DE4435697C2 - Zahnarzt-Hilfsgerät - Google Patents

Zahnarzt-Hilfsgerät

Info

Publication number
DE4435697C2
DE4435697C2 DE19944435697 DE4435697A DE4435697C2 DE 4435697 C2 DE4435697 C2 DE 4435697C2 DE 19944435697 DE19944435697 DE 19944435697 DE 4435697 A DE4435697 A DE 4435697A DE 4435697 C2 DE4435697 C2 DE 4435697C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
arms
vertical column
column
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19944435697
Other languages
English (en)
Other versions
DE4435697A1 (de
Inventor
Christian Edlhuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19944435697 priority Critical patent/DE4435697C2/de
Publication of DE4435697A1 publication Critical patent/DE4435697A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4435697C2 publication Critical patent/DE4435697C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Zahnarzt-Hilfsgerät nach dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1.
Bei der Behandlung eines Patienten ist der Zahnarzt in aller Regel auf die Mitarbeit einer Zahnarzthelferin angewiesen, die beispielsweise beim Bohren mit einem Sauger abgegebenes Wasser und Speichel absaugt, Wange, Lippe und Zunge abhält, das Materi­ al für eine Zahnfüllung herbeiholt und anreicht und einen UV- Härter für Kunststoffeinlagen in Position hält. Wenn einem Zahnarzt keine Helferin zur Verfügung steht, beispielsweise bei einer nicht vorhersehbaren Behandlung eines von akuten Schmerzen geplagten Patienten außerhalb der normalen Praxisöffnungszei­ ten, sind die geschilderten Behandlungsschritte des Bohrens, des Füllens eines Zahnes etc. nur unter großen Schwierigkeiten von dem Zahnarzt allein durchführbar. Es kann auch durchaus passie­ ren, daß eine oder mehrere Helferinnen einer Zahnarztpraxis bei­ spielsweise durch Krankheit bedingt ausfallen, was bisher zur Folge hat, daß die meisten Behandlungen nicht ausführbar sind, sondern verschoben werden müssen. Schon der Ausfall einer Helfe­ rin kann dazu führen, daß die Behandlung wegen des Telefons, der Türglocke etc. vielfach unterbrochen werden muß, wobei zudem die immer mehr Oberhand gewinnende Verwaltungsarbeit liegen bleibt.
Die DE 32 32 701 C2 offenbart eine Vorrichtung zur Beseitigung von gasförmigen Anästhetika und Staub aus einem zahnärztlichen Behandlungszimmer. Dabei ist an einem verfahrbaren Gestell eine verformbare Leitung mit einer Saughaube befestigt, durch die die Schadstoffe abgesaugt werden können. Die verformbare Leitung besteht aus mehreren starren Zwischenrohren, zwischen denen sich biegbare Leitungabschnitte befinden. Die jeweils gewünschte Form der Leitung wird durch einen Gelenkmechanismus hervorgerufen und aufrecht erhalten, der die Leitung hält.
Das DE-GM 18 62 891 offenbart einen zahnärztlichen Arbeitstisch mit einer Gegensprechanlage, die mit einem Mikrophon ausgestat­ tet ist, das von einem nach allen Seiten biegbaren Arm gehalten ist.
Die DE 44 30 585 A1 offenbart ein Zahnarzt-Hilfsgerät der ein­ gangs genannten Art. Das Gerät enthält ein an einer Behandlungs­ einheit fest angebrachtes Rohr, das nach allen Seiten biegbar ist und in einer Ausführungsform einen Absaugschlauch mit einem Steckstutzen für eine Ansaugkanüle enthält. Das flexible Rohr kann in eine solche Form versetzt werden, daß die Ansaugkanüle an der gewünschten Stelle im Mund eines Patienten positioniert wird. Wenn der Sauger - wie dies bei zahnärztlicher Behandlung in aller Regel mehrmals erforderlich ist - vorübergehend aus der Mundhöhle entfernt wird, muß das flexible Rohr seitlich weggebo­ gen werden, wodurch es die zuvor eingestellte Form verliert. Wenn dann der Sauger wieder in die alte Arbeitsposition gebracht werden soll, erfordert dieser Vorgang eine beträchtliche Zeit.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zahnarzt-Hilfsgerät der betrachteten Art so zu verbessern, daß insbesondere ein an dem Arm angebrachter Sauger schnell und einfach mehrmals hintereinander in eine exakte Position bringbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Pa­ tentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung sieht vor, daß der insbesondere einen Sauger hal­ tende Arm nur an seinem dem freien Ende zugeordneten Teil unter Kraftaufwendung in die gewünschte Form biegbar ist, während der rückwärtige Armabschnitt starr ausgebildet ist. Dieses Rohrende ist derart an einer vertikalen Säule befestigt, daß der Arm um diese Säule schwenkbar ist, wobei die Säule an einem fahrbaren Gestell befestigt ist. Wenn bei dieser Ausbildung der Sauger vorübergehend aus der Mundhöhle des Patienten entfernt werden soll, wird der Arm an seinem starren Abschnitt gefaßt und um die vertikale Säule verschwenkt, wobei auf den biegsamen Armab­ schnitt keine Kraft ausgeübt wird, der somit exakt die einge­ stellte Form beibehält. Es genügt ein einfaches Zurückschwenken des Armes, um den Sauger wieder genau in die ursprüngliche Position zurückzubringen.
Bevorzugt sind drei biegbare Arme vorgesehen, von denen einer den bereits erwähnten Sauger hält, der bei der bisher üblichen Verfahrensweise von einer Zahnarzthelferin geführt und gehalten wird, während die beiden weiteren biegbaren Arme einen weiteren Sauger in Position halten, der normalerweise in den Mund des Patienten eingehängt wird - was häufig als unangenehm empfunden wird - und der dritte biegbare Arm ist zum Festklemmen eines UV- Härters für Kunststoffeinlagen vorgesehen.
Die drei biegsamen Arme umgreifen die Säule zweckmäßigerweise mit einer Hülse. An den starren Abschnitt eines jeden Armes schließt der biegbare Abschnitt an, der beispielsweise aus Gelenkgliedern bestehen kann, wie dies bei manchen Leselampen vorgesehen ist.
Da der am Gestell angebrachte Basisabschnitt des Arms starr ist, ist der gesamte Arm - bevorzugt um die bereits erwähnte vertikale Säule des Gestells - bequem schwenkbar, wobei die jeweils ausge­ wählte Winkellage mit einer Klemme oder dgl. feststellbar sein kann. Der anschließende biegbare Abschnitt ermöglicht es, den zugehörigen Sauger oder Härter exakt in der optimalen Lage zu positionieren, wobei durch die Kombination eines starren und eines biegbaren Armabschnitts die erforderliche Formstabilität des Armes gefördert wird.
Die Halteeinrichtung am freien Ende jedes Armes kann durch eine Klemme gebildet sein, die aus zwei scharnierartig gelenkig verbundenen, federbeaufschlagten Backen gebildet ist. Es können auch andere geeignete Klemmeinrichtungen verwendet werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist im oberen Endbereich der vertikalen Säule ein horizontaler Träger befestigt, der ebenfalls um die vertikale Säule schwenkbar und in ausgewählter Winkellage arretierbar sein kann. An diesem horizontalen Träger sind vorzugsweise sieben weitere Arme nebeneinanderliegend befestigt, die von dem Träger in der Ausgangslage vertikal herabhängen und an ihren unteren Enden Klemmeinrichtungen haben, die zum Halten von Behältern mit Kunststoffzahnfüllmaterial sowie eines Behälters mit Ätzflüssigkeit vorgesehen sind, wobei die letztere vor Füllung des Zahnes vorübergehend in die fertig präparierte Kavität eingebracht wird. Die Ätzflüssigkeit, deren Aufgabe es ist, den Zahnschmelz anzurauhen, wird dann wieder ausgespült und abgesaugt, woraufhin ein Haft-Vermittler aufge­ bracht wird, der mit Hilfe des UV-Lichtes aktiviert wird. Das Kunststoffüllmaterial wird dann in möglichst kleinen Portionen, die immer wieder vor Aufbringen bzw. Einbringen der nächsten Schicht gehärtet werden, in die Kavität gefüllt. Mit Vorteil kann für den Haftvermittler ein achter Arm an dem horizontalen Träger vorgesehen sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeder der in der Ausgangsstellung vertikal von dem horizontalen Träger herabhängende Arm durch ein elastisches Rohr gebildet ist, das in seinem rückwärtigen Bereich an einer Hülse befestigt ist, die den horizontalen Träger umgreift. Die Hülse der bevor­ zugt sieben Arme können unter leichter Vorspannung aneinander anliegen, so daß ein aufwärts verschwenkter Arm seine durch die Drehung der Hülse vorgegebene Stellung beibehält, bis er wieder zurückverschwenkt wird.
