DE4441663A1 - Reibrad-Winkeltrieb - Google Patents

Reibrad-Winkeltrieb

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Publication number
DE4441663A1
DE4441663A1 DE19944441663 DE4441663A DE4441663A1 DE 4441663 A1 DE4441663 A1 DE 4441663A1 DE 19944441663 DE19944441663 DE 19944441663 DE 4441663 A DE4441663 A DE 4441663A DE 4441663 A1 DE4441663 A1 DE 4441663A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
support
support sections
friction gear
sheet metal
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19944441663
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Dipl Ing Sarfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INA Waelzlager Schaeffler OHG
Original Assignee
INA Waelzlager Schaeffler OHG
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Publication date
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Publication of DE4441663A1 publication Critical patent/DE4441663A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/02Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members without members having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Reibradgetriebe, mit zwei winklig aufeinanderstehenden Wellen, deren gegeneinander gepreßte Kegel aneinander abwälzen.
Ein derartiges Reibradgetriebe ist beispielsweise aus "Das Techniker Handbuch", von Böge, Vieweg-Verlag, 8. Auflage, Seite 917, Bild IV.2b bekannt geworden. Die beiden Wellen sind jeweils in Lagerstellen am Gehäuse gelagert. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Lagerung wenigstens einer der beiden Wellen zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen zwei auf der ersten Welle nebeneinander angeordnete, axial zueinander fixierte und radial vorspringende Stützabschnitte die zweite Welle hineinragt und an einander zugewandten Stirnseiten beider Stützab­ schnitte in Achsrichtung der ersten Welle gestützt ist, wobei der erste drehfest mit der ersten Welle verbundene Stützabschnitt an seiner Stirnseite den einen Kegel aufweist, und wobei ein Lager zum Abwälzen der zweiten Welle gegenüber dem zweiten Stützabschnitt vor­ gesehen ist.
Wird die erste Welle axial belastet, wird im Reibkontakt zwischen den Kegeln eine Radialkraft erzeugt, die über das Lager und den daran anliegenden Radialflansch abgestützt ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß das Lager je nach Anwendungsfall sehr flexibel wählbar ist. Wenn beide Stützabschnitte drehfest mit der ersten Welle verbunden sind, ist beispielsweise zwischen der zweiten Welle und dem zweiten Flansch ein Axialwälzlager vorzusehen, das konzentrisch zur ersten Welle angeordnet ist und sowohl mit der Stirnseite des zweiten Stirnabschnitts als auch mit der Mantelfläche der zweiten Welle in Wälzkontakt steht. Wenn der zweite Stützabschnitt drehbar auf der ersten Welle angeordnet ist, ist ein Axial- und ein Radiallager vor­ zusehen, die beide zwischen der ersten Welle und dem zweiten Stütz­ abschnitt angeordnet sind.
Eine vorteilhafte erfindungsgemäße Weiterbildung gemäß Anspruch 2 sieht vor, daß die Stützabschnitte fest mit der ersten Welle verbunden sind, wobei das als Stützrolle ausgebildete Lager auf der zweiten Welle angeordnet ist und mit seinem Außenring an der Stirnseite des zweiten Stirnabschnitts abwälzt. Diese erfindungsgemäße Weiterbildung ermöglicht die Verwendung handelsüblicher Stützrollen, die beispiels­ weise aus einem massiven Außenring und einem darin angeordneten Kugel- oder Nadelkranz bestehen.
Gemäß Anspruch 3 ist es zweckmäßig, daß die Stützabschnitte an einer auf der ersten Welle befestigten Scheibe ausgebildet sind. Die Scheibe ist beispielsweise in einem Gießverfahren preiswert herstellbar, wobei die Befestigung auf der Welle beispielsweise durch einen Preßsitz zwischen Scheibe und Welle gewährleistet ist.
Gemäß Anspruch 4 ist es zweckmäßig, daß die Stützabschnitte je an einem Blechring gebildet sind, wobei die Blechringe je einen axial gerichteten Schenkel aufweisen, die einander überlappen und mitein­ ander befestigt sind. Die Blechringe können in diesem Fall spanlos beispielsweise im Tiefziehverfahren hergestellt werden, wobei die Durchmesser der hülsenartigen, axial gerichteten Schenkel derart ausgelegt sein können, daß ein Preßsitz zwischen diesen Schenkeln hergestellt ist.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in insgesamt zwei Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Reib­ radgetriebe und
Fig. 2 modifizierte, an Blechringen gebildete Radialflansche.
Das erfindungsgemäße Reibradgetriebe gemäß Fig. 1 weist zwei senk­ recht aufeinander stehende Wellen 1, 2 auf. Die eine Welle 1 ist an ihrem der Welle 2 zugewandten Ende zu einem Kegel 3 verjüngt, der schließlich in einem zylindrischen Endstück 4 endet. Die andere Welle 2 weist eine darauf befestigte Scheibe 5 auf, deren Axialenden jeweils zu einem vorspringenden Radialbord 6, 7 ausgebildet sind. Der Radial­ bord 7 ist an seinem radial äußeren Ende stirnseitig mit einem Kegel 8 versehen, der dem anderen Radialbord 6 zugewandt und konzentrisch dazu ist. Die Welle 1 ist mit ihrem zylindrischen Endstück 4 und ihrem Kegel 3 in den Raum zwischen die beiden Radialborde 6, 7 eingetaucht. Die beiden Kegel 3, 8 der Welle 1 und des Radialbordes 7 liegen anein­ ander an. Das zylindrische Endstück 4 ist mit einem Radialwälzlager 9 versehen, dessen Außenring 10 an dem Radialbord 6 anliegt und daran abwälzt. Der Radialbord 7 ist mit einer Ausnehmung 11 derart versehen, daß der Außenring 10 während des Betriebs des Reibradgetriebes nicht mit dem Radialbord 7 in Kontakt gerät. Die in der Fig. 1 mit F1A bezeichnete Axialkraft bewirkt, daß die beiden Kegel 3, 8 der Welle 1 und des Radialflansches 7 gegeneinandergepreßt werden. Weiterhin sind mit F1R und F2R die erforderlichen radialen Lagerstützkräfte für die Wellen 1, 2 mit Pfeilen dargestellt.
Gemäß Fig. 2 sind die Radialborde 6, 7 an je einem Blechring 12, 13 ausgebildet, die je mit einem axial gerichteten, hülsenartigen Schen­ kel 14, 15 versehen sind. Die hülsenartigen Schenkel 14, 15 sind ineinandergepreßt und aus diesem Grund fest miteinander verbunden.
Bezugszeichenliste
1 Welle
2 Welle
3 Kegel
4 zylindrisches Endstück
5 Scheibe
6 Radialbord
7 Radialbord
8 Kegel
9 Radialwälzlager
10 Außenring
11 Ausnehmung
12 Blechring
13 Blechring
14 Schenkel
15 Schenkel

