DE4424337C2 - Verfahren zum Stellen der Zeiger einer elektrischen Uhr und entsprechende Uhr - Google Patents
Verfahren zum Stellen der Zeiger einer elektrischen Uhr und entsprechende UhrInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stellen der Zeiger einer elektrischen
Uhr mit Analoganzeige nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine elektrische
Uhr mit Analoganzeige nach dem Oberbegriff des Anspruchs 2 (EP 0560321 A2).
Aus der DE 40 08 898 A1 ist es bekannt, die Stellung der Zeiger einer Uhr mit
Analoganzeige in einem nichtflüchtigen Speicher zu speichern. Bei einer Entnahme der
Batterieanordnung bleiben die Zeiger der Uhr stehen. Die Stellung der Zeiger der Uhr
bleibt in dem nichtflüchtigen Speicher gespeichert. Nach dem Wiedereinsetzen der
Batterieanordnung wird der Empfang eines Funkzeitsignales abgewartet. Nach dem
vollständigen Empfang eines Funkzeitsignales wird die Differenz der Stellung der Zeiger
zu der aktuellen Uhrzeit aus dem gespeicherten Wert der Zeigerstellung und der
empfangenen Uhrzeit ermittelt. Die Zeiger werden dann entsprechend dieser Differenz
schneller bewegt, bis die Stellung der Zeiger der Uhr der aktuellen Uhrzeit entspricht.
Aus einem der in der EP 0 560 321 A2 beschriebenen Ausführungsbeispiele ist es
bekannt, eine Energiespeichereinheit vorzusehen, die von der Batterieanordnung geladen
wird, solange diese vollständig eingesetzt ist. Bei einer Entnahme der Batterieanordnung
wird von der Energiespeichereinheit ein Schaltkreis (LSI 1602, Fig. 16) mit Energie versorgt, der
dafür sorgt, daß die Zeiger
in eine Referenzposition gefahren werden. Wie die Zeiger nach dem
Wiedereinsetzen der Batterieanordnung wieder auf
die aktuelle Uhrzeit gebracht werden, ist der EP 0 560 321 A2 nicht zu entnehmen.
Aus der DE 33 46 388 A1 ist es außerdem bekannt, eine Digitaluhr mit von außen
zugänglichen Anschlußbuchsen zu versehen. An diese Anschlußbuchsen kann dann eine
externe Spannungsquelle angeschlossen werden. Nach dem Anschluß dieser externen
Spannungsquelle können die Batterien der Uhr ausgewechselt werden, ohne daß dabei
Datenverluste auftreten bzw. die Funktion der Uhr unterbrochen wird.
Aus der DE 31 15 682 A1 ist weiterhin eine Vorgehensweise bekannt, bei der einzelne
Funktionen einer Uhr, wie z. B. die Beleuchtung oder die Weckeinrichtung, gesperrt
werden, wenn der Ladungszustand der Batterie einen unteren Grenzwert erreicht. Erst
wenn der Ladungszustand der Batterie wieder oberhalb dieses unteren Grenzwertes
liegt, wird die Zuschaltung derartiger Verbraucher wieder freigegeben.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Einstellung der Zeiger einer Uhr mit
Analoganzeige möglichst einfach auszugestalten, wenn ein Wechsel der Batterien der
Uhr erfolgt ist. Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merk
malen des Verfahrens nach Anspruch 1 sowie den Merkmalen der
elektrischen Uhr gemäß Anspruch 2 gelöst.
Vorteilhaft wirkt sich bei dem Verfahren nach Anspruch 1 sowie der Uhr nach Anspruch
2 aus, daß der Benutzer nach dem Wiedereinlegen der Batterieanordnung nicht die
genaue Uhrzeit kennen muß, um die Zeiger der Uhr dann auf diese Uhrzeit einzustellen.
Da der Wechselvorgang der Batterien üblicherweise nur relativ kurz andauert, erweist
sich das Verfahren nach Anspruch 1 oder die Uhr gemäß Anspruch 2 dahingehend als
vorteilhaft, daß von den Zeigern relativ schnell wieder die aktuelle Uhrzeit angezeigt
wird. Die zeithaltende Einrichtung benötigt dabei nur einen relativ geringen Strombedarf.
Der größere Strombedarf, der durch die Anzeige dieser Zeit durch die Analoganzeige und
deren Bewegung benötigt wird, entfällt hierbei, solange die Batterieanordnung nicht
vollständig eingelegt ist.
Bei der Ausbildung der Uhr nach Anspruch 3
zeigt sich vorteilhaft, daß die Einstellung der Uhr beim Wechsel der Batterien verlängert
möglich ist, wenn die Restlebensdauer der Batterien durch die entsprechende
Ausbildung des Verfahrens bzw. Ausgestaltung der Uhr verlängert wird. Vergißt der
Benutzer der Uhr, beispielsweise wenn er in Urlaub fährt, einen Wecker abzuschalten, so
ertönt das Wecksignal täglich zu derselben Uhrzeit, so lange bis die Selbstabschaltung
des Wecksignals erfolgt. Während einer längeren Urlaubsreise kann es dann vorkommen,
daß durch diese starke Strombelastung der Batterien des Weckers diese Batterien sich
entladen und daß der Wecker dann stehenbleibt und auch nicht mehr die aktuelle Uhrzeit
enthält. Da die in der Energiespeichereinheit gespeicherte Energie begrenzt ist, kann es
dann vorkommen, daß nach einer bestimmten Zeit die Datenspeichereinheit nicht
mehr genug Strom erhält, um die gespeicherten Daten der Zeigerstellung der Zeiger der
Analoganzeige weiterhin zu speichern. In diesem Falle müßte dann eine vollständige
Neueinstellung der Zeiger der Analoganzeige vorgenommen werden.
Bei der Ausgestaltung der Uhr nach Anspruch 4
kann der Bedienungskomfort der Uhr für den Benutzer verbessert werden, indem
unwichtigere Funktionen, wie z. B. die Anzeigenbeleuchtung, bei einem höheren
Ladungszustand der Batterieanordnung gesperrt werden, als wichtige Funktionen, wie
z. B. die Weckfunktion eines Weckers.
Bei der Ausgestaltung der Uhr nach Anspruch 5
wird die Antriebseinrichtung der Zeiger der Uhr bereits gesperrt, bevor die restliche
Leistungsabgabe der Batterieanordnung nicht mehr ausreicht, um die Zeiger zu
bewegen. Durch dieses frühzeitige Sperren der Antriebseinrichtung ist in diesem
Moment beim Stehenbleiben der Zeiger der Uhr eine größere Restkapazität in der
Batterieanordnung vorhanden, als wenn diese Abschaltung erst dann erfolgt, wenn die
Zeiger der Uhr aufgrund deren Trägheit nicht mehr bewegt werden können. Die
zeithaltende Einrichtung sowie die Datenspeichereinheit können dann noch über einen
längeren Zeitraum von der Batterieanordnung versorgt werden, bevor auf die in der
Energiespeichereinheit gespeicherte Energie zurückgegriffen werden muß.
Bei der Ausgestaltung der Uhr nach Anspruch
6 wird dem Benutzer angezeigt, wann ein Batteriewechsel vonnöten ist. Dadurch kann
in besonders einfacher Weise sichergestellt werden, daß der Batteriewechsel so
rechtzeitig erfolgt, daß in der Energiespeichereinheit genug Energie vorhanden ist, um
die Datenspeichereinheit sowie gegebenenfalls die zeithaltende Einrichtung während der
Dauer der Entnahme der Batterieanordnung mit Energie zu versorgen.
Vorteilhaft wirkt sich also bei der Erfindung aus, daß ein Einstellen der Zeiger auf eine
bestimmte Referenzzeit bei einer Funkuhr nur bei erstmaliger Inbetriebnahme, d. h. bei
erstmaligem Einlegen einer Batterieanordnung vorgenommen werden muß. Bei künftigen
Einstellvorgängen nach Entnahme der Batterieanordnung kann, von der letzten
Zeigerstellung ausgehend, die aktuelle Uhrzeit wiederum angefahren werden. Dies ist
besonders dann vorteilhaft, wenn zur Erfassung der Referenzeinstellung der Zeiger auf
ein vollautomatisches System, d. h. ein Erfassen der Zeigerstellung mittels
Lichtschranke, verzichtet werden soll. Um dem Benutzer nun nicht bei jedem
Batteriewechsel ein manuelles Einstellen der Zeiger zuzumuten, wird gemäß der
vorliegenden Erfindung bei einem Wechsel der Batterieanordnung verfahren. Dies ist
auch dann noch vorteilhaft, wenn das manuelle Einstellen der Zeiger stark vereinfacht
wird, wie z. B. in einer Ausführungsform, bei der sich der Sekundenzeiger selbsttätig in
Bewegung setzt, wenn die Batterieanordnung vollständig eingesetzt ist und mittels einer
Stopptaste angehalten wird, wenn er die 12.00-Uhr-Stellung erreicht. Nachdem der
Sekundenzeiger die 12.00-Uhr-Stellung erreicht hat, werden dann mittels einer
mechanischen Einstelleinrichtung, vorzugsweise einem Rändelrad, der Minuten sowie
der Stundenzeiger auf die entsprechende Referenzzeit eingestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung näher dargestellt und wird im
folgenden beschrieben.
Eine Batterieanordnung 101, die entsprechend der Darstellung der Figur entnehmbar ist,
besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Zellen, die sowohl eine Batterie als
auch ein Akku sein können. Diese Batterieanordnung 101 speist über eine Diode 128
eine Energiespeichereinheit 102. Die Diode 128 verhindert dabei, daß bei zunehmender
Entladung der Batterieanordnung 101 von der Energiespeichereinheit 102 Energie zurück
in die Batterieanordnung 101 fließt. Eine Ansteuer- und Auswerteeinheit 105 wird dabei
ein Signal 129 zugeführt, das die Spannung der Batterieanordnung 101 repräsentiert.
Die Entnahme wenigstens eines Teiles
der Batterieanordnung 101 bzw. ein vollständiges Wiedereinsetzen
der Batterieanordnung 101 kann dann von der Ansteuer- und Aus
werteeinheit 105 durch einen entsprechenden Spannungssprung er
kannt werden. Auch zur Erkennung des Spannungssprunges wird die
Diode 128 benötigt. Wäre diese Diode nicht da, wäre aufgrund der
glättenden Wirkung der Energiespeichereinheit 102 kein Spannungs
sprung zu erkennen. Alternativ ist es aber auch möglich, die Ent
nahme und das Wiedereinsetzen der Batterieanordnung 101 daraus
abzuleiten, daß durch die Batterieanordnung 101 bei Entnahme und
Wiedereinsetzen der Batterieanordnung 101 jeweils die Schalt
stellung eines elektrischen Schalters geändert wird. Die Entnahme
der Batterieanordnung kann dann durch Auswerten der Signale des
elektrischen Schalters erfolgen. Die Batterieanordnung 101 bzw.
die Energiespeichereinheit 102 speist dabei eine Datenspeicher
einheit 103. Weiterhin sind mit der Batterieanordnung 101 sowie
der Energiespeichereinheit 102 eine zeithaltende Einrichtung 104,
ein Empfänger 120, die Ansteuer- und Auswerteeinheit 105 sowie
eine Antriebseinrichtung 110 verbunden. Diese Antriebseinrichtung
110 bewegt dabei die Zeiger 111 der Uhr. Weiterhin sind mit der
Batterieanordnung 101 bzw. der Energiespeichereinheit 102 eine
Beleuchtung der Ziffernanzeige 113 sowie ein Signalgeber 115 zur
Ausgabe eines Wecksignals sowie eine Anzeigeeinrichtung 116 ver
bunden. Zur Bestimmung und Anzeige der Uhrzeit weist die zeit
haltende Einrichtung 104 eine Quarzeinheit auf, aufgrund deren
Schwingungen die momentane Uhrzeit ermittelt wird. Gleichzeitig
weist die Uhr einen Empfänger 120 auf, der Zeitsignale von einem
Sender empfängt. Diese Zeitsignale werden von dem Empfänger 120
ausgewertet und daraus entsprechend eine Uhrzeit ermittelt. Über
die Signalleitung 121 wird mittels dieser ermittelten Uhrzeit die
zeithaltende Einrichtung 104 auf diese ermittelte Uhrzeit ge
setzt. Von dieser ermittelten Uhrzeit ausgehend wird von der
zeithaltenden Einrichtung 104 sodann mit der Quarzeinheit fort
laufend die aktuelle Uhrzeit ermittelt. Diese aktuelle Uhrzeit
wird der Ansteuer- und Auswerteeinheit 105 über die Signalleitung
107 zugeführt. Die Zeiger 111 werden dabei von der Antriebsein
richtung 110 angetrieben, die in dem gezeigten Ausführungsbei
spiel ein Schrittmotor ist. Dieser Schrittmotor wird dadurch in
Bewegung gesetzt, daß ein Magnetfeld umgepolt wird. Um mittels
dieses Schrittmotors eine Bewegung um einen Schritt auszuführen,
ist es notwendig, das Magnetfeld umzupolen. In der Daten
speichereinheit 103 wird die aktuelle Zeigerposition gespeichert
sowie die Polrichtung der Antriebseinheit 110. Diese Daten
werden der Datenspeichereinheit 103 von der Ansteuer- und Aus
werteeinheit 105 über die Signalleitung 129 zugeführt. Ebenso
sind in der Datenspeichereinheit weitere Daten gespeichert, wie
z. B. die Weckzeit oder andere Daten, mit denen die Uhr von dem
Benutzer individuell einstellbar ist. In der Ansteuer- und Aus
werteeinheit 105 wird dann ermittelt, um wieviel Schritte die An
triebseinrichtung 110 bewegt werden muß. Dazu wird über die
Signalleitung 106 von der Datenspeichereinheit die aktuelle
Zeigerposition sowie die Polrichtung der Antriebseinrichtung 110
abgefragt. Über die Signalleitung 107 wird von der zeithaltenden
Einrichtung 104 die aktuelle Uhrzeit abgefragt. Die Differenz der
aktuellen Uhrzeit und der Zeigerposition entsprechend dem Wert in
der Datenspeichereinheit 103 ergibt die Anzahl der Schritte, um
die die Antriebseinrichtung 110 bewegt werden muß. Ist diese Zahl
größer als 1, wird die Antriebseinrichtung 110 mit einer Ge
schwindigkeit bewegt, daß die Zeiger 111 schneller bewegt werden
als dies einer zeitsynchronen Fortbewegung der Zeiger 111 ent
spricht. Ist die Differenz zwischen der aktuellen Uhrzeit und der
Zeigerposition gleich 1, so heißt dies, daß die Antriebseinrichtung
110 um einen Schritt weiterbewegt werden muß. In diesem
Falle wird die Antriebseinrichtung 110 von der Ansteuer- und Aus
werteeinheit 105 über die Signalleitung 108 so angesteuert, daß
sich die Zeiger 111 mit einer ersten Geschwindigkeit bewegen, die
einer zeitsynchronen Fortbewegung der Zeiger 111 entspricht. Die
zweite Geschwindigkeit ist dabei größer als diese erste Ge
schwindigkeit. Weiter sind von der Ansteuer- und Auswerteeinheit
105 noch eine Beleuchtung 113 des Zifferblattes der Uhr ansteuerbar
sowie ein Signalgeber 115, der beispielsweise dann ange
steuert wird, wenn das Wecksignal ausgegeben werden soll. Über
die Signalleitung 119 ist eine Anzeigeeinrichtung 116 ansteuer
bar. Wenn in der Ansteuer- und Auswerteeinheit 105 beispielsweise
aus der Klemmenspannung der Batterieanordnung 101 auf den Ladezu
stand der Batterieanordnung geschlossen wird, ist es möglich,
über die Anzeigeeinrichtung 116 dem Benutzer anzuzeigen, wenn ein
Batteriewechsel erforderlich ist. Bei einem Absinken der
Batteriespannung, d. h. einer zunehmenden Entladung der Batterie
anordnung 101 ist es auch möglich, einige Verbraucher frühzeitig
abzuschalten, um eine bestimmte Restfunktion der Uhr sicherzu
stellen. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß Trennein
richtungen, z. B. 109, 112, 114, 122, aktiviert werden, wenn der
Ladezustand der Batterieanordnung 101 absinkt. Diese Trennein
richtungen 109, 112, 114 und 122 können dabei selbsttätig den
Ladezustand der Batterieanordnung überwachen oder, im Falle einer
zentralen Überwachung des Ladezustands der Batterieanordnung, von
der Ansteuer- und Auswerteeinheit 105 angesteuert werden (in der
Figur nicht dargestellt). Die Verbraucher 110, 113, 115 und 120
können dabei gleichzeitig bei Erreichen eines bestimmten Ladezu
standes der Batterieanordnung gesperrt werden. Es ist aber auch
möglich, das Sperren dieser Verbraucher derart auszugestalten,
daß bei bestimmten Ladezuständen der Batterieanordnung 101, die
jedem der Verbraucher individuell zugeordnet sind, das Sperren
dieses Verbrauchers erfolgt.
Wird nun die Batterieanordnung 101 zumindest teilweise übernommen,
werden die Verbraucher nahezu durchweg von der Energieversorgung
abgetrennt. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, indem in
diesem Falle den einzelnen Verbrauchern zugeordnete Trenneinrichtung
109, 112, 114, 122 bzw. 125 öffnen oder indem zentrale
Trenneinrichtungen 126 oder 127 öffnen. Beim Öffnen der zentralen
Trenneinrichtung 127 bleibt die zeithaltende Einrichtung 104 nach
wie vor mit der Energiespeichereinheit 102 verbunden, d. h. daß
die aktuelle Uhrzeit durch die zeithaltende Einrichtung 104 fort
laufend weiter ermittelt wird. In der Datenspeichereinheit 103
wird die Zeigerstellung gespeichert, die vor Entnahme der
Batterieanordnung angezeigt wurde. Wenn dann die Batteriean
ordnung 101 vollständig wiedereingesetzt ist, schließt die Trenn
einrichtung 127 wiederum und von der Ansteuer- und Auswerteein
heit 105 wird aufgrund der Differenz der durch die zeithaltende
Einrichtung 104 fortlaufend ermittelten aktuellen Uhrzeit und der
gespeicherten Zeigerstellung gemäß der Datenspeichereinheit 103
eine Anzahl von Schritten an die Ansteuereinrichtung 110 ausge
geben, mit der die Zeiger 111 der Uhr auf die aktuelle Uhrzeit
gemäß der zeithaltenden Einrichtung 104 gebracht werden.
Im Falle, daß bei dem Wiedereinsetzen der Batterieanordnung
zwischenzeitlich ein Datenverlust aufgetreten ist und die Zeiger
somit nicht eingestellt werden können, wird dem Benutzer dies
vorteilhaft über die Anzeigeeinrichtung 116 angezeigt. In diesem
Falle bewegen sich die Zeiger 111 der Uhr nicht weiter. Die Uhr
muß dann vom Benutzer neu eingestellt werden.
Claims (6)
1. Verfahren zum Stellen der Zeiger (111) einer elektrischen Uhr mit Analoganzeige,
wobei die elektrische Uhr mittels einer Batterieanordnung (101) betrieben wird, die
aus wenigstens einer Batterie oder einem Akku besteht, die Zeiger (111) der Uhr
bei einer Entnahme wenigstens eines Teils der Batterieanordnung (101) stillstehen,
bis die Batterieanordnung (101) vollständig wieder eingesetzt ist, eine
Energiespeichereinheit (102) mit Energie geladen wird, wenn die Batterieanordnung
(101) vollständig eingesetzt ist, in einer Datenspeichereinheit (103) die
Stellung der Zeiger (111) der Uhr und beim Stillstand der Zeiger
(111) der Uhr die zum erneuten Inbewegung
setzen der Zeiter benötigte Polrichtung der Antriebseinrichtung (110) der Zeiger
(111) gespeichert werden, und in einer zeithaltenden Einrichtung (104) der
elektrischen Uhr die aktuelle Uhrzeit ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Energiebedarf der Datenspeichereinheit (103) und der zeithaltenden Ein richtung (104), während wenigstens ein Teil der Batterieanordnung (101) entnommen ist, von der Energiespeichereinheit (102) gedeckt wird,
und daß zur Einstellung der Zeiger (111) der Uhr nach dem vollständigen Wiederein setzen der Batterieanordnung (101) der Zeiger (111) der Uhr in Abhängigkeit der in der Datenspeichereinheit (103) gespeicherten Daten sowie der von der zeithalten den Einrichtung (104) ermittelten aktuellen Uhrzeit schneller bewegt werden, als dies der zeitsynchronen Bewegung der Zeiger (111) entspricht, bis die Stellung der Zeiger (111) der Uhr mit der aktuellen Uhrzeit übereinstimmt.
daß der Energiebedarf der Datenspeichereinheit (103) und der zeithaltenden Ein richtung (104), während wenigstens ein Teil der Batterieanordnung (101) entnommen ist, von der Energiespeichereinheit (102) gedeckt wird,
und daß zur Einstellung der Zeiger (111) der Uhr nach dem vollständigen Wiederein setzen der Batterieanordnung (101) der Zeiger (111) der Uhr in Abhängigkeit der in der Datenspeichereinheit (103) gespeicherten Daten sowie der von der zeithalten den Einrichtung (104) ermittelten aktuellen Uhrzeit schneller bewegt werden, als dies der zeitsynchronen Bewegung der Zeiger (111) entspricht, bis die Stellung der Zeiger (111) der Uhr mit der aktuellen Uhrzeit übereinstimmt.
2. Elektrische Uhr mit Analoganzeige, mit einer entnehmbaren Batterieanordnung (101), zur Energieversorgung,
die aus wenigstens einer Batterie
oder einem Akku besteht, einer Antriebseinrichtung (110) für die Zeiger (111),
die die Zeiger (111) nur dann bewegt, wenn die Batterieanordnung (101)
vollständig in die Uhr eingesetzt ist, wobei die Zeiger (111) von der Antriebseinrichtung
(110) mit einer ersten Geschwindigkeit bewegt werden können, die einer
zeitsynchronen Bewegung der Zeiger (111) entspricht, sowie mit einer zweiten
Geschwindigkeit, die größer ist als die erste Geschwindigkeit, einer Energie
speichereinheit (102), die von der Batterieanordnung (101) gespeist
wird, wenn die Batterieanordnung (101) vollständig in die Uhr eingesetzt ist,
einer Datenspeichereinheit (103), in der
die Stellung der Zeiger (111) der Uhr
und beim Stillstand der Zeiger (111) der Uhr die zum erneuten In
bewegungsetzen der Zeiger (111) benötigte Polrichtung der Antriebseinrichtung
(110) für die Zeiger (111) gespeichert wird, und einer zeithaltenden Einrichtung
(104), in der die aktuelle Uhrzeit ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Datenspeichereinheit (103) und die zeithaltende Einrichtung (104) mit der
Energiespeichereinheti (102) derart verbunden sind, daß deren Energiebedarf von
der Energiespeichereinheit (102) gedeckt wird, wenn wenigstens ein Teil der
Batterieanordnung (101) entnommen ist, und daß eine Ansteuer- und Auswerteeinheit (105) derart vorgesehen ist, daß zur Einstellung der Zeiger (111)
der Uhr nach dem vollständigen Wiedereinsetzen der Batterieanordnung (101) die
Zeiger (111) der Uhr in Abhängigkeit der in der Datenspeichereinheit (103) gespei
cherten Daten sowie der von der zeithaltenden Einrichtung (104) ermittelten aktuellen
Uhrzeit von der Antriebseinrichtung (110) mit der zweiten Geschwindigkeit
bewegt werden, bis die Stellung der Zeiger (111) der Uhr mit der aktuellen Uhrzeit
übereinstimmt.
3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Trenneinrichtung (109, 112, 114) aufweist, das Zuschalten von wenigstens
einem Verbraucher (110, 113, 115) mit hohem Strombedarf gesperrt wird,
wenn der Ladungszustand der Batterieanordnung
auf eine bestimmte Restkapazität gesunken ist.
4. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Trenneinrichtung
(109, 112, 114) das
Zuschalten mehrerer Verbraucher (110, 113, 115) derart gesperrt
wird, daß die einzelnen Verbraucher (110, 113, 115) dann gesperrt werden, wenn
der Ladungszustand der Batterieanordnung (101) auf jeweils eine, den einzelnen
Verbrauchern (110, 113, 115) zugeordnete, bestimmte Restkapazität gesunken ist.
5. Uhr nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
(110) für die Zeiger (111) der Uhr als Verbraucher mit hohem Strombedarf behandelt
wird.
6. Uhr nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Anzeigeeinrichtung (116) aufweist, dem Benutzer
ein abnehmender Ladungszustand der Batterieanordnung (101) ab einer bestimmten
Restkapazität angezeigt wird.
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|---|---|---|---|
| DE19944424337 DE4424337C2 (de) | 1994-07-11 | 1994-07-11 | Verfahren zum Stellen der Zeiger einer elektrischen Uhr und entsprechende Uhr |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19944424337 DE4424337C2 (de) | 1994-07-11 | 1994-07-11 | Verfahren zum Stellen der Zeiger einer elektrischen Uhr und entsprechende Uhr |
Publications (2)
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| DE4424337A1 DE4424337A1 (de) | 1996-01-25 |
| DE4424337C2 true DE4424337C2 (de) | 1997-10-23 |
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| DE19944424337 Expired - Fee Related DE4424337C2 (de) | 1994-07-11 | 1994-07-11 | Verfahren zum Stellen der Zeiger einer elektrischen Uhr und entsprechende Uhr |
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Families Citing this family (4)
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| JP3057340B2 (ja) * | 1992-03-12 | 2000-06-26 | セイコーインスツルメンツ株式会社 | 電子時計 |
| DE4236903C2 (de) * | 1992-10-31 | 1999-04-29 | Schaeffel Fritz Dipl Ing Fh | Funkgesteuertes Uhrwerk |
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- 1994-07-11 DE DE19944424337 patent/DE4424337C2/de not_active Expired - Fee Related
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