DE4425485A1 - Multiplex-Übertragungsgerät - Google Patents

Multiplex-Übertragungsgerät

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Yasuhiko Kurata
Yuichi Akiyama
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Naldec Corp
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Multiplex-Übertragungsgerät, das eine Vielzahl von Kommunikationsknoten aufweist, die über einen Multiplex-Bus verbunden sind, und ein Operationsbefehlssignal von einem Kommunikationsknoten, der mit einem Eingangsschalter verbunden ist, zu einem anderen Kommunikationsknoten, der mit einem elek­ trischen Bauteil verbunden ist, über den Multiplexbus ausgibt.
Herkömmlich ist ein Multiplex-Übertragungssystem vorgeschlagen worden, wie es in der japanischen Patentveröffentlichung mit der Nr. 1-143535 offenbart ist. Bei diesem System ist eine Vielzahl von Kommunikationsknoten, die beispielsweise in einem Fahrzeug eingebaut sind, in einem Netzwerkmuster verbunden, das einen gemeinsamen Multiplex-Bus verwendet, und der Multiplex-Bus wird von einer Viel­ zahl elektrischer Bauteile geteilt, wodurch die Grundstruktur zum Verbinden der elektrischen Bauteile und der Eingangsschalter zum Be­ treiben dieser Elemente vereinfacht wird.
Das Multiplex-Übertragungssystem enthält Kommunikationsknoten, die in einem Ruhezustand eingestellt sind, d. h. einem nicht betriebsfähigen Zustand, wenn ein Zündschalter ausgeschaltet ist, und Kommunikation­ sknoten, die in einem betätigbaren Zustand bzw. einem Erregungs- bzw. Betriebszustand eingestellt sind, d. h. einem durch eine Batterie- Leistungsversorgung erregten Zustand, auch wenn der Zündschlüssel nicht EIN-geschaltet ist. Kommunikationsknoten zum Steuern elek­ trischer Bauteile, wie beispielsweise Turverriegelungsschalter, Scheinwerfer und ähnliches, die betriebsfähig sein müssen, wenn der Zündschalter in einem AUS-Zustand ist, werden durch elektrische Leis­ tung in dem betätigbaren Zustand gehalten, die von der Batterie-Lei­ stungsversorgung zugeführt wird, was Operationen dieser elektrischen Bauteile zuläßt.
Wenn die Kommunikationsknoten, die durch die Batterie-Leistungsver­ sorgung in dem betätigbaren Zustand einzustellen sind, immer in dem betätigbaren Zustand gehalten werden, fließt ein Dunkelstrom und verschwendet Batterie-Leistung. Aus diesem Grund sind diese Kommu­ nikationsknoten derart aufgebaut, daß sie in den Ruhezustand schalten, wenn die Türverriegelungen in dem AUS-Zustand des Zündschalters verriegelt werden, und daß sie in den Betriebszustand zurückschalten, wenn ein Fahrer später einen Türgriff berührt.
Bei dem herkömmlichen System mit dem obigen Aufbau schalten dann, wenn eine Person, die eine andere als der Fahrer ist, versehentlich einen Türgriff berührt, die Kommunikationsknoten, die durch die Bat­ terie-Leistungsversorgung in den betätigbaren Zustand versetzt werden, von dem Ruhezustand zu dem Betriebszustand bzw. den betätig­ baren Zustand, wodurch Batterie-Leistung verschwendet wird. Wenn ein Zeitintervall von da an, wenn der Fahrer den Türgriff berührt und die Kommunikationsknoten zu dem Betriebszustand schalten, bis dann, wenn erforderliche Eingangsschalter tatsächlich in Betrieb versetzt werden, lang ist, wird ein Dunkelstrom, der während dieses Intervalls fließt, verschwendet. Gegensätzlich dazu wird dann, wenn das oben angegebene Zeitintervall kurz ist, ein Operationsbefehlssignal eines elektrischen Bauteils ausgegeben, bevor die Kommunikationsknoten in den betätigbaren Zustand schalten, und dieses elektrische Bauteil kann oft nicht richtig in Betrieb versetzt werden.
Aus diesem Grund wird gewünscht, daß dann, wenn ein Fahrer eine Schaltoperation zum Betreiben eines elektrischen Bauteils durchführt, der entsprechende Kommunikationsknoten in Antwort auf diese Schalt­ operation in den Betriebszustand geschaltet, und das elektrische Bau­ teil, das dem betätigten Schalter entspricht, kann schnell in Betrieb versetzt werden.