An dem rückwärtigen Ende jedes Armes ist bevorzugt ein Betäti­ gungselement angeordnet, welches über einen starren, das Rohr durchgreifenden Stab mit einem zangenartigen Greifer verbunden ist. Das Betätigungsselement ist durch eine Feder in eine zu­ rückgezogene Position beaufschlagt, in der der zangenartige Greifer mit einem rückwärtigen Abschnitt innerhalb des vorderen Endabschnitts des Rohres gehalten wird. Wenn das Betätigungs­ element gegen die Kraft der Feder vorgeschoben wird, tritt der zangenartige Greifer vollständig aus dem Rohr aus, wobei er sich selbsttätig öffnet. Dies wird dadurch erreicht, daß der Greifer aus mehreren einander gegenüberliegenden Greiffingern besteht, die beim Eintreten ihrer rückwärtigen Endabschnitt in das Rohr aufeinander zu gedrückt werden, wobei sich die Greiffinger so einander nähern, daß sie einen Gegenstand wie beispielsweise einen tubenförmigen Behälter fest umschließen. Die Greiffinger bestehen aus einem Metall, das sich nur elastisch, nicht aber plastisch verformt.
Weiter ist mit Vorteil vorgesehen, daß das Gestell des Gerätes ein mit fixierbaren Rädern versehenes Untergestell aufweist, welches durch vier an den Eckpunkten eines gedachten Quadrats angeordnete Rohre, bevorzugt Vierkantrohre, und diese mitein­ ander verbindende horizontale Rahmen gebildet ist. Auf der Oberseite dieses Untergestells ist mittig die vertikale Säule angebracht, die einen drehbaren Teller durchgreift, der auf vier horizontalen Streben des Untergestells aufliegt. Der Drehteller bietet Platz zur Aufnahme von Behandlungsgeräten und die für eine Amalgamfüllung notwendigen Substanzen.
Das erfindungsgemäße Hilfsgerät ermöglicht es einem Zahnarzt, auch ohne Mitwirkung einer Helferin die für eine normale Zahnbe­ handlung erforderlichen Arbeiten durchzuführen, da alle Hilfs­ mittel von dem Gerät in unmittelbarer Nähe bereitgehalten und - wenn nötig - in Arbeitsposition fixiert werden können.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, bei Bedarf weitere biegsame Arme anzuordnen, um zusätzliche Gegenstände in geeigneter Posi­ tion bereithalten oder positionieren zu können. Die erwähnten drei biegsamen Arme können auch zu anderen Zwecken als den erwähnten eingesetzt werden.
Außerdem müssen die an dem horizontalen Träger gehaltenen Arme nicht unbedingt elastisch sein, obwohl hierdurch ihre Handhabung erleichtert ist. Sie können auch zum Halten und Bereitstellen anderer Hilfsmittel oder Gegenstände eingesetzt werden.
Das erfindungsgemäße Geräte hält vorzugsweise nur solche Materi­ alien und Hilfsmittel bereit, die für die Behandlung eines einzigen Patienten voraussichtlich benötigt werden. Die bereit­ gehaltenen Materialien und Hilfsmittel befinden sich in einem solchen Abstand zu dem Patienten und dem Zahnarzt, daß einer­ seits eine Kontamination durch Sprühnebel (Aerosol) beim Präpa­ rieren der Zähne (Bohren) vermieden ist und andererseits der Zahnarzt bequem die Materialien und Hilfsmittel ergreifen kann. Wegen der erforderlichen Hygiene ist es bisher üblich, alle Materialien, Instrumente und Hilfsmittel in Schränken unter­ zubringen, anstatt sie um den Behandler herum in Greifnähe offen zu plazieren.
Auf den Regalbrettern des Untergestells werden vorzugsweise Amalgam-Mischer oder der Generator für eine UV-Härter-Lampe angeordnet.
Das erfindungsgemäße Gerät ermöglicht es, daß sich die Tätigkeit der Helferin bei zahlreichen Behandlungsfällen auf die Vorberei­ tung des Arbeitsplatzes vor Beginn der Behandlung und die Nach­ bereitung des Arbeitsplatzes (Aufräumen und Desinfizieren) beschränkt. Dadurch kann eine erhebliche Arbeitszeit der Helfe­ rin am Behandlungsstuhl eingespart werden, die für Patienten- Aufklärung, Mundhygiene-Schulung und Verwaltungsarbeit zur Verfügung steht.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Geräts mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zei­ gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Geräts und
Fig. 2 eine bevorzugte Ausgestaltung des Bereichs des Dreh­ tellers.
Das Hilfsgerät für einen Zahnarzt enthält ein Gestell 1, das aus einem rahmenartigen Untergestell 2 aus Vierkantrohren, einer in der Mitte des Untergestells angesetzten, vertikalen Säule 3 mit rohrförmigem Querschnitt und einem horizontalen Träger 4 be­ steht. Das Untergestell 2 hat insgesamt eine Quaderform und besteht aus vier vertikalen Vierkantrohren 5, die durch zwei horizontale Rahmen 6 miteinander verbunden sind, auf denen Re­ galbretter 7 aufliegen, um Ablageflächen zu bilden. Die ver­ tikalen Vierkantrohre 5 sind an ihrem oberen Ende horizontal abgewinkelt und bilden die Auflagefläche für einen Drehteller 8.
Die vertikale Säule 3 durchgreift den Drehteller 8 und ist an der Oberseite des Untergestells 2 befestigt, beispielsweise angeschweißt.
Im unteren Bereich der Säule 3 sind drei Arme 9 übereinanderlie­ gend angeordnet. Die Arme 9 haben jeweils einen rückwärtigen, starren Rohrabschnitt 10, der an einer Hülse 11 angesetzt ist, die die Säule 3 umgreift. Der starre Armabschnitt 10 ist mit einem biegsamen Abschnitt 12 verbunden, an dessen freien Ende sich eine federbelastete Klemme 13 befindet.
Die Klemmen 13 der drei biegbaren Arme 9 halten zwei nicht dargestellte Sauger sowie einen UV-Härter, die bei Bedarf in jede gewünschte Position gebracht und dort fixiert werden.
Die Hülsen 11 sind mit einer nicht dargestellten Klemmeinrich­ tung versehen, mit der sie in jeder gewünschten Höhe an der Säule 3 fixiert werden können.
An dem horizontalen Träger 4 sind sieben weitere Arme 14 befe­ stigt. Die Arme 14 sind wiederum mit Hülse verbunden, die den horizontalen Träger 4 umgreifen, wobei sie beispielsweise mit­ tels einer auf einen Gewindeabschnitt am Ende des Trägers 4 aufgeschraubten Mutter 15 so gegeneinander gedrückt bzw. vorge­ spannt werden, daß sie beim Verschwenken aus ihrer vertikalen Ruheposition in eine ausgewählte Schräglage (oder horizontale Lage) diese Position selbsttätig beibehalten.
Die Arme 14 weisen jeweils ein elastisches Rohr 16 auf, das von einem dünnen Stab durchgriffen wird, der an seinem rückwärtigen Ende mit einem Betätigungselement 17 und an seinem vorderen Ende mit einem Greifer 18 verbunden ist. Eine Schraubendruckfeder 19 zwängt das Betätigungselement 17 in eine rückwärtige Lage (in der Figur nach oben), in der der in dem Rohr 16 angeordnete Stab den Greifer 18 teilweise in das Rohr zurückzieht.
Der Greifer 18 besteht aus vier Greiffingern, die aus einem elastischen Material wie Federstahl bestehen und das Bestreben haben, eine auseinandergespreizte Stellung einzunehmen. Wenn die rückwärtigen Endabschnitte dieser Federfinger jedoch in das Rohr 16 zurückgezogen werden, werden sie elastisch aufeinander zu gezwängt, wodurch sie zwischen sich einen Gegenstand wie eine Tube mit einem Zahnfüllmaterial festklemmen. Durch Vorschub des Betätigungselementes 17 tritt der Greifer 18 im wesentlichen vollständig aus dem Rohr 16 aus, wodurch die Tube freigegeben wird.
Fig. 2 zeigt weitgehend schematisch eine bevorzugte Ausgestal­ tung des Drehtellerbereichs. Aus hygienischen Gründen, insbeson­ dere zum Schutz vor Kontamination durch Aerosol, ist der Dreh­ teller 8 von einer transparenten Haube 21 überdeckt, die an der Säule 3 befestigt ist. Die Haube 21 besitzt ein offenes Segment 22, durch das ein bestimmter Gegenstand oder ein bestimmtes Material 23, welches durch Drehen des Drehtellers 8 zuvor in diese Position gebracht wurde, entnommen werden kann.

