DE4425844C2 - Schießkopf für eine Kernschießmaschine - Google Patents
Schießkopf für eine KernschießmaschineInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Schießkopf für eine Kernschieß
maschine, der die Merkmale aus dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 aufweist.
Ein Schießkopf für eine Kernschießmaschine ist z. B. aus der
DE 41 13 181 A1 bekannt. Die Schußplatte hat die Funktion, den vor
jedem Schuß eine bestimmte Menge von Kernsand enthaltenden
Schußkessel des Schießkopfes bis auf einen oder mehrere Schußka
näle, durch die hindurch der Kernsand in die Formhohlräume des
Kernkastens eingeschossen wird, abzudecken. Üblicherweise befin
det sich der Schießkopf über dem Kernkasten, so daß die Schuß
platte auch zwischen den einzelnen Schüssen den im Schußkessel
enthaltenen Sand zurückzuhalten hat.
In der DE 41 13 181 A1 ist ein Kernkasten gezeigt, der drei ei
nem Schießkopf zugeordnete Sandeinlässe aufweist. Diesen drei
Einlässen entsprechend besitzt die Schußplatte des Schießkopfes
drei Schußkanäle in Form von Bohrungen, die sich genau über den
Einlaßöffnungen des Kernkastens befinden.
Auf einer Kernschießmaschine werden unterschiedlichste Arten von
Kernen geformt. Dazu werden Kernkästen unterschiedlicher Größe
verwendet. Die Lage und Anzahl der Einlaßöffnungen in die Form
hohlräume eines Kernkastens hängen vom Profil der Formhohlräume
ab. Somit ist bei dem aus der DE 41 13 181 A1 bekannten Schieß
kopf jeweils die Schußplatte zu wechseln, wenn mit Hilfe eines
anderen Kernkastens mit anderen Einlaßöffnungen ein anderer Kern
geformt werden soll. Dieses Umrüsten ist ein zeitaufwendiger
Vorgang, da die eine Schußplatte demontiert werden muß und die
neue Schußplatte am Schießkopf zu befestigen ist. Dabei kann
Restsand aus dem Schußkessel herausfallen, von dem die Maschine
gereinigt werden muß. In gewissem Umfang entstehen dabei auch
Sandverluste. Die vielen verschiedenen Schußplatten müssen auf
Lager gehalten werden und verursachen dadurch zusätzliche Ko
sten.
Demgegenüber wird bei einem Schießkopf nach der DE 38 01 497 A1
eine in die Schußplatte eingesetzte Blende verwendet, um die
Weite der Einschießöffnung und deren Gestalt an die jeweiligen
Formverhältnisse anzupassen. Somit wird für einen Schießkopf ei
ne mit der Anzahl der verschiedenen Einlaßbilder an Kernkästen
übereinstimmende Anzahl von verschiedenen Blenden benötigt, wenn
eine gute Anpassung des Schußkanalbilds an das Einlaßbild erfol
gen soll. Will man mit einer geringeren Anzahl von verschiedenen
Blenden auskommen, so gelingt die Anpassung nur unvollkommen.
Die DE 25 22 825 B1 zeigt einen die Merkmale aus dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 aufweisenden Schießkopf, bei dem ein durch
einzelne Löcher gebildeter länglicher Plattendurchbruch durch
einzelne Abdecksegmente abdeckbar ist. Die Abdecksegmente sind
zwischen zwei Platten geführt und einzeln in einer parallel zu
den Platten verlaufenden Ebene und senkrecht zur Längsrichtung
des Plattendurchbruchs verschiebbar.
Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß der Sand, der sich im Be
trieb in die Fugen zwischen den Abdecksegmenten und den Platten
absetzt, eine Verschiebung der Abdecksegmente sehr erschwert.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Kernschießmaschinen komple
xe Maschinen sind, bei denen der Schießkopf oft nur schwer in
gebückter, weit vorgelehnter oder sonstwie unangenehmer Haltung
für die Bedienperson erreichbar ist. Eine Schwergängigkeit der
zudem relativ kleinen Abdecksegmente, die wegen ihrer geringen
Abmessungen auch schwer zu fassen sind, bereitet deshalb der Be
dienperson große Schwierigkeiten bei einer Änderung des Einlaß
bildes.
