DE447765C - Aufnahmevorrichtung fuer Tonfilme - Google Patents

Aufnahmevorrichtung fuer Tonfilme

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DE447765C
DE447765C DES71749D DES0071749D DE447765C DE 447765 C DE447765 C DE 447765C DE S71749 D DES71749 D DE S71749D DE S0071749 D DES0071749 D DE S0071749D DE 447765 C DE447765 C DE 447765C
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DES71749D
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)

Description

  • Aufnahmevorrichtung für Tonfilnie, Es sind verschiedene Verfahren bekannt, bei denen ein Tonfilm hergestellt wird mit Hilfe eines Lichtstrahlenbündels, das durch einen von den Schallwellen bewegten Spiegel gesteuert wird, der entweder an der von den Schallwellen bewegten Membran selbst sitzt oder mit den bewegten Teilen eines elektromagnetisch oder elektrodynamisch durch Mikrophonströme erregten Systems in Verbindung steht. Diese Spiegel sind für gewöhnlich, z. B. mit dern bewegten Magnetanker, durch einen kleinen hebelartigen Ansatz verbunden und müssen deshalb, da sie ja stets eine tote Last für den bewegten Systemteil darstellen, selbst möglich klein und leicht ausgeführt sein. Durch die Kleinheit des Spiegels entstehen verschiedene Mängel. Die Lichtstärke der Einrichtung wird stark herabgesetzt, die Abbildungsschärfe leidet durch die Lichtbeugung und durch Unebenheiten der dünnen Spiegel, die sich leicht verziehen. Die Justierbarkeit der Anordnung ist erschwert, weil schon geringe äußere Einflüsse, z. B. thermischer Natur, störende Verlagerungen der leichten Schwingsysteme zur Folge haben. Es sind ferner außer dem Planspiegel noch weitere optische Systeme im Strahlengang angeordnet, durch die Lichtverluste entstehen.
  • Erfindungsgemäß ist der Spiegel nicht wie bisher vom Magnetanker getrennt hergestellt und dann mit diesem durch einen Ansatz verbunden, sondern der Magnetanker selbst ist als Spiegel ausgebildet, indem eine seiner möglichst groß bemessenen Flächen als optisch reflektierende Fläche ausgebildet ist. Der Spiegel kann dadurch im Verhältnis zu früher benutzten Spiegeln sehr groß sein, beispielsweise in der Fläche 2,5omal größer als ein Oszillographenspiegel. Seine mechanische Festigkeit und Unveränderlichkeit gegenüber z. B. thermischen Einflüssen und mechanischen Erschütterungen wird vorzugsweise erzielt durch die Herstellung aus einem massiven Stück einer harten Eisenlegierung, z. B. Siliciumeisen. Um das völlige Innehalten der einmal eingestellten Justierung zu gewährleisten, kann der Spiegel durch, kräftige Drehachsen, die untnittelbar aus dem Vollen herausgearbeitet an dem Spiegel sitzen, gehalten werden. Das völlige Gleichbleiben der mechanischen Eigenschaften des Systems m -acht es möglich, durch an sich bekannte elektrischselektive Schaltmittel die Resonanzkurve des schwingenden Spiegels nach Bedarf zu berichtigen. Es wird z. B. die Eigenschwingung des Spiegels willkürlich festgelegt, während die unverzerrte oder nach einem bestimmten Gesetz absichtlich verzerrte Wiedergabe bis zu den höchsten Tönen vorzugsweise durch elektrische Kompensation erfolg#.
  • Um die durch die große Spiegelfläche erzielte hohe Lichtstärke voll auszunutzen, kann der Spiegel als Konkavspiegel ausgebildet sein, so daß bei der optischen Abbildung weitere optische Hilfsmittel im wesentlichen nicht erforderlich sind. Zweckmäßig wird dann die spiegelnde Fläche des Eisens mit einem gut reflektierenden Mittel überzogen, z. B. galvanisch versilbert oder verchromt. Eine hohe Genauigkeit der Abbildung wird erzielt, wenn Gegenstand und Bild nahezu in den Mittelpunkt der Krümmungskugel des Spiegels fallen. Da für den Kugelmittelpunkt überhaupt keine Bildfehler bei Kugelspiegeln vorhanden.sind, so wird durch diese Maßnahme eine praktisch sehr gute Abbildung erzielt.
  • Die7 Zeichnung zeigt in Abb. i ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung und in Abb. 2 ein Beispiel einer zweckmäßigen Stellung des auf den Film wirkenden Lichtfleckes zur Blende. Von einer Lichtquelle q fällt das Licht auf einen Kondensorspiegel k, weiter durch einen Spalt a auf einen Hohlspiegel Y, der den Lichtstrahl ablenkt. Der abgelenkte Strahl fällt auf einen kleinen festen Spiegel r, der dem Strahl eine andere Richtung gibt, damit die Einrichtung für das in bekannter Weise erfolgende Belichten des Films außerhalb des bisher erwähnten Strahlenganges liegen kann. Der Spalta befindet sich erfindungsgemäß in der Nähe des Mittelpunktes der Krümmungskugel der Spiegelfläche h' des Ankers h. Dieser Anker dreht sich um eine Drehachse o. Die um den Anker h herumlaufenden Spulen p, die von Wechselstrom durchflossen werden, erzeugen einen Wechselfluß, der den Anker h quer durchsetzt und im Verein mit den Vormagnetisierungeri Z, durch die Pole ii, s, n." s starke Drehmomente auf den den Spiegel h' bildenden Anker h hervorbringt.
  • Durch diese 'Alaßnahine werden große Amplituden erzielt '. weil insgesamt vier magnetische Zugkräfte wirken.
  • Bei Ainvendung eines großen Spiegels, der verhältnismäßig viel Masse hat, wird es oft erforderlich, besondere -Maßnahmen zu treffen, um die Amplituden des Liclitzeigers am Film groß genug zu machen. Dies kann erreicht werden einmal dadurch, daß der Spiegel als längliches Rechteck um eine zentrale, den Langseiten parallele Achse schwintyel-ld, und somit mit kleinem Trägheits-Z, nioment ausgestattet, hergestellt wird und zweitens dadurch, daß in ausgiebiger Weise die Amplituden des Lichtzeigers folgendermaßen vergrößert werden. Man stellt die .arbeitende Kante des Lichtfleckes unter einen sehr spitzen Winkel gegen die wirksame Spaltkante. Gemäß Abb. 2 durchläuft der Film f in der Pfeilrichtung in an sich bekannter Weise eine Blende 1, 2, 3, 4, wobei er durch den Teil 9, io, i i des Lichtfleckes 5, 6, 7, 8 belichtet wird. Verschiebt sich nun der Lichtfleck 5, 6, 7, 8 durch Steuerung des ihn erzeugenden Spiegels ein wenig in der Pfeilrichtung, so verschiebt sich der Schnittpunkt 9 stark in der Querrichtung des Filines, wenn der Winkel io, 9, 1 r klein genug -eniacht wird. Durch geringfügige Steuerun 9 des Lichtfleckes kann somit die ganze Filmbreite photographisch ausgesteuert 21 werden.
  • Um die Helligkeit der Lichtquelle voll aus-2-tiiiut7en, wird die Beleuchtung des abzubildenden Spaltes so durchgeführt, (laß er, vom abbildenden Spiegel aus gesehen, mit der 1,etielitclichte der Lichtquelle leuchtet. Dies wird erreicht, wenn alle Strahlen, die zwi-.,chen dein Spiegel h' und Spalt a möglich sind, nach rückwärts, d. h. nach der Lichtquelle q zu, verlängert über den Kondensor k auf die leuchtende Fläche der Lichtquelle q treffen. Erfindungs 'gemäß wird daher dem Kondensor k eine solche Brennweite und öffnun- gegeben, daß obiger Strahlengang statt-