Claims (13)

1. Zahnarzt-Hilfsgerät, mit dem insbesondere ein Sauger in einer gewünschten Lage positionierbar ist, wobei der Sauger von einer Klemmeinrichtung gehalten ist, die sich am freien Ende eines Armes befindet, der durch Krafteinwirkung zum Zwecke der Posi­ tionierung des Saugers in eine gewünschte Form bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (9) einen seinem freien Ende zugeordneten, unter Krafteinwirkung biegbaren Abschnitt (12) und einen rückwärtigen starren Rohrabschnitt (10) aufweist, der um eine vertikale Säule (3) schwenkbar ist, die an einem fahrbaren Gestell (1) ange­ bracht ist.
2. Zahnarzt-Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (9) entlang der vertikalen Säule (3) bewegbar und in ausgewählter Höhe fixierbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei weitere Arme (9) an der ver­ tikalen Säule zum Halten weiterer zahnärztlicher Hilfsmittel vorgesehen sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die biegbaren Arme (9) an dem vorderen Abschnitt (12) Gelenkglieder aufweisen.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der vertikalen Säule (3) ein horizontaler Träger (4) befestigt ist, auf dem weitere Arme (14) angeordnet sind, die mit Hülsen auf dem Träger (4) sitzen.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Arme (14) an ihren Enden Halteeinrichtungen (18) für Behälter haben.
7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Träger (4) um die vertikale Säule (3) schwenkbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen unter leichter Vorspan­ nung aneinander anliegen.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (14) ein elastisches Rohr (16) aufweist, an dessen vorderen Endbereich ein zangenartiger Greifer (18) sitzt, der von einer rückwärtigen Feder (19) teil­ weise in das Rohr (16) zurückziehbar ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende jedes Armes (16) ein Betätigungselement (17) angeordnet ist, das über einen starren Stab mit dem zangenartigen Greifer (18) verbunden und von einer Feder (19) in der zurückgezogenen Lage gehalten ist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehteiler (8) auf einem unteren Teil des Gestells (1) aufruht.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (1) auf fixierbaren Rädern (20) aufruht.
13. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller (8) von einer trans­ parenten Haube (21) überdeckt ist, die an der Säule (3) befe­ stigt ist und ein offenes Segment (22) aufweist.
DE19944435697 1994-10-06 1994-10-06 Zahnarzt-Hilfsgerät Expired - Fee Related DE4435697C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944435697 DE4435697C2 (de) 1994-10-06 1994-10-06 Zahnarzt-Hilfsgerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944435697 DE4435697C2 (de) 1994-10-06 1994-10-06 Zahnarzt-Hilfsgerät

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4435697A1 DE4435697A1 (de) 1996-04-11
DE4435697C2 true DE4435697C2 (de) 1999-01-14

Family

ID=6530084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19944435697 Expired - Fee Related DE4435697C2 (de) 1994-10-06 1994-10-06 Zahnarzt-Hilfsgerät

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4435697C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10211365B4 (de) * 2002-03-14 2005-03-17 Siemens Ag Vorrichtung zur medizinischen Notversorgung eines Patienten

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1862891U (de) * 1962-03-26 1962-11-29 Kurt Dr Redtenbacher Zahnaerztlicher arbeitstisch.
DE3232701C2 (de) * 1981-09-04 1984-09-13 Hayashikane Shipbuilding & Engineering Co., Ltd., Shimonoseki, Yamaguchi Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen von Schadstoffen aus einem zahnärztlichen Behandlungszimmer
DE4430585A1 (de) * 1993-08-27 1995-03-09 Schneider Hans Georg Prof Dr Absaugvorrichtung für zahnärztliche Behandlungseinheiten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1862891U (de) * 1962-03-26 1962-11-29 Kurt Dr Redtenbacher Zahnaerztlicher arbeitstisch.
DE3232701C2 (de) * 1981-09-04 1984-09-13 Hayashikane Shipbuilding & Engineering Co., Ltd., Shimonoseki, Yamaguchi Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen von Schadstoffen aus einem zahnärztlichen Behandlungszimmer
DE4430585A1 (de) * 1993-08-27 1995-03-09 Schneider Hans Georg Prof Dr Absaugvorrichtung für zahnärztliche Behandlungseinheiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10211365B4 (de) * 2002-03-14 2005-03-17 Siemens Ag Vorrichtung zur medizinischen Notversorgung eines Patienten

Also Published As

Publication number Publication date
DE4435697A1 (de) 1996-04-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2027828B1 (de) Bohrerführung
DE69530835T2 (de) Mittel zum befestigen eines elementes an einem zahnimplantat
DE1566275A1 (de) Saugvorrichtung,insbesondere fuer Zahnaerzte
DE4435697C2 (de) Zahnarzt-Hilfsgerät
WO2019174839A1 (de) Vorrichtung zur temporären anordnung eines zahnmedizinischen instruments oder hilfsmittels in der mundhöhle eines patienten
DE4139196C2 (de) Schwenkarm zur Halterung einer Speichelabsaugeinrichtung
DE8512617U1 (de) Absaugvorrichtung, insbesondere zur Verwendung bei der medizinischen Fußpflege
DE19916158C2 (de) Dentale Behandlungseinrichtung
DE102016102907B4 (de) Haltevorrichtung für einen Kopf eines medizinischen Instruments und Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines derartigen Kopfes
DE3843531A1 (de) Vorrichtung zum abdecken einer mundhoehle und verfahren zur verwendung bei zahnbehandlungen
DE4408039C1 (de) Haltevorrichtung für dentalmedizinische Brackets
DE10161328B4 (de) Haltevorrichtung mit Wangenhalter
EP1322251B1 (de) Vorrichtung zum umsetzen von mindestens einem teil eines zahntechnischen werkstückes sowie verfahren
DE2041169A1 (de) Zahnaerztliches Zusatzgeraet
EP0093405A2 (de) Vorrichtung zum Beträufeln eines Osteotomiegebietes mit Kühlflüssigkeit
DE19942256A1 (de) Zahnärztliches Gerät zum Abhalten der Wangen, der Lippe und der Zunge
DE19631073B4 (de) Vorrichtung zur Bestimmung der Implantatposition in Beziehung zum Kieferknochen, zu natürlichen Zähnen und zum Weichgewebe
DE3611240C2 (de)
DE202024105915U1 (de) Fixator und System
DE9114999U1 (de) Zahnschablone für die Anpassung von Zahnersatz
DE3144331A1 (de) Vorrichtung zur montage von zahn- oder kiefermodellen
DE1862891U (de) Zahnaerztlicher arbeitstisch.
DE1566270B2 (de) Zahnärztliches Arbeitsgerät
DE7610288U1 (de) Feilkloben fuer arbeitstische mit saugeinrichtung
DE9002729U1 (de) Halter für Röntgenfilme zur Anfertigung von Röntgenaufnahmen der Zähne

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee