DE4425844C2 - Schießkopf für eine Kernschießmaschine - Google Patents

Schießkopf für eine Kernschießmaschine

Info

Publication number
DE4425844C2
DE4425844C2 DE19944425844 DE4425844A DE4425844C2 DE 4425844 C2 DE4425844 C2 DE 4425844C2 DE 19944425844 DE19944425844 DE 19944425844 DE 4425844 A DE4425844 A DE 4425844A DE 4425844 C2 DE4425844 C2 DE 4425844C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
shooting head
plate
strip
cover strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19944425844
Other languages
English (en)
Other versions
DE4425844A1 (de
Inventor
Michael Kretzer
Rudolf Sopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Rexroth AG
Original Assignee
Mannesmann Rexroth AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Rexroth AG filed Critical Mannesmann Rexroth AG
Priority to DE19944425844 priority Critical patent/DE4425844C2/de
Publication of DE4425844A1 publication Critical patent/DE4425844A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4425844C2 publication Critical patent/DE4425844C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/24Compacting by gas pressure or vacuum involving blowing devices in which the mould material is supplied in the form of loose particles
    • B22C15/245Blowing tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einem Schießkopf für eine Kernschieß­ maschine, der die Merkmale aus dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1 aufweist.
Ein Schießkopf für eine Kernschießmaschine ist z. B. aus der DE 41 13 181 A1 bekannt. Die Schußplatte hat die Funktion, den vor jedem Schuß eine bestimmte Menge von Kernsand enthaltenden Schußkessel des Schießkopfes bis auf einen oder mehrere Schußka­ näle, durch die hindurch der Kernsand in die Formhohlräume des Kernkastens eingeschossen wird, abzudecken. Üblicherweise befin­ det sich der Schießkopf über dem Kernkasten, so daß die Schuß­ platte auch zwischen den einzelnen Schüssen den im Schußkessel enthaltenen Sand zurückzuhalten hat.
In der DE 41 13 181 A1 ist ein Kernkasten gezeigt, der drei ei­ nem Schießkopf zugeordnete Sandeinlässe aufweist. Diesen drei Einlässen entsprechend besitzt die Schußplatte des Schießkopfes drei Schußkanäle in Form von Bohrungen, die sich genau über den Einlaßöffnungen des Kernkastens befinden.
Auf einer Kernschießmaschine werden unterschiedlichste Arten von Kernen geformt. Dazu werden Kernkästen unterschiedlicher Größe verwendet. Die Lage und Anzahl der Einlaßöffnungen in die Form­ hohlräume eines Kernkastens hängen vom Profil der Formhohlräume ab. Somit ist bei dem aus der DE 41 13 181 A1 bekannten Schieß­ kopf jeweils die Schußplatte zu wechseln, wenn mit Hilfe eines anderen Kernkastens mit anderen Einlaßöffnungen ein anderer Kern geformt werden soll. Dieses Umrüsten ist ein zeitaufwendiger Vorgang, da die eine Schußplatte demontiert werden muß und die neue Schußplatte am Schießkopf zu befestigen ist. Dabei kann Restsand aus dem Schußkessel herausfallen, von dem die Maschine gereinigt werden muß. In gewissem Umfang entstehen dabei auch Sandverluste. Die vielen verschiedenen Schußplatten müssen auf Lager gehalten werden und verursachen dadurch zusätzliche Ko­ sten.
Demgegenüber wird bei einem Schießkopf nach der DE 38 01 497 A1 eine in die Schußplatte eingesetzte Blende verwendet, um die Weite der Einschießöffnung und deren Gestalt an die jeweiligen Formverhältnisse anzupassen. Somit wird für einen Schießkopf ei­ ne mit der Anzahl der verschiedenen Einlaßbilder an Kernkästen übereinstimmende Anzahl von verschiedenen Blenden benötigt, wenn eine gute Anpassung des Schußkanalbilds an das Einlaßbild erfol­ gen soll. Will man mit einer geringeren Anzahl von verschiedenen Blenden auskommen, so gelingt die Anpassung nur unvollkommen.
Die DE 25 22 825 B1 zeigt einen die Merkmale aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 aufweisenden Schießkopf, bei dem ein durch einzelne Löcher gebildeter länglicher Plattendurchbruch durch einzelne Abdecksegmente abdeckbar ist. Die Abdecksegmente sind zwischen zwei Platten geführt und einzeln in einer parallel zu den Platten verlaufenden Ebene und senkrecht zur Längsrichtung des Plattendurchbruchs verschiebbar.
Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß der Sand, der sich im Be­ trieb in die Fugen zwischen den Abdecksegmenten und den Platten absetzt, eine Verschiebung der Abdecksegmente sehr erschwert. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Kernschießmaschinen komple­ xe Maschinen sind, bei denen der Schießkopf oft nur schwer in gebückter, weit vorgelehnter oder sonstwie unangenehmer Haltung für die Bedienperson erreichbar ist. Eine Schwergängigkeit der zudem relativ kleinen Abdecksegmente, die wegen ihrer geringen Abmessungen auch schwer zu fassen sind, bereitet deshalb der Be­ dienperson große Schwierigkeiten bei einer Änderung des Einlaß­ bildes.
Ziel der Erfindung ist es, den Schießkopf einer Kernschießma­ schine so zu gestalten, daß das Umrüsten der Maschine verein­ facht ist und sich die Kosten für das Umrüsten verringern.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß durch einen Schießkopf mit den Merkmalen aus dem Patentanspruch 1 erreicht. Bei einem erfin­ dungsgemäßen Schießkopf befinden sich also die Abdecksegmente in einer in die Schußplatte einschiebbaren Abdeckleiste. Zur Verän­ derung der Positionen der Abdecksegmente wird zuerst die Abdeck­ leiste aus der Schußplatte herausgezogen. Nun ist leicht eine Entnahme einzelner oder mehrerer Abdecksegmente, eine Säuberung der Abdeckleiste und der Abdecksegmente von Sand und ein anderes Positionieren der Abdecksegmente möglich. Die Abdeckleiste ist ein relativ großes Bauteil, das mit stabilen Mitteln zur Entnah­ me aus der Schußplatte ausgestattet werden kann. Außerdem ist, übliche Abmessungen der Schußplatte und der Kernkästen angenom­ men, die Länge der Abdeckleiste um ein Vielfaches größer als die Breite zu machen, so daß die Führungsverhältnisse zwischen Schußplatte und Abdeckleiste günstig sind und die Wahrschein­ lichkeit eines Verkantens der Abdeckleiste bei der Entnahme oder beim Einschieben gering ist. Bei einer Änderung des Einlaßbildes verbleibt die Schußplatte selbst am Schießkopf, so daß während der Umrüstung kein Sand aus dem Schußkessel herausfällt. Die den länglichen Plattendurchbruch bildenden einzelnen Löcher bzw. das den länglichen Plattendurchbruch allein darstellende Langloch können nämlich so schmal gemacht werden, daß kein Sand aus den Löchern herausrieselt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Schieß­ kopfes kann man den Unteransprüchen entnehmen.
So ist bevorzugt gemäß Patentanspruch 2 die Abdeckleiste paral­ lel zur Ebene der Schußplatte in eine Führungsnut der Schußplat­ te einschiebbar und darin senkrecht zur Längsrichtung der Füh­ rungsnut formschlüssig gehalten. Dies ist für die Manipulation während des Umrüstens besonders vorteilhaft, da keine besonderen Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Abdeckleiste an der Schußplatte zu befestigen, und da die Abdeckleiste nicht herab­ fallen kann.
Besondere Vorkehrungen, um ein Herausfallen eines Abdecksegments aus der Abdeckleiste zu verhindern, brauchen nicht getroffen zu werden, wenn gemäß Patentanspruch 4 die Abdecksegmente nach dem Einsetzen der Abdeckleiste in die Schußplatte zwischen der Ab­ deckleiste und der Schußplatte gehalten sind.
Wenn ein Schußkanal einfach dadurch gebildet ist, daß zwischen zwei einzelnen Abdecksegmenten ein Abstand besteht, so ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen, daß die Abdecksegmente während des Betriebs wandern und dadurch das Schußkanalbild in unerwünschter Weise verändert wird. Im Prinzip kann man dieses Problem dadurch lösen, daß man zwischen zwei Abdecksegmente ein andersartiges, rahmenförmiges Segment einsetzt, das die zwei be­ nachbarten Segmente auf Abstand hält und einen Schußkanal bil­ det. Dadurch wird jedoch die Anzahl von verschiedenartigen Bau­ teilen erhöht. Günstiger erscheint es deshalb, wenn gemäß Pa­ tentanspruch 5 ein Abdecksegment nur an diskreten Positionen in die Abdeckleiste einsetzbar ist und in Längsrichtung des längli­ chen Durchbruchs der Abdeckleiste zwischen dieser und dem Ab­ decksegment durch mindestens einen in einen Rücksprung eingrei­ fenden Vorsprung ein Formschluß besteht. Dann ist zwar ein Schußkanal mindestens so groß wie die Ausdehnung eines Abdeck­ segments in Längsrichtung der Abdeckleiste und größere Schußka­ näle können nur ein ganzzahliges Vielfaches dieser Mindestbreite haben. Es hat sich jedoch gezeigt, daß mit in diskreten Schrit­ ten vergrößerbaren Schußkanälen und mit der Lage der Schußkanäle an bestimmten Stellen eine Anpassung an alle möglichen Einlaß­ bilder der Kernkästen gelingt.
