DE445396C - Starre Lenkkupplung mit durchgehenden Betriebsleitungen und UEbergangskupplung - Google Patents

Starre Lenkkupplung mit durchgehenden Betriebsleitungen und UEbergangskupplung

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DE445396C
DE445396C DEST41847D DEST041847D DE445396C DE 445396 C DE445396 C DE 445396C DE ST41847 D DEST41847 D DE ST41847D DE ST041847 D DEST041847 D DE ST041847D DE 445396 C DE445396 C DE 445396C
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Germany
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coupling
eyelet
bolt
locking lever
lever
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Expired
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DEST41847D
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KARL STOLLBERG
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KARL STOLLBERG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/04Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Mittelpufferkupplung mit selbsttätigen Verschlüssen für Luftleitungen und mit Übergangskupplung und betrifft insbesondere eine Kupplung dieser Art mit in der senkrechten Ebene schwenkbarem Verschlußhebel und feststehender Kupplungsöse.
Der Zweck der Erfindung ist, ohne besondere Vorrichtung durch die eigenartige Bauart des Verschlußhebels und seiner Anordnung im Kupplungsgehäuse bei dem Zusammenarbeiten mit der Kupplungsöse auf die geschlossenen, unter Zug stehenden Verschlußteile eine Kraft wirken zu lassen, die den Haken mit besonderer Sicherheit in seiner Schlußstellung hält. Weiter soll durch eine einfache Vorrichtung die Kupplung in die Lösestellung und nach erfolgtem Lösen selbsttätig wieder in die Kupplungsbereitschaft zurückgeführt werden. Durch den doppelten Verschluß ist gleichzeitig eine wirkungsvolle Kräfteverteilung erreicht, unter gleichzeitiger Sicherung der geschlossenen Kupplung vor den Folgen eines Bruches von einem Teil der Verbindung, da infolge der Bauart auch der einzelne Verschluß die Kupplung geschlossen hält. Ebenso soll durch die besondere Bauart die Verwendung von Übergangskupplungen und bekannter bajonettartiger und selbsttätig arbeitender Verschlüsse für die Luftleitungen leichter ermöglicht werden.
Es zeigen:
Abb. ι eine Draufsicht auf eine teilweise geschnittene Kupplung,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch einen Kuppelkopf,
Abb. 3 und 4 die Anordnung der Übergangskupplung,
Abb. 5 und 8 den Verschlußhebel in der Lösestellung,
Abb. 6 den Hebel in der Bereitschaftsstellung, Abb. 7 den Hebel in der Schlußstellung,
Abb. 9 und 10 die Anordnung der Luftleitungen.
Durch die angegebene Bauart des Verschlusses wird ein großer Nachteil bekannter Verschlüsse beseitigt. Bei den älteren Verschlüssen wird häufig der Verschluß der Kupplung bei in Bewegung befindlichen Fahrzeugen durch Stöße aufgehoben, so daß ein ungewolltes Lösen der Kupplung erfolgt. In einfacher Weise wird nun aber hier gemäß der Erfindung Abhilfe geschaffen. Der Schwenkpunkt eines zweiarmigen, um einen Bolzen 6 in senkrechter Ebene schwenkbaren Verschlußhebels 26, dessen Arm 5 in der Schlußstellung in den für den Ösenträger2 der gegenüberstehenden Kupplungshälfte bestimmten Aufnahmeraum 7 hineinragt, liegt unterhalb der Mitte des Aufnahmeraumes. Das Ende des in den Ösenträger 2 eingreifenden Armes 5 läuft in einen Haken 28 aus, so daß die Form des Armes 5 dem Ausschnitt einer Scheibe gleicht, die an beiden Seiten des äußeren Umfanges stufenartig gedrehte, gleich starke Ansätze aufweist. Die Öse 3 des Ösenträgers 2 entspricht der Form des Hakens.
Durch die mit den gekrümmten Flächen 10 des Ösenträgers 2 zusammenarbeitenden gekrümmten Reibungsflächen 8 des Hakens 28 und der Lage des Schwenkpunktes des Armes 5 wird bei einer unter Zugkraft stehenden geschlossenen Kupplung eine Kraftkomponente erzeugt, die den Haken 28 gegen die obere Fläche des Aufnahmeraumes 7 drückt und ein ungewolltes Ausgleiten des Hakens verhindert. Der im rechten Winkel am Schwenkpunkt abgebogene zweite Arm 27 des Hebels 26 ist an seinem äußeren Ende mit einem Gewicht 29 belastet, wodurch der Hebel selbsttätig in die Schlußstellung einschwenkt (Abb. 7).
Um die Kupplung in die Lösestellung (Abb. 5) zu bringen, wird der Hebel 26 von seiten des Fahrzeugs aus' so weit zurückgezogen, bis ein am
Hebel 26 durch einen Bolzen befestigter kleiner. Fallriegel 19 unter eine Stützfläche 18 eines zweiten größeren, an einem Bolzen 14 im Kupplungsgehäuse befestigten Fallriegels 13 zu liegen kommt, so daß bei rückläufiger Bewegung der Hebel 26 sich gegen die Fläche 18 des größeren Fallriegels 13 stützt und am Einschwenken in die Schlußstellung gehindert wird. Um die Kupplung nach erfolgter Trennung sofort wieder kuppelbereit zu machen, arbeitet der größere Fallriegel 13 mit einer vorspringenden Nase 11 des Verschlußhebels 26 in der Weise zusammen, daß der Fallriegel 13 in der Schluß- sowie in der Lösestellung durch seinen unter dem Druck der Stirnfläche 17 des Ösenträgers 2 stehenden Ansatz 16 in zurückgezogener Stellung so lange verharren muß, bis die Kupplungshälften sich voneinander trennen, der Fallriegel 13 nunmehr unter der Wirkung eines Federbolzens 15 und seines eigenen Gewichts bis zu einem Anschlag 20 einfallen kann und die Nase 11 des zurückschwenkenden Hebels 26 sich gegen die Stützfläche 12 des Fallriegels 13 legt. Der Ösentrager 2 kann jetzt ungehindert von neuem in seinen Aufnahmeraum eingeführt werden (Abb. 6).
Die Kupplungsvorgänge sind nun folgende: Stoßen zwei Kupplungshälften aufeinander, so gleiten die Ösentrager 2 an den Trichterwänden in ihren Aufnahmeraum 7, drücken den Verschlußhebel 26 nach unten und mit ihren Stirnwänden 17 die Ansätze 16 der Fallriegel 13 und somit die Fallriegel selbst nach hinten ins Kupplungsgehäuse. Der Hebel 26 kann nach erfolgtem Zusammenschluß der Kupplungshälften infolge seines Schwergewichts in den Ösentrager einschwenken (Abb. 6 und 7). Soll die Kupplung in Lösestellung gebracht werden, so wird der Verschlußhebel 26 so weit zurückgezogen, bis er sich auf den am Hebel selbst befestigten Fallriegel 19 stützen kann. Lösen sich nunmehr die Kupplungshälften voneinander, so bewegt sich der im Kupplungsgehäuse befestigte Fallriegel 13 durch den Druck des kleinen Fallriegels 19 auf die Stützfläche 18, die Wirkung des Federbolzens 15 und sein Eigengewicht wieder in seine Ruhestellung und hält den zurückschwenkenden Verschlußhebel durch das Zusammenarbeiten seiner Stützfläche 12 mit der Nase 11 des Hebels in der Bereitschaftsstellung.
Um die Verbindung einer an sich bekannten Übergangskupplung mit dem Kuppelkopf zu ermöglichen, ist in der Achsenmitte des Kuppelkopfes ι ein Bügelhalter 22 eingegossen; entsprechende Nuten 23 und 24 sowie ein Durchbruch 21 im Kuppelkopf 1 gestatten das Ausschwenken der Übergangskupplung nach Gebrauch und Aufhängen derselben seitlich am Schaft der Kupplung (Abb. 3 und 4).
Durch die lange Führung der Ösentrager in ihrem Aufnahmeraum 7 können bekannte bajonettartige Verschlüsse der Luftleitungen, zu deren selbsttätigem Zusammenschluß eine gewisse Führung der Kuppelköpfe vertikal wie horizontal schon vor dem vollzogenen Schluß der Kuppelköpfe nötig ist, verbunden werden (Abb. 9 und 10).