Claims (4)

1. Reibradgetriebe mit zwei winklig aufeinander stehenden Wellen (1, 2) deren gegeneinander gepreßte Kegel (3, 8) aneinander abwälzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei auf der ersten Welle (2) nebeneinander angeordnete, axial zueinander fixierte und radial vor­ springende Stützabschnitte (6, 7) die zweite Welle (1) hineinragt und an einander zugewandten Stirnseiten beider Stützabschnitte (6, 7) in Achsrichtung der ersten Welle (2) gestützt ist, wobei der erste dreh­ fest mit der ersten Welle (2) verbundene Stützabschnitt (7) an seiner Stirnseite den einen Kegel (8) aufweist, und wobei ein Lager (9) zum Abwälzen der zweiten Welle (1) gegenüber dem zweiten Stützabschnitt (6) vorgesehen ist.
2. Reibradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützabschnitte (6, 7) fest mit der ersten Welle (2) verbunden sind, wobei das als Stützrolle (9) ausgebildete Lager auf der zweiten Welle (1) angeordnet ist und mit seinem Außenring (10) an der Stirnseite des zweiten Stirnabschnitts (6) abwälzt.
3. Reibradgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützabschnitte (6, 7) an einer auf der ersten Welle (2) befestigten Scheibe (5) ausgebildet sind.
4. Reibradgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützabschnitte (6, 7) je an einem Blechring (12, 13) gebildet sind, wobei die Blechringe (12, 13) je einen axial gerichteten, hülsenarti­ gen Schenkel (14, 15) aufweisen, die einander überlappen und mitein­ ander befestigt sind.
DE19944441663 1994-11-23 1994-11-23 Reibrad-Winkeltrieb Withdrawn DE4441663A1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE223947C (de) *
US2024459A (en) * 1933-07-27 1935-12-17 Chrysler Corp Driving mechanism
DE1013937B (de) * 1952-01-18 1957-08-14 Licentia Gmbh Reibradgetriebe mit einem konischen Ritzel, insbesondere fuer Tonuebertragungsgeraete
DE3717499A1 (de) * 1987-05-23 1988-12-01 Rudolf Peschke Doppelkegelrollenantrieb

Patent Citations (4)

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