Auch durch die Weiterbildung gemäß Patentanspruch 6 wird das Um­ rüsten eines Schießkopfes auf einen neuen Kernkasten erleich­ tert. Gemäß Patentanspruch 6 sind die diskreten Positionen auf der Abdeckleiste durchnumeriert. Soll nun ein Kern mit Hilfe ei­ nes Kernkastens geformt werden, dessen Einlaßbild einen Schußka­ nal z. B. an der Position drei und an der Position sieben erfor­ dert, so ist der Kernkasten mit den Zahlen drei und sieben ver­ sehen. Die Bedienperson der Kernschießmaschine weiß dann, daß sich an der Position drei und an der Position sieben der Abdeck­ leiste jeweils ein Schußkanal befinden soll und läßt beim Umrü­ sten diese Positionen an der Abdeckleiste frei.
Wie schon erwähnt, sind der Plattendurchbruch an der Schußplatte sowie die das Schußkanalbild bildenden Schußkanäle üblicherweise so klein, daß der Kernsand nicht aus den Öffnungen herausrie­ selt, auch wenn diese Öffnungen an der Unterseite nicht abge­ deckt sind. Um ein Nachrutschen von Sand mit noch größerer Si­ cherheit zu verhindern, sind gemäß den Patentansprüchen 8 und 9 die Schußplatte, die Abdeckleiste oder die Abdecksegmente an den Öffnungen mit gegenüberliegenden Fasen oder Fasenabschnitten versehen. Mit diesen Fasen wird für den Sand eine Art Gewölbeef­ fekt erzeugt, der mit dazu beiträgt, daß kein Sand nachrutscht. Es versteht sich, daß eine derartige Ausbildung auch ohne die Merkmale aus den vorhergehenden Ansprüchen, also bei Schußplat­ ten nach dem Stand der Technik vorteilhaft ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Schieß­ kopfes sind in den Zeichnungen dargestellt. Anhand der Figuren dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen senkrecht zur Längsrichtung der Abdeckleiste verlaufenden Schnitt durch das erste Ausführungs­ beispiel,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schußplatte des ersten Ausfüh­ rungsbeispiels in Richtung des Pfeiles C aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die bloße Abdeckleiste der Fig. 1 und 2 ohne Abdecksegmente
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein einzelnes Abdecksegment aus den Fig. 1 und 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein abgeändertes Abdecksegment, das an gegenüberliegenden Seiten mit einer Fase versehen ist,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI aus Fig. 5 und
Fig. 7 in einem Teilschnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem auch die Abdeckleiste mit gegenüberliegenden Fasen versehen ist.
Bei allen gezeigten Ausführungen ist an einem Schußkessel 10 ein Flansch 11 befestigt, an dem eine Schußplatte 12 gehalten ist. Die Haltekraft kann dabei zwischen den einzelnen Schüssen durch einen Unterdruck im Schußkessel erzeugt werden. Zusätzliche Klammern, die nicht näher dargestellt sind, sichern die Schuß­ platte 12 vor einem Herabfallen. Während eines Kernschusses liegt die Schußplatte 12 auf einem Kernkasten 13 auf, so daß sie auch ohne Unterdruck im Schußkessel am Flansch 11 verbleibt.
Die Schußplatte 12 besitzt ein in Richtung der Trennfuge zwi­ schen den zwei Hälften eines Kernkastens verlaufendes Langloch 14 und ist an den beiden gegenüberliegenden langen Rändern des Langloches jeweils mit einer 45° Fase 15 versehen, die dem Kern­ kasten 13 abgewandt bzw. dem Flansch 11 zugewandt ist. Dies heißt, daß das Langloch 14 an der am Flansch 11 anliegenden Flä­ che der Schußplatte 12 breiter ist als in einem Abstand zu die­ ser Fläche. Unterhalb des Langloches 14 erstreckt sich in der Schußplatte 12 eine T-Nut 25, die an einer sich an der Bedien­ seite einer Kernschießmaschine befindenden Seitenkante 17 der Schußplatte 12 in ihrer Längsrichtung offen ist. Die Fasen 15 reichen unmittelbar bis zur T-Nut 25, so daß das Langloch 14 auf seiner gesamten Tiefe immer schmäler wird.
In die T-Nut 25 der Schußplatte 12 ist eine Abdeckleiste 35 ein­ geschoben, die mit einem Langloch 36 versehen ist, das sich un­ terhalb des Langlochs 14 befindet und das einen T-förmigen Quer­ schnitt aufweist, so daß in jeder Längsseitenwand des Langlochs 36 eine Stufe 37 vorhanden ist, die dem Boden der T-Nut 25 der Schußplatte 12 zugewandt ist. Zwischen der Stufe 37 und dem Bo­ den der T-Nut 25 ist das Langloch 36 wesentlich breiter als das Langloch 14 am Boden der Nut 25, so daß der Stufe 37 Material der Schußplatte 12 gegenüberliegt.
In das Langloch 36 der Abdeckleiste 35 sind eine Vielzahl von T- förmigen Abdecksegmenten 38 aus einer Richtung senkrecht auf die Stufen 37 eingesetzt. Die Abdecksegmente 38 füllen außerhalb zweier sich einander gegenüberliegender Aussparungen in ihrem auf den Stufen 37 aufliegenden Querbalken den Querschnitt des Langlochs 36 vollkommen aus. In jede Aussparung 39 ragt ein Stift 40 hinein, der in eine an der Stufe 37 in die Abdeckleiste 25 eingebrachte Sackbohrung eingesteckt ist. Mit Hilfe der Aus­ sparungen 39 als Rücksprünge und der Stifte 40 als Vorsprünge ist jedes Abdecksegment 38 in Längsrichtung des Langloches 36 formschlüssig an der Abdeckleiste 25 gehalten.
Aus Fig. 2 erkennt man, daß an zwei Stellen keine Abdeckseg­ mente 38 in die Abdeckleiste 35 eingesetzt sind. An diesen Stel­ len sind Schußkanäle 19 gebildet, um Kernsand aus dem Schießkopf in den Kernkasten schießen zu können. Soll ein Kernkasten mit einem anderen Einlaßbild verwendet werden, so wird die Abdeck­ leiste aus der Schußplatte 12 herausgezogen. Nun kann man ohne weiteres durch das Einsetzen und Entfernen von Abdecksegmenten ein neues Schußkanalbild erzeugen, das dem neuen Einlaßbild am Kernkasten entspricht. Dabei ist kein Verschieben der Abdeckseg­ mente längs der Abdeckleiste 35 notwendig. Die Abdecksegmente können vielmehr senkrecht zur Längsrichtung des Langloches 36 aus der Abdeckleiste 35 herausgedrückt oder in diese eingesetzt werden.
Zum Herausziehen der Abdeckleiste 35 aus der Schußplatte 12 ist die Abdeckleiste 35 mit einer Gewindebohrung 41 versehen, in die eine Schraubenöse eingedreht werden kann, mit deren Hilfe sich das Herausziehen der Abdeckleiste 35 aus der Schußplatte 12 leicht bewerkstelligen läßt.
Abdecksegmente der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Art kön­ nen ebenfalls in der Abdeckleiste 35 nach Fig. 3 verwendet wer­ den. Sie unterscheiden sich von den Abdecksegmenten, die in den Fig. 1, 2 und 4 erkennbar sind, nur dadurch, daß sie an den in Längsrichtung des Langloches 36 zeigenden Seitenflächen je­ weils mit einer Fase 42 versehen sind, so daß sich an den Schuß­ kanälen 19 zwei Fasen 42, die sich an den zwei beabstandeten Ab­ decksegmenten 38 befinden, gegenüberliegen. Dadurch wird zwi­ schen zwei Kernschüssen auch für den Sand im Schußkanal 19 eine Art Gewölbeeffekt erzeugt. Auch die Fasen 15 an der Schußplatte 12 tragen zu einem Gewölbeeffekt bei.
Die Ausführung nach Fig. 7 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 bis 4 nur durch die Querschnittsform des Langloches 36 in der Abdeckleiste 35 und durch die Querschnitts­ form der Abdecksegmente 38. Und zwar verengt sich das Langloch 36 von den Stufen 37 aus zur einem Kernkasten 13 zugewandten Au­ ßenseite der Abdeckleiste 25, weil die beiden Längsseitenwände als Fasen 43 ausgebildet sind, so daß auch mit Abdecksegmenten 38, die denjenigen aus den Fig. 1, 2 und 4 entsprechen, in den Schußkanälen 19 für den Sand ein Gewölbeeffekt erzeugt wird. Freilich können auch bei der Ausführung nach Fig. 7 Abdeckseg­ mente gemäß den Fig. 5 und 6 verwendet werden, wobei dann je­ doch deren Querschnitt an den Querschnitt des Langlochs 36 an­ gepaßt ist. Die Schußkanäle 19 haben dann Trichterform.

