DE441889C - Verfahren zur Herstellung von gekoernten oder sonst in Einzelelemente zerlegten photographischen Bildern, AEtz- oder Druckflaechen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gekoernten oder sonst in Einzelelemente zerlegten photographischen Bildern, AEtz- oder Druckflaechen

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DE441889C
DE441889C DEW68052D DEW0068052D DE441889C DE 441889 C DE441889 C DE 441889C DE W68052 D DEW68052 D DE W68052D DE W0068052 D DEW0068052 D DE W0068052D DE 441889 C DE441889 C DE 441889C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/02Screening processes; Screens therefor by projection methods
    • G03F5/12Screening processes; Screens therefor by projection methods using other screens, e.g. granulated screen

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

In der Patentschrift 226614, Kl- 57, ist ein Verfahren zur Herstellung von zerlegten photographischen Bildern, Ätz- oder Druckflächen beschrieben, nach welchem die photographische Aufnahme auf lichtempfindliche Schichten erfolgt, deren Oberflächenteile an nebeneinanderliegenden Stellen in verschiedenen Ebenen liegen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ebenfalls die Benutzung von solchen Reliefunterlagen für Photoaufnahmeschichten oder von solchen Schichten allein, deren kegel-, halbkugel- oder pyramidenartig gestaltete Einzelelemente sich aber nach der Erfindung verschieden hoch über ihre gemeinsame Basis erheben, wobei die Vertiefung zwischen den Elementen ebenso wie bei dem Verfahren nach dem erwähnten älteren Patent möglichst groß sein soll.
Solche Unterlagen für die lichtempfindliche so Schicht erhält man durch doppelte Abformung z. B. von einem scharfgekörnten Lithographiestein mit Feinkorn, dls bekanntlich kegelförmig und verschieden hoch in seinen Einzelelementen erzielbar ist. Es wird z. B. durch Prägungen oder Guß oder durch galvanische Abformung eine Folie erhalten, deren Einzelelemente genau mit jenen der Originalplatte übereinstimmen, d. h. daß sich dieselben kegelförmig und verschieden hoch über ihre gemeinsame Basis erheben. Die möglichst tiefe Reliefaufteilung der Träger oder der Photoschichten ist deshalb wesentlich, weil dadurch eine abgeänderte Kopierlichtwirkung be-
dingt wird, insofern, als bei der Aufnahme das wirkende Licht zuerst die Elemente in voller Stärke trifft und dann, schwächer werdend und wirkend, erst die Elementbasis beeinfiußt, so daß letztere infolge der schwächeren Belichtung eine schwächere 'Schwärzung erhält. Diese durchsichtigen Tiefelemente lassen daher eine raschere, eine punzenartige Kopierlichtwirkung zu. In fast normaler Kopierzeit ίο erfolgt nach Angabe des Erfinders z. B. bei einer Pigmentkopie in höherer Schichtlagerung der Aufbau des aus Einzelelementen bestehenden Kopierbildes und sichert besseren Ätzwiderstand.
Die verschieden hoch über ihrer gemeinsamen Basis sich erhebenden Elemente erfüllen folgende Aufgabe: Gemäß den von dem aufzunehmenden Objekt herkommenden Lichtstrahlen legen sich die Belichtungseindrücke kappenartig über die kegelförmigen Elemente und berühren dann, schwächer werdend und wirkend, die Elementbasis. Die höher stehenden Korn- oder Elementspitzen werden vom Licht stärker bestrahlt als die niedrigeren; demzufolge lagert sich als entwickeltes Negativ über den Elementspitzen ein normal geschwärztes und bis zur Elementbasis ein abgestuft schwächer geschwärztes Negativ. Dieser Schwärzungsunterschied kann zweckentsprechend noch durch vor- oder nachherige, bereits bekannte Färbung der Einzelelemente erhöht sein oder werden; zuletzt kann nach bereits bekannter Art eine lichtdichte Schwärzung der Korn- oder Elementspitzen erfolgen mit üblichen, entsprechenden Schutzschichten, Lacküberguß o.dgl.
Ein vorbeschriebenes Negativ kann in Verbindung mit seiner Unterlage oder bekannterweise als »abgezogenes« Negativ mit der Kopierschicht in Kontakt gebracht werden. Es ist dabei grundsätzlich von untergeordneter Bedeutung, ob die Träger, auf welche die Photoschicht kommt — weil letztere »abziehbar« sein kann —, vor oder nach der Negativentwicklung durchsichtig oder undurchsichtig sind und aus welchen Stoffen sie bestehen, ob sie zum Kopieren geeignet sind, solche Eigenschaften erhalten oder nicht.
Eine vergrößerte schematische Zeichnung des beschriebenen Reliefrasters und Negativs, in Kontakt mit einer Kopierschicht gebracht, wird etwa gemäß Zeichnung aussehen. Dabei stellt α die Rasterplatte, b das Negativ, c die hiermit in Kontakt gebrachte Kopierschicht, z. B. eine Chromatgelatineschicht, und d deren Unterlage, z. B. eine Metallplatte, dar; e deutet die Kopierwirkung an.
Letztere kennzeichnet sich dadurch, daß zufolge der oben beschriebenen Lichtwirkung im Verein mit der geschilderten abgestuften Negativschwärzung· in fast normaler Kopierzeit, vollkommen abgestuft, z. B. bei einer Pigmentkopie eine höhere Schichtlagerung im Aufbau des aus, Einzelelementen bestehenden Kopierbildes entsteht. Dabei läßt sich die Kopie, den »lichtdichten« Kornspitzen zufolge, bis auf den Grund entwickeln, das Metall freilegend, der Ätzflüssigkeit leicht Zutritt gewährend. Die niedrigeren Elemente erhielten an sich weniger Belichtung und Schwärzung, nahmen auch weniger Farbe an, hatten zudem nicht vollen Kontakt mit der Kopierschicht, gaben seitlichem Kopierlicht etwas Zutritt und gaben teilweise nur Schattenwirkung, was bei der entwickelten Kopie sich so bemerkbar macht, daß sich diese Teilchen, je nach dem empfangenen Kopierlichtgrad, entweder zukopiert haben oder daß sich diese nicht ganz bis auf den Ätzgrund entwickeln lassen, so daß sie die Ätzwirkung nicht sofort, sondern erst später zulassen. Ein derartiges Kopierbild ist geeignet, sich z. B. lediglich durch Durchätzung oder durch galvanische Abformung oder in anderer bekannter Weise für Lichtoder Flach-, für Hoch- oder Tiefdruck verwerten zu lassen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von gekörnten oder sonst in Einzelelemente zerlegten go photographischen Bildern, Ätz- oder Druckflächen durch photographische Aufnahme auf lichtempfindliche Schichten, welche auf Trägern mit kegel-, halbkugel- oder pyramidenartig sich erhebenden Einzelelementen aufgebracht sind oder welche selbst solche Elemente haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente sich zur besseren Tonabstufung der Kopie verschieden hoch über ihre Basis erheben. und daß die Relief auf teilung in bekannter Weise möglichst tief geht.
DEW68052D 1924-12-31 1925-01-01 Verfahren zur Herstellung von gekoernten oder sonst in Einzelelemente zerlegten photographischen Bildern, AEtz- oder Druckflaechen Expired DE441889C (de)

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