DE4412901B4 - Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser - Google Patents

Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser Download PDF

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Abstract

Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser, umfassend:
– eine Halteeinrichtung (9, 13) zum Halten eines optischen Glieds 10),
– einen Dioptrieneinstellring (61, der um die optische Achse (E) des optischen Glieds (10) relativ zu dem Fernglas drehbar ist,
– eine Dioptrieneinstelleinrichtung, die mit der Halteeinrichtung (9; 13) und dem Dioptrieneinstellring (6) in Eingriff steht, wobei durch Drehen des Dioptereinstellrings (6) die Halteeinrichtung (9, 13) in Richtung der optischen Achse (E) bewegt und dadurch eine Dioptrieneinstellung bewirkt wird, und
– eine Drehrückhalteeinrichtung (1b, 6b) zum Abhalten des Dioptrieneinstellrings (6) von einer unbeabsichtigten Betätigung, um so den Dioptrieneinstellring (6) undrehbar zu halten,
wobei die Drehrückhalteeinrichtung (1b, 6b) aufweist:
– einen ersten Rückhalteabschnitt (6b), der in dem Dioptrieneinstellring (6) ausgebildet ist, und
– einen zweiten Rückhalteabschnitt (1b), der nicht-drehbar um die optische Achse in dem Fernglas ausgebildet und mit dem ersten Rückhalteabschnitt (6b) in Eingriff bringbar ist, wobei der...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser, z. B. Feldstecher, bei dem ein Dioptrieneinstellring gedreht wird, um dadurch eine Linse in einer Richtung parallel zur optischen Achse zu bewegen.
  • Bei Feldstechern mit Fokussier-Mitteltrieb befindet sich üblicherweise in dem rechten oder dem linken Okularabschnitt ein Dioptrieneinstellmechanismus, der dazu dient, die Dioptrie für das linke und das rechte Auge zu korrigieren. Der Benutzer dreht einen Dioptrieneinstellring, der den Dioptrieneinstellmechanismus bildet, um die optische Achse, damit die passende Dioptrieneinstellung erreicht wird.
  • Wenn nun nach einer erfolgten Dioptrieneinstellung der Einstellring gedreht wird, geht die vorher gewählte Einstellung verloren. Um die einmal gewählte Dioptrieneinstellung nicht unabsichtlich zu verändern, verwendet man beispielsweise ein Schmiermittel hoher Viskosität, um das Drehmoment zu vergrößern, mit dem der Dioptrieneinstellring gedreht werden muß.
  • Üblicherweise besitzen Feldstecher einen Riemen, mit dessen Hilfe sich der Benutzer den Feldstecher um den Hals hängen kann, so daß der Feldstecher vor der Brust des Benutzers hängt, wenn er nicht benutzt wird. Durch Berührungen zwischen der Kleidung des Benutzers und dem Dioptrieneinstellring kommt es dabei häufig zu unbeabsichtigten Verstellungen des vorher gewählten Dioptriewertes.
  • Das zum Verstellen des Einstellrings aufzubringende Drehmoment hängt praktisch nur von der Art des verwendeten Schmiermittels ab, welches aus den oben genannten Gründen eine möglichst hohe Viskosität besitzt.
  • Allerdings läßt die Viskosität eines solchen Schmiermittels bei hohen Umgebungstemperaturen stark nach, so daß sich der Einstellring sehr leicht drehen läßt, mit der Folge, daß es häufig zu einer unbeabsichtigen Verstellung des Einstellrings kommt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser anzugeben, bei dem die einmal gewählte Einstellung nicht unbeabsichtigt geändert werden kann.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch die in den Ansprüchen 1 bis 3 angegebene Erfindung. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser verharrt der Dioptrieneinstellring undrehbar aufgrund der Drehrückhalteeinrichtung als Drehverhinderungseinrichtung. Nachdem erst einmal die Dioptrieneinstellung vorgenommen ist, kann der Einstellring nicht mehr (unabsichtlich) gedreht werden, so dass stets die gewünschte Dioptrieneinstellung ohne Nachkorrektur zur Verfügung steht.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf einen Feldstecher gemäß der ersten und zweiten Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine Schnittansicht durch einen Dioptrieneinstellmechanismus für Feldstecher gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • 3 einen Querschnitt durch die Rückhaltezähne eines Dioptrieneinstellrings und die Rückhaltezähne eines Okularträgers bei der ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 2,
  • 5 eine Schnittansicht (einer Drehposition) entlang der Linie V-V in 4,
  • 6 eine Schnittansicht (einer nicht-drehbaren Position) entlang der Linie VI-VI in 4,
  • 7 eine Querschnittansicht (einer nicht-drehbaren Position) eines Dioptrieneinstellmechanismus für Feldstecher gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
  • 8 eine Querschnittansicht (einer drehbaren Position) eines Dioptrieneinstellmechanismus für Feldstecher gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
  • 9 eine Draufsicht auf einen Feldstecher gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
  • 10 eine Querschnittansicht eines Dioptrieneinstellmechanismus für Feldstecher gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung,
  • 11 eine Schnittansicht entlang der Linie XI-XI in 10,
  • 12 eine Schnittansicht (eines Drehzustands) entlang der Linie XII-XII in 10, und
  • 13 eine Schnittansicht (eines nicht-drehbaren Zustands) entlang der Linie XIII-XIII in 10.
  • Feldstecher gemäß der ersten und der zweiten Ausführungsform sind Feldstecher mit Mitteltrieb, wie in 1 gezeigt ist. Die Feldstecher mit Mitteltrieb besitzen einen Scharfeinstellknopf 18, der drehbar ist, um ein linkes und ein rechtes Objektiv 19, 19' parallel zu deren optischer Achse zu verschieben und dadurch die Scharfeinstellung vorzunehmen.
  • Nun haben verschiedene Personen unterschiedliche Sehvermögen auf dem rechten und dem linken Auge. Bei Verwendung eines Feldstechers erfolgt eine Dioptrien-Einstellung für entweder das rechte oder das linke Auge, um das Sehvermögen des linken und des rechten Auges einander anzupassen.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform ist ein Dioptrien-Einstellmechanismus entweder im rechten oder im linken Okularbereich vorgesehen (bei der ersten und der zweiten Ausführungsform befindet sich der Mechanismus am rechten Okular).
  • Zuerst wird anhand der 2 bis 6 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dioptrien-Einstellmechanismus für Feldstecher beschrieben.