Claims (2)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Aufnahinevorrichtung für Tonfilme init zwischen den Polen eines Elektroma-neten drehbar angeordnetem 'Spiegel, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Fläche (h') des Ankers (h) eines Elektromagneten (ff', n.' s:L, S.,) selbst als Spiegel zum Steuern des den Film belichtenden Strahles ausgebildet ist.
  2. 2. Aufriahmevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (h) um eine Torsionsachse schwingt. 3. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem die Spiegelfläche (h') tragenden Anker (h) eine Vormagnetisierung gegeben ist, deren Feldrichtung senkrecht zum Anker verläuft, und daß das Feld des Wechselflusses in der Ankerfläche senkrecht zur Drehachse (o) des Ankers (Ii) verläuft. 4. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die einen Teil des Magnetankers (h) bildende Spiegelfläche (h') als Konkavspiegel derart augebildet ist, daß sie ohne Zwischenschaltung weiterer optischer Mittel ein volles Bild eines Lichtspaltes (a) erzeugt. 5. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der abzubildende Lichtspalt (a) und sein Bild nahe dein Mittelpuhkt der Krümmungskugel des Spiegels (Ii') liegen. 6. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter der Lichtquelle (q) angeordnete Spiegel (k) derart gewölbt ist, daß das zwischen dem Spalt (a) und dein Spie-- ge 1 (11!) befindliche Strahlenbündel, wenn man es nach rückwärts auf optischem Wege weiterverfolgt, in die leuchtende Fläche der Lichtquelle (q) trifft. 7. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte elektrische Einrichtung, mittels der die Wirkung der Eigensch-wingung des Spiegels (h') abänderbar ist. 8. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen einer großen Empfindlichkeit, wie es bei anderen Einrichtungen bekannt ist, die Arbeitskante (5, 6) des steuernden Lichtfleckes einen sehr kleinen Winkel mit der wirksamen Spaltkante (1, 3) bildet.
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