DE44936C - Neuerung an Wagenachsen - Google Patents

Neuerung an Wagenachsen

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DE44936C
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DE
Germany
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sleeve
nut
axle
knuckle
steering knuckle
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DENDAT44936D
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H. J. HADDAN in London, W. C, 18. Buckingham Str. Strand
Publication of DE44936C publication Critical patent/DE44936C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Θ3: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1887 ab.
Die Erfindung besteht in einer Einrichtung zum Selbstölen der Achsen für Fahrzeuge.
Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Achse, wobei letztere in Ansicht und die Büchse im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Achse ohne Büchse,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Achsbüchse ohne Mutter,
Fig. 4 die Achse, wie in Fig. 3 gezeigt, jedoch ist die Zwischenbuchse und die Haltescheibe abgenommen gedacht,
Fig. 5 ein Querschnitt durch den Vorderachsentheil nebst Büchse und Mutter,
Fig. 6 eine Endansicht der Achsbüchse.
Fig. 7 zeigt die Befestigungsweise der kleinen Büchse auf dem Achsenabsatz nebst der Haltescheibe,
Fig. 8 die Haltescheibe und
Fig. 9 eine Constructionsabänderung des vorderen Achsentheiles.
Fig. 10 stellt einen Längsschnitt wie Fig. 1 dar, durch welchen indessen die Verbindung der Schmiernuth auf dem Achsschenkel mit der Oelkammer durch die drehbare Büchse auf dem Achsschenkel dargestellt wird.
Das äufsere Ende der Achse B ist abgedreht und an zwei Stellen abgesetzt, so dafs die Ansätze E und F (s. Fig. 4) gebildet werden, und zwar ist die Durchmesserdifferenz bei E gröfser als bei F. Der Ansatz F ist scharf eingedreht, während E gekehlt ist. G bezeichnet eine centrisch ausgebohrte, drehbare Hülse, welche auf die Achse zwischen die Ansätze E und F gesetzt wird, und zwar ist hierbei der Durchmesser der Büchse G derartig gewählt, dafs letztere mit der Achse »bündig« steht.
Die Büchse G ist an einer Stelle b glatt gelassen, während bei d Gewinde angeschnitten ist, dessen Durchmesser etwas geringer als der des glatten Theiles ist. Ueber den äufsersten Achszapfen ist eine Haltescheibe (s. Fig. 8) gesetzt, die zur Befestigung der Büchsen G dient und durch Vernieten des äufseren Zapfens F gehalten wird (s. Fig. 1). An einer Seite der Büchse G befindet sich ein Kanal J, welcher breiter ist als derjenige, welcher sich am Gewinde befindet (s. Fig. 2). Die Achsbüchse D ist am äufseren Ende mit Gewinde f und dem Einschnitt K versehen, welcher sich beim Ueberschieben über den Achsschenkel B in die Nuth J einsetzt, ohne dieselbe dabei ganz auszufüllen und dadurch den Oeldurchgang zu verhindern (s. Fig. 5). L ist eine mit Flantschen i versehene Kapselmutter, die sich mit letzteren gegen die Radbüchse legt. Im Innern hat die Mutter doppeltes Gewinde k und /, von denen k auf die Achsbüchse und / auf die Hülse G greift. Hinter dem Gewinde / befindet sich im Innern der Mutter freier Raum h, der zur Aufnahme von OeI oderdergl. dient, welches sich an die Oberfläche der Achse vertheilen soll.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist ein Gummistofsring angebracht, welcher zwischen dem Ansatz m der Mutter und dem Ende der Achsbüchse sitzt. Das Ende der Achsbüchse drückt gegen den Ring M, welcher an dem inneren Ansatz der Mutter anliegt. Gewöhnlich ist die Endfläche der Achsbüchse etwas uneben, welche Unebenheiten durch die Gummilage ausge-
glichen werden, so dafs ein völlig dichter Abschlufs der Achsbüchse erzielt wird. Diese Theile arbeiten derartig mit einander, dafs die Hülse G nebst Mutter L und der Achsbüchse sich drehen und bei jeder Umdrehung die Abflachung J der Büchse G einmal an dem Kanal C des Achsschenkels B vorbeigeführt wird (s. Fig. 2 und 10), in welcher Stellung jedesmal ein wenig OeI von der Mutterkammer nach dem Achsschenkel gelangt und sich dort über die Fläche des letzteren frei vertheilt. Die als Oelbehälter dienende Mutter L ist einmal mit der Achsbüchse und das andere Mal mit der drehbaren Hülse G verschraubt, so dafs sich diese Theile mit einander drehen.
Um darzustellen, wie das Schmiermaterial aus der Kammer h in der Mutter L in den Schmierkanal C des Achsschenkels B gelangt, ist in Fig. 10 eine Schnittansicht gegeben, die dies verdeutlicht.
Durch gemeinschaftliche Verschraubung mit der Mutter L dreht sich die am Achsschenkel vernietete Büchse G mit der Hülse D, d. h. dem Rade; es wird somit die in der Büchse G deren ganzer Länge nach eingearbeitete Nuth / bei jeder Umdrehung des Rades einmal am Kanal C des Achsschenkels B vorbeigeführt und damit der Raum h mit dem Kanal C in Verbindung gesetzt, so dafs in diesem Augenblick das Schmiermaterial ungehindert von h nach C übertreten und somit sich über die Oberfläche von B vertheilen kann.
Im praktischen Gebrauch wird die Hülse G und deren Haltering in OeI gehärtet. Um diese Hülse G stets nach dem äufseren Ende des Achsschenkels zu drängen, wird eine Spiralfeder N angebracht, welche in eine Ausbohrung von G eingelegt ist (s. Fig. 9). Auf diese Weise wird verhindert, dafs. bei eintretender Abnutzung die Mutter L zu nahe an die Achsbuchse herangeschraubt wird. Es ist zu bemerken, dafs der Kanal J auf der Hülse G einem doppelten Zweck dient. Er bildet eine Führung für die Einschnitte K der Achsbuchse und verhindert eine Drehung der Hülse. G beim Losdrehen der Mutter, sowie aufserdem das OeI von der Mutterkammer h durch ihn nach der Achse B gelangen und sich auf der Achsoberfläche vertheilen kann.
Die Mutter L in der vorliegenden Form ist eine Doppelmutter in einem Stück, welche als Sicherheitsmutter wirkt, als Oelbehälter dient und gleichzeitig die Achsmutter bildet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprdch:
    An Wagenachsen eine gleichzeitig als Schmierbüchse dienende Achsschenkel- und Nabenbüchsenverbindung, dadurch charakterisirt, dafs die mit der Nabenbüchse D durch die als Schmierbehälter h ausgebildete Mutter L verbundene, am Achsschenkel B drehbar befestigte Büchse G mit einem Kanal J versehen ist, welcher bei jeder Umdrehung einmal die Verbindung zwischen dem Schmierkanal C am Achsschenkel und dem Schmierraum h herstellt und durch den Einschnitt K zugleich die gemeinschaftliche Drehung von G und D veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44936D Neuerung an Wagenachsen Expired - Lifetime DE44936C (de)

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