DE444585C - Verfahren und Vorrichtung zur Verhuetung der Streustroeme im Bergbaubetrieb - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verhuetung der Streustroeme im Bergbaubetrieb

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DE444585C
DE444585C DESCH75283D DESC075283D DE444585C DE 444585 C DE444585 C DE 444585C DE SCH75283 D DESCH75283 D DE SCH75283D DE SC075283 D DESC075283 D DE SC075283D DE 444585 C DE444585 C DE 444585C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
    • E21F17/04Distributing means for power supply in mines
    • E21F17/10Distributing pneumatic power; Pipe networks for compressed air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Verhütung der Streuströme im Bergbaubetrieb.', Die Erfindung bezweckt, die gefährlichen Streuströme in denjenigen Teilen bergbaulicher Betriebe zu verhüten, die nicht elektrisch befahren werden. " Diese Teile sind bekanntlich durch die Streuströme großen Gefahren ausgesetzt, indem Schlagwetter und vorbereitete Schüsse zur Entzündung kommen können. Die Untersuchung hat gezeigt, daß die Streuströme lediglich durch die metallischen Körper, die sich aus den elektrisch befahrenen Strecken in die nicht elektrisch befahrenen Teile fortsetzen, übertragen werden. Auf dieser Erkenntnis beruht die bekannte Einrichtung, die erwähnten Teile (Schienen, Rohrleitungen) an der Übergangsstelle durch Einbau von Isolierstücken zu isolieren.
  • jedoch wird bei der Fortleitung von Wasser, Preßluft o-. dgl. dienenden Rohren der angestrebte Zweck durch diese Isolierung nicht vollkommen erreicht, da nämlich auch der Rohrinhalt (Wasser, Luft) eine Verschleppung der Potentiale bewirkt. Um diese Fortleitung zu verhindern, wird nach der Erfindung in die Rohrleitungen ein gegen diese selbst isolierter Metallkörper eingesetzt, der mit dem Rohrinhalt in innige Berührung gebracht wird und Erdanschluß erhält.
  • Dieser Körper nimmt die Streuströme aus dem Rohrinhalt auf und vernichtet sie durch Überleitung an die Erde.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in drei Ausführungen dargestellt.
  • In die Rohrleitung a wird ein gegen diese selbst isolierter Metallteil e eingesetzt, der geerdet ist, und der mit einem Kragen, der dem Gut einen Anschlag bietet oder mit einspringenden, metallischen Spitzen in das Rohr einragt. Die einragenden Teile kommen mit dem Rohrinhalt in innige Berührung und nehmen daher die Streuströme auf und leiten sie gegen Erde ab.
  • In Abb. i besteht der einragende Teil des Zwischenkörpers e aus einem Kragen f, während nach Abb. z metallische Körper g in das Leitungsgut einragen, welche zweckmäßig aus Blechen dreieckiger Form bestehen, die mit ihrer Fläche, um unnötige Drosselung zu vermeiden; in der Leitungsrichtung liegen und mit einer Grundkante des Dreiecks am Zwischenkörper e befestigt sind.
  • Abb. 3 stellt eine besonders zweckmäßige Form des Berührungskörpers dar, indem eine spiralig gewundene Feder h, die aus Draht, aber auch aus einem gewundenen Flachkörper nach Art der Bufferfedern gebildet sein kann, mit dem Ableitungskörper e verbunden ist. Solche Berührungskörper rieten eine große Fläche, ohne den lichten Rohrquerschnitt stark zu verengen. Insoweit diese Verengung eintritt, ist sie durch ein entsprechend erweitertes Rohreinsatzstück auszugleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verhütung der Fortpflanzung der in den Rohrleitungen elektrisch befahrener Grubenstrecken entstehenden Streuströme aus diesen Strecken in andere Baue durch Einschaltung von Isolierungen in die Rohrleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die zusammenstoßenden, bekanntermaßen gegeneinander isolierten Enden der Rohrleitungen isolierte und geerdete metallische Körper (e) eingefügt sind, die in den lichten Rohrquerschnitt einragen und mit dem Rohrinhalt in innige Berührung kommen. z. Verhütung der Fortpflanzung der in den Rohrleitungen elektrisch befahrener Grubenstrecken entstehenden Streuströme aus diesen, Strecken in andere Baue durch Einschaltung von Isolierungen in die Rohrleitungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der geerdete metallische Körper (e) nach innen einspringende Bleche trägt, die mit ihrer Fläche in die Strömungsrichtung fallen. 3. Verhütung der Fortpflanzung der in den Rohrleitungen elektrisch befahrener Grubenstrecken entstehenden Streuströme aus diesen Strecken in andere Baue durch Einschaltung von Isolierungen in die Rohrleitungen nach Anspruch i dadurch gekennzeichnet, daß der geerdete metallische Körper (e) metallene Federn (h), die zweckmäßig die Form einer kegelig gewundenen Spirale haben, trägt.
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