DE4419362A1 - Niederflur-Gelenktriebwagen, insbesondere für den Personenverkehr auf innerstädtischen Schienennetzen - Google Patents
Niederflur-Gelenktriebwagen, insbesondere für den Personenverkehr auf innerstädtischen SchienennetzenInfo
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- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
- B61C9/52—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with transmission shafts at an angle to the driving axles
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- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F3/00—Types of bogies
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- Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Niederflur-Gelenktriebwagen,
insbesondere für den Personenverkehr auf innerstädtischen
Schienennetzen, der zumindest ein angetriebenes Fahrwerk mit
kurzem Radstand aufweist, das unter einem mit Personensitzen
ausgestatteten Wagenkastenteil angeordnet ist.
Durch den in der Fachzeitschrift "stadtverkehr" 9/92 er
schienenen Aufsatz "ÖPNV-Niederflur-Fahrzeuge im Kommen (4)"
ist ein Niederflur-Gelenktriebwagen der gattungsgemäßen Art
bekannt. Der insbesondere in Abb. 5 der Seite 9 vorgestellte
Wagen für Mannheim/Ludwigshafen/Rhein-Haardtbahn hat fünf
Wagenkastenteile, die durch Gelenke miteinander verbunden
sind. Unterhalb der mit Personensitzen ausgestatteten
Endwagenteile befindet sich jeweils ein Triebfahrwerk mit
einem kurzen Radstand von 1800 mm. Im Bereich dieser Trieb
fahrwerke beträgt die Höhe des Fahrzeugfußbodens der Endwa
genteile 600 mm. Zwischen diesen Bereichen verläuft der
Fußboden der übrigen Wagenkastenteile durchgehend
niederflurig in einer Höhe von nur 350 mm. Bedingt durch die
Konstruktion der eingesetzten Triebfahrwerke, die zwar flach
gebaut, aber mit Radsätzen versehen sind, ist es nicht
möglich, den Fußboden der Endwagenteile auf das vorgenannte
niederflurige Maß abzusenken.
In der EP-B-0 337 135 ist ein Triebdrehgestell für
Schienenfahrzeuge des Nahverkehrs mit einem auf niedrigem
Niveau liegenden Fußboden beschrieben. Dieses Triebdrehge
stell hat vier Losräder, von denen zwei in Querrichtung
gegenüberliegende Losräder über Getriebemittel torsionssteif
verbunden sind. Dadurch sollen die Führungseigenschaften
eines Radsatzes mit durchgehender Radsatzwelle in der
Geraden weitgehend erhalten bleiben. Im Gleisbogen wird
jedoch eine unabhängige Drehzahl der Räder verhindert, was
wegen der mechanischen Verspannung zu höherer Verlustlei
stung und zu größerem Verschleiß führt. Im übrigen sind
stets nur zwei Räder des Drehgestells angetrieben.
Zum Stand der Technik gehört ferner ein angetriebenes
Fahrwerk mit lenkbaren Einzellaufwerken für Niederflur-
Schienenfahrzeuge (EP-B-0 439 574). Diese Einzellaufwerke
haben einen großen Abstand zueinander, so daß eine Zwangs
steuerung erforderlich ist. Hierbei wird der Knickwinkel von
gelenkig verbundenen Wagenkastenteilen über ein Lenkgestänge
auf die Einzellaufwerke für deren kurvenradiale Einstellung
übertragen. Eine solche Zwangsteuerung bedeutet stets einen
höheren baulichen Aufwand. Zum Antrieb der Einzellaufwerke
dienen zwei Fahrmotoren, die an jeder Fahrwerkslängsseite
mittig zwischen Radgetrieben von Einzelrädern angeordnet und
mit diesen Radgetrieben durch Gelenkwellen verbunden sind.
Eine solche Motoranordnung innerhalb des Fahrwerks steht
einer Fahrwerksausführung mit kurzem Radstand und einer
durchgehend niederflurigen Fußbodengestaltung entgegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in folgendem:
Es soll unter möglichst geringem Aufwand ein Niederflur-
Gelenktriebwagen mit besonders niedrigem, vorzugsweise
einstufig zugänglichen Fußboden geschaffen werden, der in
seiner gesamten Länge und Breite frei von Stufen und Po
desten durch Fahrgäste begehbar ist. Zusätzlich zu diesen
Forderungen ist zu berücksichtigen, daß der Gelenktriebwagen
gute Laufeigenschaften vor allem in Kurven und nach Belieben
ein oder mehrere angetriebene Fahrwerke jedenfalls mit
Allrad-Antrieb aufweisen soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
angetriebene Fahrwerk an abgekröpften Radträgern einzeln
gelagerte, jeweils mit einem Radgetriebe verbundene Räder
aufweist, wobei die Radgetriebe jeder der beiden Fahrwerks
längsseiten durch eine unterhalb der horizontalen Radmit
tenebene liegende Gelenkwelle gekoppelt sind, und daß an
jedem dieser längsgekoppelten Radpaare ein außerhalb des
insgesamt von den vier Rädern und ihren Radgetrieben be
grenzten Niederflurbereichs plazierter Fahrmotor angreift.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das
angetriebene Fahrwerk weitestgehend drehfest mit dem darüber
angeordneten Wagenkastenteil verbunden. Bei dieser dreh
festen, im wesentlichen auf vertikale und horizontale
Federwege begrenzten Verbindung schwenken das angetriebene
Fahrwerk und das entsprechend kurz ausgebildete Wagenka
stenteil bei Kurvenfahrt gemeinsam.
Um die Gelenkwelle auf besonders einfache Weise unterhalb
der horizontalen Radmittenebene anordnen zu können, besteht
eine nächste Ausgestaltung der Erfindung darin, daß die
Radgetriebe derart ausgeführt oder zueinander geneigt ange
ordnet sind, daß ihre Anschlußstellen für die Gelenkwelle
tiefer liegen als der motorseitige Getriebeeingang.
Gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung ist der Fahr
motor im Hinblick auf den durchgehend niederflurigen und
podestlosen Fußboden stets außerhalb des Niederflurbereichs
angeordnet, und zwar entweder am Radgetriebe eines der
beiden zugehörigen Räder einer Fahrwerkslängsseite ange
flanscht oder außerhalb des Niederflurbereichs am Rahmen des
angetriebenen Fahrwerks primär abgefedert befestigt oder im
Wagenkastenteil untergebracht. Für die Unterbringung des
Fahrmotors im Wagenkastenteil bieten sich z. B. ein Sitzka
sten, ein erhöhter Fußbodenabschnitt unterhalb eines Fah
rerstandes oder der von Fahrgastsitzen und Stehflächen freie
Bereich der Wagengelenke an.
Nach einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung weist der Antriebsstrang jeder Fahrwerkslängsseite eine
Bremsscheibe auf. Um die Bremsscheibe hinsichtlich ihres
Durchmessers und/oder ihrer Drehzahl jeweils gestellten
Forderungen leicht anpassen zu können, besteht eine
erfindungsgemäße Weiterbildung darin, daß die Bremsscheibe
an dem vom Fahrmotor abgewandten Radgetriebe unter Zwi
schenschaltung eines untersetzenden Stirnradgetriebes
angeordnet ist.
Vor allem im Sinne der angestrebten aufwandsarmen Bauweise
ist nach einer nächsten Ausgestaltung der Erfindung vorge
sehen, daß die Radgetriebe zumindest hinsichtlich ihrer
Getriebegehäuse baugleich gestaltet sind.
Um die Radgetriebe baugleich oder im Hinblick auf die
knappen Raumverhältnisse besonders kompakt ausführen zu
können, liegt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung
darin, daß das Antriebsmoment des Fahrmotors innerhalb des
ersten Radgetriebes derart aufgeteilt wird, daß jedes
Radgetriebe lediglich auf das vom zugehörigen Rad abgenom
mene Moment ausgelegt ist.
Durch die Erfindung steht vorteilhaft ein aufwandsarmer
Niederflur-Gelenktriebwagen zur Verfügung, der einen beson
ders niedrigen, einstufig zugänglichen Fußboden aufweist.
Dieser tiefliegende Boden ist in seiner gesamten Länge und
Breite - auch im Bereich von quer angeordneten Sitzen - frei
von Stufen und Podesten durch Fahrgäste begehbar. Der
Gelenktriebwagen kann ein oder mehrere der jedenfalls mit
Allrad-Antrieb versehenen Fahrwerke aufweisen, wobei dessen
bzw. deren Anordnung frei wählbar ist, also beispielsweise
unter Wagenkastenteilen an den Enden und/oder in der Mitte
erfolgen kann. Im Hinblick auf den gewollten geringen und
damit kostengünstigen Aufwand bietet sich insbesondere ein
aus drei Wagenkastenteilen gebildeter Gelenktriebwagen an,
dessen mittlerer kurzer Wagenkastenteil mit dem angetriebe
nen Fahrwerk verbunden ist, wobei die beiden äußeren Wagen
kastenteile auf einfachen Einzel-Laufachsen ruhen können.
Vor allem aufgrund der Drehzahlentkoppelung der Räder in
Querrichtung zeichnet sich der erfindungsgemäße Gelenk
triebwagen durch gute Verschleißeigenschaften und geringen
Energieverbrauch aus, speziell bei Kurvenfahrt.
Im weiteren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
beschrieben, die in der Zeichnung schematisch dargestellt
sind. Es zeigen
Fig. 1 einen Niederflur-Gelenktriebwagen in Seiten
ansicht
Fig. 2 den Fahrwerksbereich des Wagens nach Fig. 1 in
einer im Maßstab vergrößerten Seitenansicht,
Fig. 3 die Draufsicht zu Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 3,
Fig. 5 eine alternative Gestaltung des Gelenktriebwagens,
in Seitenansicht entsprechend Fig. 2.
Gemäß Fig. 1 ist ein Niederflur-Gelenktriebwagen aus drei
kürzeren, jeweils auf einem angetriebenen Fahrwerk 1 mit
einem kurzen Radstand von beispielsweise 1800 mm ruhenden
Wagenkastenteilen 2 und zwei längeren Wagenkastenteilen 2′
gebildet, die über schwebende Gelenke 13 mit den benach
barten kürzeren Wagenkastenteilen 2 verbunden sind. Bei
diesem 5teiligen Gelenktriebwagen können ein oder zwei der
angetriebenen Fahrwerke 1 durch Lauffahrwerke ersetzt
werden. Wie bereits weiter oben beschrieben, ist auch ein
3teiliger Wagen möglich, dessen mittlerer kurzer Wagenka
stenteil 2 das angetriebene Fahrwerk 1 aufweist und dessen
äußere Wagenkastenteile 2′ an der vom jeweiligen Gelenk 13
abgewandten Seite auf einfachen Einzel-Laufachsen abgestützt
sind.
Alle Wagenkastenteile 2 und 2′ sind in nicht darstellungs
bedürftiger Weise mit Fenstern und in Wagenquerrichtung
angeordneten Personensitzen ausgestattet. Es versteht sich,
daß der Gelenktriebwagen auch eine dem guten Fahrgastfluß
entsprechende Anzahl und Anordnung von Einstiegstüren
aufweist. Der von Fahrgästen begehbare niederflurige Fußbo
den 14 - siehe die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Linie -
hat in allen Wagenkastenteilen 2 und 2′ eine Höhe von
beispielsweise nur 350 mm über Schienenoberkante 15. Dabei
ist dieser tiefliegende Fußboden 14 in seiner gesamten Länge
und Breite frei von Stufen und Podesten begehbar. Lediglich
im Bereich von Fahrerständen 16 kann der dort ja nicht für
Fahrgäste bestimmte Fußboden 14′ um eine Stufe höher liegen.
Aus den Fig. 2 bis 4 ergibt sich für das angetriebene
Fahrwerk 1 des Gelenktriebwagens folgender Aufbau: An zwei
nach unten abgekröpften Radträgern 3 sind Räder 5 einzeln
gelagert. Jedes Rad 5 ist mit einem Radgetriebe 4 verbunden.
Die Radgetriebe 4 derselben Fahrwerkslängsseite sind durch
eine Gelenkwelle 7 gekoppelt. An einem der beiden Radge
triebe 4 jedes dieser längsgekoppelten Radpaare ist ein mit
einer Bremsscheibe 11 versehener Fahrmotor 9 unmittelbar
angeflanscht. Die beiden jeweils den abgekröpften Radträger
3, die Räder 5 mit Radgetrieben 4 und den Fahrmotor 9
umfassenden Achsen sind durch Primärfedern 17 gegenüber
einem Rahmen 10 des Fahrwerks 1 abgefedert. Am Rahmen 10
befindliche Kragarme 10a dienen dem Anschluß von Drehmo
mentstützen 18 für die Radgetriebe 4 und die Fahrmotoren 9.
Bei diesen Drehmomentstützen 18 sind die aufgrund der
Primärfedern 17 möglichen Bewegungen zwischen den Achsen und
dem Rahmen 10 des Fahrwerks 1 zu berücksichtigen. Sofern die
Fahrmotoren 9 nicht am jeweiligen Radgetriebe 4 ange
flanscht, sondern in nicht dargestellter Weise am Rahmen 10
des Fahrwerks 1 befestigt sind, müssen die Federbewegungen
der Primärfedern 17 bei der Verbindung zwischen dem Radge
triebe 4 und dem Fahrmotor 9 beachtet werden. Der Rahmen 10
trägt im Ausführungsbeispiel als Schraubenfedern gestaltete
Sekundärfedern 19 für den Wagenkastenteil 2. Das angetrie
bene Fahrwerk 1 und der kurze Wagenkastenteil 2 sollen
weitestgehend drehfest, im wesentlichen auf die vertikalen
und horizontalen Federwege der Sekundärfedern 19 begrenzt
miteinander verbunden sein, also bei Kurvenfahrt des Ge
lenktriebwagens gemeinsam schwenken.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, greifen die Fahrmotoren 9 an
diagonal gegenüberliegenden Radgetrieben 4 an, um identische
Antriebsstränge zu schaffen, die wiederum zumindest hin
sichtlich ihrer Getriebegehäuse 4a baugleiche Radgetriebe 4
ermöglichen. Der in Fig. 3 linke Fahrmotor 9 ist der
leichteren Übersicht halber in Fig. 2 weggelassen. Für die
aus rationellen Gründen angestrebte Baugleichheit der
Radgetriebe 4 wird ferner das Antriebsmoment des Fahrmotors
9 innerhalb des ersten Radgetriebes 4 derart aufgeteilt, daß
jedes Radgetriebe 4 lediglich auf das vom zugehörigen Rad 5
abgenommene Moment ausgelegt ist.
Das in Fig. 5 gezeigte Fahrwerk 1 weist gegenüber dem zuvor
beschriebenen Fahrwerk 1 folgende Unterschiede auf:
Die Fahrmotoren 9, von denen wie in Fig. 2 nur der rechts
angeordnete dargestellt ist, sind im Wagenkastenteil 2
untergebracht und befestigt, und zwar ebenfalls im Hinblick
auf die Baugleichheit diagonal gegenüberliegend. Als Ein
bauort für die Fahrmotoren 9 bieten sich insbesondere der
von Personensitzen und Stehflächen freie Bereich der Gelenke
13 oder der Raum unterhalb des im Fahrerstandsbereich
erhöhten Fußbodens 14′ an. Den motorseitigen Radgetrieben 4
ist jeweils ein Umlenkgetriebe 20 vorgeschaltet, wobei die
Verbindung zwischen dem Umlenkgetriebe 20 und dem Fahrmotor
9 durch eine Gelenkwelle 21 mit Längenausgleich erfolgt. Den
anderen, vom Fahrmotor 9 abgewandten Radgetrieben 4 ist
jeweils unter Zwischenschaltung eines untersetzenden Stirn
radgetriebes 12 eine Bremsscheibe 11 zugeordnet.
Für den gewollten niederflurigen Verlauf des Fußbodens 14
ist wesentlich, daß die sich zwischen den Radgetrieben 4
erstreckenden Gelenkwellen 7 unterhalb der horizontalen
Radmittenebene 6 liegen und daß die Fahrmotoren 9 außerhalb
des Niederflurbereichs 8 (siehe Fig. 3) plaziert sind, der
insgesamt von den vier Rädern 5 und ihren Radgetrieben 4
begrenzt wird. Für die extrem niedrige Anordnung der Ge
lenkwellen 7 sind die Radgetriebe 4 derart ausgeführt, daß
ihre Anschlußstellen für die jeweilige Gelenkwelle 7 tiefer
liegen als der motorseitige Getriebeeingang 4b; alternativ
besteht die Möglichkeit, die Radgetriebe 4 entsprechend
geneigt einzubauen. Durch die vorbeschriebene Anordnung der
Gelenkwellen 7 und der Fahrmotoren 9 kann der Fußboden 14
zwischen den im Fahrwerksbereich in Querrichtung auf Rad
kästen 22 befestigten Personensitze bis zu den Wagenaußen
wänden niederflurig ausgeführt werden.
Bezugszeichenliste
1 angetriebenes Fahrwerk
2 Wagenkastenteil
2′ Wagenkastenteil, länger als 2
3 abgekröpfter Radträger
4 Radgetriebe
4a Getriebegehäuse
4b motorseitiger Getriebeeingang
5 einzeln gelagertes Rad
6 horizontale Radmittenebene
7 Gelenkwelle
8 Niederflurbereich, insgesamt begrenzt durch die vier Räder und deren Radgetriebe
9 Fahrmotor
10 Rahmen des Fahrwerks
10a Kragarm
11 Bremsscheibe
12 untersetzendes Stirnradgetriebe
13 schwebendes Gelenk
14 begehbarer niederfluriger Fußboden
14′ Fußboden im Bereich des Fahrerstandes
15 Schienenoberkante
16 Fahrerstand
17 Primärfeder
18 Drehmomentstütze
19 Sekundärfeder
20 Umlenkgetriebe
21 Gelenkwelle mit Längenausgleich
22 Radkasten.
2 Wagenkastenteil
2′ Wagenkastenteil, länger als 2
3 abgekröpfter Radträger
4 Radgetriebe
4a Getriebegehäuse
4b motorseitiger Getriebeeingang
5 einzeln gelagertes Rad
6 horizontale Radmittenebene
7 Gelenkwelle
8 Niederflurbereich, insgesamt begrenzt durch die vier Räder und deren Radgetriebe
9 Fahrmotor
10 Rahmen des Fahrwerks
10a Kragarm
11 Bremsscheibe
12 untersetzendes Stirnradgetriebe
13 schwebendes Gelenk
14 begehbarer niederfluriger Fußboden
14′ Fußboden im Bereich des Fahrerstandes
15 Schienenoberkante
16 Fahrerstand
17 Primärfeder
18 Drehmomentstütze
19 Sekundärfeder
20 Umlenkgetriebe
21 Gelenkwelle mit Längenausgleich
22 Radkasten.
Claims (10)
1. Niederflur-Gelenktriebwagen, insbesondere für den
Personenverkehr auf innerstädtischen Schienennetzen, der
zumindest ein angetriebenes Fahrwerk (1) mit kurzem Radstand
aufweist, das unter einem mit Personensitzen ausgestatteten
Wagenkastenteil (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das angetriebene Fahrwerk (1) an abgekröpften Radträgern
(3) einzeln gelagerte, jeweils mit einem Radgetriebe (4)
verbundene Räder (5) aufweist, wobei die Radgetriebe (4)
jeder der beiden Fahrwerkslängsseiten durch eine unterhalb
der horizontalen Radmittenebene (6) liegende Gelenkwelle (7)
gekoppelt sind, und daß an jedem dieser längsgekoppelten
Radpaare ein außerhalb des insgesamt von den vier Rädern (5)
und ihren Radgetrieben (4) begrenzten Niederflurbereichs (8)
plazierter Fahrmotor (9) angreift.
2. Niederflur-Gelenktriebwagen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das angetriebene Fahrwerk (1) weitest
gehend drehfest mit dem darüber angeordneten Wagenkastenteil
(2) verbunden ist.
3. Niederflur-Gelenktriebwagen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Radgetriebe (4) derart
ausgeführt oder zueinander geneigt angeordnet sind, daß ihre
Anschlußstellen für die Gelenkwelle (7) tiefer liegen als
der motorseitige Getriebeeingang (4b).
4. Niederflur-Gelenktriebwagen nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrmotor (9) außer
halb des Niederflurbereichs (8) unmittelbar am Radgetriebe
(4) eines der beiden zugehörigen Räder (5) einer Fahrwerks
längsseite angeflanscht ist.
5. Niederflur-Gelenktriebwagen nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrmotor (9) außer
halb des Niederflurbereichs (8) am Rahmen (10) des ange
triebenen Fahrwerks (1) primär abgefedert befestigt ist.
6. Niederflur-Gelenktriebwagen nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrmotor (9) außer
halb des Niederflurbereichs (8) im Wagenkastenteil (2)
untergebracht ist.
7. Niederflur-Gelenktriebwagen nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsstrang jeder
Fahrwerkslängsseite eine Bremsscheibe (11) aufweist.
8. Niederflur-Gelenktriebwagen nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (11) an dem vom Fahr
motor (9) abgewandten Radgetriebe (4) unter Zwischenschal
tung eines untersetzenden Stirnradgetriebes (12) angeordnet
ist.
9. Niederflur-Gelenktriebwagen nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Radgetriebe (4)
zumindest hinsichtlich ihrer Getriebegehäuse (4a) baugleich
gestaltet sind.
10. Niederflur-Gelenktriebwagen nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmoment des
Fahrmotors (9) innerhalb des ersten Radgetriebes (4) derart
aufgeteilt wird, daß jedes Radgetriebe (4) lediglich auf das
vom zugehörigen Rad (5) abgenommene Moment ausgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944419362 DE4419362A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Niederflur-Gelenktriebwagen, insbesondere für den Personenverkehr auf innerstädtischen Schienennetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944419362 DE4419362A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Niederflur-Gelenktriebwagen, insbesondere für den Personenverkehr auf innerstädtischen Schienennetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4419362A1 true DE4419362A1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=6519665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944419362 Ceased DE4419362A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Niederflur-Gelenktriebwagen, insbesondere für den Personenverkehr auf innerstädtischen Schienennetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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