Die vorliegende Erfindung ist angesichts der obigen Situation gemacht worden, und ihre Aufgabe besteht darin, ein Multiplex-Übertragungs­ gerät zu schaffen, daß jeden Kommunikationsknoten richtig in einen Betriebszustand schalten kann und den Dunkelstrom effektiv reduzieren kann.
Zum Lösen der obigen Aufgabe ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Multiplex-Übertragungsgerät geschaffen, das eine Vielzahl von Kommu­ nikationsknoten umfaßt, die miteinander über einen Multiplex-Übertra­ gungspfad verbunden sind, und eine Vielzahl elektrischer Bauteile, die durch die Vielzahl von Kommunikationsknoten zu steuern sind, wobei jeder der Vielzahl von Kommunikationsknoten in entweder einen betriebsfähigen Zustand, einen nicht betriebsfähigen Zustand und einen betätigbaren Zustand versetzt wird, eine Einrichtung umfaßt zum Erfassen, ob die Kommunikationsknoten in dem nicht betriebsfähigen Zustand sind, eine Einrichtung zum Diskriminieren eines Vorhanden­ seins/Nichtvorhandenseins eines Operationsbefehls zu dem elektrischen Bauteil, eine Einrichtung dafür, daß dann, wenn die Kommunikations­ knoten in dem nicht betriebsfähigen Zustand eingestellt sind und der Operationsbefehls erfaßt wird, ein erstes Signal zum Einstellen der Kommunikationsknoten in dem betätigbaren Zustand erzeugt wird, um von dem Operationsbefehl verzögert zu werden, eine Einrichtung zum Über­ wachen eines Ablaufs einer vorbestimmten Zeitperiode von einer Erzeugungszeit des ersten Signals an, und eine Einrichtung zum Er­ zeugen eines zweiten Signals zum Betätigen des elektrischen Bauteils, nachdem der Ablauf der vorbestimmten Zeitperiode erfaßt ist und die Kommunikationsknoten in den betätigbaren versetzt sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeich­ nungen klar, wobei gleiche Bezugszeichen in allen Figuren gleiche oder ähnliche Teile bezeichnen. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm, das den Aufbau des gesamten Multi­ plex-Übertragungsgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das den inneren Aufbau eines Kommunika­ tionsknotens zeigt;
Fig. 3 ein Flußdiagramm, das eine Steueroperation des Kommunika­ tionsknotens zeigt; und
Fig. 4 ein Zeitdiagramm, das die Steueroperation des Kommunika­ tionsknotens zeigt.
Fig. 1 zeigt den Aufbau des gesamten Multiplex-Übertragungsgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Multiplex-Kommunikationsgerät umfaßt einen ersten bis vierten Kommunikationsknoten 1 bis 4, die beispielsweise in einem Fahrzeug vorgesehen sind, und Multiplex-Busse 5 als verdrillte Kabelpaare, die benachbarte der Kommunikationsknoten 1 bis 4 verbinden. Die Kommunikationsknoten 1 bis 4 sind jeweils mit Eingangsschaltern 6 bis 9 und elektrischen Bauteilen 10 bis 13 ver­ bunden. Beispielsweise ist der Eingangsschalter 6 zum Betätigen von Scheinwerfern mit dem ersten Kommunikationsknoten 1 verbunden, der nahe einem Bedienungspult angeordnet ist, und ein elektrisches Bau­ teil 11, das die Scheinwerfer umfaßt, die auf ein Betätigen der Ein­ gangsschalter 6 hin eingeschaltet werden, ist mit dem zweiten Knoten 2 verbunden, der nahe dem vorderen Teil einer Fahrzeugkarosserie an­ geordnet ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind ein einzelner Eingangsschalter und ein einzelnes elektrisches Bauteil mit jedem der Kommunikations­ knoten 1 bis 4 verbunden. Jedoch kann eine Vielzahl von Eingangs­ schaltern und elektrischen Bauteilen mit jedem der Kommunikation­ sknoten 1 bis 4 verbunden sein, oder ein Verbindungsabschnitt entweder des Eingangsschalters oder des elektrischen Bauteils kann weggelassen sein.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt der erste Kommunikationsknoten 1 einen Mikrocomputer 14, ein Multiplex-Modul 15, das mit dem Mikrocom­ puter 14 verbunden ist, zum Eingaben/Ausgeben eines Steuersignals, das aus Multiplex-Signalen besteht, einen Erreger-Schaltkreis 16 zum Schalten des Multiplex-Moduls 15 von einem Ruhezustand in einen Be­ triebszustand, eine Eingangs-Schnittstelle 17 zum Verbinden des Ein­ gangsschalters 6 und des Mikrocomputers 14, eine Ausgangs-Schnittstelle 18 zum Verbinden des elektrischen Bauteils 10 und des Mikrocomputers 14, und einen Leistungsversorgungs-Schaltkreis 20, der in Antwort auf ein Betätigen eines Zündschalters 19 gestartet wird.
Der Mikrocomputer 14 des ersten Kommunikationsknotens 1 umfaßt eine Signal-Ausgabeeinrichtung 21 zum Ausgeben eines Signals zum Inbe­ triebversetzen bzw. eines Erregungssignals zum Schalten der Kommu­ nikationsknoten 1 bis 4 von dem Ruhezustand zu dem Erregungszustand in Antwort auf ein Eingangssignal von dem Eingangsschalter 6, und eines Operationsbefehlssignals zum Einschalten des elektrischen Bau­ teils 11, das die Scheinwerfer umfaßt, die mit dem zweiten Kommunika­ tionsknoten 2 verbunden sind. Das Ausgabe-Intervall zwischen dem Erregungssignal und dem Operationsbefehlssignal, die von der Sig­ nal-Ausgabeeinrichtung 21 ausgegeben werden, wird derart eingestellt, daß es etwas länger als eine Zeit ist, die zum Schalten jedes der Kommunikationsknoten 1 bis 4 von dem Ruhezustand in den Erregungszu­ stand erforderlich ist, d. h. eine Erregungs-Anstiegszeit.
Der Mikrocomputer 14 umfaßt auch eine Freigabeeinrichtung 22 zum Schalten des ersten Kommunikationsknotens 1 in dem Erregungszustand zu dem Ruhezustand, und eine Starter-Einrichtung 23 zum Schalten des Kommunikationsknotens 1 in dem Ruhezustand in den Betriebszustand bzw. Erregungszustand. Wenn bestätigt wird, daß jeder der Kommunika­ tionsknoten 1 bis 4 die normale Operation beendet und in den Ruhezu­ stand geschaltet werden kann, versetzt die Freigabeeinrichtung 22 den Mikrocomputer 14 in einen Niedrigstrom-Modus und hält eine Zufuhr eines Stroms zu dem Multiplex-Modul 15 an, wie es später beschrieben ist.
Die Starter-Einrichtung 23 schaltet den Mikrocomputer 14 und das Multiplex-Modul 15 des ersten Kommunikationsknotens 1 in dem Ruhezus­ tand in den Betriebszustand in Antwort auf ein Erregungssignal, das von einem anderen Knoten eingegeben wird, der über den Multiplex-Bus 5 und das Multiplex-Modul 15 mit einem Eingangsschalter verbunden ist, der dem elektrischen Bauteil 10 des ersten Kommunikationsknotens 1 entspricht.
Das Multiplex-Modul 15 ist mit den benachbarten zweiten und vierten Kommunikationsknoten 2 und 4 über die Multiplex-Busse 5 verbunden, und ist mit dem dritten Kommunikationsknoten 3 über diese zweiten und vierten Kommunikationsknoten 2 und 4 verbunden. Das Multiplex-Modul 15 gibt auch ein Erregungssignal von jedem dieser Kommunikations­ knoten 2 bis 4 zu der Starter-Einrichtung 22 des Mikrocomputers 14 und gibt das Erregungssignal und das Operationsbefehlssignal, die von der Signal-Ausgabeeinrichtung 21 ausgegeben werden, zu den anderen Kommunikationsknoten 2 bis 4 aus.
Der Erregungsschaltkreis 16 hat einen Transistor 25, der mit der Freigabeeinrichtung 22 und der Starter-Einrichtung 23 des Mikrocom­ puters 14 über einen Widerstand verbunden ist. Wenn bestätigt wird, daß die normale Operation jedes der Kommunikationsknoten 1 bis 4 beendet ist, erhöht der Erregungsschaltkreis 16 die Spannung, die über die Freigabeeinrichtung 22 an die Basis des Transistors 25 angelegt ist, wodurch der Transistor 25 ausgeschaltet wird. Als Er­ gebnis wird die Zufuhr eines Stroms zu dem Multiplex-Modul 15 ange­ halten, und das Multiplex-Modul 15 wird in den Ruhezustand geschaltet.
Wenn ein Erregungssignal zu der Starter-Einrichtung 23 des Mikrocom­ puters 14 eingegeben wird, verringert sich die an die Basis des Tran­ sistors 25 des Erregungsschaltkreises anzulegende Spannung, wodurch der Transistor 25 eingeschaltet wird. Als Ergebnis wird Strom zu dem Multiplex-Modul 15 geführt, und das Multiplex-Modul 15 wird in den Betriebs- bzw. Erregungszustand geschaltet.
Wenn der Zündschlüssel-Schalter 19 betätigt wird, gibt der Leistungs­ versorgungs-Schaltkreis 20 ein Befehlssignal zum zwangsweisen Ver­ setzen des Mikrocomputers 14 und des Multiplex-Moduls 15 in den Betriebszustand aus. Da parallel zu dem Zündschlüssel-Schalter 19 eine Sicherung 26 an den Leistungsversorgungs-Schaltkreis 22 ange­ schlossen ist, versetzt der beistungsversorgungs-Schaltkreis 20 die Sicherung 26 in einen AUS-Zustand, bis begonnen wird, ein Fahrzeug zu benutzen, nachdem das Fahrzeug hergestellt ist, wodurch verhindert wird, daß der erste Kommunikationsknoten 1 unnötigerweise in den Be­ triebszustand versetzt wird und Batterieleistung verschwendet wird.
Die zweiten bis vierten Kommunikationsknoten 2 bis 4 haben im wesent­ lichen denselben Aufbau wie der erste Kommunikationsknoten 1, außer den Typen von Eingangsschaltern und elektrischen Bauteilen, die daran anzuschließen sind.
Die Steueroperation des ersten Kommunikationsknotens 1 mit dem obigen Aufbau wird nachfolgend unter Bezugnahme auf das in Fig. 4 gezeigte Flußdiagramm beschrieben. Wenn die Steueroperation begonnen wird, wird im Schritt S1 geprüft, ob der erste Kommunikationsknoten 1 ge­ genwärtig in den Ruhezustand versetzt ist. Wenn die Antwort im Schritt S1 JA ist, wird im Schritt S2 geprüft, ob der Eingangs­ schalter 6 zum Betätigen der Scheinwerfer eingeschaltet ist.
Wenn die Antwort im Schritt S2 JA ist, werden ein Erregungssignal A zum Schalten der Kommunikationsknoten 1 bis 4 von dem Ruhezustand in den Erregungs-Zustand und ein Operationsbefehlssignal B zum Ein­ schalten des elektrischen Bauteils (z. B. Scheinwerfer) 11 des zweiten Kommunikationsknotens 2 in einem vorbestimmten Intervall über die Multiplex-Busse 5 im Schritt S3 übertragen. Genauer ausgedrückt wird das Operationsbefehlssignal B nach einem Ablauf einer Zeit ausge­ geben, die etwas länger als die Erregungs-Anstiegszeit jedes der Kommunikationsknoten 1 bis 4 von da an ist, ab wann das Erregungssig­ nal A ausgegeben ist.
Im Schritt S4 wird eine normale Operation zum Steuern des Betriebs­ zustands des elektrischen Bauteils 10 ausgeführt, das mit dem ersten Kommunikationsknoten 1 verbunden ist, und zwar gemäß Operationsbe­ fehlssignalen, die von den anderen Kommunikationsknoten 2 bis 4 ausgegeben werden. Danach wird im Schritt S5 eine Ruhe-Diskriminie­ rungsverarbeitung ausgeführt zum Diskriminieren, ob die normale Ope­ ration endet, und zum Schalten der Kommunikationsknoten 1 bis 4 in den Ruhezustand, wenn es nötig ist. Danach springt der Ablauf zurück.
Andererseits wird dann, wenn die Antwort im Schritt S2 NEIN ist, d. h., wenn bestätigt wird, daß der Eingangsschalter 6 AUS-geschaltet ist, im Schritt S6 geprüft, ob von den anderen Kommunikationsknoten 2 bis 4 ein Erregungssignal C zum Schalten der Kommunikationsknoten 1 bis 4 von dem Ruhezustand in den Erregungs-Zustand ausgegeben ist. Wenn die Antwort im Schritt S6 JA ist, wird im Schritt S7 eine Opera­ tion zum Versetzen des Mikrocomputers 14 und des Multiplex-Moduls 15 in den Erregungs-Zustand ausgeführt, und danach geht der Ablauf zum Schritt S4 weiter.
Wenn die Antwort im Schritt 51 NEIN ist, d. h., wenn bestätigt wird, daß der erste Kommunikationsknoten 1 gegenwärtig in den Erre­ gungs-Zustand versetzt ist, wird im Schritt S8 geprüft, ob der Ein­ gangsschalter 6 zum Betätigen der Scheinwerfer eingeschaltet ist. Wenn die Antwort im Schritt S8 JA ist, wird im Schritt S9 das Operationsbefehlssignal B zum Einschalten des elektrischen Bauteils (z. B. Scheinwerfer) 11 des zweiten Kommunikationsknotens 2 über den Multiplex-Bus 5 ausgegeben, und danach geht der Ablauf zum Schritt S4 weiter.
Wie es oben beschrieben ist, werden dann, wenn einer der Eingangs­ schalter 6 bis 9 betätigt wird, wenn die Kommunikationsknoten 1 bis 4 in den Ruhezustand versetzt sind, ein Erregungssignal A und das Ope­ rationsbefehlssignal B in dem vorbestimmten Intervall ausgegeben. Aus diesem Grund können die elektrischen Bauteile in Antwort auf die Operationen der Eingangsschalter 6 bis 9 richtig und schnell betätigt werden.
Genauer ausgedrückt gibt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, bei einer Zeit T2 nach einem Ablauf einer vorbestimmten Zeitperiode von einer Zeit T1 an, zu der der Eingangsschalter 6 des ersten Kommunikations­ knotens 1 eingeschaltet ist, der erste Kommunikationsknoten 1 das Erregungssignal A zu den anderen Kommunikationsknoten 2 bis 4 aus. Aus diesem Grund beginnt auf einen Empfang des Erregungssignals A hin der zweite Kommunikationsknoten 2 eine Operation zum Schalten zu dem Erregungs-Zustand, und zu einer Zeit T3 nach einem Ablauf einer Erre­ gungs-Anstiegszeit ta von der Zeit T2 an, wird der zweite Kommunika­ tionsknoten 2 in den Erregungs-Zustand versetzt.
Zu einer Zeit T4 nach einem Ablauf einer Einstellzeit tb, die länger als die Erregungs-Anstiegszeit ta von der Ausgabezeit T2 des Erre­ gungssignals A an ist, wird das Operationsbefehlssignal B zum Betätigen des elektrischen Bauteils 11, das dem Eingangsschalter 6 entspricht, ausgegeben. Aus diesem Grund ist bei der Ausgabezeit T4 des Operationsbefehlssignals B der zweite Kommunikationsknoten 2 schon in den Erregungs-Zustand versetzt worden. Daher kann der Kommunikationsknoten 2 bei einer Zeit T5 nach einem Ablauf einer vor­ bestimmten Zeitperiode seit Empfang des Operationsbefehlssignals B das elektrische Bauteil 11 zuverlässig betätigen.
Zusätzlich kann, da die Einstellzeit tb des Ausgangsintervalls zwischen dem Erregungssignal A und dem Operationsbefehlssignal B nur etwas länger als die Erregungssignal-Anstiegszeit ta ist, verhindert werden, daß ein unnötiger Dunkelstrom für eine lange Zeitperiode fließt, und das elektrische Bauteil 11 kann schnell betätigt werden, wenn es nötig ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden dann, wenn einer der Kommunika­ tionsknoten 1 bis 4 betätigt wird, alle Kommunikationsknoten 1 bis 4 von dem Ruhezustand zu dem Erregungs-Zustand geschaltet. Alternativ dazu kann nur ein Kommunikationsknoten, der mit einem elektrischen Bauteil verbunden ist, das dem betätigten Eingangsschalter ents­ pricht, in den Erregungs-Zustand geschaltet werden. Auch kann das Normaloperationsbefehls-Signal B als das Erregungssignal A verwendet werdend das von der Signal-Ausgabeeinrichtung 21 ausgegeben ist, und das Signal B kann aufeinanderfolgend zweimal in einem vorbestimmten Intervall ausgegeben werden.
Wie es oben beschrieben ist kann der Kommunikationsknoten, da das Erregungssignal zum Schalten eines Kommunikationsknotens in dem Ruhe­ zustand zu dem Erregungs-Zustand in Antwort auf eine Operation eines Eingangsschalters und ein Operationsbefehlssignal zum Betätigen eines elektrischen Bauteils in einem Zeitintervall, das länger als die Erregungs-Anstiegszeit dem Kommunikationsknotens ist, ausgegeben werden, zuverlässig in den Erregungs-Zustand geschaltet werden, und zwar in Antwort auf das Erregungssignal, und danach wird das Opera­ tionsbefehlssignal zum zuverlässigen Betätigen des elektrischen Bau­ teils entsprechend dem Eingangsschalter ausgegeben.
Da das Ausgabeintervall zwischen dem Erregungssignal und dem Opera­ tionsbefehlssignal derart eingestellt ist, daß es länger als die Erregungs-Anstiegszeit ist, kann verhindert werden, daß der Kommu­ nikationsknoten für eine lange Zeitperiode in dem Erregungs-Zustand gehalten wird. Daher kann das elektrische Bauteil schnell betätigt werden, wenn es nötig ist, während effektiv ein unnötiger Dunkelstrom davon abgehalten wird, über eine lange Zeitperiode zu fließen.
Wie es offensichtlich ist, können unterschiedliche Ausführungsbei­ spiele der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden, ohne von dem Geist und dem Schutzumfang davon abzuweichen, und es soll verstanden werden, daß die Erfindung nicht auf die spezifischen Ausführungsbei­ spiele davon beschränkt ist, außer wie es in den angehängten Ansprüchen definiert ist.

Claims (4)

1. Multiplex-Übertragungsgerät, das eine Vielzahl von Kommunikati­ onsknoten umfaßt, die miteinander über einen Multiplex- Übertragungspfad verbunden sind, und eine Vielzahl von elektri­ schen Bauteilen, die durch die Vielzahl von Kounikationskno­ ten zu steuern sind, wobei jeder der Vielzahl von Kommunikati­ onsknoten entweder in einen betriebsfähigen Zustand, einen nicht betriebsfähigen Zustand oder einen betätigbaren Zustand versetzt wird, wobei das Gerät folgendes umfaßt:
eine Einrichtung zum Erfassen, ob die Kommunikationsknoten in dem nicht betriebsfähigen Zustand sind;
eine Einrichtung zum Diskriminieren eines Vorhandenseins/Nicht­ vorhandenseins eines Operationsbefehls zu den elektrischen Bauteilen;
eine Einrichtung dafür, daß dann, wenn die Kommunikationsknoten in den nicht betriebsfähigen Zustand versetzt sind und der Operationsbefehl erfaßt ist, ein erstes Signal zum Versetzen der Kommunikationsknoten in den betätigbaren Zustand erzeugt wird, um von dem Operationsbefehl verzögert zu werden; eine Einrichtung zum Überwachen eines Ablaufs einer vorbe­ stimmten Zeitperiode, die zu einer Erzeugungszeit des ersten Signals begonnen wird; und
eine Einrichtung zum Erzeugen eines zweiten Signals zum Betäti­ gen der elektrischen Bauteile, nachdem der Ablauf der vorbe­ stimmten Zeitperiode erfaßt ist und die Kommunikationsknoten in den betätigbaren Zustand versetzt sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Signal von einem einzigen Kommunikationsknoten ausgegeben werden.
3. Gerät nach Anspruch 1, wobei das erste Signale ein Signal zum Einstellen des Kommunikationsknotens ist, der zu einer Steue­ rung der elektrischen Bauteile von dem nicht betriebsfähigen Zustand zu dem betätigbaren Zustand gehört.
4. Gerät nach Anspruch 1, wobei ein Signal zum Betätigen der elek­ trischen Bauteile als das erste Signal verwendet wird, und das Signal und das zweite Signal in dem vorbestimmten Zeitintervall ausgegeben werden.
DE4425485A 1993-07-19 1994-07-19 Multiplex-Übertragungsgerät Withdrawn DE4425485A1 (de)

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