DE449451C - Anschlussvorrichtung mit selbsttaetiger Stromabschaltung fuer elektrische Buegeleisen - Google Patents
Anschlussvorrichtung mit selbsttaetiger Stromabschaltung fuer elektrische BuegeleisenInfo
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- DE449451C DE449451C DEB121643D DEB0121643D DE449451C DE 449451 C DE449451 C DE 449451C DE B121643 D DEB121643 D DE B121643D DE B0121643 D DEB0121643 D DE B0121643D DE 449451 C DE449451 C DE 449451C
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-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B1/00—Details of electric heating devices
- H05B1/02—Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
- H05B1/0202—Switches
- H05B1/0211—Switches using the expansion of an electric conductive liquid
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine" Anschlußvorrichtung
mit selbsttätiger Stromabschaltung für elektrische Bügeleisen nach Patent 405 531.
Gemäß der Erfindung besteht der Thermostat aus zwei übereinander angeordneten,
durch eine Röhre miteinander verbundenen und Quecksilber enthaltenden Gefäßen, in
deren oberes die Röhre so weit hineingeführt ist, daß in ihm ständig eine zur Bedeckung
des Anschlußkontaktes ausreichende Quecksilbermenge vorhanden ist.
Hierdurch wird erreicht, daß einmal bei Temperaturerhöhungen die beiden Quecksilbermengen
miteinander in Berührung kommen und daß andererseits auch bei einem Umkippen des Thermostaten die Quecksilbermengen
in Berührung treten. Ferner liegt hierbei der eine Kontakt ständig unter dem Quecksilberspiegel. Schließlich wird durch
ein etwa auftretendes weiteres Steigen der Quecksilbersäule, auch nach vorgenommener
Abschaltung des Thermostaten, ein Zerspringen des Glases vermieden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch einen Aufriß, teilweise
im Schnitt;
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II
der Abb. 1 und
Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III
der Abb. i.
Abb. 4 veranschaulicht den Thermostaten der Erfindung.
Das Bügeleisen 22 weist zwei Steckkontakt-
Claims (1)
- stifte 23 auf, auf die eine Steckdose aufgesetzt ist, welche zwei Steckhülsen 25 besitzt. In der Steckdose A befindet sich das Ouecksilberthermometer 14, welches gleichzeitig als Quecksilberkontakt ausgebildet ist, der im Stromkreis des Elektromagneten 4 liegt. Die Quecksilbermasse dieses Thermostaten vermittelt den Stromübergang zu einer Leitung 26, die mit dem Steckkontaktstift 27 des oberen Teiles B '■ der Vorrichtung verbunden ist. Die Leitung 28 verbindet den Kontakt 29 des Thermostaten mit dem Elektromagneten 4 und führt von dort zum Steckerstift 31, so daß die Leitung 28 einen Teil des Hauptstromkreises bildet. Von der Steckhülse 25 führt eine Leitung 30 zu der Stromschlußfeder 1.1, die mit einer Platte 33 Kontakt macht, die einen Teil eines Ausschalters bildet. Die Leitung 30 ist dann zum Steckerstift 31 weitergeführt. Gegenüber der Kontaktfeder 11 liegt eine zweite Kontaktfeder 34, welche ebenfalls mit der Platte 33 Kontakt macht. In diese Platte ist ein Teil 35 aus Isoliermasse eingesetzt; die Platte hat oben eine Verlängerung 36, welche in einen Druckknopf 37 endet, durch den der Schalter von Hand betätigt werden kann.. Die Platte 33 ist in senkrechter Richtung verschiebbar und weist einen Schlitz 38 auf, in den eine Stellschraube 39 hineinragt, welche die senkrechte' Verstellung der Platte 33 begrenzt. Das obere Ende des Elektromagneten 4 trägt eine Lagerplatte 40, an der der Anker 41 des Elektromagneten