DE441069C - Unterseilausloesevorrichtung - Google Patents

Unterseilausloesevorrichtung

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DE441069C
DE441069C DEH105978D DEH0105978D DE441069C DE 441069 C DE441069 C DE 441069C DE H105978 D DEH105978 D DE H105978D DE H0105978 D DEH0105978 D DE H0105978D DE 441069 C DE441069 C DE 441069C
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conveyor
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Expired
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DEH105978D
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EBERHARD HESSELN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/06Arrangements of ropes or cables
    • B66B7/068Cable weight compensating devices

Landscapes

  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Unterseilauslösevorrichtung. Bei der Schachtförderung kommt es trotz der auf die Fördermaschinen wirkenden Fahrtregler häufiger vor, daß der aufwärts gehende Förderkorb über die Hängebank hinaus bis unter die Seilscheibe gezogen wird. Wenn dies eintritt, hat sich der untere Förderkorb in der bergpolizeilich vorgeschriebenen Spurverjüngung im Schachtsumpf schon festgeklemmt. Die Folge der beiden Vorgänge ist, daß das Unterseil abreißt, und zwar erfahrungsgemäß immer dicht unter dem oberen Förderkorbe. Es fällt in den Schacht hinunter und ist somit verloren. Außerdem richtet das herabstürzende Unterseil an der Schachtzimmerung oft bedeutende Beschädigungen an, besonders wenn der Schacht, wie es vielfach der Fall ist, z bis 3 m von der lotrechten Lage abweicht. Wo es sich staucht, setzt es sich so fest ineinander, daß man es in kurze Stücke hauen oder abbrennen muß. Diese und ähnliche durch ein i-in Schachte herabfallendes Unterseil bewirkte Schäden haben große, oft sich lange hinziehende Betriebsstörungen und bedeutende Unkosten im Gefolge. Erfolgt jedoch ein Abreißen des Unterseiles in der vorstehend beschriebenen Weise während der Seilfahrt, wie es immer wieder vorkommt, so sind die auf dem unteren Korbe sich befindenden Personen aufs höchste gefährdet, was durch die vielen dabei vorgekommenen tödlichen, schweren und leichteren Verletzungen erwiesen ist. Solche Schäden werden vermieden, wenn man zwischen jedem Einband des Unterseiles und dem Förderkorbe eine selbsttätig wirkende Aüslösevorrichtung gemäß der Erfindung einschaltet, die in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Diese Auslösevorrichtung besteht aus dem Oberteil a und dem Unterteil b (Abb. 3). Der Oberteil a. ist hallenförmig ausgebildet und wird unbeweglich unter dem untersten Förderkorbboden so befestigt, daß die schräg nach oben führende Hakenöffnung nach der Schachtmitte gerichtet ist. Der Unterteil b ist, wie der Haken, flach ausgebildet und umfaßt den Haken a von zwei Seiten. In den Seitenlaschen c und d des Unterteiles b ist der abgeflachte Bolzen e fest verlagert. Der Unterteil b wird mittels des Bolzens e in den Haken a eingehängt. In dem kreisrunden Teile des Hakenauges wird der Bolzen bei seiner Drehung schließend geführt. Die Drehbewegung des Bolzens wird nach der einen Richtung durch den Anschlag f und nach der andern Richtung durch den Anschlag g begrenzt.
  • Die Arbeitsweise der selbsttätigen Auslösevorrichtung ist folgende: Die Auslösung der in der Beschreibung dargestellten Einrichtung kann nicht eintreten, solange das Gewicht des Unterseiles beide Teile der Auslösevorrichtung in gestreckter Lage zueinander erhält. Erst wenn der abwärts gehende Förderkorb seinen tiefsten Stand erreicht hat, und der aufwärts gehende Korb die Hängebank überschreitet und dadurch die Schleife des Unterseiles im Schachtsumpfe fortgezogen hat, beginnt die drehende Bewegung des Unterteiles b mit dem hierin festgelagerten Bolzen e (Abb. r), die sich fortsetzt, bis die Lage, die Abb. 3 zeigt, eingenommen ist. Sobald der Anschlag bei ä zur Geltung kommt, hört die Drehbewegung auf, und das Seil zieht den Bolzen aus der Hakenöffnung heraus. Das Seil hängt nun ausgelöst frei im Schacht. Nach Befreiung des oberen Förderkorbes wird die Auslösev orrichtung wieder betriebsfähig hergestellt, indem man mit leichter Mühe den Unterteil b in umgekehrter Richtung, wie die Auslösung erfolgte, in den hakenförmigen Oberteil a einführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterseilauslösevorrichtung für Schachtförderung u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sich das Unterseil zweier Förderkörbe vom unteren Förderkorb selbsttätig löst, sobald der aufwärts gehende obere Förderkorb über die Hängebank hinausgezogen wird. a. Einrichtung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß sich der am Unterseil zweier Förderkörbe befestigte, mit einem abgeflachten Bolzen versehene Teil der Auslösev orrichtung nur nach einer bestimmt begrenzten Richtung aus dem hakenförmig ausgebildeten Oberteil, welcher unbeweglich unter dem Förderkorb befestigt ist, auslösen läßt.
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