  • Wie in 2 zu sehen ist, besitzt ein Okularträger 1 zylindrische Form mit einem Flansch 1c an der einen Seite (an der Seite des Objektivs 19), und der Okularträger 1 ist mittels einer Schraube 3 an einem Linsenkörper 2 befestigt, wobei sich die Schraube durch den Flansch 1c hindurch erstreckt. Auf die äußere Umfangsseite des Okularträgers 1 ist ein zylindrischer Steuerkurvenring 4 aufgesetzt, welcher um die optische Achse E drehbar ist. Eine axiale Seite (die zum Objektiv 19 hin gelegene Seite) dieses Steuerkurvenrings 4 steht in Berührung mit dem Flansch 1c des Okularträgers 1, während die andere axiale Seite in Berührung mit einem Haltering 5 steht. Dieser Haltering 5 steht in Gewindeeingriff mit dem Okularträger 1.
  • Die Bewegung des Steuerkurvenrings 4 in einer Richtung parallel zu der optischen Achse E ist eingeschränkt, und die Drehung ist lediglich um die optische Achse E möglich.
  • Ein kreisförmiger Dioptrieneinstellring 6 ist auf den äußeren Umfang des Steuerkurvenrings 4 aufgesetzt, und er ist um die optische Achse E drehbar und weiterhin in der Richtung parallel zu der optischen Achse E bewegbar. Ein zylindrischer äußerer Linsenträger 13 ist innerhalb des Okularträgers 1 in der zur optischen Achse E parallelen Richtung beweglich gelagert. Ein innerer umfangsseitiger Linsenträger 9, in den als optisches Glied Okularlinsen 10 eingesetzt sind, befindet sich innerhalb des äußeren umfangsseitigen Linsenträgers 13. Dieser innere um fangsseitige Linsenträger 9 ist innerhalb des äußeren Linsenträgers 13 mit Hilfe eines Linsenträger-Halterings 14 fixiert. Die Okularlinsen 10 sind innerhalb des inneren Linsenträgers 9 durch einen Distanzring 11 und einen Linsenhaltering 12 fixiert, wobei zwischen den Linsen ein vorbestimmter Abstand verbleibt. Gemäß 2 ist ein Linsenkörper-Schutzgehäuse 16 sowie eine Gummi-Augenmuschel 17 vorgesehen. Der äußere und der innere umfangsseitige Linsenträger bilden eine Halteeinrichtung.
  • Der Okularträger 1 besitzt einen Schlitz 1a parallel zur optischen Achse E. Außerdem ist der Steuerkurvenring 4 gemäß den 2 und 4 mit einem spiralförmigen Steuerkurvenschlitz 4a versehen, welcher sich um die optische Achse E herum erstreckt, und in dem Steuerkurvenring ist eine Einstellring-Fixierschraube 7 aufgenommen. Diese Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 7 weist mit ihrem Schraubenkopfteil nach außen bezüglich des Steuerkurvenrings 4 (in einer Richtung senkrecht zur optischen Achse E). Der Kopfabschnitt einer Steuerkurvenschraube 15 ist als Steuerstift in den Steuerkurvenschlitz 4a des Steuerkurvenrings 4 eingesetzt. Der vordere Endabschnitt der Steuerkurvenschraube 15 ist in den äußeren umfangsseitigen Linsenträger 13 durch den Schlitz 1a des Okularträgers 1 hindurch eingeschraubt.
  • Die innere Umfangsseite des Dioptrieneinstellrings 6 besitzt eine gestreckte Nut 6a, deren Längserstreckung parallel zur optischen Achse E verläuft, und in die hinein der Kopfabschnitt der Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 7 ragt.
  • Der Endabschnitt des Flansches 1c des Okularträger 1 ist mit Rückhaltezähnen 1b ausgestattet, die einen zweiten Rückhalteabschnitt bilden. Eine axiale Seite (die Seite zum Objektiv 19 hin) des Dioptrieneinstellrings 6, der parallel zur optischen Achse E beweglich ist, wie die 2 und 3 zeigen, besitzt ebenfalls Rückhaltezähne 6b, die einen ersten Rückhalteabschnitt bilden, der den Rückhaltezähnen 1b des Okularträgers 1 zugewandt und mit ihnen in Eingriff bringbar ist.
  • Die Außenseite des Steuerkurvenrings 4 ist gemäß den 4 und 5 mit einer Nut 4b ausgestattet, in welcher eine Blattfeder gelagert ist. In dieser Nut 4b befindet sich eine V-förmige Blattfeder 8 als elastisches Glied, wobei eine Seite der V-Form in der Nut 4b fixiert ist. Der Endabschnitt der anderen Seite der V-förmigen Blattfeder 8 besitzt einen Klick-Abschnitt 8a, der nach außen (senkrecht zur Richtung der optischen Achse E) gekrümmt ist.
  • Die innere Umfangsseite des Dioptrieneinstellrings 6 ist gemäß den 5 und 6 mit einem Rastloch 6d versehen, mit dessen Hilfe eine Drehung unmöglich gemacht wird (es handelt sich bei dem Rastloch um einen ersten Rastabschnitt).
  • In das Rastloch hinein gelangt der Klickabschnitt 8a der Blattfeder 8, um eine nicht-drehbare Position zu definieren, in welcher die Rückhaltezähne 6b des Dioptrieneinstellrings 6 in kämmendem Eingriff mit den Rückhaltezähnen 1b des Okularträgers 1 stehen, um dadurch den Dioptrieneinstellring 6 nicht-drehbar zu machen. Ein Rastloch 6c (ein zweiter Rastabschnitt) dient zum Ermöglichen einer Drehung, indem der Klickabschnitt der Blattfeder 8 in dieses Rastloch 6a einrastet, während die Rückhaltezähne 6b des Dioptrieneinstellrings 6 nicht in Eingriff mit den Rückhaltezähnen 1b des Okulars 1 stehen, so daß eine Drehung des Dioptrieneinstellrings 6 möglich ist.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Dioptrieneinstellmechanismus gebildet durch die Rückhaltezähne 1b des Okularträgers 1, den Steuerkurvenring 4, den Dioptrieneinstellring 6, die Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 7, die Blattfeder 8 und die Steuerschraube 15. Außerdem wird die Drehrückhalteeinrichtung als Drehverhinderungseinrichtung des Dioptrieneinstellmechanismus gebildet durch die Blattfeder 8, das Rastloch 6c zum Ermöglichen der Drehung und das Rastloch 6d zum Verhindern der Drehung, wobei die Rastlöcher in dem Dioptrieneinstellring 6 ausgeformt sind.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Dioptrieneinstellmechanismus erläutert.
  • Zunächst befindet sich der Dioptrieneinstellring 6 in der drehbaren Position. Dabei befinden sich die Rückhaltezähne 6b des Dioptrieneinstellrings 6 gemäß den 2 und 5 nicht in Eingriff mit den Rückhaltezähnen 1b des Okularträgers 1, so daß der Dioptrieneinstellring 6 frei drehbar ist. Außerdem befindet sich der Klickabschnitt 8a der Blattfeder 8 in dem Rastloch 6c, so daß eine Drehung des Dioptrieneinstellrings 6 möglich ist und der Dioptrieneinstellring 6 praktisch nicht in die Richtung parallel zur optischen Achse E bewegbar ist.