drehbar gelagert ist. Eine Flachfeder 42 ist bestrebt, den Anker 41 auf die Platte 33 zu drücken; der Anker weist einen Vorsprung 43 auf, welcher mit einer Nase 44 an der Platte 33 in Eingriff tritt, wenn letztere sich in ihrer unteren Stellung befindet. Zwischen Druckknopf 37 und Lagerplatte 40 ist eine Schraubenfeder 45 eingeschaltet, welche bestrebt ist, den Druckknopf und dabei gleichzeitig die Platte 33 in ihre Höchstlage zu heben, in der die beiden Kontaktfedern 11 und 34 den isolierten Teil 35 der Platte 33 berühren. Ein zweiteiliges Gehäuse 46, 47 umschließt die umschriebenen Teile des Teiles B der Vorrichtung.In der dargestellten Lage der Teile ist der Elektromagnet 4 nicht erregt, da das Quecksilber im Thermometer 14 keine Berührung mit dem Kontakt 29 hat. Der Elektromagnet ist daher nicht angezogen und der Schalter eingeschaltet, so daß Strom von einer Stromquelle zu den Steckkontaktstiften 27 und 31 und zu dem Heizwiderstand des Bügeleisens 22 fließen kann. Wird nun die Temperatur des Bügeleisens höher als die im voraus bestimmte Höchstgrenze, so steigt das Quecksilber bis zum Kontakt 29 und schließt den Magnetstromkreis, so daß der Elektromagnet 4 erregt wird und den Anker 41 gegen die Wirkung der Feder 42 anzieht. Dadurch wird der Vorsprung 42 von der Nase 44 weggezogen, und die so freigegebene Platte 33 des Ausschalters wird durch die Wirkung der Schraubenfeder 45 aufwärts bewegt, so daß die Stromzufuhr zum Bügeleisen unterbrochen ist, sobald die beiden Kontaktfedern 11 und 34 auf dem isolierten Teil 35 der Platte. 3 3 auf ruhen.Um den Stromkreis zu unterbrechen, kann man das Bügeleisen auf eine schräge Unterlage stellen, so daß die Quecksilbersäule innerhalb des Thermostaten auf den Kontakt 29 zufließt, wodurch der Stromkreis des Elektromagneten geschlossen und der Ausschalter 33 freigegeben wird.Gemäß der Erfindung weist der Thermostat ein unteres Gefäß 48 und ein oberes Gefäß 49 auf, Beide Gefäße sind durch eine Röhre 50 verbunden, deren oberes Ende in das Gefäß 49 so hineinragt, daß im letzteren ständig eine Quecksilbermenge enthalten ist, welche das Drahtende 51 bedeckt, an das der Leiter 29 angeschlossen ist. Dieses Drahtende 51 ist somit immer im Quecksilber untergetaucht, so daß seine Zerstörung verhindert ist.Der Thermostat ist derart ausgebildet, daß die Quecksilbersäule bei 1200 Wärme mit dem Kontakt 29 in stromleitende Verbindung kommt, wodurch eine selbsttätige Ausschaltung durch den Elektromagneten stattfindet.Paΐ ANSi'U ucH:' Anschlußvorrichtung mit selbsttätiger Stromabschaltung für elektrische Bügeleisen nach Patent 405 531, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat aus zwei übereinander angeordneten, durch eine Röhre miteinander verbundenen, Quecksilber enthaltenden Gefäßen besteht, in deren oberes die Röhre so weit hineingeführt ist, daß in demselben ständig eine zur Bedeckung des Anschlußkontaktes ausreichende Quecksilbermenge vorhanden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH449451X | 1924-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449451C true DE449451C (de) | 1927-09-19 |
Family
ID=4515430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB121643D Expired DE449451C (de) | 1924-09-18 | 1925-09-05 | Anschlussvorrichtung mit selbsttaetiger Stromabschaltung fuer elektrische Buegeleisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449451C (de) |
-
1925
- 1925-09-05 DE DEB121643D patent/DE449451C/de not_active Expired
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