet dann die Hilfsfeuerungsflamme, unterstützt von der Hitze des Zwischengewölbes, derart, daß sie etwa in der Mitte des Rostes a auf schon brennendes Müll fällt und ihre Abgase mitsamt den sich aus dem Müll entwickelnden Heizgasen in Richtung der Pfeile 1 über den Brennstoff entlang streichen. Hierdurch wird das gegebenenfalls feucht auf den Rost gelangende Müll vorgetrocknet bzw. vorgezündet, wodurch der Wirkungsgrad der Feuerung wesentlich erhöht wird. Von den Heizgasen mitgerissene Asche oder sonstige Bestandteile setzen sich auf der Oberfläche des Zwischengewölbes f ab und rutschen an die tiefste Stelle lt des Zwischengewölbes, von der sie dann durch die seitlichen Öffnungen i hindurch wieder auf den -Rost a zurückfallen. Bei der in den Abb. 3 und q. dargestellten Ausführung des Zwischengewölbes f ist an der tiefsten Stelle desselben, also dort, wo sich die stärkste Brennzone des Mülls auf dem Rost und der Kohlenstaubflamme befindet. eine Klappe k eingebaut, die zweckmäßig mit Schamotte ausgelegt ist und nur so breit ist, daß auch bei geschlossener Klappe an den Seiten derselben Durchtrittsöffnungen i' für die Flugasche verbleiben. Die Klappe k ist von außen her durch ein Gestänge L einstellbar und kann aus der in Abb.3 punktiert eingezeichneten Stellung mehr oder weniger weit in die Offenstellung verdreht werden. Wird die Klappe k geöffnet, so strömen nicht mehr sämtliche Brenngase um das vordere Ende g des Zwischengewölbes f herum, sondern ein Teil der Kohlenstaubbrenngase und der Brenngase des Mülls treten durch die von der Klappe k freigegebene Öffnung in dem Zwischengewölbe f nach oben hindurch.
  • Die Öffnung der Klappe k erfolgt zweckmäßig dann, wenn der Kessel plötzlich höher belastet werden soll, d. h. wenn durch Erhöhung des Kohlenstaubzusatzes die Leistung des Kessels gesteigert wird. In diesem Falle braucht dann nur ein so großer Teil der Kohlenstaubgase über den gesamten Müllverbrennungsrost a entlang zu streichen, wie er zur Verbrennung des Hauptbrennstoffes nötig ist; es wird hierdurch ein Verbrennen des Rostes durch eine zu starke Kohlenstaubflamme unmöglich gemacht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Feuerung für Müll und andere minderwertige Brennstoffe mit einem Schrägrost und einem über dessen unterem Ende angebrachten Hilfsbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbrenner (e) unter einem die Feuergase über die Beschickungsstelle des Rostes rückführenden Gewölbe gleichgerichtet mit diesem unter einem derartigen Winkel zum Rost (a) angebracht ist, daß die Brenngase des Hilfsbrenners (e) etwa gegen die Mitte des Rostes (ca) treffen, von wo aus das Gewölbe etwa gleichlaufend mit dem Rost zur Rostbeschickungsstelle verläuft.
  2. 2. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der tiefsten Stelle (h) des Zwischengewölbes (f) in diesem zwei seitliche Öffnungen (i) vorgesehen sind, die zur Abführung der sich auf dem Zwischengewölbe ansammelnden Asche oder Brennstoffreste in den Verbrennungsraum dienen.
  3. 3. Feuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischengewölbe (f), und zwar zweckmäßig an dessen tiefster Stelle, eine von außen einstellbare Klappe (k) von etwas geringerer Breite als die Breite des Zwischengewölbes (f) eingebaut ist, so daß bei Öffnung der Klappe (k) ein mehr oder weniger großer Teil der Kohlenstaubbrenngase und der Abgase des Hauptbrennstoffes durch die von der Klappe (k) freigegebene Öffnung im Zwischengewölbe (f) hindurchtritt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959399C (de) * 1942-09-05 1957-03-07 L Von Roll A G Kontinuierlich arbeitender Verbrennungsofen fuer die Verbrennung minderwertiger, stark wasserhaltiger Materialien, wie Muell u. dgl.
DE1099117B (de) * 1953-01-10 1961-02-09 Anna Martin Geb Schuth Einrichtung zur Verbrennung von Hausmuell

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959399C (de) * 1942-09-05 1957-03-07 L Von Roll A G Kontinuierlich arbeitender Verbrennungsofen fuer die Verbrennung minderwertiger, stark wasserhaltiger Materialien, wie Muell u. dgl.
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