Ziel der Erfindung ist es, den Schießkopf einer Kernschießma
schine so zu gestalten, daß das Umrüsten der Maschine verein
facht ist und sich die Kosten für das Umrüsten verringern.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß durch einen Schießkopf mit den
Merkmalen aus dem Patentanspruch 1 erreicht. Bei einem erfin
dungsgemäßen Schießkopf befinden sich also die Abdecksegmente in
einer in die Schußplatte einschiebbaren Abdeckleiste. Zur Verän
derung der Positionen der Abdecksegmente wird zuerst die Abdeck
leiste aus der Schußplatte herausgezogen. Nun ist leicht eine
Entnahme einzelner oder mehrerer Abdecksegmente, eine Säuberung
der Abdeckleiste und der Abdecksegmente von Sand und ein anderes
Positionieren der Abdecksegmente möglich. Die Abdeckleiste ist
ein relativ großes Bauteil, das mit stabilen Mitteln zur Entnah
me aus der Schußplatte ausgestattet werden kann. Außerdem ist,
übliche Abmessungen der Schußplatte und der Kernkästen angenom
men, die Länge der Abdeckleiste um ein Vielfaches größer als die
Breite zu machen, so daß die Führungsverhältnisse zwischen
Schußplatte und Abdeckleiste günstig sind und die Wahrschein
lichkeit eines Verkantens der Abdeckleiste bei der Entnahme oder
beim Einschieben gering ist. Bei einer Änderung des Einlaßbildes
verbleibt die Schußplatte selbst am Schießkopf, so daß während
der Umrüstung kein Sand aus dem Schußkessel herausfällt. Die den
länglichen Plattendurchbruch bildenden einzelnen Löcher bzw. das
den länglichen Plattendurchbruch allein darstellende Langloch
können nämlich so schmal gemacht werden, daß kein Sand aus den
Löchern herausrieselt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Schieß
kopfes kann man den Unteransprüchen entnehmen.
So ist bevorzugt gemäß Patentanspruch 2 die Abdeckleiste paral
lel zur Ebene der Schußplatte in eine Führungsnut der Schußplat
te einschiebbar und darin senkrecht zur Längsrichtung der Füh
rungsnut formschlüssig gehalten. Dies ist für die Manipulation
während des Umrüstens besonders vorteilhaft, da keine besonderen
Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Abdeckleiste an der
Schußplatte zu befestigen, und da die Abdeckleiste nicht herab
fallen kann.
Besondere Vorkehrungen, um ein Herausfallen eines Abdecksegments
aus der Abdeckleiste zu verhindern, brauchen nicht getroffen zu
werden, wenn gemäß Patentanspruch 4 die Abdecksegmente nach dem
Einsetzen der Abdeckleiste in die Schußplatte zwischen der Ab
deckleiste und der Schußplatte gehalten sind.
Wenn ein Schußkanal einfach dadurch gebildet ist, daß zwischen
zwei einzelnen Abdecksegmenten ein Abstand besteht, so ist die
Möglichkeit nicht völlig auszuschließen, daß die Abdecksegmente
während des Betriebs wandern und dadurch das Schußkanalbild in
unerwünschter Weise verändert wird. Im Prinzip kann man dieses
Problem dadurch lösen, daß man zwischen zwei Abdecksegmente ein
andersartiges, rahmenförmiges Segment einsetzt, das die zwei be
nachbarten Segmente auf Abstand hält und einen Schußkanal bil
det. Dadurch wird jedoch die Anzahl von verschiedenartigen Bau
teilen erhöht. Günstiger erscheint es deshalb, wenn gemäß Pa
tentanspruch 5 ein Abdecksegment nur an diskreten Positionen in
die Abdeckleiste einsetzbar ist und in Längsrichtung des längli
chen Durchbruchs der Abdeckleiste zwischen dieser und dem Ab
decksegment durch mindestens einen in einen Rücksprung eingrei
fenden Vorsprung ein Formschluß besteht. Dann ist zwar ein
Schußkanal mindestens so groß wie die Ausdehnung eines Abdeck
segments in Längsrichtung der Abdeckleiste und größere Schußka
näle können nur ein ganzzahliges Vielfaches dieser Mindestbreite
haben. Es hat sich jedoch gezeigt, daß mit in diskreten Schrit
ten vergrößerbaren Schußkanälen und mit der Lage der Schußkanäle
an bestimmten Stellen eine Anpassung an alle möglichen Einlaß
bilder der Kernkästen gelingt.