  • In diesem Zustand wird der Dioptrieneinstellring 6 um die optische Achse E gedreht. Wenn der Dioptrieneinstellring 6 zusammen mit der Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 7, die mit der gestreckten Nut 6a des Rings 6 in Eingriff steht, gedreht wird, dreht sich der Steuerkurvenring 4, in dem die Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 7 sitzt, um die optische Achse E. Beim Drehen des Steuerkurvenrings 4 trachtet die mit dem spiralförmigen Steuerschlitz 4a des Steuerkurvenrings 4 in Eingriff stehende Steuerschraube 15, sich spiralförmig um die optische Achse E zu drehen. Da aber diese Steuerschraube 15 in dem Schlitz 1a sitzt, der sich parallel zur optischen Achse E in dem Okularträger 1 erstreckt, wird die Drehbewegung um die optische Achse E verhindert, und die Steuerschraube bewegt sich in die Richtung parallel zu der optischen Achse E.
  • Durch die Bewegung der Steuerschraube 15 paralel zur optischen Achse E wird auch der äußere umfangsseitige Linsenträger 13, in dem die Spitze der Steuerschraube 15 steckt, parallel zur optischen Achse E bewegt, mit dem Ergebnis, daß sich die Okularlinsen 10 paraller zur optischen Achse E bewegen, während der innere Umfangsseitige Linsenträger 9 an dem äußeren Linsenträger 13 fixiert ist.
  • Wenn gemäß obiger Beschreibung der Dioptrieneinstellring 6 sich in der drehbaren Position befindet und am die optische Achse E gedreht wird, bewegen sich die Okularlinsen 10 parallel zur optischen Achse E, so daß hierdurch eine Dioptrieneinstellung vorgenommen werden kann.
  • Ist die Dioptrieneinstellung abgeschlossen, wird der Dioptrieneinstellring 6 parallel zur optischen Achse E in Richtung auf den Flansch 1c des Okularträgers bewegt. In der drehbaren Stellung ruht der Klickabschnitt 8a der Blattfeder 8 in dem Rastloch 6c, um ein Drehen des einstellrings 6 zu ermöglichen, so daß man den Dioptrieneinstellring 6 mit einer Kraft bewegen muß, welche der Kraft entspricht, die durch die Vorspannung der Blattfeder 8 bestimmt wird (diese Vorspannung wirkt senkrecht zu der optischen Achse E). Wenn durch die Bewegung des Dioptrieneinstellrings 6 parallel zu optischen Achse E gemäß 6 die Rückhaltezähne 6b des Einstellrings 6 in kämmenden Eingriff mit den Rückhaltezähnen 1b des Okularträgers 1 in die nicht-drehbare Position des Rings 6 gebracht werden, gelangt der Klickabschnitt 8a der Blattfeder 8 in das Rastloch 6d, um eine Drehung des Dioptrieneinstellrings 6 unmöglich zu machen. Wenn also nicht eine Kraft parallel zur Richtung der optischen Achse E auf den Dioptrieneinstellring 6 aufgebracht wird, welche die Vorspannkraft durch die Blattfeder 8 (die senkrecht zur optischen Achse E wirkt) überwindet, kann der Dioptrieneinstellring 6 sich nicht aus der nicht-drehbaren Position in die drehbare Position bewegen.
  • Außerdem wird als Ergebnis des kämmenden Eingriffs zwischen den Rückhaltezähnen 6b des Rings 6 und den Rückhaltezähnen 1b des an dem Linsenkörper 2 fixierten Okularträgers 1 der Dioptrieneinstellring 6 um die optische Achse E undrehbar.
  • Wie oben beschrieben, ist der Dioptrieneinstellring 6 in der nicht-drehbaren Position um die optische Achse E nicht drehbar und kann sich selbst dann nicht parallel um die optische Achse E bewegen, wenn eine mehr oder weniger große Kraft von außen auf den Einstellring 6 einwirkt. Wenn also erst einmal die Dioptrieneinstellung vorgenommen ist und der Dioptrieneinstellring 6 in seine nicht-drehbare Position gebracht ist, können die Okularlinsen 10, die an sich zusammen mit der Drehung des Dioptrieneinstellrings 6 parallel zur optischen Achse E bewegbar sind, nicht in dieser Richtung bewegt werden, und die einmal eingestellte Dioptrienzahl bleibt anschließend unverändert erhalten.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die Blattfeder 8 an dem Steuerkurvenring 4 vorgesehen, und das Rastloch 6d zum Unterbinden einer Drehung sowie das Rastloch 6c zum Ermöglichen einer Drehung des Dioptrieneinstellrings 6 ausgebildet, selbstverständlich kann aber die Blattfeder 8 an dem Dioptrieneinstellring 6 vorgesehen sein, während das Rastloch zum Verhindern einer Drehung sowie das Rastloch zum Ermöglichen einer Drehung in dem Steuerkurvenring 4 ausgebildet sein können.
  • Im folgenden werden anhand der 7 und 8 Feldstecher gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Drehverhinderungseinrichtung der ersten Ausführungsform abgewandelt, während andere Merkmale ähnlich der ersten Ausführungsform sind. Deshalb sind entsprechenden Teilen der verschiedenen Ausführungsformen gleiche Bezugszeichen gegeben, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
  • Die Drehrückhalteeinrichtung beim vorliegenden Ausführungsbeispiel nach den 7 und 8 wird als Drehverhinderungseinrichtung gebildet durch Schraubenfedern 20 als Vorspanneinrichtung zum Vorspannen eines Dioptrieneinstellrings 6A, der zur Bewegung in Richtung parallel zur optischen Achse E in Richtung auf die nicht-drehbare Position mit der drehbaren Position als Bezugsstellung angeordnet ist.
  • Der Dioptrieneinstellring 6A, der um die optische Achse E drehbar und parallel zur Achse E beweglich ist, besitzt an seinem einen Ende (dem dem Objektiv 19 zugewandten) einen ersten Rückhalteabschnitt, der als Rückhaltezähne 6Ab gebildet ist, wie sie bereits beschrieben wurden, und besitzt an seiner anderen Seite eine Druckfläche 6Ae, die senkrecht zur optischen Achse E verläuft und die Vorspannkräfte der Schraubenfedern 20 aufnimmt, die auf sie einwirken.