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Starre Lenkkupplung mit durchgehenden Betriebsleitungen und Übergangskupplung, bei der von der Seite des Fahrzeugs aus beeinflußte, als Kuppelbolzen dienende, in senkrechter Ebene schwenkbare zweiarmige Verschlußhebel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten Trichter der Kuppelköpfe in einem der Form der Ösentrager (2) entsprechenden Aufnahmeraum (7) auslaufen, der Verschlußhebel (26) um einen Bolzen (6), mit seinem Schwenkpunkt unterhalb der Mitte des Aufnahmeraums (7) für den Ösenhalter liegend, in senkrechter Ebene schwingend angeordnet ist, seine beiden Arme (5 und 27) im rechten Winkel voneinander abstehen, der mit dem Ösenhalter (2) im Eingriff stehende Arm (5) an seinem mit der Öse (3) zusammenarbeitenden Ende einen Haken (28) trägt und seine Form dem Ausschnitt einer Scheibe gleicht, deren äußerer Umfang an beiden Seiten stufenförmig angedrehte Ansätze aufweist, deren gekrümmte Flächen (8) mit den in gleicher Form gekrümmten Machen (10) der Öse (3) zusammenarbeiten, daß endlich der zweite Arm (27) an seinem Ende ein Gewicht (29) trägt.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein größerer Fallriegel (13), der um einen Bolzen (14) im Kupplungsgehäuse schwingt, mit seinem Federbolzen (15), seinem Ansatz (16) und den Stützflächen (12 und 18) mit einem am Verschlußhebel (26) befestigten kleineren Fallhebel (19), der Nase (11) des Verschlußhebels, einem Anschlag (20) und der Stirnfläche (17) des Ösenhalters (2) zusammenarbeitet.
3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen angegossenen Bügelhalter (22), einen Durchbruch (21) und zwei Nuten (23 und 24) im Kuppelkopf (1) eine an sich bekannte Übergangskupplung ausschwenkbar befestigt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEST41847D Starre Lenkkupplung mit durchgehenden Betriebsleitungen und UEbergangskupplung Expired DE445396C (de)

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