DE443710C - Regel- und Schliessvorrichtung fuer die Carbidzufuhr zu Acetylenentwicklern - Google Patents

Regel- und Schliessvorrichtung fuer die Carbidzufuhr zu Acetylenentwicklern

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DE443710C
DE443710C DET32052D DET0032052D DE443710C DE 443710 C DE443710 C DE 443710C DE T32052 D DET32052 D DE T32052D DE T0032052 D DET0032052 D DE T0032052D DE 443710 C DE443710 C DE 443710C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/02Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with non-automatic carbide feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Regel- und Schließvorrichtung für die Carbidzufuhr zu Acetylenentwicklern. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Carbiddbehälter für Acetylenentwickler und bezweckt die Sicherung des Schließorgans nach erfolgter Zugabe von Carbid zuni Wasser. Die bekannten Ausführungen sichern diesen Verschluß n"t, weil sie das Hängenbleibe n des Ven#lkörpers nicht vermeiden, sobald sich beim Schließea ein größeres Carbidkorn zwischen Sitz und Körper klemmt. . Dadurch ist für das Carbid der Weg Laus dem Behälter zum Entwickler frei, und es erfolgt eiere weitere Gasentwicklung, obwohl der EnRwickler gesättigt ist. Diese Weiterentwicklung des Acetylenr, steigert den Druck des .Gases, und gefährdet den Apparat und die Bedienenden.
  • Die Zuführung des Carbids zum Wasser geschieht in kleinen Teilmengen entsprechend der Entnahme des Acetylens. Der Carbi,dbehälter nüt Einfallrohr sitzt in der Gas.-glocke.
  • Die Ausführung der Erfindung nach der Zeichnung arbeitet mit doppgtem Ventilscbluß und beseitigt die oben angeführten Nachteile. Die Ventile a und b sind geschlossen, sobald sich die; Gasglocke Ixeb.t, weil. säe von einem an der Ventilstange c befindlichen Gewicht Auf einen Anschlag niedergezogen, sind. Sinkt die Glocke; so setzt sich de, Stange, c auf den Entw@cklerboden auf, und es öffnen sich die Ventile. Beim öffnen eilt nun das untere Ventil a dem anderen (b) voraus, weil letzteres eire längtere Führung in dem Sitz hat. Die Vorauseilung egtspriclit der Korngröße des Carbids. Es ist also das Ventil a schon offen, wenn das Vb beginnt, dem Carbid den Weg freizugeben. Sind beide offen, so kann. Carbid aus dem Behälter durch den Zwischenraum in das Einfallrohr durchrieseln. Wenn der Elftwickler gesättigt ist, hebt sich die Gasglocke, und das Ventil b ist bestrebt, durch dien Zug des Gewichtes sich zu schließen. Der Ventilsitz von b im Behälterboden ist eiere zuges,chärfte Kante, und der untere Teil des Ventilkörpers ein Konus. Zum Verständnis dieser Ausbildung sei ein einzelner Carbidbrocken zur Betrachtung herausgegriffen. Liegt der Schwerpunkt des Kornes im Augenblick des Schließens über der Karrte, so erleichtert die Zuschärfung dem Carbid das Umkippen nach unten. Ist das Korn jedoch noch nicht soweit vorgerutscht, so wird es von denn niedergehenden Konus exfaßt und gezwungen, nach der Seite auszuweichen. Die Differenz der Radien entspricht ungefähr Dreiviertel der Korngröße und umfaßt somit alle Körner: Wird nun ein Korn eingeklemmt und kann, das Ventil b daher nicht schließen, so schließt das Ventila trotzdem infolge der besonderen Ausbildung des Ventilkörpers b. - Die Ventilstange c endet in dem aj.s Hohlkörper ausgebildeten Ventil b und trägt am Ende einen aufgeschraubten Ring. Durch eine gespannte Federe, die sich einerseits gegen; dien Ring und anderseits gegen den Boden von b preßt, sitzt das Ventil satt auf der Ventilstange auf. Bleibt das Ventil b hängen, so wird die Feder e durch das Gewicht an der Ventilstange zusammengedrückt und das Ventil a geschlossen. Die zentrale Führung 'des Ventils b liegt einmau. in der Deckelbohrung und zum zweiten im Ring der Ventils.tajnge.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regel- und Schließvorrichtung £ür die Carbidzufuhr zu Acetylenentwicklern; bei denen die Carbidzufuhr durch; ein Zwis.chengefläß erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das HauptgefÄß ,und das Zwischengefäß durch an eine- gemeinsame Ventilstange (c) befestigte Ventile (b, a) nacheinander geschlossen werden, und daß das Ventil des Hauptbehälters .nach dem Abschluß in der Ventilöffnung gleitet.
  2. 2. Regel- und Schließvorrichtumg für die Carbidzufuhr zu Acetylenentwicklern nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Durchmesser des Ventils des Hauptbehälters (b) etwa Dreiviertel des Durchmessers des Ventils des .Zwischenbehälters (a) beträgt.
  3. 3. Regel- und Schließvorrichtung für die Carbidzufu'hr zu Acetylenentwicklern nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Kante der Ventilöffnung des Hauptbehälters geschärft ist. ¢. Regel- und Schließvorrichtung für die Carbidzufuhr zu Acetylenentwicklern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (b) mittels ,einer Druckfeder(e) im Innern desselben elastisch auf der Ventilstange aufsitzt, und daß das andere Ende der Feder (e) auf einem an der Ventilstange befestigten Ring (d) aufsitzt, der die zentrale Führung des Ventils (b) bewirkt.
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