Claims (10)

1. Schießkopf für eine Kernschießmaschine mit einer Schuß­ platte (12), die einen durch ein einziges Langloch (14) oder mehrere einzelne Löcher gebildeten länglichen Plattendurchbruch aufweist, durch den hindurch über einen oder mehrere Einlässe eines Kernkastens (13) Kernsand in Formhohlräume des Kernkastens (13) einschießbar ist und der zur Bildung eines an das Einlaß­ bild des Kernkastens (13) angepaßten Schußkanalbildes (19, 27) an der Schußplatte (12) durch mehrere einzelne Abdecksegmente teilweise abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Plattendurchbruchs (14) und in dessen Längsrichtung in die Schußplatte (12) eine Abdeckleiste (35) mit einem länglichen Leistendurchbruch (36) eingeschoben ist, daß der Leistendurch­ bruch (36) durch in die Abdeckleiste (35) eingesetzte Abdeckseg­ mente (38) teilweise abgedeckt ist und daß die Abdecksegmente (38) in Richtung des Leistendurchbruchs (36) in die Abdeckleiste (35) einsetzbar sind.
2. Schießkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (35) parallel zur Ebene der Schußplatte (12) in eine Führungsnut (25) der Schußplatte (12) einschiebbar und dar­ in senkrecht zur Längsrichtung der Führungsnut (25) formschlüs­ sig gehalten ist.
3. Schießkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut eine T-Nut (25) ist.
4. Schießkopf nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abdecksegmente (38) nach dem Einsetzen der Ab­ deckleiste (35) in die Schußplatte (12) zwischen der Abdecklei­ ste (35) und der Schußplatte (12) gehalten sind.
5. Schießkopf nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abdecksegment (38) an diskreten Positio­ nen in die Abdeckleiste (35) einsetzbar ist und in Längsrichtung des Leistendurchbruchs (36) zwischen der Abdeckleiste (35) und dem Abdecksegment (38) durch mindestens einen in einen Rück­ sprung (39) eingreifenden Vorsprung (40) ein Formschluß besteht.
6. Schießkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die diskreten Positionen auf der Abdeckleiste (35) durchnume­ riert sind.
7. Schießkopf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß der Vorsprung (40) durch einen in eine Bohrung der Ab­ deckleiste (35) oder des Abdecksegments eingepreßten Stift (40) gebildet ist.
8. Schießkopf nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußplatte (12) an dem Langloch (14) oder an den mehreren einzelnen Löchern, die den Plattendurch­ bruch bilden, dem Kernkasten (13) abgewandt, mit gegenüberlie­ genden Fasen (15) oder Fasenabschnitten versehen ist.
9. Schießkopf nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (35) oder die Abdecksegmen­ te (38), dem Kernkasten (13) abgewandt, derart mit einer Fase (42, 43) versehen sind, daß sich an den Durchgängen (19, 27) für den Kernsand Fasen (42, 43) oder Fasenabschnitte gegenüberlie­ gen.
10. Schießkopf nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Fasen (42, 43) bzw. Fasenabschnitte kern­ kastenseitig an einer parallel zur Ebene der Schußplatte (12) verlaufenden Fläche der Schußplatte (12), der Abdeckleiste (35) oder der Abdecksegmente (38) enden.
DE19944425844 1994-07-21 1994-07-21 Schießkopf für eine Kernschießmaschine Expired - Fee Related DE4425844C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944425844 DE4425844C2 (de) 1994-07-21 1994-07-21 Schießkopf für eine Kernschießmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944425844 DE4425844C2 (de) 1994-07-21 1994-07-21 Schießkopf für eine Kernschießmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4425844A1 DE4425844A1 (de) 1996-01-25
DE4425844C2 true DE4425844C2 (de) 2000-01-13

Family

ID=6523786

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19944425844 Expired - Fee Related DE4425844C2 (de) 1994-07-21 1994-07-21 Schießkopf für eine Kernschießmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4425844C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111014591B (zh) * 2019-12-25 2021-03-23 无锡市铭腾模具科技有限公司 多腔小泥芯成型模具

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2522825B1 (de) * 1975-05-23 1976-11-25 Schubert & Salzer Maschinen Schiesskopf einer schiessmaschine fuer giessereizwecke zum fuellen von form- oder kernkaesten
DE2615600B2 (de) * 1975-04-10 1979-03-08 Regie Nationale Des Usines Renault, Boulogne Billancourt, Hauts-De-Seine (Frankreich) Tülle aus Kunststoff für Blasdüse einer Form- oder Kernblaseinrichtung
DE2833999C2 (de) * 1978-08-03 1981-11-19 Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gießformen und -kernen
DE3008235C2 (de) * 1980-03-04 1983-01-27 Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gießformteilen und -kernen
DE3801497A1 (de) * 1987-09-02 1989-03-16 Buehler Eugen Schiesskopf fuer eine saug-press-formmaschine und verfahren zu deren betrieb
DE4113181A1 (de) * 1991-04-23 1992-10-29 Hottinger Adolf Masch Vorrichtung und verfahren zum kernschiessen

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2615600B2 (de) * 1975-04-10 1979-03-08 Regie Nationale Des Usines Renault, Boulogne Billancourt, Hauts-De-Seine (Frankreich) Tülle aus Kunststoff für Blasdüse einer Form- oder Kernblaseinrichtung
DE2522825B1 (de) * 1975-05-23 1976-11-25 Schubert & Salzer Maschinen Schiesskopf einer schiessmaschine fuer giessereizwecke zum fuellen von form- oder kernkaesten
DE2833999C2 (de) * 1978-08-03 1981-11-19 Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gießformen und -kernen
DE3008235C2 (de) * 1980-03-04 1983-01-27 Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gießformteilen und -kernen
DE3801497A1 (de) * 1987-09-02 1989-03-16 Buehler Eugen Schiesskopf fuer eine saug-press-formmaschine und verfahren zu deren betrieb
DE4113181A1 (de) * 1991-04-23 1992-10-29 Hottinger Adolf Masch Vorrichtung und verfahren zum kernschiessen

Also Published As

Publication number Publication date
DE4425844A1 (de) 1996-01-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69308360T2 (de) Gurt und Modul eines modularen Fördergurtsystem aus Kunststoff
DE3709953C2 (de)
DE2324755A1 (de) Gestell zur aufnahme von verbindungskaesten von gedruckten schaltungskarten
DE1214898B (de) Einteiliger Diapositiv-Rahmen
DE3717980C2 (de) Verschlußsystem für eine längsgeteilte Kabelmuffe aus Kunststoff
DE2245215C3 (de) Fadenleiter
DE2610691B2 (de) Vorrichtung zum Führen der Stoffsuspension in einem Stoffauflauf einer Papiermaschine
DE69505571T2 (de) Verfahren und Form zum Formen eines Produktes mit einer Einlage
DE4425844C2 (de) Schießkopf für eine Kernschießmaschine
DE2849838B1 (de) Siebboden
CH637709A5 (en) Profiled reed dent for a reed and use of the reed dent for the reed of a jet-weaving machine
DE2543829A1 (de) Verfahren zum herstellen von einstueckigen gitterrostfeldern, insbesondere stabrostfeldern, sowie danach hergestelltes gitterrost-, insbesondere stabrostfeld
DE2703582C2 (de) Gestellkonstruktion für Keramikerzeugnisse
EP0212639B1 (de) Torabdichtung, insbesondere Verladetorabdichtung
DE9415686U1 (de) Lösbare Schnappverbindung
DE19528546A1 (de) Systembehälter
DE1913729A1 (de) Anpassbares Gestell
DE29808713U1 (de) Abheftvorrichtung
DE3639411A1 (de) Ski-kern
DE3504081C1 (de) Schrank zum geordneten Aufbewahren von Montagefolien zur Herstellung von Druckplatten
DE2540145A1 (de) Abstandhalter
DE29508853U1 (de) Universelle, modulare Führungsschiene für Leiterplatten
DE3234355C1 (de) Stützvorrichtung für ein Siebband
DE19636642C2 (de) Vorrichtung zum Auftragen eines Klebers auf einen Formstein
DE366263C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MANNESMANN REXROTH AG, 97816 LOHR, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee