DE442430C - Aschbecher - Google Patents
AschbecherInfo
- Publication number
- DE442430C DE442430C DEF60608D DEF0060608D DE442430C DE 442430 C DE442430 C DE 442430C DE F60608 D DEF60608 D DE F60608D DE F0060608 D DEF0060608 D DE F0060608D DE 442430 C DE442430 C DE 442430C
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- DE
- Germany
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- ashtray
- disinfectant
- fragrance
- lid
- container
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F19/00—Ash-trays
- A24F19/06—Ash-trays with tiltable bowl or false floor
Landscapes
- Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AlB 31. MÄRZ 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44b GRUPPE 27
(F 60608 Xl44bl)
Max Friedrich in Berlin.
Aschbecher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1925 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Aschbecher mit Klappdeckel und einem im Sammelraum
angeordneten Duft- oder Desinfektionsmittel. Es ist bekannt, Aschbecher mit einer Desinfektionsvorrichtung ο. dgl. zu versehen,
um den üblen Geruch von Zigarren- und Zigarettenstummeln und der kalten Asche
zu beseitigen. Es sind auch Aschbecher mit Klappdeckeln versehen worden, um eine ähnliche
Wirkung zu erzielen. Da jedoch Klapp-
deckel nicht luftdicht schließen, so dring· der unangenehme Geruch des Aschbecherin·
haltes auch trotz des Deckels nach außen Ferner haben die bisher bekannten Aschbecher
mit einem in ihnen angeordneten Desinfektionsmittel den beabsichtigten Zweck nur
in unzureichender Weise erfüllen können, da sie oben nicht mit einem Klappdeckel verschlossen
waren. Infolgedessen strömten die ίο von dem Duft- oder Desinfektionsmittel ausgehenden
Gase nach oben, ohne auf die Stummelteile und die Asche im Aschbecher einzuwirken.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß das Duft- oder
Desinfektionsmittel an dem Deckel eines Aschbechers mit Klappenverschluß angebracht
wird. Man erreicht dadurch, daß das Duft- oder Desinfektionsmittel auf die im Sammelraum
befindlichen Zigarren- oder Zigarettenreste dauernd einwirken kann. Die Aufhängung
des Duft- oder Desinfektionsmittels unmittelbar am Deckel bietet den weiteren. Vorteil,
daß beim jedesmaligen Bewegen des Deckels 'das Duftmittel in Schwingungen versetzt
wird, und sich dadurch seine Wirkung vergrößert. Das Duft- oder Desinfektionsmittel
kann in flüssiger Form auf .einen Duftträger, z. B. einem aus Drahtgaze o. dgl. bestehenden
Körper, mit einer Füllung aus Asbestwatte aufgetragen werden, oder es besteht zweckmäßig aus einer mit einer Aufhängeöse
versehenen Tablette von entsprechender Zusammensetzung. Dadurch, daß sich am Baden des Aschbechers keine Flüssigkeit
befindet, können beim Umkippen des· Aschbechers keine Beschädigungen von Gegenständen
durch Feuchtigkeit entstehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Es zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Aschbecher und
Abb. 2 eine Draufsicht auf denselben. Der Aschbecher besteht aus zwei
Hauptteilen, nämlich einem Aschebehälter a und einem Verschluß- oder Einwurfteil b.
Letzterer hat zweckmäßig trichterförmige Gestalt und wird durch eine unter der Wirkung
einer Federe stehende Klapped verschlossen.
Das Öffnen der Klappet wird durch einen Druckstift e bewirkt, der an seinem
einen Ende einen Arm/ mit Schlitzg besitzt. In den Schlitz g greift 'ein an der
Klappe d vorgesehener Stift A, welcher zur Verhinderung des Abgleitens des Armes/ am
Ende umgebogen ist. Von besonderer Wichtigkeit ist die Anordnung eines Desinfektionsmittels
oder Duftträgers i im Behälter a und seine Aufhängung an der Feder c. durch
die es beim Öffnen und Schließen der Klappe rf, d.h. beim Einwerfen eines Stummels,
in eine schüttelartige Bewegung gebracht wird, wodurch es besonders wirksam wird und die Bildung schlechter Luft in
dem Behälter a verhindert. Der Duftträger oder das Desinfektionsmittel kann aus einem
Drahtgaze-, durchlochten Porzellanbehälter o. dgl. mit Asbestwatte bestehen, welche mit
einem flüssigen oder pulverförmigen desinfixierenden
oder duftenden Stoff, z. B. Kiefernadelessenz, getränkt oder gefüllt ist. Es
steht selbstverständlich nichts im Wege, das Desinfektionsmittel ohne jeglichen Behälter,
z. B. als Tablette, mittels einer Öse unmittelbar an der Feder c aufzuhängen.
Dieser Aschbecher hat also den großen Vorteil, daß beim Erlöschen eines Stummels
sich keine schlechte Luft bildet, der Aschbecher ohne irgendwelche Vorsicht bewegt
und nach Abheben des Verschlußteiles b entleert werden kann. Ein weiterer Vorteil der
Erfindung besteht darin, daß der Duftträger leicht von der Federe entfernt und gegen
einen neuen ausgetauscht werden kann.
Zweckmäßig ist an dem Verschluß- oder Einwurfteil & ein Flanscht vorgesehen, welcher
über' den oberen Rand des Behälters a greift und zur Aufnahme einer Gummidichtung
I zwischen dem Flansch und der Behälterwandung dient, wobei an letzterer ein Wulst m
angeordnet ist, der ein Abgleiten des Gummiringes von dem Behälter α verhindert.
Bei Aschbechern, die an eine Wand befestigt werden, ist es vorteilhaft, am Bodenteil
α eine Entleervorrichtung anzubringen, z.B. in Form einer Klappe, eines Schiebers,
eines abnehmbaren Bodens o. dgl., wie dies in Abb. ι beispielsweise angedeutet ist.
Claims (2)
100 Patentansprüche:
i. Aschbecher mit Klappdeckel und einem Duftmittel oder einem Desinfektionsmittel
im Sammelraum, dadurch gekennzeichnet, daß das Duftmittel oder das Desinfektionsmittel (i) am Deckel (d)
oder einem mit diesem bewegbaren Teil (c) frei beweglich aufgehängt ist.
2. Aschbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Duftmittel oder
das Desinfektionsmittel in Tablettenform unmittelbar, z. B. mittels einer Öse, aufgehängt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60608D DE442430C (de) | 1925-12-31 | 1925-12-31 | Aschbecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60608D DE442430C (de) | 1925-12-31 | 1925-12-31 | Aschbecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442430C true DE442430C (de) | 1927-03-31 |
Family
ID=7109116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF60608D Expired DE442430C (de) | 1925-12-31 | 1925-12-31 | Aschbecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442430C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003041523A1 (en) * | 2001-11-16 | 2003-05-22 | Smoke Free Systems Ab | An ash handling system |
-
1925
- 1925-12-31 DE DEF60608D patent/DE442430C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003041523A1 (en) * | 2001-11-16 | 2003-05-22 | Smoke Free Systems Ab | An ash handling system |
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