DE445127C - Fahrbarer Oberkoerpertraeger fuer das Handjaeten - Google Patents
Fahrbarer Oberkoerpertraeger fuer das HandjaetenInfo
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- DE445127C DE445127C DEO15586D DEO0015586D DE445127C DE 445127 C DE445127 C DE 445127C DE O15586 D DEO15586 D DE O15586D DE O0015586 D DEO0015586 D DE O0015586D DE 445127 C DE445127 C DE 445127C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B75/00—Carriers for supporting persons when working in the field, e.g. while thinning beet
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 a GRUPPE 51
(015586 UI\45a)
Anton Johannes Olsen in Höjskolevej, Söllestedt, Lolland, Dänemark.
Fahrbarer Oberkörperträger für das Handjäten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1926 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Dänemark vom 25. Juni 1925 ist in Anspruch genommen.
Beim Jäten von Rübenfeldern muß die jätende Person auf den Knien kriechen und
die linke Hand gegen die Erde stützen, während das Jäten mit der rechten Hand ausbequem,
da die Knie müde werden, und es ist auch ein Nachteil, daß die linke Hand zum Entfernen des Unkrauts nicht frei ist.
Diesem Nachteil wird durch die Erfindung
5 geführt wird. Diese Stellung ist sehr un- abgeholfen, die ein fahrendes Gestell betrifft, 10
das zur Unterstützung des Körpers des betreffenden Arbeiters während des Jätens dient
und in einer leichten und bequemen Weise vom Arbeiter vorwärts bewegt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar
zeigen Abb. ι bis 3 das Gestell in Hinteransicht bzw. in Draufsicht bzw. in Seitenansicht,
während Abb. 4 eine Einzelheit zeigt. Das Gestell besteht aus einem rechteckigen
Rahmen, beispielsweise aus zwei mittels vier Querstangen verbundenen Bambusrohren α gebildet.
An jeder Querstange ist eine Gabel c befestigt, und in jedem Paar derselben ist ein
Rad d, beispielsweise ein gewöhnliches Fahrradrad,
gelagert.
An der Mitte des Rahmens ist durch Schnüre η oder in anderer entsprechender
Weise unter den Rohren α ein Brett e befestigt, und an jeder Seite desselben ist zwischen
den Rohren eine Schnur ausgespannt, die mittels eines Stabes g gespannt werden
kann, welcher Stab nach dem Spannen gegen das Brett e abgestützt wird. In jeder Schnur f
ist in anderen Schnüren 0 ein Traggurt h aus Leinwand oder einem anderen geeigneten
Material aufgehängt, in welchem der Arbeiter während des Jätens hängt. Der Gurt hat
passende Ausschnitte i und / für den Kopf bzw. die Arme, und die zwischen diesen Ausschnitten
entstandenen schmalen Streifen k sind um die Vorderkante des Brettes e geführt
und in der einen oder anderen geeigneten Weise an demselben befestigt. Hinten ist am Gurt h ein Spannriemen I befestigt,
gegen welchen der im Traggurt hängende Arbeiter seinen Sitz stützt. Ferner ist der Traggurt
mit Spangen m versehen, durch welche der Traggurt dem Umfang des Arbeiters angepaßt
werden kann.
Während des Jätens hängt, wie oben erwähnt, der betreffende Arbeiter im Traggurt
h, indem er den Kopf* und die Arme durch die dazu bestimmten Ausschnitte steckt. Der Traggurt wird derart abgepaßt,
daß der Arbeiter seine Knie gegen die Erde stützen kann. Er bewegt selbst das Gestell
dadurch vorwärts, daß er mit den Knien oder den Füßen gegen die Erde wirkt. Der Abstand
zwischen den Rädern muß derart abgepaßt sein, daß das Gestell zwischen den Pflanzenreihen fahren kann, ohne die Pflanzen
zu beschädigen. Das beschriebene Gestell wird die Jätarbeit im hohen Grade erleichtern,
so daß der Arbeiter nicht ermüdet, wie wenn er in einer unbequemen Stellung ist, in welcher er nur den einen Arm zu freier
Verfügung hat; ebenfalls wird er imstande sein, eine weit größere Arbeit ausführen zu
können.
Das beschriebene und auf der Zeichnung veranschaulichte Gestell darf nur als ein Ausführungsbeispiel
betrachtet werden. Es können Abänderungen sowohl mit Bezug auf die Einzelheiten als auch auf das Material stattfinden,
ohne hierdurch von dem der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken abzuweichen, welcher sich darauf bezieht, ein leicht bewegliches
Gestell zu schaffen, in welchem der jätende Arbeiter während des Jätens Stütze finden kann.
Claims (3)
1. Fahrbarer Oberkörperträger für das Handjäten von Rübenfeldern u. dgl., dadurch
gekennzeichnet, daß in einem auf Rädern (d) ruhenden Rahmen (a, b) ein
Traggurt (h) angeordnet ist, damit der mit den Händen jätende Arbeiter darin
in gebückter oder in kniender Stellung hängen kann.
2. Fahrbarer Oberkörperträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Traggurt (h) am Rahmen (a, b) mit
Schnüren (/, 0) o. dgl. aufgehängt ist, damit
der Arbeiter über den durch den Radabstand bestimmten Bodenbereich Bewegungsfreiheit
erhält.
3. Fahrbarer Oberkörperträger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich- go
net, daß der im Traggurt (h) hängende' Arbeiter zwischen Schulterbändern \k, k)
und einem Gesäßriemen (Z) fest eingespannt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK35971T | 1925-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445127C true DE445127C (de) | 1927-06-03 |
Family
ID=8124690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO15586D Expired DE445127C (de) | 1925-06-25 | 1926-04-01 | Fahrbarer Oberkoerpertraeger fuer das Handjaeten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445127C (de) |
| DK (1) | DK35971C (de) |
-
1925
- 1925-06-25 DK DK35971D patent/DK35971C/da active
-
1926
- 1926-04-01 DE DEO15586D patent/DE445127C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK35971C (da) | 1926-05-10 |
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