  • Ein mit dem Okularträger 1 drehbar in Eingriff stehender Haltering 5A dient zum Beschränken der Bewegung des Steuerkurvenrings 4 in der Richtung parallel zur optischen Achse E und besitzt zwei Federaufnahmelöcher 5Aa an den Stellen, die der Druckfläche 6Ae des Dioptrieneinstellrings 6A gegenüberliegen, wobei die Federaufnahmelöcher 6Aa in der Richtung parallel zur optischen Achse E hohl ausgebildet sind. Der Innendurchmesser der Federaufnahmelöcher 5Aa ist größer als der Durchmesser der Schraubenfedern 20, und die Schraubenfedern 20 sind als Vorspanneinrichtung in die Federaufnahmelöcher eingesetzt.
  • Jede Schraubenfeder 20 ist mit einer Kappe 25 an ihrem vorderen Ende (auf der dem Objektiv 19 zugewandten Seite) abgedeckt. Der Innendurchmesser diese Kappen 25 entspricht etwa dem Spulendurchmesser der Schraubenfedern 20, während ihr Außendurchmesser etwa dem Innendurchmesser der Federaufnahmelöcher 5Aa entspricht. Die Kappen 25 sind also so ausgebildet, daß sie in die Federaufnahmelöcher 5Aa einsetzbar sind, während die Schraubenfedern 20 fest in die Kappen 25 eingesetzt sind, deren Umfangsflächen mit den Umfangsflächen der Schraubenaufnahmelöchern 5Aa in Berührung stehen. Außerdem ist der vordere Endabschnitt jeder Kappe 25 halbkugelförmig ausgebildet, um eine Punktberührung mit der Druckfläche 6Ab des Dioptrieneinstellrings 6A zu bilden.
  • Als Schraubenfedern (Vorspanneinrichtung 20) zum Vorspannen des Dioptrieneinstellrings 6A in Richtung der nicht-drehbaren Position dienen Schraubenfedern, die gleichmäßige Vorspannkräfte in der gleichen Richtung auch dann liefern, wenn der Dioptrieneinstellring 6A sich in der nicht-drehbaren Position befindet, so daß jede Bedienungsperson den Dioptrieneinstellring 6A relativ leicht aus der nicht-drehbaren Position in die drehbare Position bringen kann, indem der Ring mit den Fingern bewegt wird.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise der Drehverhinderungseinrichtung nach dieser Ausführungsform beschrieben.
  • Der Dioptrieneinstellring 6A wird durch die Schraubenfedern 20 ständig in Richtung der nicht-drehbaren Position vorgespannt, wobei die drehbare Position als Bezugsstellung dient. Normalerweise befindet sich der Ring 6A folglich gemäß 7 in seiner nicht-drehbaren Position, in der die Rückhaltezähne 6Ab des Dioptrieneinstellrings 6A mit den Rückhaltezähnen 1b des Okularträgers 1 kämmen und daher der Dioptrieneinstellring 6A nicht um die optische Achse E gedreht werden kann.
  • Wenn eine Dioptrieneinstellung vorzunehmen ist, wird gemäß 8 eine die Vorspannkräfte der Schraubenfedern 20 überwindende Kraft auf den Dioptrieneinstellring 6A aufgebracht, damit der Ring 6A aus der nicht-drehbaren Position in die drehbare Position verstellt wird. Dann wird der Dioptrieneinstellring 6A gedreht, während er in der drehbaren Position durch die aufgebrachte Axialkraft gehalten wird. Wenn der Dioptrieneinstellring 6A gedreht wird, dreht sich der Steuerkurvenring 4 in der oben beschriebenen Weise, so daß sich die Okularlinsen 10 parallel zur optischen Achse E verstellen.
  • Wenn die Dioptrieneinstellung auf diese Weise abgeschlossen worden ist, wird der Dioptrieneinstellring 6A losgelassen. Hierdurch gelangt der Dioptrieneinstellring 6A durch die Vorspannkräfte der Schraubenfeder 20 gemäß 7 in die nicht-drehbare Position, in der die Rückhaltezähne 6Ab des Dioptrieneinstellrings 6A in kämmenden Eingriff mit den Rückhaltezähnen 1b des Okularträgers 1 gelangen und somit der Einstellring nicht mehr um die optische Achse E drehbar ist. Wenn der Dioptrieneinstellring 6A nach der Drehung zur Bewirkung der richtigen Dioptrieneinstellung losgelassen wird, gelangt der Dioptrieneinstellring 6A also in eine Stellung, in der er nicht mehr um die optische Achse drehbar ist, so daß sich demzufolge die Okularlinsen 10 auch nicht mehr parallel zu der optischen Achse E bewegen können.
  • Wie bei der ersten Ausführungsform, so wird auch bei dieser Ausführungsform durch Loslassen des Dioptrieneinstellrings 6A nach der Dioptrieneinstellung dieser fixiert, so daß er sich nicht mehr um die optische Achse E drehen läßt und demzufolge die Okularlinsen 10 nicht mehr parallel zur optischen Achse E bewegt werden können. Damit bleibt der einmal eingestellte Dioptrienwert erhalten. Im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform ist bei dieser Ausführungsform notwendig, eine die Vorspannkräfte der Schraubenfedern 20 überwindende Kraft aufzubringen, um den Dioptrieneinstellring 6A in dessen drehbare Position zu bringen, wenn der Dioptrieneinstellring 6A aber nach der fertigen Einstellung losgelassen wird, gelangt er auf natürlichem Weg in seine nicht-drehbare Position zurück, so daß ein Vergessen des Zurückbewegens des Rings in die nicht-drehbare Position nicht möglich bzw. wirkungslos ist.
  • Die bei der vorliegenden Ausführungsform vorgesehenen Kappen 25 dienen dazu, daß sich die Schraubenfedern 20 in einer Richtung senkrecht zur optischen Achse E verformen. Hierdurch wird sichergestellt, daß das Expandieren und Zusammenziehen der Schraubenfedern 20 gleichmäßig und ruckfrei erfolgt, um die die Vorspannung aufbringenden Elemente in Berührung mit der Druckfläche 6Ae des Dioptrieneinstellrings 6A zu bringen und dadurch ein glattes Drehen des Einstellrings 6A zu ermöglichen.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die als Drehverhinderungseinrichtung vorhandene Blattfeder 8 bzw. Schraubenfedern 20 lediglich als bevorzugte Beispiele angegeben, sie können jedoch auch durch andere elastische Glieder ersetzt werden, die ähnlich wirken wie die genannten Federn.
  • Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die 9 bis 13 eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dioptrieneinstellmechanismus für Feldstecher beschrieben.
  • Gemäß 9 ist der Feldstecher nach der vorliegenden Ausführungsform ein Feldstecher mit Mitteltrieb, bei dem ein Bildschärfeeinstellknopf 52 gedreht wird, um ein rechtes und ein linkes Objektiv 53, 53' parallel zu der optischen Achse zu verschieben und dadurch die Scharfeinstellung vorzunehmen.
  • Wie bei der ersten und der zweiten Ausführungsform ist auch bei dieser Ausführungsform ein Dioptrieneinstellmechanismus in dem rechten Okularbereich vorgesehen.
  • Wie in 10 gezeigt ist, ist ein zylindrischer Okularträger 31, der einen Flansch 31i an seinem einen (zur Seite des Objektivs 53 hin gelegenen) Ende aufweist, an einem Linsenkörper 32 mittels Schrauben 33 befestigt, die sich durch den Flansch 31i hindurch erstrecken. Ein zylindrischer Steuerkurvenring 39 befindet sich an der inneren Umfangsseite des Okularträgers 31 zur Drehung um die optische Achse E. Eine Endseite (die zum Objektiv 53 hin weisende Seite) dieses Steuerkurvenrings 39 steht in Berührung mit dem Flansch 31i des Okularträgers 31, während das andere Ende in Berührung mit einem Haltering 44 steht, der in Gewindeeingriff mit dem Okularträger 31 steht, wobei eine Bewegung des Steuerkurvenrings parallel zur optischen Achse E verhindert wird. Auf der inneren Umfangsseite des Steuerkurvenrings 39 ist zur Bewegung parallel zu der optischen Achse E ein zylindrischer auf der Außenumfangsseite gelegener Linsenträger 42 gelagert. Ein am Innenumfang angeordneter Linsenträger 45, in welchem Okularlinsen 46 als optisches Glied eingesetzt sind, befindet sich auf der Innenseite des äußeren Linsenträgers 42 und bildet mit diesem eine Halteeinrichtung zum Halten des optischen Glieds. Der innere Linsenträger 45 ist an dem äußeren Linsenträger 42 mit Hilfe eines Linsenträger-Halterings 49 befestigt. Die Okularlinsen 46 sind an dem inneren Linsenträger 45 mit Hilfe eines Distanzrings 47 und eines Linsenhalterings 48 unter Aufrechterhalten des Abstandes zwischen den Linsen fixiert.
  • An dem einen Ende (dem objektivseitigen Ende) des Okularträgers 31 sind ein Verhinderungsglied zum Beschränken der Drehung des um die optische Achse E drehbaren Steuerkurvenrings 39 und ein Betätigungsglied zum Beschränken des Betriebs des Verhinderungsglieds 34 gelagert. Der Außenumfang eines Endes des Okularträgers 31 einschließlich des Betätigungsglieds 36, etc., ist von einem Abdeckring 37 abgedeckt. Außerdem ist ein kreisförmiger Dioptrieneinstellring 41 auf den Außenumfang des anderen Endes des Okularträgers 31 zur Drehung um die optische Achse E aufgesetzt.
  • Der Okularträger 31 besitzt ein vertikales Langloch 31b, welches sich parallel zur optischen Achse E erstreckt, und ein horizontales Langloch 31a, das senkrecht zur optischen Achse E verläuft, außerdem ein Aufnahmeloch 31c, in welchem das Verhinderungsglied 34 gelagert ist, und eine Aufnahme nut 31e, in der das Betätigungsglied 36 aufgenommen ist. Das Aufnahmeloch 31c und die Aufnahmenut 31e sind an einem Ende des Okularträgers 31 ausgebildet, während das vertikale Langloch 31b und das horizontale Langloch 31a in der Nähe des Mittelabschnitts des Okularträgers 31 in der Richtung parallel zu der optischen Achse E ausgebildet sind. Die Aufnahmenut 31e ist gemäß 12 mit dem Aufnahmeloch 31c am Außenumfang des Okularträgers 31 verbunden und erstreckt sich der Länge nach um die optische Achse E herum, wobei sich das Aufnahmeloch 31c etwa in ihrer Mitte befindet. Die Nut ist derart ausgebildet, daß das in ihm gelagerte Betätigungsglied 36 um die optische Achse E bewegbar ist.
  • Der Steuerkurvenring 39 ist gemäß 10 bis 12 mit Rückhaltezähnen 39a als ersten Rückhalteabschnitt über den Außenumfang an einem Ende des Rings ausgestattet, und er besitzt einen spiralförmigen Führungsschlitz 39b als Steuerschlitz, der sich um die optische Achse E herum in der Nähe des Mittelbereichs des Steuerkurvenrings 39 parallel zur optischen Achse E erstreckt.
  • Der Gewindeabschnitt einer Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 40 ist in den Steuerkurvenring 39 eingeschraubt. Der Schraubenkopf der Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 40 steht nach außen (in Richtung senkrecht zur optischen Achse E) von dem Steuerkurvenring 39 ab. Die innere Umfangsseite des Dioptrieneinstellrings 41 ist mit einer vertikalen Langnut 41a parallel zur optischen Achse E ausgestattet. Der Schraubenkopf der Fixierschraube 40 sitzt in der vertikalen Langnut 41a des Dioptrieneinstellrings 40, wobei das horizontale Langloch 31a des Okularträgers 31 durchsetzt wird. Der Kopf einer Steuerschraube 43 als Steuerstiftglied ist in den Steuerschlitz 39b des Steuerkurvenrings 39 und in das vertikale Langloch 31b des Okularträgers 31 eingesetzt. Der Gewindeabschnitt der Steuerschraube 43 ist in den äußeren Linsenträger 42 eingeschraubt.
  • Das Verhinderungsglied 34 ist gemäß 12 mit Rückhaltezähnen 34a als zweitem Rückhalteabschnitt ausgestattet, der mit den Rückhaltezähnen 39a des Steuerkurvenrings 39 auf der Seite in der Nähe der optischen Achse E als erstem Rückhalteabschnitt in Eingriff tritt, wobei ein Vorsprung 34b geringfügig von der optischen Achse E weg absteht. Das Verhinderungsglied 34 ist in dem Aufnahmeloch 31c des Okularträgers 31 für eine Bewegung in Richtung senkrecht zu der optischen Achse E, das heißt für eine Bewegung in die Eingriffsposition als einer ersten Position, in der die Rückhaltezähne 34a des Verhinderungsglieds 34 und die Rückhaltezähne 39a des Steuerkurvenrings 39 miteinander in Eingriff treten, ausgestattet, außerdem für eine Bewegung in eine nicht-Eingriffs-Position als einer zweiten Position, in der die Rückhaltezähne 34a und 39a der beiden Glieder 34a und 39a nicht miteinander in Eingriff stehen.
  • Das Verhinderungsglied 34 ist in die Nicht-Eingriffs-Position (von der optischen Achse E weg) durch Schraubenfedern 35 vorgespannt, wobei die Eingriffsposition als Ausgangsstellung fungiert. Diese Schraubenfedern 35 sind in Federaufnahmelöchern 35d gelagert, die sich in der Nähe des Aufnahmelochs 31c des Okularträgers 31a befinden.
  • Das Betätigungsglied 36 hat gemäß 12 eine T-förmige Gestalt, und der dem Schenkel dieser T-Form entsprechende Abschnitt bildet ein Betätigungsende 36A, während der den Armen der T-Form entsprechende Abschnitt einen Lagerabschnitt 36B bildet, der in der Aufnahmenut 36b des Okularträgers 31 sitzt. Der Spitzen-Endabschnitt (flexibler Abschnitt) 36c eines Arms des T-förmigen Lagerabschnitts 36B ist im Vergleich zur Dicke des übrigen Bereichs relativ dünn ausgebildet, und dieser Abschnitt (flexibler Abschnitt) 36c ist derart ausgebildet, daß er leicht in eine Richtung senkrecht zur optischen Achse E durchbiegen kann. Die Endspitze des flexiblen Abschnitts 36c ist mit einem Klickabschnitt 36d ausgestattet, der in Richtung optischer Achse E weist. Außerdem ist in der Nähe des Mittelabschnitts des Lagerabschnitts 36B, das heißt dort, wo das Betätigungsende 36A benachbart zu der optischen Achse E ausgebildet ist, eine Ausnehmung 36a gebildet, in die der Vorsprung 34b des Verhinderungsglieds 34 paßt, damit das Verhinderungsglied 34 in der Nicht-Eingriffs-Position verweilen kann, in der seine Rückhaltezähne nicht mit den Rückhaltezähnen 39a des Steuerkurvenrings 39 kämmen. Die Lagerungsnut 31e des Okularträgers 31, die sich längs um die optische Achse E erstreckt, besitzt Löcher 31f und 31g, in die der Klickabschnitt 36d des Betätigungsgliedes 36 an dem einen Endabschnitt gelangt. In das Loch 31g gelangt der Klickabschnitt 36d, damit der Vorsprung 34b des Verhinderungsglieds 34 in die Nicht-Eingriffs-Position gelangen kann, welches dann in der Ausnehmung 36a sitzt, während das Loch 31f den Klickabschnitt 36d aufnimmt, damit das Verhinderungsglied 34 sich in der Eingriffsposition hält, in der der Steuerkurvenring 39 mit dem Verhinderungsglied 34 kämmt.
  • Der Abdeckring 37 besitzt eine Öffnung 37a, durch die hindurch das Betätigungsende 36A des Betätigungsgliedes 36 nach außen vorstehen kann. Diese Öffnung 37a ist um die optische Achse E herum länglich ausgebildet, so daß die Bewegung des Betätigungsendes 36A aus der Bewegung des Betätigungsgliedes 36 um die optische Achse E erfolgen kann. Dieser Abdeckring 37 ist mittels Schrauben 38 an dem Okularträger 31 fixiert.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Dioptrieneinstellmechanismus gebildet durch den Okularträger 31, das Verhinderungsglied 34, die Schraubenfedern 35 als Vorspanneinrichtung, das Betätigungsglied 36, den Steuerkurvenring 39, die Dioptrien einstellring-Fixierschraube 40, den Dioptrieneinstellring 41 und die Steuerschraube 43. Die Verhinderungs-Betätigungseinrichtung wird gebildet durch das Betätigungsglied 36, die Schraubenfedern 35 und die in dem Okularträger 31 gebildeten Löcher 31f und 31g.
  • Eine Drehrückhalteeinrichtung als Drehverhinderungseinrichtung wird gebildet durch das Verhinderungsglied 34, das Betätigungsglied 36, die Rückhaltezähne 39a am Steuerkurvenring 39 und die Rückhaltezähne 34a an dem Verhinderungsglied 34.
  • In 10 bezeichnet das Bezugszeichen 50 eine Linsenkörper-Schutzabdeckung, und das Bezugszeichen 51 bezeichnet eine Gummi-Augenmuschel.
  • Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform wird im folgenden beschrieben.
  • Die Beschreibung der Arbeitsweise geht aus von dem Zustand, daß der Dioptrieneinstellmechanismus die in 13 dargestellt Lage einnimmt. Danach befindet sich der Klickabschnitt 36d des Betätigungsglieds 36 in dem Loch 31f des Okularträgers 31, und das Verhinderungsglied 34 wird von dem Betätigungsglied 36 in die Eingriffsposition gedrückt. In diesem Zustand sind die Rückhaltezähne 34a des um die optische Achse E nicht drehbaren Verhinderungsglieds 34 in Eingriff mit den Rückhaltezähnen 39a des Steuerkurvenrings 39, so daß deshalb der Steuerkurvenring 39 ebenfalls nicht um die optische Achse E gedreht werden kann.
  • Um eine Dioptrieneinstellung vorzunehmen, wird gemäß 12 das Betätigungsglied 36 um die optische Achse E herum bewegt, um den Klickabschnitt 36d des Betätigungsglieds 36 in das Loch 31g zu bringen. Durch diese Bewegung gelangt die Ausnehmung 36a des Betätigungsglieds 36 auf das Verhinderungsglied 34. Weil das Verhinderungsglied 34 durch die Schraubenfedern 35 von der optischen Achse E weg vorgespannt ist, bewegt es sich von der optischen Achse E weg, so daß der Vorsprung 34b in die Ausnehmung 36a des Betätigungsglieds 36 gelangt und dabei das Verhinderungsglied 34 in die Nicht-Eingriffs-Position gelangt. Als Folge davon wird der Eingriff zwischen den Rückhaltezähnen 34a des Verhinderungsglieds 34 einerseits und den Rückhaltezähnen 39a des Steuerkurvenrings 39 andererseits aufgehoben, und der Steuerkurvenring 39 wird drehbar.
  • In diesem Zustand wird der Dioptrieneinstellring 41 um die optische Achse E gedreht. Wenn der Dioptrieneinstellring 41 zusammen mit der Dioptrieneinstellring-Fixierschraube 40, die mit der vertikalen Langnut 41a des Dioptrieneinstellrings 41 in Eingriff steht, gedreht wird, dreht sich der Steuerkurvenring 39, in den hinein der Gewindeabschnitt der Fixierschraube 40 eingeschraubt ist, um die optische Achse E. Wenn sich der Steuerkurvenring 39 dreht, trachtet die mit dem spiralförmigen Steuerschlitz 39b des Steuerkurvenrings 39 in Eingriff stehende Steuerschraube 43, sich spiralförmig um die optische Achse E zu drehen.
  • Da aber diese Steuerschraube 43 in dem vertikalen Langloch 31b parallel zu der optischen Achse liegt, welches in dem Okularträger 31 ausgebildet ist, wird die Drehkomponente der Drehbewegung um die optische Achse E begrenzt, und die Steuerschraube 43 bewegt sich parallel zu der optischen Achse E. Durch die Bewegung dieser Steuerschraube 43 parallel zur optischen Achse E wird auch der äußere Linsenträger 42, in den die Spitze der Steuerschraube 43 eingebettet ist, in Richtung parallel zur optischen Achse E bewegt. Als Ergebnis bewegen sich zusammen mit dem inneren Linsenträger 45, der an dem äußeren Linsenträger 42 befestigt ist, die Okularlinsen 46 parallel zur optischen Achse E.
  • Wenn gemäß obiger Beschreibung der Dioptrieneinstellring 41 um die optische Achse E gedreht wird, nachdem das Betätigungsglied 36 betätigt wurde, um das Verhinderungsglied 34 in der Nicht-Eingriffs-Position zu halten, bewegen sich die Okularlinsen 46 parallel zur optischen Achse, wodurch die Einstellung der Dioptrien vervollständigt werden kann.
  • Ist der Einstellvorgang beendet, wird das Betätigungsglied 36 um die optische Achse entgegen der Richtung während der Dioptrieneinstellung bewegt, damit erneut der Klickabschnitt 36d des Betätigungsglieds 36 in das Loch 31f des Okularträgers 31 gelangt, wie dies in 13 gezeigt ist. Anschließend hat das Verhinderungsglied 34 seinen Vorsprung 34b aus der Ausnehmung 36a des Betätigungsglieds 36 gelöst, und es wird von dem Betätigungsglied 36 in Richtung der optischen Achse gedrückt, so daß es in die Eingriffsposition gelangt. In den Zustand, in welchem das Verhinderungsglied 34 die Eingriffsposition einnimmt, befinden sich die Rückhaltezähne 34a des Verhinderungsglieds 34 und die Rückhaltezähne 39a des Steuerkurvenrings 39 miteinander in Eingriff, wie es oben erläutert wurde, so daß sich der Steuerkurvenring 39 nicht um die optische Achse E drehen kann. In diesem Zustand ist also die durch die Drehung des Steuerkurvenrings 39 bewegliche Steuerschraube 43 unbeweglich, so daß sich demzufolge auch nicht die Okularlinsen 46 bewegen können.
  • Da außerdem der Klickabschnitt 36d des Betätigungsglieds 36 sich in dem Loch 31f des Okularträgers 31 befindet, wird das Betätigungsglied 36 in dieser Position verharren, wenn nicht eine Kraft zum Bewegen des Betätigungsgliedes 36 um die Achse E um das Betätigungsglied aufgebracht wird, durch die der Klickabschnitt 36d aus dem Loch 31f herausbewegt wird. Solange also das Betätigungsglied 36 nicht betätigt wird, um den Klickabschnitt 36d aus dem Loch 31f des Okularträgers 31 herauszuheben, bleibt das Verhinderungsglied 34 in seiner Eingriffsposition, und der Steuerkurvenring 39 behält seinen nicht-drehbaren Zustand bei.
  • Wenn bei dieser Ausführungsform die Dioptrieneinstellung beendet ist, wird das Betätigungsglied 36 bewegt, um den Klickabschnitt 36d in das Loch 31f des Okularträgers 31 gelangen zu lassen, so daß dann der Steuerkurvenring 39 in seinem nicht-drehbaren Zustand verharrt und somit der einmal eingestellte Zustand zuverlässig aufrechterhalten bleibt.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform dienen die Schraubenfedern 35 zum Vorspannen des Verhinderungsglieds 34 in Richtung auf die Nicht-Eingriffs-Position, alternativ kann das Verhinderungsglied 34 jedoch in Richtung auf die Eingriffsposition vorgespannt sein, so daß das Verhinderungsglied 34 von den Vorspannkräften der Federn 35 in die Eingriffsposition gedrängt wird. Allerdings ist es in diesem Fall notwendig, dafür Sorge zu tragen, daß das Verhinderungsglied 34 zwangsweise durch das Betätigungsglied in die Nicht-Eingriffs-Position gebracht werden kann.

Claims (4)

  1. Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser, umfassend: – eine Halteeinrichtung (9, 13) zum Halten eines optischen Glieds 10), – einen Dioptrieneinstellring (61, der um die optische Achse (E) des optischen Glieds (10) relativ zu dem Fernglas drehbar ist, – eine Dioptrieneinstelleinrichtung, die mit der Halteeinrichtung (9; 13) und dem Dioptrieneinstellring (6) in Eingriff steht, wobei durch Drehen des Dioptereinstellrings (6) die Halteeinrichtung (9, 13) in Richtung der optischen Achse (E) bewegt und dadurch eine Dioptrieneinstellung bewirkt wird, und – eine Drehrückhalteeinrichtung (1b, 6b) zum Abhalten des Dioptrieneinstellrings (6) von einer unbeabsichtigten Betätigung, um so den Dioptrieneinstellring (6) undrehbar zu halten, wobei die Drehrückhalteeinrichtung (1b, 6b) aufweist: – einen ersten Rückhalteabschnitt (6b), der in dem Dioptrieneinstellring (6) ausgebildet ist, und – einen zweiten Rückhalteabschnitt (1b), der nicht-drehbar um die optische Achse in dem Fernglas ausgebildet und mit dem ersten Rückhalteabschnitt (6b) in Eingriff bringbar ist, wobei der Dioptrieneinstellring (6) ausgebildet ist für eine bezüglich der Dioptrieneinstellvorrichtung geradlinige Bewegung zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position in Richtung der optischen Achse (E), wobei in der ersten Position der zweite Rückhalteabschnitt (1b) mit dem ersten Rückhalteabschnitt (6b) in Eingriff steht und der Dioptrieneinstellring (6) nicht um die optische Achse (E) drehbar ist, und in der zweiten Position der Eingriff zwischen dem ersten Rückhalteabschnitt (6b) und dem zweiten Rückhalteabschnitt (1b) freigegeben ist, so dass sich der Dioptrieneinstellring (6) um die optische Achse (E) drehen lässt, wobei die Dioptrieneinstelleinrichtung aufweist: – eine Parallelführung (1a, 15) zur Führung der Halteeinrichtung (9, 13) in Richtung der optischen Achse ohne Drehung der Halteeinrichtung um die optische Achse, – einen Steuerkurvenring (4), der in dem Dioptrieneinstellring (6) angeordnet und zusammen mit dem Dioptrieneinstellring (6) drehbar ist, sowie mit einem sprialförmigen Steuerschlitz (4a) um die optische Achse herum ausgebildet ist, und – einen Steuerstift (15), welcher mit dem Steuerschlitz (4a) des Steuerkurvenrings in Eingriff steht und mit der Halteeinrichtung (9, 13) fest verbunden ist, und wobei die Drehrückhalteeinrichtung weiterhin aufweist: – ein elastisches Glied (8) zwischen dem Dioptrieneinstellring (6) und dem Steuerkurvenring (4), ausgestattet mit einer in Richtung senkrecht zu der optischen Achse (E) wirkenden Vorspannkraft, und – einen ersten Rastabschnitt (6c) sowie einen zweiten Rastabschnitt (6d) an dem Dioptrieneinstellring (6), mit dem das elastische Glied (8) in Eingriff bringbar ist, um den Dioptrieneinstellring (6) in der ersten Position oder der zweiten Position zu verrasten.
  2. Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser, umfassend: – eine Halteeinrichtung (9, 13) zum Halten eines optischen Glieds (10), – einen Dioptrieneinstellring (6A), der um die optische Achse (E) des optischen Glieds (10) relativ zu dem Fernglas drehbar ist, – eine Dioptrieneinstelleinrichtung, die mit der Halteeinrichtung (9; 13) und dem Dioptrieneinstellring (6A) in Eingriff steht, wobei durch Drehen des Dioptereinstellrings (6) die Halteeinrichtung (9, 13) in Richtung der optischen Achse (E) bewegt und dadurch eine Dioptrieneinstellung bewirkt wird, und – eine Drehrückhalteeinrichtung (1b, 6b) zum Abhalten des Dioptrieneinstellrings (6A) von einer unbeabsichtigten Betätigung, um so den Dioptrieneinstellring (6A) undrehbar zu halten, wobei die Drehrückhalteeinrichtung (1b, 6b) aufweist: – einen ersten Rückhalteabschnitt (6Ab), der in dem Dioptrieneinstellring (6A) ausgebildet ist, und – einen zweiten Rückhalteabschnitt (1b), der nicht-drehbar um die optische Achse in dem Fernglas ausgebildet und mit dem ersten Rückhalteabschnitt (6Ab) in Eingriff bringbar ist, wobei der Dioptrieneinstellring (6A) ausgebildet ist für eine bezüglich der Dioptrieneinstellvorrichtung geradlinige Bewegung zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position in Richtung der optischen Achse (E), wobei in der ersten Position der zweite Rückhalteabschnitt (1b) mit dem ersten Rückhalteabschnitt (6Ab) in Eingriff steht und der Dioptrieneinstellring (6A) nicht um die optische Achse (E) drehbar ist, und in der zweiten Position der Eingriff zwischen dem ersten Rückhalteabschnitt (6Ab) und dem zweiten Rückhalteabschnitt (1b) freigegeben ist, so dass sich der Dioptrieneinstellring (6A) um die optische Achse (E) drehen lässt, und wobei die Drehrückhalteeinrichtung außerdem aufweist: – eine Vorspanneinrichtung (20), die den ersten Rückhalteabschnitt (6Ab) gegen den zweiten Rückhalteabschnitt (1b) vorspannt, um dadurch den zweiten Rückhalteabschnitt gegen den ersten Rückhalteabschnitt in Eingriff zu bringen, wobei die Vorspanneinrichtung (20) den Eingriff freigibt, wenn eine vorbestimmte Kraft oder eine die vorbestimmte Kraft übersteigende Kraft auf den ersten Rückhalteabschnitt (6Ab) in einer zu der Vorspanneinrichtung entgegengesetzten Richtung einwirkt, und wobei die Vorspanneinrichtung eine oder mehrere Federn umfasst.
  3. Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser, umfassend: – eine Halteeinrichtung (42, 45) zum Halten eines optischen Glieds 146), – einen Dioptrieneinstellring (41), der um die optische Achse (E) des optischen Glieds (46) relativ zu dem Fernglas drehbar ist, – eine Dioptrieneinstelleinrichtung, die mit der Halteeinrichtung (42, 45) und dem Dioptrieneinstellring (41) in Eingriff steht, wobei durch Drehen des Dioptereinstellrings (41) die Halteeinrichtung (42, 45) in Richtung der optischen Achse (E) bewegt und dadurch eine Dioptrieneinstellung bewirkt wird, und – eine Drehrückhalteeinrichtung (34a, 39a) zum Abhalten des Dioptrieneinstellrings (41) von einer unbeabsichtigten Drehung, die abhängig von einer Betätigung den Dioptrieneinstellring (41) drehbar oder undrehbar hält, bei dem die Dioptrieneinstelleinrichtung aufweist: – eine Parallelführung (31b, 43) zur Führung der Halteeinrichtung (42, 45) in Richtung der optischen Achse ohne Drehung der Halteeinrichtung um die optische Achse, – einen zusammen mit dem Dioptrieneinstellring (41) drehbaren und mit einem spiralförmigen Steuerschlitz (39b) um die optische Achse (E) ausgebildeten Steuerkurvenring (39), und – ein Steuerstiftglied (43), das mit dem Steuerschlitz (39b) des Steuerkurvenrings (39) in Eingriff steht und mit der Halteeinrichtung (42, 45) fest verbunden ist, wobei die Drehrückhalteeinrichtung aufweist: – einen ersten Rückhalteabschnitt (39a) am Außenumfang des Steuerkurvenrings (39) und – einen an einem um die optische Achse nicht-drehbaren Verhinderungsglied (341 ausgebildeten zweiten Rückhalteabschnitt (34a), der senkrecht zur optischen Achse (E) beweglich und mit dem ersten Rückhalteabschnitt (39a) in Eingriff bringbar ist, wobei das Verhinderungsglied (34) zur Bewegung zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position senkrecht zu der optischen Achse (E) ausgebildet ist, wobei in der ersten Position der zweite Rückhalteabschnitt (34a) mit dem ersten Rückhalteabschnitt (39a) in Eingriff steht und sich der Steuerkurvenring (39) nicht um die optische Achse (E) drehen lässt, und in der zweiten Position der Eingriff zwischen dem ersten und dem zweiten Rückhalteabschnitt (39a, 34a) freigegeben ist, so dass sich der Steuerkurvenring (39) um die optische Achse (E) drehen lässt; und bei dem die Drehrückhalteeinrichtung außerdem aufweist: – ein Betätigungsglied (36) zur Bewegung um die optische Achse (E) relativ zu dem Fernglas, wobei durch Bewegen des Betätigungsglieds (36) um die optische Achse (e) in eine erste Richtung das Verhinderungsglied (34) von der zweiten Position in die erste Position gebracht wird und dabei der zweite Rückhalteabschnitt (34a) des Verhinderungsglieds (34) in Eingriff mit dem ersten Rückhalteabschnitt (39a) gebracht wird, und eine Vorspanneinrichtung (35), welche das Verhinderungsglied (34) in die zweite Position vorspannt, so dass durch Bewegen des Betätigungsglieds (36) um die optische Achse (E) in die zweite Richtung der zweite Rückhalteabschnitt (34a) durch die Vorspanneinrichtung (35) von dem ersten Rückhalteabschnitt (39a) gelöst wird.
  4. Dioptrieneinstellmechanismus für Ferngläser nach Anspruch 2, bei dem die Vorspanneinrichtung eine Mehrzahl von Schraubenfedern umfasst.
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