Auch durch die Weiterbildung gemäß Patentanspruch 6 wird das Um
rüsten eines Schießkopfes auf einen neuen Kernkasten erleich
tert. Gemäß Patentanspruch 6 sind die diskreten Positionen auf
der Abdeckleiste durchnumeriert. Soll nun ein Kern mit Hilfe ei
nes Kernkastens geformt werden, dessen Einlaßbild einen Schußka
nal z. B. an der Position drei und an der Position sieben erfor
dert, so ist der Kernkasten mit den Zahlen drei und sieben ver
sehen. Die Bedienperson der Kernschießmaschine weiß dann, daß
sich an der Position drei und an der Position sieben der Abdeck
leiste jeweils ein Schußkanal befinden soll und läßt beim Umrü
sten diese Positionen an der Abdeckleiste frei.
Wie schon erwähnt, sind der Plattendurchbruch an der Schußplatte
sowie die das Schußkanalbild bildenden Schußkanäle üblicherweise
so klein, daß der Kernsand nicht aus den Öffnungen herausrie
selt, auch wenn diese Öffnungen an der Unterseite nicht abge
deckt sind. Um ein Nachrutschen von Sand mit noch größerer Si
cherheit zu verhindern, sind gemäß den Patentansprüchen 8 und 9
die Schußplatte, die Abdeckleiste oder die Abdecksegmente an den
Öffnungen mit gegenüberliegenden Fasen oder Fasenabschnitten
versehen. Mit diesen Fasen wird für den Sand eine Art Gewölbeef
fekt erzeugt, der mit dazu beiträgt, daß kein Sand nachrutscht.
Es versteht sich, daß eine derartige Ausbildung auch ohne die
Merkmale aus den vorhergehenden Ansprüchen, also bei Schußplat
ten nach dem Stand der Technik vorteilhaft ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Schieß
kopfes sind in den Zeichnungen dargestellt. Anhand der Figuren
dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen senkrecht zur Längsrichtung der Abdeckleiste
verlaufenden Schnitt durch das erste Ausführungs
beispiel,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schußplatte des ersten Ausfüh
rungsbeispiels in Richtung des Pfeiles C aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die bloße Abdeckleiste der Fig.
1 und 2 ohne Abdecksegmente
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein einzelnes Abdecksegment aus den
Fig. 1 und 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein abgeändertes Abdecksegment, das
an gegenüberliegenden Seiten mit einer Fase versehen
ist,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI aus Fig. 5 und
Fig. 7 in einem Teilschnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel,
bei dem auch die Abdeckleiste mit gegenüberliegenden
Fasen versehen ist.
Bei allen gezeigten Ausführungen ist an einem Schußkessel 10 ein
Flansch 11 befestigt, an dem eine Schußplatte 12 gehalten ist.
Die Haltekraft kann dabei zwischen den einzelnen Schüssen durch
einen Unterdruck im Schußkessel erzeugt werden. Zusätzliche
Klammern, die nicht näher dargestellt sind, sichern die Schuß
platte 12 vor einem Herabfallen. Während eines Kernschusses
liegt die Schußplatte 12 auf einem Kernkasten 13 auf, so daß sie
auch ohne Unterdruck im Schußkessel am Flansch 11 verbleibt.
Die Schußplatte 12 besitzt ein in Richtung der Trennfuge zwi
schen den zwei Hälften eines Kernkastens verlaufendes Langloch
14 und ist an den beiden gegenüberliegenden langen Rändern des
Langloches jeweils mit einer 45° Fase 15 versehen, die dem Kern
kasten 13 abgewandt bzw. dem Flansch 11 zugewandt ist. Dies
heißt, daß das Langloch 14 an der am Flansch 11 anliegenden Flä
che der Schußplatte 12 breiter ist als in einem Abstand zu die
ser Fläche. Unterhalb des Langloches 14 erstreckt sich in der
Schußplatte 12 eine T-Nut 25, die an einer sich an der Bedien
seite einer Kernschießmaschine befindenden Seitenkante 17 der
Schußplatte 12 in ihrer Längsrichtung offen ist. Die Fasen 15
reichen unmittelbar bis zur T-Nut 25, so daß das Langloch 14 auf
seiner gesamten Tiefe immer schmäler wird.
In die T-Nut 25 der Schußplatte 12 ist eine Abdeckleiste 35 ein
geschoben, die mit einem Langloch 36 versehen ist, das sich un
terhalb des Langlochs 14 befindet und das einen T-förmigen Quer
schnitt aufweist, so daß in jeder Längsseitenwand des Langlochs
36 eine Stufe 37 vorhanden ist, die dem Boden der T-Nut 25 der
Schußplatte 12 zugewandt ist. Zwischen der Stufe 37 und dem Bo
den der T-Nut 25 ist das Langloch 36 wesentlich breiter als das
Langloch 14 am Boden der Nut 25, so daß der Stufe 37 Material
der Schußplatte 12 gegenüberliegt.
In das Langloch 36 der Abdeckleiste 35 sind eine Vielzahl von T-
förmigen Abdecksegmenten 38 aus einer Richtung senkrecht auf die
Stufen 37 eingesetzt. Die Abdecksegmente 38 füllen außerhalb
zweier sich einander gegenüberliegender Aussparungen in ihrem
auf den Stufen 37 aufliegenden Querbalken den Querschnitt des
Langlochs 36 vollkommen aus. In jede Aussparung 39 ragt ein
Stift 40 hinein, der in eine an der Stufe 37 in die Abdeckleiste
25 eingebrachte Sackbohrung eingesteckt ist. Mit Hilfe der Aus
sparungen 39 als Rücksprünge und der Stifte 40 als Vorsprünge
ist jedes Abdecksegment 38 in Längsrichtung des Langloches 36
formschlüssig an der Abdeckleiste 25 gehalten.
Aus Fig. 2 erkennt man, daß an zwei Stellen keine Abdeckseg
mente 38 in die Abdeckleiste 35 eingesetzt sind. An diesen Stel
len sind Schußkanäle 19 gebildet, um Kernsand aus dem Schießkopf
in den Kernkasten schießen zu können. Soll ein Kernkasten mit
einem anderen Einlaßbild verwendet werden, so wird die Abdeck
leiste aus der Schußplatte 12 herausgezogen. Nun kann man ohne
weiteres durch das Einsetzen und Entfernen von Abdecksegmenten
ein neues Schußkanalbild erzeugen, das dem neuen Einlaßbild am
Kernkasten entspricht. Dabei ist kein Verschieben der Abdeckseg
mente längs der Abdeckleiste 35 notwendig. Die Abdecksegmente
können vielmehr senkrecht zur Längsrichtung des Langloches 36
aus der Abdeckleiste 35 herausgedrückt oder in diese eingesetzt
werden.
Zum Herausziehen der Abdeckleiste 35 aus der Schußplatte 12 ist
die Abdeckleiste 35 mit einer Gewindebohrung 41 versehen, in die
eine Schraubenöse eingedreht werden kann, mit deren Hilfe sich
das Herausziehen der Abdeckleiste 35 aus der Schußplatte 12
leicht bewerkstelligen läßt.
Abdecksegmente der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Art kön
nen ebenfalls in der Abdeckleiste 35 nach Fig. 3 verwendet wer
den. Sie unterscheiden sich von den Abdecksegmenten, die in den
Fig. 1, 2 und 4 erkennbar sind, nur dadurch, daß sie an den
in Längsrichtung des Langloches 36 zeigenden Seitenflächen je
weils mit einer Fase 42 versehen sind, so daß sich an den Schuß
kanälen 19 zwei Fasen 42, die sich an den zwei beabstandeten Ab
decksegmenten 38 befinden, gegenüberliegen. Dadurch wird zwi
schen zwei Kernschüssen auch für den Sand im Schußkanal 19 eine
Art Gewölbeeffekt erzeugt. Auch die Fasen 15 an der Schußplatte
12 tragen zu einem Gewölbeeffekt bei.
Die Ausführung nach Fig. 7 unterscheidet sich von derjenigen
nach den Fig. 1 bis 4 nur durch die Querschnittsform des
Langloches 36 in der Abdeckleiste 35 und durch die Querschnitts
form der Abdecksegmente 38. Und zwar verengt sich das Langloch
36 von den Stufen 37 aus zur einem Kernkasten 13 zugewandten Au
ßenseite der Abdeckleiste 25, weil die beiden Längsseitenwände
als Fasen 43 ausgebildet sind, so daß auch mit Abdecksegmenten
38, die denjenigen aus den Fig. 1, 2 und 4 entsprechen, in
den Schußkanälen 19 für den Sand ein Gewölbeeffekt erzeugt wird.
Freilich können auch bei der Ausführung nach Fig. 7 Abdeckseg
mente gemäß den Fig. 5 und 6 verwendet werden, wobei dann je
doch deren Querschnitt an den Querschnitt des Langlochs 36 an
gepaßt ist. Die Schußkanäle 19 haben dann Trichterform.
Claims (10)
1. Schießkopf für eine Kernschießmaschine mit einer Schuß
platte (12), die einen durch ein einziges Langloch (14) oder
mehrere einzelne Löcher gebildeten länglichen Plattendurchbruch
aufweist, durch den hindurch über einen oder mehrere Einlässe
eines Kernkastens (13) Kernsand in Formhohlräume des Kernkastens
(13) einschießbar ist und der zur Bildung eines an das Einlaß
bild des Kernkastens (13) angepaßten Schußkanalbildes (19, 27)
an der Schußplatte (12) durch mehrere einzelne Abdecksegmente
teilweise abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Plattendurchbruchs (14) und in dessen Längsrichtung in die
Schußplatte (12) eine Abdeckleiste (35) mit einem länglichen
Leistendurchbruch (36) eingeschoben ist, daß der Leistendurch
bruch (36) durch in die Abdeckleiste (35) eingesetzte Abdeckseg
mente (38) teilweise abgedeckt ist und daß die Abdecksegmente
(38) in Richtung des Leistendurchbruchs (36) in die Abdeckleiste
(35) einsetzbar sind.
2. Schießkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckleiste (35) parallel zur Ebene der Schußplatte (12) in
eine Führungsnut (25) der Schußplatte (12) einschiebbar und dar
in senkrecht zur Längsrichtung der Führungsnut (25) formschlüs
sig gehalten ist.
3. Schießkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsnut eine T-Nut (25) ist.
4. Schießkopf nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abdecksegmente (38) nach dem Einsetzen der Ab
deckleiste (35) in die Schußplatte (12) zwischen der Abdecklei
ste (35) und der Schußplatte (12) gehalten sind.
5. Schießkopf nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Abdecksegment (38) an diskreten Positio
nen in die Abdeckleiste (35) einsetzbar ist und in Längsrichtung
des Leistendurchbruchs (36) zwischen der Abdeckleiste (35) und
dem Abdecksegment (38) durch mindestens einen in einen Rück
sprung (39) eingreifenden Vorsprung (40) ein Formschluß besteht.
6. Schießkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die diskreten Positionen auf der Abdeckleiste (35) durchnume
riert sind.
7. Schießkopf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung (40) durch einen in eine Bohrung der Ab
deckleiste (35) oder des Abdecksegments eingepreßten Stift (40)
gebildet ist.
8. Schießkopf nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schußplatte (12) an dem Langloch (14)
oder an den mehreren einzelnen Löchern, die den Plattendurch
bruch bilden, dem Kernkasten (13) abgewandt, mit gegenüberlie
genden Fasen (15) oder Fasenabschnitten versehen ist.
9. Schießkopf nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (35) oder die Abdecksegmen
te (38), dem Kernkasten (13) abgewandt, derart mit einer Fase
(42, 43) versehen sind, daß sich an den Durchgängen (19, 27) für
den Kernsand Fasen (42, 43) oder Fasenabschnitte gegenüberlie
gen.
10. Schießkopf nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Fasen (42, 43) bzw. Fasenabschnitte kern
kastenseitig an einer parallel zur Ebene der Schußplatte (12)
verlaufenden Fläche der Schußplatte (12), der Abdeckleiste (35)
oder der Abdecksegmente (38) enden.
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| DE4425844A1 DE4425844A1 (de) | 1996-01-25 |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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- 1994-07-21 DE DE19944425844 patent/DE4425844C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MANNESMANN REXROTH AG, 97816 LOHR, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |